DE819818C - Foerdereinrichtung fuer Wasserfahrzeuge, insbesondere Schwimmbagger - Google Patents
Foerdereinrichtung fuer Wasserfahrzeuge, insbesondere SchwimmbaggerInfo
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- DE819818C DE819818C DEG2111A DEG0002111A DE819818C DE 819818 C DE819818 C DE 819818C DE G2111 A DEG2111 A DE G2111A DE G0002111 A DEG0002111 A DE G0002111A DE 819818 C DE819818 C DE 819818C
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- conveyor
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G41/00—Supporting frames or bases for conveyors as a whole, e.g. transportable conveyor frames
- B65G41/001—Supporting frames or bases for conveyors as a whole, e.g. transportable conveyor frames with the conveyor adjustably mounted on the supporting frame or base
- B65G41/002—Pivotably mounted
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ship Loading And Unloading (AREA)
Description
- Fördereinrichtung für Wasserfahrzeuge, insbesondere Sdiwimmbagger Die Erfindung bezieht sich auf Fördereinrichtungen für Wasserfahrzeuge, insbesondere Schwimmbagger, bei denen zwischen dem Schiffsdeck und einem auf der Landseite liegenden Stapelplatz stetig arbeitende Fördermittel, beispielsweise Band- oder Kratzerförderer, vorgesehen sind. Bei bekannten Einrichtungen dieser Art werden die Förderbänder oder Kratzer mehr oder weniger starr mit dem Schiffskörper verbunden, so daß bei den Schlinger- oder Stampfbewegungen des Schiffes erhebliche Kräfte auftreten, die sich als Seitendrücke auf den Bagger auswirken, den Bagger bzw.
- Entladebetrieb stören und die Fördermittel gefährden. Außerdem ist bei den bekannten Einrichtungen eine Veränderung der Abgabestelle des Fördergutes nur auf umständliche Weise und unter großem Arbeits- und Zeitaufwand möglich.
- Diese überstände der bekannten Fördereinrichtungen werden nun erfindungsgemäß dadurch behoben, daß der Förderer an seinen Stützpunkten auf Deck des Schiffes und an Land mit Mitteln ausgestattet ist, die eine Relativbewegung des Förderers zu seinen Stützpunkten ermöglichen, so daß das Auftreten von Seitendrücken auf den Schiffskörper verhindert und gleichzeitig auch eine leichte und rasche Ortsveränderung der Fördereinrichtung gegeben ist. Zu diesem Zweck ist der Förderer nach der Erfindung in der Weise ausgebildet, daß er sich schiffsseitig über ein Kugelgelenk o. dgl. auf ein in Förderrichtung verschiebliches Fahr- gestell abstützt, während auf der Landseite als Stützpunkt ein quer zur Förderrichtung verschiebbares Drehlager, vorzugsweise ein auf einem Fahrgestell angeordneter Drehschemel, vorgesehen ist.
- Bei einer solchen Ausbildung der Lagerung der Stützpunkte bleibt das Förderband völlig unbeeinflußt von den Eigenbewegungen des Schiffes.
- Eine seitliche Verlagerung der Abwurfstelle des Bandes ist durch rasches und einfaches Verschieben des landseitigen Fahrgestelles möglich. Die von der Abwurfstelle zu bestreichende Fläche läßt sich noch weiter vergrößern, wenn die Verbindung zwischen Förderer und Drehschemel in der Weise vorgenommen wird, daß der Förderer im letzteren in Längsrichtung verschieblich ist.
- Um eine gute Anpassungsfähigkeit der wirksamen Länge des Förderers an die jeweiligen Betriebsverhältnisse zu erreichen, kann es weiterhin von Vorteil sein, den mit dem Unterzug des Förderbandes verbundenen Teil des Kugelgelenkes, nämlich die Kugelpfanne bzw. ein diesem entsprechendes Spurlager, und andererseits auch den Aufgabetrichter derart auszubilden, daß sie in Längsrichtung des Förderers ortsveränderlich am Unterzug des letzteren zu befestigen sind. Weitere betriebliche Vorteile lassen sich durch den Einbau eines Stoßdämpfers zwischen Kugelgelenk und Fahrgestell erzielen, der dann alle über das Kugelgelenk auf den Förderer einwirkenden Stöße elastisch auffängt. Als elastische Mittel können für den Stoßdämpfer Federn oder auch pneumatische oder hydraulisch wirkende Dämpfungsglieder verwendet werden.
- Im einzelnen sei die Fördereinrichtung nach der Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels beschrieben, das in der Zeichnung wie folgt veranschaulicht ist: Fig. I zeigt eine Seitenansicht der Fördereinrichtung im Schema, Fig. 2 den zugehörigen Grundriß und Fig. 3 den schiffsseitigen Auflagerpunkt des Förderbandes in größerem Maßstab.
- Auf dem Schwimmbagger I ist ein Schienenpaar 2 angeordnet, auf dem das Fahrgestell 3 verschieblich ist. An dem Unterzug 4 des letzteren sitzt unter Zwischenschaltung eines Stoßdämpfers 5 ein Kugelzapfen 6, der in eine mit dem Traggestell des Förderbandes 7 verbundene, als Spurlager für den Kugelzapfen dienende Kugelschale 8 faßt.
- Letztere ist an das Förderband derart angeschlossen, daß sie innerhalb weiter Grenzen in Längsrichtung des Bandes versetzt werden kann.
- Das gleiche gilt für den unter der Spute g des Baggers liegenden Aufgabetrichter lo des Förderbandes.
- Landseitig stützt sich das Förderband 7 auf einen Drehschemel 1 1 ab, der auf einem mit dem Fahrgestell 12 fest verbundenen Drehzapfen verschwenkbar ist. Zwecks Verschiebung des Fahrgestelles 12 ist ein Schienenpaar I3 vorgesehen.
- Das Förderband 7 selbst ist in seiner Längsrichtung im Drehschemel II verschieblich gelagert.
- Seine Längsverstellung kann beispielsweise mit Hilfe einer Winde 14 erfolgen.
- Wie ohne weiteres ersichtlich, ergibt sich auf Grund der erfindungsgemäßen Ausbildung der Unterstützungspunkte des Förderbandes eine außergewölmlich große Bewegungsmöglichkeit für das Band bei gleichzeitig freier Beweglichkeit des Baggers. Dabei läßt sich die wirksame Förderlänge des Bandes in weiten Grenzen und unter geringstem Zeit- und Arbeitsaufwand verändern.
- PATENTANSPROCHE: I. Fördereinrichtung für Wasserfahrzeuge, insbesondere Schwimmbagger, mit einem zwischen Schiffsdeck und Stapelplatz angeordneten Band- oder Kratzerförderer, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer sich schiffsseitig über ein Kugelgelenk (6, 8) o. dgl. auf ein in Förderrichtung verschiebliches Fahrgestell (3) abstützt, während auf der Landseite als Stützpunkt ein quer zur Förderrichtung verschiebbares Drehlager, vorzugsweise ein auf einem Fahrgestell (12) angeordneter Drehschemel (ii) vorgesehen ist.
Claims (1)
- 2. Fördereinrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer im Drehschemel (II) in Längsrichtung verschieblich ist.3. Fördereinrichtung nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kugelgelenk des Förderers aus einem mit dem Fahrgestell (3, 4) verbundenen Kugelzapfen (6) und einer mit dem letzteren zusammenwirkenden Kugelpfanne (8) besteht, die in Längsrichtung des Förderers verstellbar zu befestigen ist.4. Fördereinrichtung nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kugelzapfen (6) und dem Fahrgestell (4, 3) ein elastisches, als Stoßdämpfer (5) wirkendes Zwischenglied vorgesehen ist.5. Fördereinrichtung nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufgabetrichter (Io) des Förderers in dessen Längsrichtung verstellbar zu befestigen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG2111A DE819818C (de) | 1950-06-06 | 1950-06-06 | Foerdereinrichtung fuer Wasserfahrzeuge, insbesondere Schwimmbagger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG2111A DE819818C (de) | 1950-06-06 | 1950-06-06 | Foerdereinrichtung fuer Wasserfahrzeuge, insbesondere Schwimmbagger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE819818C true DE819818C (de) | 1951-11-05 |
Family
ID=7116570
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG2111A Expired DE819818C (de) | 1950-06-06 | 1950-06-06 | Foerdereinrichtung fuer Wasserfahrzeuge, insbesondere Schwimmbagger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE819818C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1484790B1 (de) * | 1964-10-20 | 1970-06-11 | Stadtwerke Wiesbaden Ag | Saugbagger zum Bearbeiten von Gewaessersohlen,insbesondere zum Saeubern der Sohlen von Sedimentier- bzw. Infiltrierbecken in Grundwasseranreicherungsanlagen von Wasserwerken |
-
1950
- 1950-06-06 DE DEG2111A patent/DE819818C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1484790B1 (de) * | 1964-10-20 | 1970-06-11 | Stadtwerke Wiesbaden Ag | Saugbagger zum Bearbeiten von Gewaessersohlen,insbesondere zum Saeubern der Sohlen von Sedimentier- bzw. Infiltrierbecken in Grundwasseranreicherungsanlagen von Wasserwerken |
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