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DE8100874U1 - "regal fuer selbstbedienungszwecke" - Google Patents

"regal fuer selbstbedienungszwecke"

Info

Publication number
DE8100874U1
DE8100874U1 DE19818100874 DE8100874U DE8100874U1 DE 8100874 U1 DE8100874 U1 DE 8100874U1 DE 19818100874 DE19818100874 DE 19818100874 DE 8100874 U DE8100874 U DE 8100874U DE 8100874 U1 DE8100874 U1 DE 8100874U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shelf
shelves
rear walls
walls
shelf according
Prior art date
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Expired
Application number
DE19818100874
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DE19818100874 priority Critical patent/DE8100874U1/de
Publication of DE8100874U1 publication Critical patent/DE8100874U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Regal für Selbstbedienungszwecke
Die Erfindung betrifft ein Regal für Selbstbedienungszwecke |
ζ oder zum Ausstellen von Tonkassetten, Videokassetten, |
Taschenbüchern, sprechenden Büchern od. dgl., wobei die )
Fachboden von vorne (Entnahmeseite) nach hinten schräg ab- [
fallen und in eine schräg nach hinten ansteigende Rückwand |
übergehen und wobei die Regalseitenteile vorzugsweise durch |
die Fachboden und deren Befestigung miteinander verbunden |
sind. Unter sprechenden Büchern sind dabei bespielte Ton- {
. Ii kassetten in besonderen, buchähnlich aussehenden Behältern |
gemeint. }
;· Ein derartiges Regal allerdings nur für Bücher und überwie- f
gend zur Benutzung in Klassenräumen ist aus der US-PS '■
3 149 727 bekannt. Dabei handelt es sich um ein verfahr- f; bares Regal, welches von einer Seite bestückt und benutzt |
werden kann. 1
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die begrenzte ) Aufnahmefähigkeit eines solchen Regales ohne wesentliche J Vergrößerung der Standfläche zu erhöhen, wobei gleichzeitig
die Fachboden eine größere Belastbarkeit erhalten sollen,
ohne daß es zusätzlicher Träger oder Verstrebungen bedarf.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht im wesentlichen darin,
daß jeweils auf gleicher Höhe von zwei Seiten zugängliche
Fachboden vorgesehen sind, deren Rückwände schräg und an \ |_ ihrem jeweiligen oberen Rand näher als im Bereich der Fach- J I
boden zueinander stehen und im Bereich des oberen Randes einstückig verbunden sind. Dies ergibt ein sehr stabiles Fachbodengebilde, bei dem durch die einstückige Verbindung der schräg stehenden Rückwände auch ein großes Widerstandsmoment und somit eine hohe Biegesteifigkeit erzielt wird. Trotz der Erhöhung der Belastbarkeit einer solchen Fachbodeneinheit von zwei Seiten her braucht aufgrund der sich von selbst ergebenden Verstärkung durch die erfindungsgemäße Formgebung praktisch kein stärkeres Material verwendet zu werden oder keine zusätzliche Maßnahme zur Aussteifung getroffen zu werden, so daß das Regal auch nicht oder nicht / , wesentlich schwerer wird. Gleichzeitig kann durch die zweiseitige Benutzbarkeit die Aufnahmekapazität des Regales praktisch verdoppelt" werden, ohne daß seine Grundfläche wesentlich größer wird.
Zweckmäßigerweise bestehen die Fachboden aus Kunststoff, wobei sie extrudiert oder gebogen sein können. Eine bevorzugte Ausführungsform sieht dabei vor, daß die Fachboden aus gebogenem Acrylglas bestehen. Dies ergibt eine formschöne und dennoch einfach herstellbare Lösung.
Eine Weiterbildung der Erfindung von eigener schutzwürdiger Bedeutung kann darin bestehen, daß die Verbindung an den oberen Rändern der Rückwände der Fachboden durch einen vorzugsweise horizontalen Steg vorgesehen ist, der gleichzeitig einen Abstandhalter der gegeneinander gerichteten Bücher oder Kassetten bildet. Da die Fachboden und die Rückwände jeweils in einem rechten Winkel zueinander stehen, sind die auf gleicher Höhe auf den beiden zueinander gehörenden Fachboden angeordneten Bücher oder Kassetten od. dgl. mit ihren Schmalseiten einander zugewandt. Wenn sie die Rückwände überragen, ist es vorteilhaft, wenn sie sich dort nicht berühren, damit eine gegenseitige Beschädigung ausgeschlossen und die Anlage an der Rückwand gewährleistet sind.
Die Verbindung mit den Regalseitenwänden kann durch an den Fachböden befestigte Kupplungsstücke od. dgl. erfolgen, an denen Schrauben od. dgl. angreifen können. Dadurch ergibt sich auch die Möglichkeit, daß ein Einzelregal zu einem Mehrfachregal verlängerbar ist, indem Schrauben gleichzeitig die Kupplungsstücke miteinander fluchtender Fachböden und eine dazwischen befindliche Zwischenwand durchsetzen. Dadurch läßt sich gewissermaßen ein Regalsystem bilden.
Auch die Regalseiten- oder Zwischenwände können aus durchsichtigem Kunststoff, vorzugsweise aus Acrylglas bestehen, damit das gesamte Regal optisch gegenüber der Ware zurücktritt. ■
Das erfindungsgemäße Regal kann aufgrund seiner kleinen und kompakten Abmessungen, insbesondere wenn es für Kassetten od. dgl. gedacht ist, als Ständer auf einer Ladentheke oder als selbständiges Regal ausgebildet und/oder in vorhandene Regale integriert oder eingebaut sein. Ferner besteht die Möglichkeit, daß die äußeren Regalseitenwände Befestigungsvorrichtungen zum Befestigen oder Einhängen an Stützen aufweisen .
Insgesamt ergibt sich vor allem bei Kombination einzelner oder mehrerer der vorbeschriebenen Maßnahmen ein Regal oder ein Ständer, welcher von zwei Seiten zugänglich ist und trotz der daraus resultierenden höheren Belastung ausreichend steif und stabil ist. Demgemäß wird die Aufnahmekapazität dieses Regales auf engstem Raum in vorteilhafter Weise vergrößert.
Nachstehend ist die Erfindung mit ihren ihr als wesentlich zugehörenden Einzelheiten anhand der Zeichnung noch näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 in schaubildlicher Darstellung ein erfindungsgemäßes Regal überwiegend von vorne gesehen und
I I I I 1
1 t
I I I
> I I I I
jn vergrößertem Maßstab
Fig. 2 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Regales und insbesondere der Doppel- oder Zwillingsfachböden .
; ' Ein im ganzen mit 1 bezeichnetes Regal dient entweder als
', Verkaufsregal für Selbstbedienungszwecke oder zum Ausstellen
ψ von Tonkassetten, Videokassetten, Taschenbüchern, sprechen-
den Büchern 2 od. dgl. Sprechende Bücher sind dabei bespielte Tonkassetten in buchähnlich aussehenden Behältern. Die Fach-
>: boden 3 fallen dabei von vorne nach hinten schräg ab, so daß
/ \ sich gemäß Fig. 2 eine gute Aufnahme für die auszustellenden
^ Gegenstände ergibt. Dabei gehen die Fachboden 3 jeweils in
eine schräg nach hinten ansteigende Rückwand A über, an der
* sich die auszustellenden Gegenstände 2 also zusätzlich ab-
stützen können. Die Regalseitenteile 5 oder -seitenwände
) sind durch die Fachboden 3 und deren noch zu beschreibende
; Befestigung miteinander verbunden.
Vor allem in Fig. 2 erkennt man, daß jeweils auf gleicher Höhe von zwei Seiten zugängliche Fachboden 3 vorgesehen sind, deren Rückwände A schräg und an ihrem oberen Rand 6 ' näher als im Bereich der Fachboden 3 zueinander stehen und
im Bereich des oberen Randes 6 einstückig verbunden sind. ■ ' In Fig. 2 erkennt man dabei deutlich, daß diese Fachbodengebilde mit zwei Fachboden 3 und verbundenen Rückwänden A symmetrisch zu einer Längsmittelebene sind. Es ergibt sich somit ein Regal 1, das von zwei einander gegenüberliegenden Seiten zugänglich ist und entsprechend viele Bücher und dgl. aufnehmen kann. Gleichzeitig ergeben sich Fachbodengebilde hoher Steifigkeit, so daß für die erhöhte Belastung praktisch keine zusätzlichen Versteifungs- und Verstärkungsmaßnahmen getroffen werden müssen.
Die Verbindung an den oberen Rändern 6 der Rückwände der Fachboden 3 erfolgt im Ausführungsbeispiel durch einen hori-
zontalen Steg 7, der gleichzeitig einen Abstandhalter der gegeneinander gerichteten Bücher oder Kassetten 2 bildet. Zusätzlich kann durch diesen Steg 7 eine zu scharfe Biegung am übergang von einer Rückwand A in die andere vermieden werden. Gegebenenfalls kann der horizontale Steg 7 außerdem zur Aufnahme von Aufstellern mit Hinweisen und dgl. benutzt werden.
Vor allem in Fig. 2 erkennt man deutlich, daß die Fachboden 3 und ihre Rückwände 4 jeweils in einem rechten Winkel zueinander stehen, so daß die ausgestellten Gegenstände ent- r ) lang zweier Schmalseiten abgestützt werden.
Die Verbindung mit den Regalseitenwänden 5 erfolgt durch an den Fachboden 3 befestigte Kupplungsstücke 8, an de,nen Schrauben 9 angreifen, die auch in die Seitenwände 5 ragen und diese vorzugsweise mit dem Schraubenkopf, gegebenenfalls in einer Versenkung, übergreifen.
Dies ergibt die in Fig. 1 angedeutete Möglichkeit, ein Einzelregal zu einem Mehrfachregal zu verlängern. Dazu ist vorgesehen, daß die Schrauben 9 gleichzeitig die Kupplungsstücke 8 von miteinander fluchtenden Fachboden 3 und/oder Rückwänden A und eine dazwischen befindliche Zwischenwand
^ durchsetzen. Eine weitere Verlängerung ist möglich, wenn an einer Seitenwand 5 die Schrauben entfernt, die nächsten Fachboden angesetzt und längere Schrauben eingefügt werden.
Man erkennt deutlich, daß die Seiten- und Zwischenwände im Ausführungsbeispiel an ihren unteren Rändern eine Standfläche bilden, so daß das gesamte Regal 1 als Ständer gegebenenfalls ■auf einer Ladentheke oder auch als selbständiges Regal benutzt werden kann.
Alle in der Beschreibung, den Ansprüchen und der Zeichnung dargestellten Merkmale und Konstruktionsdetails können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander wesentliche Bedeutung haben.
'atentanwalt (W. Maucher) Patentanwalt

Claims (10)

  1. Ansprüche
    Regal für Selbstbedienungszwecke oder zum Ausstellen von Tonkassetten, Videokassetten, Taschenbüchern, sprechenden Büchern od. dgl., wobei die Fachböden von vorne nach hinten schräg abfallen und in eine schräg nach hinten ansteigende Rückwand übergehen und wobei die Regalseitenteile vorzugsweise durch die Fachböden und deren Befestigung miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils auf gleicher Höhe von zwei Seiten zugängliche Fachböden (3) vorgesehen sind, deren Rückwände (A) schräg und an ihrem oberen Rand (6) näher als im Bereich der Fachböden (3) zueinander stehen und im Bereich des oberen Randes (6) einstückig verbunden sind,
  2. 2. Regal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fachböden (3) aus Kunststoff bestehen und extrudiert oder gebogen sind.
  3. 3. Regal nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fachböden (3) mit ihren Rückwänden (4) aus gebogenem Acrylglas bestehen.
  4. 4. Regal insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung an den oberen Rändern (6) der Rückwände (4) der Fachböden (3) j
    durch einen vorzugsweise horizontalen Steg (7) vorgesehen ist, der gleichzeitig einen Abstandhalter der gegeneinander gerichteten Bücher oder Kassetten (2) od. dgl. bildet.
  5. 5. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fachboden (3) und ihre Rückwände (4) jeweils in einem rechten Winkel zueinander stehen.
  6. 6. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung mit den Regalseitenwänden
    (5) durch an den Fachboden (3) und/oder Rückwänden (4)
    befestigte Kupplungsstücke-(8) vorgesehen ist, an denen Schrauben (9) od. dgl. angreifen.
  7. 7. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Einzelregal zu einem Mehrfachregal verlängerbar ist, indem Schrauben (9) gleichzeitig die Kupplungsst.ücke (8) von miteinander fluchtenden Fachboden (3) und/oder Rückwänden (4) und eine dazwischen befindliche Zwischenwand (10) durchsetzen.
  8. 8. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Regalseiten- oder Zwischenwände (5; 10) aus durchsichtigem Kunststoff, insbesondere aus Acrylglas bestehen.
  9. 9. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß es als Ständer z. B. auf einer Ladentheke oder als selbständiges Regal ausgebildet und/oder in vorhandene Regale integriert oder eingebaut ist.
  10. 10. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Regälseitenwände (5) Befestigungsvorrichtungen od. dgl. zum Befestigen oder Einhängen an Stützen aufweisen.
    - Beschreibung -
DE19818100874 1981-01-16 1981-01-16 "regal fuer selbstbedienungszwecke" Expired DE8100874U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19818100874 DE8100874U1 (de) 1981-01-16 1981-01-16 "regal fuer selbstbedienungszwecke"

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19818100874 DE8100874U1 (de) 1981-01-16 1981-01-16 "regal fuer selbstbedienungszwecke"

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE8100874U1 true DE8100874U1 (de) 1981-06-25

Family

ID=6723749

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19818100874 Expired DE8100874U1 (de) 1981-01-16 1981-01-16 "regal fuer selbstbedienungszwecke"

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE8100874U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29819802U1 (de) * 1998-11-05 2000-05-11 Wolf-Dietrich Hannecke Kunststofftechnik, 37154 Northeim Displaymöbel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29819802U1 (de) * 1998-11-05 2000-05-11 Wolf-Dietrich Hannecke Kunststofftechnik, 37154 Northeim Displaymöbel

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