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DE819939C - Maschinell hergestellte Schweissverbindung von Blechen, insbesondere von Lokomotivkesselblechen - Google Patents

Maschinell hergestellte Schweissverbindung von Blechen, insbesondere von Lokomotivkesselblechen

Info

Publication number
DE819939C
DE819939C DEP32903A DEP0032903A DE819939C DE 819939 C DE819939 C DE 819939C DE P32903 A DEP32903 A DE P32903A DE P0032903 A DEP0032903 A DE P0032903A DE 819939 C DE819939 C DE 819939C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheets
sheet
sheet metal
slope
beveled
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP32903A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Johann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KRUPP F LOKOMOTIVFABRIK
Original Assignee
KRUPP F LOKOMOTIVFABRIK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KRUPP F LOKOMOTIVFABRIK filed Critical KRUPP F LOKOMOTIVFABRIK
Priority to DEP32903A priority Critical patent/DE819939C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE819939C publication Critical patent/DE819939C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K33/00Specially-profiled edge portions of workpieces for making soldering or welding connections; Filling the seams formed thereby
    • B23K33/004Filling of continuous seams
    • B23K33/008Filling of continuous seams for automotive applications

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Description

  • Maschinell hergestellte Schweißverbindung von Blechen, insbesondere von Lokomotivkesselblechen Die Erfindung bezieht sich auf maschinell hergestellte Schweißverbindungen von Blechen mit V-förmiger Schweißfuge, insbesondere von Lokomotivkesselblechen. Hierbei ist es erwünscht, daß sich die die Schweißfuge bildenden, bearbeiteten Kanten der Bleche leim Scliweißeii auf einem Stück nahe gegenüberstehen 1izw. berühren. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Weg zu zeigen, wie man bei den l31echkanten mit dem Bearbeiten von möglichst wenig Flächen auskommt. Dieser besteht in der Hauptsache darin, daß die aneinanderstoßenden Blechkanten zwei unter gleichem Winkel stehende abgeschrägte Flächen aufweisen, mit denen sie sich über eine gewisse Länge bedecken.
  • Bei in bekannter Weise mittels X-Naht stumpf miteinander verschweißten Blechen, bei denen die Kanten beider Bleche vor dein Schweißen gewöhnlich zweifach derart abgeschrägt werden, daß an der Stirnseite eine senkrechte Fläche stehenbleibt, erfolgt das Abschrägen der Blechkanten im allgemeinen durch autogenen Maschinenbrennschnitt. Die senkrechte Fläche muß jedoch gewöhnlich auf Hobel- oder Fräsmaschinen, also durch Spanabheben, bearbeitet werden. Bei maschinellen Lichtbogenschweißverfahren mit hohen Stromstärken, bei denen es auf einen besonders geringen Abstand der senkrechten Flächen ankommt, müssen diese sogar maschinell bearbeitet werden, weil sonst das Schweißgut und die Schlacke beim Schweißen durch die Fuge durchbrechen. Hier ermöglicht die Erfindung, daß statt dreier nur zwei Flächen der Kanten jedes Bleches bearbeitet werden müssen. Das wird in erster Linie dadurch erreicht, daß die eine Abschrägung jeder Blechkante über die Längsmittelebene des Bleches hinausgeführt ist und daß die Bleche beim Schweißen so aneinander anliegen, daß sich die Abschrägungen auf einem Stück überdecken. Es entsteht dann gewissermaßen eine versetzte X-Naht, für die zur Erzeugung der Schweißfuge an jeder Blechkante nur zwei Flächen bearbeitet werden müssen. Die Erzeugung der Abschrägungen kann gegebenenfalls in einem Arbeitsverfahren durch Autogenschneidgeräte erfolgen.
  • Wenn es ferner, beispielsweise beim Lichtbogenschweißen mit hohen Stromstärken, darauf ankommt, den Luftspalt der einander berührenden Abschrägungen möglichst klein zu halten, empfiehlt es sich gemäß einem weiteren Gedanken der Erfindung, den Werkstoff vor dem Schweißen, z. B. mittels Preßlufthammer, an der kurzen Schräge gegen die lange Schräge des Nachbarbleches zu stemmen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung erläutert. Abb. i zeigt in perspektivischer Darstellung Teile von zwei aneinanderliegenden Blechen, die maschinell miteinander verschweißt werden sollen; Abb.2 zeigt die Schweißverbindung im Querschnitt; Abb. 3 zeigt eine andere Schweißverbindung, die vor dem Verschweißen nur eine V-Naht hat.
  • Nach dem ersten Beispiel (Abb. i und 2) sind die beiden miteinander zu verschweißenden Bleche 1, 2 an ihren Kanten durch Autogenschheidgeräte, gegebenenfalls mittels Doppelbrenner in einem Arbeitsgang, zweifach abgeschrägt. Die eine Abschrägung 3 ist über die Längsmittelebene 4 des Bleches bis zur Stelle 5 hinausgeführt. Dort trifft auf die lange Abschrägung 3 die kurze Abschrägung 6. Vor dem Schweißen werden die Bleche 1, 2 mit vertauschten Seiten 7, 8 so aneinandergelegt, daß sich die langen Abschrägungen 3 auf der Fläche 9 (schraffiert in Abb. i) berühren. Die Abschrägungen 3 und 6 sind unter gleichem Winkel gegen die Blechseiten 7 und 8 geneigt. Dieüberdeckung 9 der langen Schrägen 3 darf höchstens doppelt so lang gewählt werden wie die Einbrandtiefe io (s. Abb. 2) jeder der beiden Schweißfugen i i. Bei Blechstärken von 17 mm Dicke empfiehlt sich eine Überdeckung 9 von etwa 3 mm. Wenn es darauf ankommt, daß der Luftspalt zwischen den einander berührenden langen Abschrägungen 3 im Bereich der Überdeckung 9 möglichst klein ist, wird der Werkstoff durch auf die kurze Schräge 6 ausgeübte Preßlufthammerschläge gegen die lange Schräge 3 des Nachbarbleches gestemmt.
  • Der Winkel der Schweißfuge hängt von dem jeweiligen Schweißverfahren und der Blechstärke ab. Es ist nicht notwendig, daß die Schrägen 3 und 6 unter gleichem Winkel gegen die Blechseiten 7, 8 geneigt sind. Auch ist es nicht erforderlich, daß die beiden Schrägen 3, 6 verschiedene Länge haben. Eine Schräge im Sinne der Erfindung liegt ferner dann vor, wenn eine der beiden Blechkanten senkrecht zur Blechseite 7 bzw. 8 liegt. Wenn die eine Schräge senkrecht gegen die Blechseite 7, 8 angeordnet wird, kann die Überdeckung 9 entweder auf der Schrägen oder auf der Senkrechten vorgesehen werden.
  • Gemäß dem zweiten Beispiel der Erfindung (vgl. Abb. 3) genügt es, wenn nur eins der beiden Bleche, z. B. 2, doppelt abgeschrägt ist und das andere Blech i nur eine Abschrägung hat. Die Bleche werden dann zum Schweißen so aneinandergelegt, daß die einzige Schräge 12 des Bleches mit ihrem unteren Teil an der langen Schräge 3 des Nachbarbleches 2 anliegt. Nach Zuschweißen der so gebildeten V-förmigen Schweißfuge wird auf der Rückseite der Schweißverbindung durch ein Autogenbrenngerät, z. B. durch einen Fugenhobler, eine zweite Schweißfuge durch Ausbrennen der Überdeckung 9 nach der gestrichelten Linie 13 gebildet, die dann zugeschweißt wird. Bei Blechen größerer Stärke, z. B. von mehr als 25 mm Dicke, ist es möglich, die ersterwähnte V-förmige Schweißfuge bis zur Längsmittelebene 4 des Bleches oder sogar noch darüber hinaus (vgl. die strichpunktierte Linie 14 in Abb. 3) reichen zu lassen. Die einzige Schräge 12 des Bleches i würde dann an der kurzen Schräge des Bleches 2 anliegen.
  • Durch die Erfindung wird also erreicht, daß beim maschinellen Schweißen eine Kleinstzahl von Kantenflächen bearbeitet werden muß und daß die Bearbeitung auf Hobel- oder Fräsmaschinen auch dann entbehrlich wird, wenn es auf einen besonders schmalen Spalt zwischen den zti verschweißenden Blechen ankommt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRUCHS: i. Maschinell hergestellte Schweißverbindung von Blechen mit V-förmiger Schweißfuge, insbesondere von Lokomotivkesselblechen, dadurch gekennzeichnet, daß die aneinanderstoßenden Bleche (1, 2) unter gleichem Winkel stehende abgeschrägte Flächen (3) besitzen, mit denen sie sich über eine gewisse Länge (9) bedecken.
  2. 2. Schweißverbindung nach Anspruch i, bei der jedes Blech zweifach abgeschrägte Blechkanten hat, die auf jeder Blechseite eine V-förmige Schweißfuge bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Abschrägung (3) jeder Blechkante über die Längsmittelebene (4) des Bleches hinausgeführt ist und daß die Bleche (1, 2) einander so gegenüberliegen, daß sich diese Abschrägungen (3) auf einem Stück (9) überdecken.
  3. 3. Schweißverbindung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede doppelt abgeschrägte Blechkante verschieden lange Abschrägungen (3, 6) hat.
  4. 4. Schweißverbindung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide Kanten jedes Bleches unter dem gleichen Winkel gegen die Blechseiten (7, 8) abgeschrägt sind.
  5. 5. Schweißverbindung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Überdeckung (9) der langen Schrägen (3) höchstens doppelt so groß ist wie die Einbrandtiefe (io) jeder Schweißfuge (11).
  6. 6. Schweißverbindung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herabdrükkung des Luftspaltes zwischen den einander berührenden Abschrägungen (3,6) der Werkstoff vor dem Schweißen, z. B. mittels Preßlufthammer, an der kurzen Schräge (6) gegen die lange Schräge (3) des Nachbarbleches gestemmt wird.
  7. 7. Schweißverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Bleche (i) nur eine Schräge (12) besitzt, während das andere (2) zweifach abgeschrägt ist, dessen eine Schräge (3) die einzige Schräge (12) des anderen Bleches überdeckt (Abb. 3). B. Schweißverbindung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei Blechen größerer Dicke die Überdeckung (9) durch die kurze Schräge des Nachbarbleches (2) gebildet wird.
DEP32903A 1949-02-01 1949-02-01 Maschinell hergestellte Schweissverbindung von Blechen, insbesondere von Lokomotivkesselblechen Expired DE819939C (de)

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DEP32903A DE819939C (de) 1949-02-01 1949-02-01 Maschinell hergestellte Schweissverbindung von Blechen, insbesondere von Lokomotivkesselblechen

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DEP32903A DE819939C (de) 1949-02-01 1949-02-01 Maschinell hergestellte Schweissverbindung von Blechen, insbesondere von Lokomotivkesselblechen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE819939C true DE819939C (de) 1951-11-05

Family

ID=7372974

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP32903A Expired DE819939C (de) 1949-02-01 1949-02-01 Maschinell hergestellte Schweissverbindung von Blechen, insbesondere von Lokomotivkesselblechen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE819939C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1033625B (de) * 1954-09-10 1958-07-10 Mannesmann Ag Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer muffenartigen Schweisslippe an Rohren
US4061264A (en) * 1975-05-09 1977-12-06 Blohm & Voss Ag Method for producing helical seam pipes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1033625B (de) * 1954-09-10 1958-07-10 Mannesmann Ag Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer muffenartigen Schweisslippe an Rohren
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