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DE819230C - Vorrichtung zum Abziehen von ringfoermigen auf Wellen o. dgl. angebrachten Teilen, insbesondere von Kugellager-Laufringen - Google Patents

Vorrichtung zum Abziehen von ringfoermigen auf Wellen o. dgl. angebrachten Teilen, insbesondere von Kugellager-Laufringen

Info

Publication number
DE819230C
DE819230C DEP5862A DEP0005862A DE819230C DE 819230 C DE819230 C DE 819230C DE P5862 A DEP5862 A DE P5862A DE P0005862 A DEP0005862 A DE P0005862A DE 819230 C DE819230 C DE 819230C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
abutment
ring
bolts
guide piece
pulling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP5862A
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Lutz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DEP5862A priority Critical patent/DE819230C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE819230C publication Critical patent/DE819230C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B27/00Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for
    • B25B27/02Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for for connecting objects by press fit or detaching same
    • B25B27/06Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for for connecting objects by press fit or detaching same inserting or withdrawing sleeves or bearing races
    • B25B27/062Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for for connecting objects by press fit or detaching same inserting or withdrawing sleeves or bearing races using screws

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abziehen von ringförmigen auf Wellen o. dgl. angebrachten Teilen, insbesondere von Kugellager-Laufringen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abziehen von ringförmigen, auf Wellen angebrachten Teilen, insbesondere von Kugellager-Laufringen. Bei den bisher für diese Zwecke verwendetenArbeitsgeräten wurden jeweilszweidieWellen lose umfassende Ringsegmente, die sich zu einer die Stirnfläche des abzuziehenden Teiles abstützenden Ringfläche ergänzten, in einer Fassung zusammengehalten, gegen die eine auf diese Welle einwirkende Schraubenspindel bewegt wurde. Dabei mußten zahlreiche, den jeweils vorkommenden Wellen-und Ringaußendurchmessern entsprechend bemessene Ringsegmentpaare auf Vorrat gehalten und für jeden Arbeitsvorgang zusammengesucht und angepaßt werden. Eine für den gleichen Zweck bestimmte Vorrichtung besteht aus einer mit der Mutter einer Schraubspindel verbundenen geschlitzten Spannhülse, deren nach außen federnde .Mantelsegmente an ihrem Vorderrand mit einer Schulter oder Nut des abzuziehenden Ringes in Eingriff zu bringende Vorsprünge besitzen und durch einen über die äußere Mantelfläche zu ziehenden Spannring festgezogen werden können. Auch dieses Gerät ist jeweils nur zum Abziehen von Ringen eines entsprechenden Durchmessers geeignet.
  • Der Erfindungsgegenstand ist eine einfach zu Bandhabende Vorrichtung, die für einen großen Ringdurchmesserbereich verwendbar ist und durch die bisher bestehende Nachteile vermieden werden. Diese Vorrichtung besitzt erfindungsgemäß mehrere, vorzugsweise drei in einem Führungsstück gegeneinander beweglich, und zwar vorzugsweise entlang von Mantellinien eines Kreiskegels verschiebbar geführte Bolzen, deren eine Enden an einem auf einem Gewindehals des Führungsstückes verschraubbaren tellerartigen Widerlager anliegen und deren entgegengesetzte, d. h. der Kegelspitze zugewendete Enden durch Verschrauben dieses Widerlagers am abzuziehenden Ring formschlüssig derart anzugreifen vermögen, daß der Ring leicht von der Welle abgezogen werden kann, z. B. mit Hilfe einer im Gewindehals des Führungsstückes verschraubbar angeordneten Spindel, die sich beim Verschrauben gegen das Wellenende abstützt. Um die Bolzen leicht von dem abzuziehenden Ring entfernen .zu können und um überhaupt eine zwangsläufige Öffnungsbewegung zu ermöglichen, kann an den am verschraubbaren Wider_ lager anliegenden Bolzenenden je ein Schenkel eines (j-förmigen Bügels angebracht sein, der den Tellerrand ds Widerlagers mit ausreichendem seitlichem Spiel umfaßt und somit eine zwangsläufige Verschiebung der Bolzen entgegen der Einspannrichtung ermöglicht.
  • In der' Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes teils im Längsschnitt, teils in Seitenansicht dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Gesamtanordnung in einer Anwendungsform und Abb. 2 einen Ausschnitt in einer anderen' Anwendungsform.
  • In einem Führungsstück i sind drei Bolzen 2, von denen zwei in den Zeichnung sichtbar sind, entlang von Mantellinien eines Kreiskegels verschiebbar gelagert. Auf einem mit Außengewinde versehenen Hals 3 des Führungsstückes ist ein mit einem hohlen Handgriff 4 versehenes tellerartiges Widerlager 5 verschraubbar angeordnet. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel liegt dieses Widerlager an den Köpfen 7 von Schrauben an, von denen jede einen Schenkel eines U-förmigen Bügels 6 mit einem der Bolzen 2 verbindet. Diese Bügel umfassen den Tellerrand des Widerlagers 5 mit ausreichendem seitlichem Spiel und liegen an der Rückseite des Widerlagers nur gerade mit soviel Spiel an, daß sie die Drehbewegungen des Tellerrandes nicht behindern.
  • Wenn der Hals 3 ein normales rechtgängiges Gewinde hat, werden durch Rechtsdrehen des Handgriffes 4 die Bolzen 2 nach aufwärts verschoben, und dabei können die hackenförmig gestalteten Enden 8 so zu der in der Abzugsrichtung hinten liegenden Stirn eines Ringes io eingestellt werden, daß sie sich an dieser Stirn abstützen. Nunmehr kann die Welle i i aus dem von den Bolzen 2 festgehaltenen Ring herausgeschoben bzw. der Ring von der Welle abgezogen werden mit Hilfe einer mittels eines Handgriffes 14 verschraubbaren Spindel 12, die in einem rohrförmig verengten Ansatz 13 des Gewindehalses 3 angeordnet und mit einer an der Stirnfläche der Welle i i angreifenden Körnerspitze 15 versehen ist. Wenn dann nach dem Abziehen des Ringes io der Handgriff 4 linkssinnig gedreht wird, zieht das Widerlager die Bolzen über die Bügel 6 zurück und damit deren Enden 8 auseinander bis einschließlich der Ring aus der Vorrichtung herausgenommen werden kann. Um zu vermeiden, daß im Verlaufe des Einspannvorganges die schräg nach einwärts gleitenden Bolzen sich am Widerlager 5 festklemmen, ist der betreffende Randteil dieses Widerlagers derart kegelförmig gestaltet, daß die Mantellinien dieses Kegels senkrecht zu den Bolzenachsen gerichtet sind. Die Arbeitsvorgänge werden erleichtert durch eine als Halter der Vorrichtung dienende Handhabe g. Es ist ohne weiteres ersichtlich und überdies in Abb. i der Zeichnung durch die die, Grenzlagen angebenden punktierten und strichpunktierten Linien angedeutet, daß die Vorrichtung für Ringe verschiedener Durchmesser paßt.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung bietet den Vorteil, daß wegen der Schrägführung der Bolzen 2 beim Herauspressen der Welle i i eine Kraftkomponente wirksam ist, durch die die Bolzen fest gegen den Ring io gepreßt «erden. Infolgedessen können auch wie aus Abb. 2 hervorgeht, Kugellager-Laufringe io, die eine verhältnismäßig flache Hohlkehle besitzen, durch die entsprechend abgerundeten Enden 8 der Bolzen 2 in dieser Hohlkehle während des Abziehvorganges sicher gefaßt werden. Weitere Vorteile bestehen darin, daß der mittels des Handgriffes 4 auszuführende Einspannvorgang keinen großen Kraftaufwand erfordert und daß das auf die Spannbolzen 2 ausgeübte Biegungsmoment um so kleiner wird, je größer der Ringdurchmesser ist, je größer also auch die beim Abziehen des Ringes aufzubringenden Kräfte im Regelfall werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Abziehen von ringförmigen auf Wellen o. dgl. angebrachten Teilen, insbesondere von Kugellager-Laufringen, gekennzeichnet durch mehrere, vorzugsweise drei in einem Führungsstück (i) gegeneinander beweglich, und zwar vorzugsweise entlang von Mantellinien eines Kreiskegels verschiebbar geführte Bolzen (2), deren längs eines Kegelgrundkreises ausgerichtete Enden an einem auf einem Gewindehals (3) des Führungsstückes verschraubbaren Widerlager (5) anliegen und deren entgegengesetzte, d. h. der Kegelspitze zugewendete Enden (8) durch Verschrauben dieses Widerlagers am abzuziehenden Ring (io) formschlüssig anzugreifen vermögen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den dem Widerlager (5) zugekehrten .Enden der Bolzen (2) je ein Schenkel eines U-förmigen Bügels (6) angebracht ist, deren freie Schenkel an der Rückseite des vorzugsweise konischen Randes des verschraubbaren Widerlagers angreifen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einem Außengewinde zum Verschrauben des Widerlagers (5) versehene Hals (3) des Führungsstückes (i) auch ein Innengewinde aufweist, in dem eine in an sich bekannter Weise auf das Wellenende (ii) einwirkende Gewindespindel (12) verschraubbar angeordnet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens der an dem Bolzen (2) angreifende Randteil des Widerlagers (5) einen Mantelteil eines Kegels bildet, dessen Mantellinien senkrecht zu den Bolzenachsen gerichtet sind.
DEP5862A 1948-10-02 1948-10-02 Vorrichtung zum Abziehen von ringfoermigen auf Wellen o. dgl. angebrachten Teilen, insbesondere von Kugellager-Laufringen Expired DE819230C (de)

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DE819230C true DE819230C (de) 1951-10-31

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DEP5862A Expired DE819230C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Vorrichtung zum Abziehen von ringfoermigen auf Wellen o. dgl. angebrachten Teilen, insbesondere von Kugellager-Laufringen

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