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DE8102717U1 - "puzzle-wuerfel" - Google Patents

"puzzle-wuerfel"

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DE8102717U1
DE8102717U1 DE19818102717 DE8102717U DE8102717U1 DE 8102717 U1 DE8102717 U1 DE 8102717U1 DE 19818102717 DE19818102717 DE 19818102717 DE 8102717 U DE8102717 U DE 8102717U DE 8102717 U1 DE8102717 U1 DE 8102717U1
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DE
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cube
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spherical
puzzle
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DE19818102717
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F9/00Games not otherwise provided for
    • A63F9/06Patience; Other games for self-amusement
    • A63F9/08Puzzles provided with elements movable in relation, i.e. movably connected, to each other
    • A63F9/0826Three-dimensional puzzles with slidable or rotatable elements or groups of elements, the main configuration remaining unchanged, e.g. Rubik's cube
    • A63F9/0838Three-dimensional puzzles with slidable or rotatable elements or groups of elements, the main configuration remaining unchanged, e.g. Rubik's cube with an element, e.g. invisible core, staying permanently in a central position having the function of central retaining spider and with groups of elements rotatable about at least three axes intersecting in one point
    • A63F9/0842Three-dimensional puzzles with slidable or rotatable elements or groups of elements, the main configuration remaining unchanged, e.g. Rubik's cube with an element, e.g. invisible core, staying permanently in a central position having the function of central retaining spider and with groups of elements rotatable about at least three axes intersecting in one point each group consisting of again a central element and a plurality of additional elements rotatable about three orthogonal axes at both ends, the additional elements being rotatable about at least two axes, e.g. Rubik's cube

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Puzzle-Würfel mit einem Würfelkörper, dessen Seiten von Würfeleinheiten gebildet werden, von denen jede Teil dreier Würfelscheiben ist, die jeweils um 90° versetzte Mittenachsen des Würfelkörpers relativ zum -verbleibenden Würfelkörperteil drehbar angeordnet sind, und einem innerhalb des Würfelkörpers angeordneten Lagerbauteil, mit dem die bezüglich der zugehörigen Würfelseite mittleren Würfeleinheiten zusammenwirken, während die übrigen Würfeleinheiten an der Innenseite Nocken aufweisen, die Führungsflächen der mittleren Würfeleinheiten hintergreifen, wobei die Nocken der Eckwürfeleinheiten mit den Nocken und Führungsflächen der benachbarten Würfeleinheiten zusammenwirken.
Ein darartiger Puzzle-Wttrifel in einer 3x3x3 Veraion iat bekannt (The Mathematical Intelligenoer, September 1979« Seiten 29 und 30, Springer-Verlag). Jeweils neun Außenseiten der Würfeleinheiten sind alt einer gleichen Farbe versehen, ao daß in des Ausgangszustand jede Seite dea WürfelkSrpers eine Farbe besitzt. Mithin besitzt der Würfelkörper sechs unterschiedliche Farbflftchen, welche nach eiaisr villkürliohon Verstellung der einseinen Würfeleinheiten wieder einzustellen sitf-i. Jede Würfe leinhe it kann um drei senkrecht ruf einanderstehende, durch den Wurfelmittelpunkt gehende Achsen gedreht werden. Sie nimmt dabei alle Würfeleinheiten mit, welche in Drehrichtung gesehen in der gleichen Ebene liegen. Mithin ist jede Vürfeleinneit Teil von drei jeweils senkrecht zueinander angeordneten Scheiben, die um eine Mittenachse des Würfele gedreht werden können. Daher kann jede Würfeleinheit nur zusammen mit der jeweils zugehörigen Scheibe verdreht werden, wfihrend sie allein bezüglich des Würfelkörpers als stationär zu betrachten ist. Ausgeschlossen ist ferner eine Diagonaldrehung der Würfeleinheiten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Puzzle-Würfel zu schaffen, der bei gleichen Verstellmöglichkeiten wie beim bekannten Würfel eine 4x4x4 Anordnung der Würfeleinheiten vorsieht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Lagerbauteil einen Innenkern, vorzugsweise Kugelkern aufweist,
an dem mit gleichmäßigem Abstand acht sphärische Führungselemente angeordnet sind, die mit dem Kern über einen Steg verbunden sind und in drei senkrecht aufeinander stehenden Durchmesserebenen konzentrisch verlaufende Führungskanäle bilden, in welche die Nocken, der bezüglich einer Würfelseite jeweils mittleren vier von 16 Würfeleinheiten pro Würfelseite eingreifen und entlang einer Kreisbahn geführt werden,die Necken der den mittleren Würfeleinheiten benachbarten Würfeleinheiten hinterschnittene, eine Kreisbahn begrenzende Führungsflächen der mittleren Würfeleinheiten hintergreifen und einer Hälfte des Lagerbauteile Blockiermittel so zugeordnet sind, daß die dieser Hälfte Tugeordneten Würfeleinheiten nur zusammen »it dem Lagerbauteil relativ zu den übrigen Würfeleinheiten verdrehbar sind.
Wie beim bekannten Würfel sind bei dem erfindungsgemäßen Puzzle-Würfel drei unterschiedliche Würfeleinheiten vorgesehen. Im Gegensatz zum bekannten Würfel sind indessen bei der Erfindung die vier mittleren Wurfeleinheiten gegenüber dem Lagerbauteil verschiebbar, um eine Verstellung aller Scheiben des Würfelkörpers zu ermöglichen. Zu diesem Zwecke sind die mittleren Würfeleinheiten mit Nocken versehen, welche von entsprechend geformten Führungsflächen des Lagerbauteile so geführt sind, daß eine Drehung um die drei senkrecht aufeinanderstehenden Mittenachsen erfolgen kann.
Sie BekwUrfeleinheiten und die übrigen Würfeleinheiten wirken
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ihrerseits nur untereinander zusammen bzw. mit den mittleren Würfelainheiten so zusammen, daß der aus den einzelnen Würfeleinheiten zusammengesetzte Würfelkörper zusammengehalten wird. Dabei sorgen auch hier die Pührungsflächen der miteinander in Eingriff stehenden Würfeleinheiten dafür, daß die gewünschte Rotatiensmögliohkeit erhalten wird. Ein führender Kontakt mit dem Lagerbauteil ist nicht nötig, aus Führungsgründen und verbesserter Stabilität indessen von Vorteil.
Die Blockiermittel sind insofern erforderlich, als bei einer Relativbewegung zwischen zwei parallelen Scheiben die Lage des Lagerbauteile nicht Undefiniert bleiben darf, beispielsweise eine Zwischenlage annehmen darf, weil sonst dadurch eine Verstellung von senkrecht dazu angeordneten Scheiben nicht mehr möglich wird. Daher ist es notwendig, bei Relatiwerdrehung von zwei Scheiben gegeneinander eine der beiden Scheiben drehfest mit dem Lagerbauteil zu koppeln.
Es versteht sich, daß die Kombinationsmöglichkeiten bei zufällig unregelmäßig verteilt angeordneten Wttrfeleinheiten um ein Vielfaches größer sind als beim herkömmlichen Puzzle-Würfel.
In einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Blockiermittel von in die Pührungsbahnen hineinragenden Abschnitten der Stege gebildet sind. Die Stego sind vorzugsweise einteilig mit dem Kern des Lagerbauteile geformt, der selaer-
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•eits in vorteilhafter Weise kugelförmig ist.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die sphärischen Führungselemente von zwei parallelen gleichseitigen sphärischen zum Mittelpunkt konzentrischen Dreiecken begrenzt sind und die übrigen Seiten der Führungselemente den radial außen liegenden Yandabechnitt des zugeordneten Führungskanal β bilden. Auf diese Weise werden annähernd durchgehende Fuhrungekanäle gebildet, welche lediglich an den Stellen unterbrochen sind, in denen sie von den jeweils anderen Kanälen gekreuzt werden.
Es ist zwar theoretisch möglich, die Führungselemente einteilig mit dem Kern des Lagerbauteile zu formen. Zweckmäßig ist es nach einer weiterei Ausgestaltung der Erfindung indessen, die sphärischen Führungselemente als getrennt geformte Teile vorzusehen, die mit den Stegen verbindbar sind. Diese Ausgestaltung ist im übrigen auch besondere vorteilhaft für die Montage der einzelnen Würfeleinheiten zum fertigen Würfelkörper.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen daß die Seiten der mittleren Würfeleinheiten, die benachbarten mittleren Würfeleinheiten zugekehrt sind, in einer Großkreisebene liegen. Die Nocken der mittleren Wttrfeleinhelten sind vorzugsweise ebenfalls sphärisch geformt und über einen Stegabsühnitt mit der mittleren Würfeleinheit verbunden. Auch in diesem Zusammenhang let zur Montageerleichterung erfindungs-
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gemäß vorgesehen, daß die mittleren Würfeleinheiten zweiteilig geformt sind, von denen ein innerer Teil mit dem Stegabschnitt und dem Nocken geformt ist und die beiden Teile miteinander verbiadbar sind. Die Verbindung erfolgt wie auch die Verbindung der übrigen Teile vorzugsweise durch Klebung. Statt Siebung kann jedoch auch eine Rastverbindung vorgesehen sein, insbesondere wenn die einzelnen Teile aus Kunststoff geformt sind.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in «eiteren Unteransprüchen angegeben.
Ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Darstellung des Puzzle-Würfels nach der Erfindung.
Fig. 2 zeigt eine Verdrehung einzelner Würfelschelben des Würfels nach Fig. 1.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch den Würfel nach Fig. 1 entlang der Linie 3-3·
Fig. k zeigt perspektivisch den Lagerbauteil eines Würfele nach Fig. 1.
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Fig. 5 zeigt perspektivisch in verschiedenen Ansichten das Führungselement des Lagerbauteile naoh Fig. h.
Fig. 6 steigt einen Ment age zustand einer Ecke des Würfelkärpers an Lagerkurper.
Fig. 7 zeigt perspektivisch eine Ecke des Würfels nach Fig. ohne Lagerbauteil.
Fig. β zeigt perspektivisch bew. in verschiedenen Ansichten die Eokvürfeleinheiten des Würfele nach Fig. 1·
Fig· 9 zeigt perspektivisch und in verschiedenen Ansichten zweite VUrfeleinheiten des Würfels naoh Fig. 1.
Fig. 10 zeigt perspektivisch und verschiedenen Ansichten die mittleren Würfeleinheiten des Würfels atach Fig. 1.
Fig. 11 zeigt perspektivisch eine mittlere Würfeleinheit in getrennter Darstellung.
Fig. 12 zeigt perspektivisch bzw. in verschiedenen Ansichten eine erste Stegform zwischen Lagerbauteilkern und Führungselement nach Fig. 5.
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Fig* 13 zeigt perspektivisch und in verschiedenen Ansiohten eine zweite Ausführung«fora der Stege zwischen
Ptlhrungeelement und Lagerbauteilkern«
Fig. Ik seigt perspektivisch und in verschiedenen Ansichten eine dritte Ausftihrungeform eines Steges zwisohen
Lagerbauteilkern und Führungselement.
Fig. 15 zeigt perspektivisch und in verschiedenen Ansichten eine vierte AusfUhrungsform eines Steges zwischen
Lagerbauteilkern und Führungselement.
Bevor auf die in den Zeichnungen dargestellten Einzelheiten naher eingegangen wird, sei vorangestellt, daß jedes der
beschriebenen und gezeigten Merkmale für sich oder in Verbindung mit Merkmalen der Ansprüche von erfindungswesentlicher Bedeutung ist. Insbesondere sei hervorgehoben, daß aufgrund des geometrisch komplizierten Aufbaue des erfindungsgemäßen Puzzle-Vürfels den Zeichnungen eine besondere Offenbarungsaufgäbe zukommt·
In Fig. 1 erkennt man einen Yürfelkörper 10, dessen sechs
Seiten aus jeweils k χ h Vürfeleinheiten gebildet sind. Es
sind drei verschiedene Vürfeleinheiten A, B und C vorgesehen, von denen A die Eckwürfeleinheiten, C die mittleren Vürfeleinheiten und B die übrigen Vürfeleinheitcm darstellen. Jede
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der Würfeleinheiten A, B und C lMflt sich geneinsam mit den Würfeleiaheiten, welche in einer Ebene liegen, um eine Mittenachse He· Würfels verdrehen« Dies bedeutetι daß jede Würfeleinheit au drei verschiedenen Würfelsoheiben gehört, wobei diese Würfelsoheiben jeweils um senkrecht ameinanderstehende Achsen drehbar sind. Eine V«rdrehungsmöglichkeit ist in Fig. wiedergegeben. Man erkennt vier waagerechte Scheiben 11, 12, 13 vuad 14, welche jeweils realtiv zueinander um eine senkrechte Achse des Würfels gedreht sind. Eine gleiche Verdrehungemöglichkeit ergibt sich um die beiden orthogonal in der Horizontalen liegenden Achsen. Die Verdrehmöglichkeiten der einzelnen WUrfeleinheiten ergeben sich aus deren Aufbau bzw. aus dem Aufbau eines Lagerbauteils, wie er näher aus den Figuren 4, 5, 6 und 12 bis I5 zu erkennen ist.
Der zusammengebaute Zustand des Lagerbauteils in Fig. k ist insgesamt mit 15 bezeichnet. Die Darstellung nach Fig. k dient jedoch lediglich Darstellungβzwecken. Der in Fig. k gezeigte Aufbau kann nicht vorgenommen werden, ohne daß vorher zugehörige Würfeleinheiten montiert werden.
Der Lagerbauteil 15 besitzt einen kugelförmigen Kern S, beispielsweise aus massivem Kunststoff. Die massive Ausführung ist jedoch für die Funktion des gezeigten Würfels ohne Belang. An die Außenseite des Kugelkerns S sind insgesamt acht Stege P1, P2, P3, P4 angeformt oder daran befestigt. Insgesamt sind
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- ίο -
acht Stege vorgesehen, von denen jeder einer achtel Flache der Kugelkernflftche zugeordnet ist. Die Form der Stege P1 bis pk geht aus den Figuren 12 bis 15 hervor, worauf weiter unten nooh eingegangen werden soll. In den Figuren 4 und 6 sind die Stege P1 nicht zu erkennen. Insgesamt ist vom Steg P1 einer vorgesehen, ebenfalls vom Steg Tk, Die Stege P2 und P3 sind jeweils dreimal vorgesehen. Mit den Stegen werden sphärische Führungselemente Q verbunden (siehe Fig. 3 und k), welche durch beabstandete gleichseitige sphärische Dreiecke definiert sind. Die acht sphärischen Führungselemente Q sind identisch ausgeführt und bilden mit den einander zugekehrten, im Abstand tmd parallel zueinander angeordneten Führungsflachen drei jeweils senkrecht aufeinanderstehende kreisförmige Führungskanale 17,18,19, die in jeweils senkrecht zueinanderstehenden Durchmesserebenen des Lagerbauteils 15 angeordnet sind. Wie man aus den Figuren 3 und h entnimmt, bilden die Führungselemente Q, d.h. deren radial äußere und innere Flachen sphärische Führungsflachen konzentrisch zur Kugelflache, welche ebenfalls eine Führungsflache darstellt (siehe Fig. 3).
Der Vollständigkeit halber sei angemerkt, daß auf der linken Seite von Fig. J die Draufsicht und zwei Seitenansichten des Führungselements Q zu sehen sind.
Aus Fig. 3 ist zu entnehmen, daß die mittleren Würfeleinheiten C mit Nocken 20 versehen sind, welche im Querschnitt dem Quer-
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schnitt des Führungskanalabschnitts zwischen Führungselement Q und der kugelfläche entspricht. Dementsprechend ragt ein Kanten- |
bereich des sphärischen Führungselements Q in eine sphärische \
Ausnehmung 21 der mittleren Würfeleinheiten hinein. An den an- -j stoßenden Seiten sind die Würfeleinheiten C eben, wie bei 22 gezeigt, wobei diese Ebene in einer Durchmesserebene der Kugel S liegt.
Die mittleren Würfeleinheiten C besitzen an der gegenüberliegenden Seite Einschnitte 23, so daß zwei über Eck benachbart '
angeordnete Würfeleinheiten C einen schwalbenschwanzfSrmigen Hinterschnitt bilden für einen cchwalbenscLiwanzfSrmigen Nocken 2k der übrigen Würfeleinheiten B (Es versteht sich, daß die Würfelelemente A, B und C jeweils identisch aufgebaut sind, so daß die Beschreibung von Einzelheiten hierzu auf alle übrigen zutrifft.).
Die Ausbildung der Eckwürfeleinheit A ist in Fig. 8 zu erkennen. Ein sphärischer Körper 25 ist als Nocken an eine Ecke des Würfelelements A angeformt, wobei zwei parallele gegenüberliegende sphärische Dreiecksflädienim gleichen Abstand voneinander vorgesehen sind, von denen die (in Flg. 8) hintere den Würfel A im Eckbereich schneidet. Die übrigen Flächen des Körpers 25 werden von ebenen Ringflächenabschnitten 26, 27 und 28 gebildet.
In gleicher Weis· ist in Flg. 9 das Vürfelelement B mit Nocken
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29 dargestellt. Der Nocken 29 ist ein sphärischer Trapezoid nit einer hinteren und einer vorderen sphärischen Trapezfläche, wobei die hintere an einem Kugelschnitt an einer Kante des Vürfels B angrenzt} der Kugelschnitt ist mit 30 bezeichnet. Die übrigen paarweise einander gegenüberliegenden Seiten sind ebene Ringflächenabschnitte 31 bis 3k, Die untere Fläche 32 des Nockens 29 liegt in gleicher Ebene mit der unteren Fläche des Vürfels B, während die obere Fläche 31 von der Oberseite des Würfels B einen Abstand hat. Dieser Abstand entspricht dem Überstand des Nockens 25 über die Unterfläche des Vürfels A, so daß der Nocken 25 passend mit der Fläche 28 auf die Fläche 31 gesetzt werden kann und mit der rückseitigen freien Fläche gegen die Fläche 30 zu liegen kommt.
Der Aufbau des Vürfelelements C und dessen zugehörigem Nocken 20 ist verhältnismäßig kompliziert, wie aus Fig. 10 zu erkennen. Die Form des Nockens 20 ergibt sich indessen, wie bereits erwähnt, aus der Form des Lagerbauteils, bestehend aus Kugelkern, Stegen P1 bis P4 und sphärischen Führungselementen Q. Der Nocken 20 ist über einen Steg 35 mit der Würfeleinheit C verbunden. Aus Montagegründen ist die aus WürfeIelement C und Necken 20 bestehende Einheit zweiteilig geformt, wie aus Fig. zu erkennen. Die beiden Teile sind dort Mit C1 und C2 bezeichnet. C1 enthält den Nocken 20, den Steg 35 und einen VUrfelabschnitt 36, dessen quadratische, dem Steg 35 gegenüberliegende Fläche in eine quadratische Ausnehmung 37 des VUrfelabschnitt C2 passend eineetzbar ist, wobei die Verbindung zwlsohen den
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Teiles. C1 and C2 beispielsweise durch Klebung, aber auch durch, eine Raatverbinrinng erfolgen kann. Bs sei an dieser Stelle erwähnt, daß vermieden wird, auf die einzelnen gekrümmten Flachen des Bauteils nach Fig. 10 einzugehen, da sich die einzelnen Flächen, deren Abstände und Radien aus der Zusammenwirkung mit den übrigen Vürfelteilen ergeben, insbesondere den Würfelelementen B und dem Lagerbauteil 15·
Vie schon erwähnt, dienen die Stege PI bis Vk nach den Figuren 12 bis 15, welche auf einer Seite mit dem Kern S und auf der anderen Seite mit Jeweils einem Führungselement Q verbunden sind, außerdem als Blockiermittel, um sicherzustellen, da£ das Lagerbauteil stets drehfest mit einer Hälfte des Vürfelkörpers gekoppel ist, wenn die andere Hälfte rotiert. Der Steg PI, der nur einfach vorkommt, ist so &usfelegt, daß er alle Seiten des zugehörigen Führungselements Q blockiert. Die blockierenden Abschnitte reichen dabei jeweils in den Jeweiligen Führungskanal bis zu» Achsebene des Führungskanals. Der Steg Vk, der ebenfalls nur oinmal vorkommt, ist so ausgelegt, daß er alle Seiten des Führungselementes freiläßt. Der Steg P2, welcher dreimal vorkommt, blockiert zwei Seiten des Führungselements und läßt eine frei. Der ebenfalls dreifach vorgesehene Steg P3 blockiert «ine Seite und läßt zwei Seiten frei. Bezüglich der Stege P1 und VZ liegen deren Blockierseiten auf den Seiten der sphärischen Dreiecke, welche durch die Führungekanäle 17 bis 18 definiert sind. Im Fall der Stege P3 und Vk haben deren freie Seiten einen gleiohen Abstand zu den freien Seiten der jeweiligen sphärischen Dreiecke. Die Blockierseite vom Steg P3 trifft wiederum die Seite des sphärischen Dreiecks.
Obwohl rein theoretisch nicht notwendig ist, vier Blockierteile pro Führungskanal 17, 18 bzw. 19 vorzusehen, gewährleisten diese eine höhere Stabilität und ein besseres Gleiten der einzelnen Teile gegeneinander.
Der Zusammenbau des dargestellten Würfelkörpers läßt sich am leichtesten anhand von Fig. 6 erläutern. Jedes sphärische Führungselement ist einer Ecke des fertigen Würfelkörpers zugeordnet. Beim Zusammenbau wird zunächst mit ein r ersten Ecke begonnen. Es folgen die übrigen sieben Ecken im einzelnen danach.
Der Zusammenbau erfolgt wie nachstehend beschrieben. Der zugehörige Steg P1, P2, P3 bzw. P4 wird auf die Kugel S gesetzt und von drei Teilen C1(siehe Fig.11),welche mit einem späriechen Führungselement Q zusammengesetzt sind, umgeben.Zn der nächsten Stufe erfolgt die Befestigung der Teile S, P1, P2, P3 bzw. P4 und Q miteinander. Diese Befestigung kann durch eine Steck-und/oder Schnappverbindung oder eine Klebverbindung erfolgen. Anschließend werden ein Eckwürfelelement A und drei übrige Würfelelemente B am Teilaufbau angebracht. Diese werden in ihrer Lage durch drei Teile C2 (siehe Fig. 11) gehalten, weiche mit den zugehörigen C1-Teilen verbunden werden. Der Aufbau der übrigen sieben Ecken erfolgt in gleicher Welse.
In diesem Zusammenhang sei auch auf die Abbildung nach Fig.
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hingewiesen, aus der eich der Zusammenbau der WUrfeielemente einer lücke ergibt, wobei jedoch zu Darstellungszwecken der entsprechende Teil des Lagerbauteile fortgelassen ist.
Wie aus der Beschreibung deutlioh wird, sind alle Führungsflaehen der Würfelelemente A, B und 0 und am Lagerbauteil so geformt« daß sie eine Drehung der eineeinen Würfelelemente A, B und C üb eine der drei senkreoht aufeinanderstehenden Achsen des Vürfelkörpera ermöglichen. Bei der dargestellten Ausfuhr trage form sind alle Teile der Würfelelemente und des Lagerbauteils so geformt, daß sie lüokenlos ineinandergreifen. Sie sind ferner se geformt, daß sie rtll« in sich massiv sind. Beides ist für die Punktion des erfindungsgemäßen Puzzle-Würfels nicht erforderlich. So können die einzelnen Oleit- bzw. Führungsflächen unterbrochen sein. Ferner können die einzelnen Teile hohl oder teilweise hohl ausgeführt sein. Maßgebend ist lediglich, daß die beschriebene Koppelung der einzelnen Teile unabhängig von der Relativlage zueinander erhalten wird und auch deren gewünschte Bewegungemöglichkeit.
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Claims (1)

  1. - 16 -
    A. η β g r ü c_h._e_£
    1. Puzzle-Würfel «it ein·* Würfelkörper, dessen Seiten von Würfeleinheiten gebildet werden, von denen jede Teil dreier Würfelscheiben ist, die tun ,jeweils um 90° versetzte Mittenaehsen des Würfelkörpers relativ zum verbleibenden Würfelkörperteil drehbar angeordnet sind, und einem innerhalb des Würfelkörperβ angeordneten Lagerbauteil, mit dem die bezüglich der zugehörigen Würfelseiten mittleren Würfeleinheiten zusammenwirken, wahrend die übrigen Würfeleinheiten an der Innenseite Nocken aufweisen, die Führungsflachen der inneren Würfeleinheiten hintergreifen, wobei die Nocken der Eckwürfeleinheiten mit Nocken und Führungsflachen der benachbarten Würfele^nheiten zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerbe-iteil (15) einen Innenkern (s),vorzugsweise Kugelkern aufweist, an den mit gleichmäßigem Abstand acht sphärische Führungselemente (Q) angeordnet sind, He mit dem Kern (S) über einen Steg (PI, P2, P3, P2O verbunden sind und in drei senkrecht aufeinanderetehenden Durchmesserebenen konzentrisch verlaufende Führungskanäle (17,18,19)bilden, in welche die Nocken der bezüglich einer Wtirfeleeite Jeweils mittleren von 16 Würfeleinheiten pro Würfelseite eingreifen und entlang einer Kreisbahn geführt werden, die Nocken (2k) der des mittleren Würfeleinheiten (c) benachbarten Würfeleinheiten (B) hinterschnittene, eine Kreisbahn begrenzende Führung*flachen der mittleren WUrfeleinheiton (C) hinter-
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    f I I t
    greifen, und einer Hälfte des Lagerbauteile(15) Bleckiermlttel so zugeordnet sind, daß die dieser Hälfte zugeordneten Würfeleinheiten nur zusammen mit dem Lagerbauteil relativ zu den übrigen Würfeleinheiten verdrehbar sind.
    2. Puzzle-Würfel nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die Blockiermittel von in die Führungsbahnen (17, 18, 19) hineinragenden Abschnitten der Stege (P1 bis Vk) gebildet sind.
    3* Puzzle-Würfel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die sphärischen Führungselemente (q) von zwei parallelen gleichseitigen sphärischen, zum Mittelpunkt konzentrischen. Dreiecken begrenzt sind vnd die übrigen Seiten der Führungselemente (q) den radial außen liegenden Wandabschnitt des zugeordneten Führungskanalβ (17, 18, 19) bilden.
    k. Puzzle-Würfel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die sphärischen Führungselemente (q) getrennt geformte Teile sind, die mit einem zugeordneten Steg (P1 bis P4) verbindbar sind.
    5· Puzzle-Würfel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seiten der mittleren Würfeleinheiten (c), die benachbarten mittleren Wurfeleinheiten (c) zugekehrt sind, in einer Großkreisebeie liegen.
    .../18
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    6, Puzzle-Würfel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Nooken (20) der mittleren Würfeleinheiten (G) ebenfalls sphärisoh geformt sind und über einen Stegabsohnitt (35) »it der mittleren Würfeleinheit (c) verbindbar sind«
    7. Puzale-Würfel nach Anspruoh 6, dadurch gekennzeichnet, daß die mittleren WUrfeleinheiten (θ) sweiteilig geformt sind, von denen ein innerer Teil (C1) mit dem Stegabsohnitt (35) und dem Nooken (20) geformt ist und die beiden Teile (C1, C2) miteinander verbindbar sind.
    8· Puzzle-Würfel naoh einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Nooken (25) der Eckwürfvleinheiten (A) von zwei parallel beabstandeten sphärischen Dreiecken gebildet sind, von denen eines eine Ecke der Würfeleinheit (A) schneidet, während die drei übrigen Seiten (26, 27, 28) ven Ringflächenabsohnitten gebildet sind.
    9. Puzzle-Würfel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken (2k) der übrigen Würfeleinheiten (B) von parallel beabstandeten sphärischen Trapezen gebildet sind, von denen eines eine Kante der Würfeleinheit (b) schneidet, eine weitere Fläche (32) des Nockens (2k) in einer Ebene mit einer angrenzenden Würfelfläche liegt, während die gegenüberliegende, dazu parallele
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    fläche (31) dee Nockens (24) im Abstand zur gegenüberliegenden WUrfelflache verläuft und die beiden anderen gegenüberliegenden Seitenflächen des Nockens (24) viederum ron Ringfläohenabsohnitten (33, 34) gebildet sind, welche parallel und im Abstand zur zugeordneten Würfelseite angeordnet sind·
    10« Puzzle-Vürfel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten der WürfeIeinheiten (A, B, θ) abgerundet sind»
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