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DE819924C - Schaltvorrichtung fuer Plattenspieler - Google Patents

Schaltvorrichtung fuer Plattenspieler

Info

Publication number
DE819924C
DE819924C DEP24588D DEP0024588D DE819924C DE 819924 C DE819924 C DE 819924C DE P24588 D DEP24588 D DE P24588D DE P0024588 D DEP0024588 D DE P0024588D DE 819924 C DE819924 C DE 819924C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
support
springs
lever
coupling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP24588D
Other languages
English (en)
Inventor
Sven Gustav Falk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Application granted granted Critical
Publication of DE819924C publication Critical patent/DE819924C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/02Details

Landscapes

  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)

Description

  • Sdialtvorrichtung für Plattensp.ielq#_ Bei Plattenspielern ist es bekannt, neben dem Plattenteller eine im belasteten und unbelasteten Zustand verschiedene Höhenlagen einnehmende Stütze für den Tonarm anzubringen, welche abhängig von diesen Lagen einen Schalter in dem Stromkreise des Motors des Plattentellers steuert. Bei gewissen Gerätetypen kann genannter Schalter außerdem mit einem separaten mit der Hand zu bedienenden Einschaltorgan umgeschaltet werden. Diese Bauarten sind derart ausgebildet, daß durch die Betätigung des Schaltorgans gleichzeitig die Stütze und der Tonarm aufgehoben werden und das Einschaltorgan eingedrückt gehalten werden muß, bis der Motor zu laufen anfängt und der den Tonarm heb-ende Mechanismus in Wirkung getreten ist. Würde man nämlich vorzeitig das Einschaltorgan loslassen, so würde der Motor anhalten, da der Tonarm immer noch auf der Stütze aufruht und letztere hinunterdrückt, so daß der Strom über den Schalter wieder unterbrochen werden würde. Diese Ausführung kann daher kaum als befriedigend angesehen werden. .
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt, eine Verbesserung der erwähnten Bauart zu erzielen, so daß die Umstellung des Schalters in die Stromschließ,-lage mit Hilfe des Einschaltorgans erfolgen kann, ohne daß die Lage der Stütze geändert wird, während das von Hand zu bedienende Einschaltorgan sofort nach dem Umschalten des Schalters losgelassen werden kann, wobei der Schalter in der Stromschließlage bleibt. In der Vorrichtung nach der Erfindung ist zu diesem Zweck im Bewegungsübertragungssystem zwischen der Stütze des Tonarms und einem Arm des Schalters eine Rastkupplung vorgesehen, welche dadurch, daß sie ausrastet, die Umstellung des Schalteis in'die Stromschließlage mit Hilfe eines am gleichen Arm des Schalters angreifenden von Hand zu bedienenden Einschaltorgans gestattet ohne daß die Lage der Stütze geändert wird, indem die Kupplung und die von der Kupplung zu übertragenden Kräfte derart bemessen sind, daß- die Kupplung die Kraft zum Ein- und Ausschalten 'mittels des Bewegungsübertragungssystems übertragen kann und bei der für das Heben .der mit dem Tonarm belasteten Stütze erforderlichen Kraft aus'rastet.
  • Die Rastkupplung besteht vorzugsweise aus zwei in zwei wenigstWg nahezu parallelen, einen übertragungshebei bildenden federnden.Gliedern, z. B. Blattfedern, angebrachten und einander genau gegenüberliegenden Öffnungen und einem zwischen den Federn auf einem zweiten Übertragüngshebel angebrachtenFormteil, z. B. einer Kugel oder 1; W.lle, wobei die Stärke der,' Kupplung mittels eines an einer Stelle zwischen dem Barm des Schalters und den genannten Offnungen durch die Federn hindurchgeführten, eine Regelung des Abstandes zwischen den Federn ermöglichenden Verbindungsbolzens eingestellt werden kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Schaltvorrichtung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt.
  • Fig. x ist eine Seitenansicht der Vorrichtung; Fig. 2 zeigt in größerem Maßstab einen Querschnitt eines, besonderen Teiles gemäß der Linie II-II der Fig. i; Fig- 3 zeigt das gleiche Bild wie Fig.:z, jedoch mit gewissen Teilen in ei= abweichenden Lage. Wie bereits erwähnt, liegt der Tonarm in seiner Ruhelage auf einer neben dem Plattenteller angebrachten Stütze i, welche auf geeignete Weise heb-und senkbar ist. Das untere Ende der Stütze 2 ist gelenkartig mit einem HeM 3 verbunden, der um J# # einen Zapfen 4 in ein= Ttäger 5 schwenkbar ist, welcher am GeräteWaük6 befestigt ist. Auf den Hebel 3 wirkt eine Feder 2o, welche das Bestreben hat, den Hebel aufwärts # zu schwenken und die Stütze 2 anzuheben. Am Gehäuse 8 ist ein Halter 7 für einen elektrischen Schalter mit Anschlußkontakten 8 befestigt, an welche die Stromleitungen für den Motor des Plattentellers angeschlossen werden können. Zur Steuerung des Schalters ist in dem Halter 7 ein 'Winkelhebel 21 bei 22 schwenkbar unterstützt. Hiermit kann der Schalter umgeschaltet werden. Wenn'der herausragende Arm 9 des Winkelhebels 21 ' in, # '#d#r dargestellten Lage die untere Lage einnimmt, ist der Stromkreis unterbrochen. An die§em Arrn 9 sind' zwei Blattfedern io (s. Fig. 2 und 3) gelenkartig verbunden. Der Abstand kann mittels eines durch die Federn geführten Verbindungsbolzens i'l und einer auf ihm aufgesehraub -ten Mutter geregelt werden. In den Blattfedern io befinden " sich zwei eitiander gegenüberliegende Öffnungdn 12 zur Aufnahme einer Kugel 13, die im Hebel 3 unterstützt ist,',' weicher vorzugsweise mit einem Unterstützungsbügel 14 versehen ist, der mit einem Zwischenraum die eine Blattfeder umfaßt (Fig. 2 und 3), Der eine Arm 9 des Schalters 21 ist am Ende mit einem Zapfen 15 versehen, an dem einer der Arme ,des von Hand zu bedienenden Hebels 16 anliegt, der um einen Zapfen 17 auf dem Träger 5 schwenkbar ist. Der andere Arm ist mit einem Bedienungsknopf versehen. Der Hebel 16 kann auch von einem Druckknopf betätigt werden. Eine am Träger 5 befestigte Feder ig hat die Neigung, den von Hand zu bedienenden Hebel in der in Fig. i dargestellten unwirksamen Lage -zu halten.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende: Wenn die Teile der Vorrichtung die,in Fig. i dargestellte Lage einnehmen, in welcher der Tonarm 4 auf der Stütze 2 ruht und letztere hinunterdrückt, befindet der Schalter sich in der geöffneten Lage. Wenn man nun den Motor mit der Hand in Gang zu setzen wünscht, so braucht nur der Knopf 18 des Bedienungshebels 16 nach links verstellt zu werden, so daß der Zapfen 15 und der Arm 9 gehoben werden und der Schalter aus der Stromunterbrechungslage in die Stromschließlage gebracht ist. Gleichzeitig werden die Blattfedern io abgehoben, ohne daß der Hebel 3 geschwenkt und die StÜtZe 2 heraufgeht, was dadurch möglich ist, daß die Rastkupplung ausrastet. Die Kraft, welche den Hebel 3 nach unten drückt, und die von dem Druck des Tonarms i auf der Stütze ausgeübt und von dem Zug der Feder 2o vermindert wird, ist nämlich so groß, daß die Federn io, wenn sie in die Höhe gezogen werden, in Auswärtsrichtung nachgeben (s. Fig. 3) und die Kugel 13 und der Hebel 3 nicht durch die Federn io mitgenommen werden. Die auf diese Weise erzielte Stromschließlage des Schalters wird beibehalten, wenn der Knopf 18 losgelassen und der Schalthebel 16 von der Feder ig in die unwirksame Lage zurückgeführt wird. Wenn der Plattenspieler in dieser Weise angelassen wird, wird bekanntlich 'der Tonarm i von der Stütze 2 hochgehpben und über die abzuspielende Schallplatte ge- führt, so daß die Feder :2o die StÜtZe 2 aufheben .kann. Der Hebe13 wird folglich aufwärts geschwenkt, und die Kugel 13 schnappt wieder in die Öffnungen 12. Wenn der Tonarm i nach Beendigung des Abspielens in bekannter Weise auf die Stütze 2 zurückgeführt worden ist, wird letztere vom Tonarm entgegen der Wirkung der Feder 2o heruntergedrückt, so daß der Hebel 3 wieder nach unten schwenkt. Hierbei bleibt die Kupplung zwischen der Kugel 13 und den Öffnungen 12 aufrecht erhalten, so daß die zum Ausschalten des Schalters erforderliche Kraft so gering ist, daß die Federn io nicht in Auswärtsrichtung nachgeben. Die Blattfedern io und der Arm 9 werden also nach unten gezogen, und der Schalter wird in der in Fig. i dargestellten Stromunterbrechungslage umgeschaltet. Die Kraft zum Einschalten des Motors ist ebenfalls derart ge- ring, daß, wenn jetzt der Tonarm i von der Stütze 2 gehoben und der Hebel 3 durch die Feder 2o in die Höhe gezogen wird, die Kupplung 12,13 nicht ausrastet. Die Federn io und der Arm 9 bewegen sich in die Höhe, und der Motor wird wieder eingeschaltet.
  • Die Konstruktion der Rastkupplung kann selbstverständlich vielfach abgeändert werden, ohne daß dadurch vom Erfindungsgedanken abgewichen wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltvorrichtung für Plattenspieler mit einer neben dem Plattenteller angebrachten, im belasteten und unbelasteten Zustand verschiedene Höhenlagen einnehmenden Stütze für den Tonarm, welche abhängig von diesen Lagen einen Schalter in dem Stromkreis des Motors des Plattentellers steuert, welcher Schalter zugleich mit einem separaten von Hand zu bedienenden Hebel umgeschaltet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß im BewegungsübertragungssYstcm (3, io) zwischen der Stütze (2) des Tonarrns (i) und einem Arm (9) des Schalters eine Rastkupplung (12, 13) angeordnet ist, welche dadurch, daß sie ausrastet, die Umstellung des Schalters in die Stromschließlage mit Hilfe eines am gleichen Arm (9) des Schalters angreifenden von Hand zu bedienenden Hebels (16, 18)gestattet,ohnedaßdieLagederStütze(2) geändert wird, indem die Kupplung und der von der Kupplung zu übertragenden Kräfte der'-art bemessen sind, daß die Kupplung die Kraft zum Ein- und Ausschalten mittels des Bewegungsübertragungssystems (3, 10) &>ertragen kann und bei der für das Heben der mit dem Tonarm belasteten Stütze erforderlichen Kraft ausrastet.
  2. 2. Schaltvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastkupplung aus zwei in zwei wenigstens nahezu parallelen, einen Übertragungshebel bildenden federnden Gliedern, z. B. Blattfedern (io), angebrachten und einander genau gegenüberliegenden Öffnungen und einem zwischen den Federn (io) auf einern zweiten übertragungshebel angebrachten Formteil, z. B. einer Kugel (13) oder Rolle, besteht, wobei die Stärke der Kupplung mittels eines an einer Stelle zwischen'dern Arm (9) des Schalters und den genannten Öffnungen durch die Federn hindurchgeführten, eine Regelung des Abstandes zwischen den Federn (io) ermöglichenden Verbindungsbolzens eingestellt werden kann.
DEP24588D 1946-06-28 1947-06-21 Schaltvorrichtung fuer Plattenspieler Expired DE819924C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE2596016X 1946-06-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE819924C true DE819924C (de) 1951-11-05

Family

ID=20426438

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP24588D Expired DE819924C (de) 1946-06-28 1947-06-21 Schaltvorrichtung fuer Plattenspieler

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Country Link
US (1) US2596016A (de)
DE (1) DE819924C (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
US2596016A (en) 1952-05-06

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