DE819960C - Verstelleinrichtung fuer Skibacken - Google Patents
Verstelleinrichtung fuer SkibackenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C9/00—Ski bindings
- A63C9/08—Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings
- A63C9/085—Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with sole hold-downs, e.g. swingable
- A63C9/08535—Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with sole hold-downs, e.g. swingable with a mobile body or base or single jaw
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A63C9/00—Ski bindings
- A63C9/22—Arrangements for adjusting the toe-clamps
Landscapes
- Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
- Verstelleinrichtung für Skibacken 1:s sind Skibackenverstelleinrichtungen bekannt, bei denen die Backen durch Lockern und Festzielieii der Schrauben verstellt werden. Das hat den Nachteil, daß die Backen zwischen dem Einpassen des Schuhes und dem Festziehen der Schrauben wieder verrutschen und somit nach dem Einstellvorgang nicht mehr oder nicht mehr genau passen. Außerdem werden dadurch die Schrauben immer mehr gelockert und gewährleisten schließlich keinen guten Halt mehr. Nachteilig ist hierbei auch, daB ein besonderes Werkzeug (Schraubenzieher) vorhanden sein muß. Ferner ist es bekannt, die Backen mittels rechts- und linksgängiger Gewinde gegeneinander zu verstellen. Aber auch dazu braucht man ein besonderes Werkzeug. Als nachteilig wird dabei empfunden, daß die Einstellung nicht in dem erwünschten Maße zuverlässig bleibt und zu viele empfindliche Teile vorhanden sind, die der Gefahr des Rostens, Bruches usw. stark unterworfen sind. Es sind noch andere Verstelleinrichtungen bekannt, mit denen aber keine ausreichende Festhaltung erzielt wird und bei denen empfindliche Bauteile zu sehr beansprucht werden; außerdem sind sie beim Eindringen von Schmutz und Schnee nicht mehr ohne weiteres zu verstellen.
- Diesen Mißständen wird durch die Erfindung abgeholfen. Das Neue besteht im wesentlichen darin, daß in die mit Verzahnung versehenen Skibacken ein verzahnter Schieber unter dem Druck eines in der Deckplatte gelagerten Doppelhebels eingreift, der in der Spannlage blockierbar ist. Das Einstellen und Sperren des Verschlusses erfolgt bei aufgestelltem Schuh, ohne daß irgendwelche Schrauben gelockert oder Gewinde verdreht werden müssen. Nach Einstellung und Sperrung ist ein unbedingt zuverlässiges Festhalten der Einstellung gewährleistet. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß der Einstell- und Sperrvorgang rasch und ohne ein besonderes Werkzeug vor sich geht.
- In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen Längsschnitt nach der Linie A-E der Fig. 2, Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. i, Fig. 3 eine weitere Ausführungsform im Schnitt A-B der Fig. 4, Fig.4 eine Draufsicht zu Fig. 3.
- Auf dem Ski i sind zwischen der Grundplatte 4 und der Deckplatte 2 die Skibacken 6 mit ihren seitlichen Backenteilen 3 horizontal beweglich vorgesehen. Die Zahnleiste 5 ist fest angeordnet und greift in die rückwärtige Verzahnung der Skibacken ein. Die Schrauben 16 dienen zur Festhaltung der Deckplatte 2 und als Anschlagbegrenzung für die Skibacken; zu diesem Zweck sind Schlitze 17 vorgesehen. In die gleichfalls verzahnten vorderen Enden der Skibacken greift ein verzahnter Schieber 7 ein, in dessen Aussparung 14 der eine Arm 13 eines Doppelhebels eingreift, der mittels der Zapfen 15 beispielsweise in Lagern 18 der Deckplatte 2 gelagert ist und dessen anderer Hebelarm 9 von außen betätigt wird. Die Festhaltung des Doppelhebels 9, 13 in der gezeichneten (Spann-) Lage erfolgt durch einen Sperrschieber io, der den Ilebelarm 9 übergreift und in Pfeilrichtung a verschiebbar ist. Zum Zweck der zuverlässigen Sperrung schnappt das Ende des Sperrschiebers io in eine sickenartige Vertiefung 21 des Hebelarmes 9 ein. Der Sperrschieber io ist in einer Aussparung 22 der Deckplatte (2) und mittels einer Aussparung 12 in der Schraube i i geführt. Als Anschlag zur Verhinderung des Herausfallens im entsicherten Zustand dienen beispielsweise Ansätze 8, die im ausgeschobenen (entsicherten) Zustand an der Innenwand der Deckplatte 2 anliegen. Gleicherweise kann aber z. B. auch Führung in einem Langloch vorgesehen sein.
- Das Lösen der gesperrten Skibacken erfolgt durch Bewegen des Schiebers' io in Pfeilrichtung a, was durch Einsetzen der Skistockspitzen, eines Nagels o. dgl. in die Löcher 19, 20 und Herausdrücken aus der Sicke 21 eingeleitet wird. Das Verschieben selbst erfolgt dann ohne besonderen Kraftaufwand. Sodann wird der Hebelarm 9 in Pfeilrichtung hochgedrückt, wodurch der Schieber 7 mitgenommen und die Verzahnung außer Eingriff gebracht wird. Damit lockert sich auch ohne weiteres der Zahneingriff an der rückwärtigen Zahnleiste 5.
- Die Einstellung der Backen erfolgt bei aufgesetztem Schuh derart, daß sie streng am Schuh anliegen. Dabei werden die rückwärtigen Zähne (Leiste 5) leicht in Eingriff gedrückt und nach endgültiger Einstellung der Doppelhebel 9, 13 in die gezeichnete Lage gedrückt und der Schieber io so weit entgegen der Pfeilrichtung a geschoben, bis er in die Sicke 21 einschnappt. Ein selbsttätiges Lösen der auf die erfindungsgemäße Art blockierten Skibacken ist, wie auch Erprobungen ergeben haben, ausgeschlossen. Die einfachen und robusten Teile geben zu keinen Störungen Anlaß und sind praktisch keiner Abnutzung unterworfen.
- Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform ist in den Fig. 3 und 4 in etwas vergrößertem Maßstab gezeigt.
- Damit der Ijoppelliebel9, 13 in der gezeichneten Horizontallage festgehalten wird, ist ein Spannhebel 23 vorgesehen, der sich icn gespannten Zustand auf den Doppelhebel auflegt und sich mittels seiner Zapfen 24 an der Innenfläche der Deckplatte 2 abstützt. In dieser Stellung ist der Verschluß vollkommen gesichert. Die Lösung kann ohne Zuhilfenahme irgendwelcher . Werkzeuge o. dgl. durch Erfassen am freien Ende 28 und Verschwenken in der Pfeilrichtung a erfolgen. Die strichpunktiert gezeichnete Stellung 23' zeigt den Spannhebel im entspannten Zustand bzw. in Offenstellung. Nach dem Verdrehen des Spannhebels 23 in die Lage 23' kann der Hebelarm 9 in Pfeilrichtung b verdreht werden, wodurch der Zahneingriff zwischen Schieber 7 und Backengrundplatte 6 gelöst wird. Das Verschwenken des Spannhebels 23 geht in einer Aussparung 27 der Deckplatte vor sich. Zweckmäßig wird der Hebel 9 mit einer Nase 25 versehen, die im umgeklappten (gespannten) Zustand des Spannhebels eine Öffnung 26 des letzteren durchsetzt. Dadurch wird erreicht, daß eine unerwünschte Hebelwirkung auf den Spannhebel 23 vermieden wird, vielmehr der nach oben gerichtete Druck des Doppelhebels 9, 13 senkrecht über der Lagerstelle der Zapfen 24 in den Spannhebel 23 eingeleitet wird. Außerdem erhält der Hebelarm 9 beim Sperren des Spannhebelverschlusses zufolge der Nase 25 noch einen letzten Druck nach abwärts und somit eine zusätzliche Spannung, durch welche der Schieber 7 besonders fest in Zahneingriff gedrückt wird. Der Vorteil dieser Ausführungsform besteht darin, daß die Baulänge des Verschlusses wesentlich verkürzt wird und das Öffnen und Schließen des Verschlusses ohne jegliches Werkzeug vor sich geht.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verstelleinrichtung für Skibacken, dadurch gekennzeichnet, daß in die mit Verzahnung versehenen Skibacken (3, 6) ein verzahnter Schieber (7) unter dem Druck eines verdrehbar gelagerten Doppelhebels (9, 13) o. dgl. eingreift, der in seiner Spannlage blockierbar ist.
- 2. Verstelleinrichtung für Skibacken nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Doppelhebelarm (9) eine Sicke, Raste o. dgl. (21) aufweist, in welche sich das entsprechend ausgebildete Ende eines Sperrschiebers (io) im gespannten Zustand einlegt.
- 3. Verstelleinrichtung für Skibacken nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Doppelhebel (9, 13) sowie der Sperrschieber (io) mit Bohrungen (i9, 2o) zum Ansetzen des Verschiebemittels (Skistockspitze usw.) versehen sind.
- 4. Verstellvorrichtung für Skibacken nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrschieber (io) gerade geführt ist (12, 22) und eine Sicherung gegen Herausfallen (Anschläge 8 oder Langloch) aufweist.
- 5. Verstelleinrichtung für Skibacken nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der vierdrehbar gelagerte Doppelhebel (9, 13) durch einen in der Deckplatte (2) oder am Skiholz vierdrehbar gelagerten Spannhebel (23) in Verschlußstellung gehalten ist.
- 6. Verstelleinrichtung für Skibacken nach Ansprüchen i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannhebel (23) mit Zapfen (24) versehen ist, die sich in Verschlußstellung an der Innenfläche der Deckplatte (2) abstützen.
- 7. Verstelleinrichtung für Skibacken nach Ansprüchen 1, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Doppelhebel (9, 13) mit einer Nase (25) versehen ist, die im Sperrzustand eine Aussparung (26) des Spannhebels (23) durchsetzt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP21700D DE819960C (de) | 1948-11-14 | 1948-11-14 | Verstelleinrichtung fuer Skibacken |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEP21700D DE819960C (de) | 1948-11-14 | 1948-11-14 | Verstelleinrichtung fuer Skibacken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE819960C true DE819960C (de) | 1951-11-05 |
Family
ID=7368395
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP21700D Expired DE819960C (de) | 1948-11-14 | 1948-11-14 | Verstelleinrichtung fuer Skibacken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE819960C (de) |
-
1948
- 1948-11-14 DE DEP21700D patent/DE819960C/de not_active Expired
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