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DE810138C - Spindelfuehrung und -abstuetzung, insbesondere bei Schraubzwingen - Google Patents

Spindelfuehrung und -abstuetzung, insbesondere bei Schraubzwingen

Info

Publication number
DE810138C
DE810138C DEP1856A DEP0001856A DE810138C DE 810138 C DE810138 C DE 810138C DE P1856 A DEP1856 A DE P1856A DE P0001856 A DEP0001856 A DE P0001856A DE 810138 C DE810138 C DE 810138C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
rail
profile
thread
groove
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP1856A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Mueller
Heinz Schoenherr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP1856A priority Critical patent/DE810138C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE810138C publication Critical patent/DE810138C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B5/00Clamps
    • B25B5/06Arrangements for positively actuating jaws
    • B25B5/10Arrangements for positively actuating jaws using screws
    • B25B5/101C-clamps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Spindelführung und -abstützung, insbesondere bei Schraubzwingen Die vielseitige Anwendungsmöglichkeit von Schraubzwingen ist allgemein bekannt. Einmal dienen diese zum Zusammendrücken oder Zusammenhalten beispielsweise geleimter Verbindungen, andererseits verfolgen sie den Zweck, ein Werkstück, eine Maschine oder sonstige Apparate an einem Tisch, einem Brett o. dgl. fest anzubringen. Dabei ist die Zwinge entweder fest mit dem Apparat verbunden, oder aber sie trägt Einrichtungen, die ihren Einsatz für mehrere Geräte gestatten, so daß eine Zwinge verschiedenen Zwecken dient.
  • Das gemeinsame Merkmal der in verschiedenen Größen hergestellten Zwingen ist ein hufeisenförmiger Bügel, bei dem ein Horn sich gegen die Tafel oder eine Beilage legt, während das andere eine Schraube enthält, deren entsprechend ausgestattetes Ende auf die entgegengesetzte Seite der Tafel drückt. Es sind hölzerne und Metallzwingen bekannt, welch letztere sich durch eine größere Stabilität auszeichnen. Die Zwingen leiden jedoch an dem Ubelstand, daß das Drehen der Schrauben viel Zeit erfordert, wenn die Maulweite in erheblichem Maße geändert werden soll. Zur Behebung dieses Übelstandes sind verschiedene Vorrichtungen ersonnen worden. So kennt man Zwingen, bei denen der Abstand der Hörner dadurch verändert werden kann, daß ein Horn auf der Bügelbasis verschiebbar ist und beim Festschrauben durch Verkanten festklemmt, oder bei denen das Muttergewinde der Schraube durch eine Einrichtung ausgeschaltet werden kann. Alle diese Einrichtungen weisen jedoch Nachteile auf. Entweder arbeiten sie nicht zuverlässig, oder ihre Konstruktion ist unverhältnismäßig kompliziert.
  • Die Erfindung betrifft eine derartige Schraubzwinge, bei der das Problem der schraubenlosen Grobeinstellung auf einfache und zugleich sichere Art und Weise gelöst ist. Sie ist für alle Zwecke der Industrie, des Handwerks und auch im Haushalt gleichermaßen gut anwendbar. Besondere Hilfe leistet die neue Schraubzwinge, wenn diese durch Armamputierte benutzt wird, da bei jedem anderen Gerät dieser Art die Benutzung beider Hände erforderlich ist.
  • Gemäß der Erfindung ist die Spindel der Zwinge in einer gewindelosen Muffe geführt, die auf das eine Horn derselben aufgesetzt ist. Zur Abstützung der Spindel dient eine in das Gewinde der Spindel eingreifende Schiene, die mittels eines Hebels ausschwenkbar ist. Bei Verengung der :Maulweite wird diese Schiene automatisch durch Druck in Spannrichtung ausgerückt. Dadurch ist die Zwinge mit einem Handgriff durch gewindelose Grobeinstellung auf die benötigte Tafelstärke zu bringen, wonach nur eine geringe Gewindedrehung zum Feststellen erforderlich ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung beispielsweise, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht der Schraubzwinge, Abb. 2 einen vertikalen und Abb. 3 einen horizontalen Schnitt durch dieselbe, Abb.4 einen Schnitt durch Spindel und Lagerung mit eingerückter und Abt). 5 mit ausgerückter Schiene.
  • Die Schraubzwinge besteht aus dem Bügel i und der Spindel 2. Letztere wird geführt durch eine auf das Horn 3 aufgesetzte gewindelose Muffe ,4 und durch das ebenfalls gewindelose Loch 5 des gleichen Horns. In die Gewindegänge der Spindel e greift durch einen entsprechenden Ausschnitt 6 der Muffe4 eine der Steigung der Gewindegänge der Spindel entsprechend geneigte Schiene 8, die zur Abstützung der Spindel dient. Diese Schiene 8 stützt sich ihrerseits in einer Nut 9 des Horns 3 ab und trägt einen rechtwinklig abgebogenen Hebel io, welcher als Handhabe,dient. Zwei Federn ii wirken gegen die Schiene 8 und pressen sie gegen die Spindel. Das Profil der Nut 9 ist im Grund auf der dem Bügel i zugewandten Seite eckig und auf der anderen Seite abgerundet. Die untere Kante der Schiene hat entsprechende Gegenform. Dadurch ist die Schiene 8 um ihre Schneide 12 schwenkbar. Ein seitliches Herausgleiten der Schiene aus der Nut wird verhindert durch Begrenzungsnasen 13 an den Schienenenden.
  • Das Profil des Gewindes der Spindel 2 hat eine geneigte und eine zur Spindelachse nahezu senkrechte Flanke. Im eingerückten Zustand paßt sich die obere Schmalseite 7 der Schiene 8 der steilen Flanke 15 an, während die Breitseite der Schiene sich der flachen Flanke 14 anlegt.
  • Mittels einer geänderten Handhabe 16. die mit dem äußeren Teil der Spindel verbunden ist, wird diese angezogen, wobei am anderen Ende der Spindel die Lagerscheibe 17 gegen das Material wirkt.
  • Auf dem Bügel i sind beispielsweise Gewindelöcher 18 und Bolzen i9 angebracht zum Aufsatz des zu befestigenden Gegenstandes.
  • Die Wirkungsweise der Zwinge ist folgende: Um die Zwinge zu öffnen, d. h. um eine größere Maulweite herzustellen. bedarf es nicht mehr des Drehens der Spindel, sondern durch Niederdrücken des Hebels io wird die mit diesem verbundene Schiene 8 aus dem Gewindegang der Spindel ausgerückt, wodurch diese in der Muffe 4 frei gleiten kann. Bei Freigabe des Hebels io drücken die Federn i i die Schiene 8 selbständig wieder gegen die Spindel. Da sich die Breitseite der Schiene den flachen Gewindegängen 14 der Spindel federnd anlegt, kann durch einfaches Drücken auf die Handhabe 16 in Spannrichtung die -Maulweite der Zwinge verstellt werden. Somit ist mittels eines Handgriffes die Maulweite der Zwinge grob eingestellt. Darauf wird die Spindel 2 mittels der Handhabe 16 fest angezogen. Die Spindelpressung drückt die Schiene 8 einerseits fest in die Nut des Horns ,4 und andererseits in den Gewindegrund.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung kann nicht nur bei Schraubzwingen sondern auch überall dort vorteilhaft angewendet werden, wo eine Spindel eine ähnliche technische Funktion ausübt. ohne daß dadurch der Bereich der Erfindung verlassen wird.

Claims (6)

  1. PATE\TANSPRUCHE: i. Spindelführung und -abstützung, insbesondere bei Schraubzwingen, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel in einem im unteren Horn (3) der Zwinge angeordneten gewindelosen Loch (5) mit darauf aufgesetzter ebenfalls gewindeloser Muffe (4) geführt ist und sich mit ihrem Gewinde gegen eine Schiene (8) abstützt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil des Spindelgewindes eine flachgeneigte (14) und eine zur Spindelachse steile Flanke (15) hat, welch letztere den Spindeldruck auf die Schiene überträgt.
  3. 3. Einrichtung nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (8) durch Federn (i i) von der Seite gegen die Spindel gepreßt wird und sich mit der Breitseite gegen die flache Flanke (14) des Gewindeprofils und mit der einen Schmalseite (7) gegen die steile Flanke (15) legt, während die andere Schmalseite in einer Nut (9) des Horns (4) schwenkbar ruht.
  4. 4. Einrichtung nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil der Nut (9) im Grund auf der dem Bügel zugewandten Seite eckig und auf der anderen Seite abgerundet ist und daß die Schiene (8) ein entsprechendes Gegenprofil aufweist.
  5. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (8) einen rechtwinklig abgebogenen Ausrückhebel (io) und Nasen (13) besitzt, welch letztere ein seitliches Herausgleiten aus der Nut (9) verhindern.
  6. 6. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel Gewindelöcher (17) und Zapfen (18) als Haltevorrichtungen für aufgesetzte Geräte aufweist.
DEP1856A 1949-02-15 1949-02-15 Spindelfuehrung und -abstuetzung, insbesondere bei Schraubzwingen Expired DE810138C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP1856A DE810138C (de) 1949-02-15 1949-02-15 Spindelfuehrung und -abstuetzung, insbesondere bei Schraubzwingen

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DEP1856A DE810138C (de) 1949-02-15 1949-02-15 Spindelfuehrung und -abstuetzung, insbesondere bei Schraubzwingen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE810138C true DE810138C (de) 1951-08-06

Family

ID=7357517

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP1856A Expired DE810138C (de) 1949-02-15 1949-02-15 Spindelfuehrung und -abstuetzung, insbesondere bei Schraubzwingen

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DE (1) DE810138C (de)

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