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DE819044C - Elektromagnetisch betaetigte Reibungskupplung mit Selbst-Servowirkung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Elektromagnetisch betaetigte Reibungskupplung mit Selbst-Servowirkung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE819044C
DE819044C DED156A DED0000156A DE819044C DE 819044 C DE819044 C DE 819044C DE D156 A DED156 A DE D156A DE D0000156 A DED0000156 A DE D0000156A DE 819044 C DE819044 C DE 819044C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clutch
servo
electromagnetically operated
recesses
operated friction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED156A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1640128U (de
Inventor
Albert Doebeli
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE819044C publication Critical patent/DE819044C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D27/00Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor
    • F16D27/12Clutch systems with a plurality of electro-magnetically-actuated clutches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Elektromagnetisch betätigte Reibungskupplung mit Selbst-Servowirkung, insbesondere für Kraftfahrzeuge Gegenstand der Erfindung ist eine elektromagnetisch betätigte Reihungskupplung mit Selbst-Servowirkung.
  • Nach der Erfindung wird eine Leistungssteigerung der Kupplung dadurch erreicht, daß beim Einschalten der Kupplung ein Vorkupplungskörper mittels einer Reibkraft der Vorkupplung mit einem Radius bewirkt, daß die auf kleineren Radius angeordneten und radial geführten, in kegelförmigen Ausnehmungen liegenden Kugeln in den Ausnehmungen aufrollen und das Anpressen eines Servokörpers an Reibflächen der Kupplung unter Keilwirkung bewirken, daß der frei bewegliche Servokörper mit seinen kegelförmigen Ausnehmungen infolge einer Reibkraft unter Servowirkung sich selbst gegenüber einem Körper mit kegelförmigen .Ausnehmungen verdreht, wodurch eine Spreizwirkung zwischen dem Betätigungskörper zur Wirkung kommt, wobei eine selbsttätige Erhöhung des Anpreßdruckes für die Reibflächen der Kupplung erzeugt wird.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstands dargestellt. Fig. i zeigt eine Trockeneinscheibekupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, im Schnitt.
  • Fig. 2 stellt ein Detail für Ausführungsbeispiele nach Fig. i, 3 und 5 dar.
  • Fig.3 zeigt eine Trockendoppelkupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, im Schnitt.
  • Fig. ,4 zeigt die Ansicht eines als Vorkupplungskörper ausgebildeten Kugelkäfigs mit einem frei drehbaren Servokörper für Ausführungsbeispiele nach Fig. i und 3.
  • Fig. 5 zeigt eine Doppelkupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, im Schnitt.
  • Fig. 6 zeigt die Ansicht eines als Vorkupplungskörper ausgebildeten Servokörpers für das Ausführungsbeispiel nach Fig. 5.
  • Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 5.
  • Fig. 7 a zeigt eine Schaltmuffe im Schnitt. Fig.8 ist ein Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 5 und zeigt die Anordnung der Stromzufiihrungsbürsten für die Schleifringe der Doppelkupplung.
  • Fig. 7, 7 a und 8 sind- Einzelheiten für Ausführungsbeispiele nach Fig. 3 und 5.
  • Fig. 9 zeigt eine Doppelkupplung im Ölbad, z. B. für den Werkzeugmaschinenbau, die obere Hälfte der Doppelkupplung im Schnitt, die untere Hälfte der Doppelkupplung in Ansicht.
  • Fig. io zeigt eine Flanschtrockenkupplung, z. B. zur Verbindung einer Welle mit Schwungrad, im Schnitt, und Fig. i i stellt ein Detail für das Ausführungsbeispiel nach Fig. io dar.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel (Fig. i) ist auf der Kurbelwelle i der antreibende Kupplungsteil befestigt, welcher aus den folgenden Elementen besteht: dem Schwungradkörper 2 aus weichem Eisen mit der Magnetspule 4, der somit zum Magnetkörper ausgebildet ist, der am Außenrand eingeschnittenen oder verzahnten Reibscheibe 5, die in das innen mit Nuten versehene oder verzahnte Schwungrad 2 eingeschoben ist. Diese Scheibe wird vom Schwungrad in dessen Drehbewegung mitgenommen, kann sich aber in Längsrichtung der Achse verschieben. An das Schwungrad 2 ist das Gehäuse 6 angeflanscht. Das Gehäuse 6 weist in z. B. sechs Bohrungen i9 lose bewegliche Sperrkugeln 2o auf, eine Schaltmuffe 18, ferner den Schleifring, der unter Zwischenlage von Isolierkörpern drehfest angeordnet ist. Im Ringraum des Körpers 2 ist die Magnetspule 4 eingebettet, deren beide Anschlüsse einerseits mit Masse, andererseits mit dem Schleifring verbunden sind.
  • Der zu treibende Kupplungsteil besteht aus der Kupplungswelle 8 und dem Übertragungskörper 7, welcher mittels Nabe mit der Kupplungswelle 8 drehfest verbunden ist. Der Übertragungskörper 7 weist eine drehfest und axial unverrückbar angeordnete Scheibe io mit kegelförmigen Ausnehmungen iö sowie einen frei drehbaren und in axialer Richtung frei beweglichen Servokörper i i mit kegelförmigen Ausnehmungen i i' auf, den z. 13. aus Bronze gegossenen Kugelkäfig 13, in welchem gehärtete Stahlbüchsche.n, 15 eingesetzt sind, die die Kugeln 14 in den kegelförmigen Ausnehmung-en zum Aufrollen führen. Der Kugelkäfig 13 ist als Vorkupplungskörper ausgebildet und weist für diesen Zweck eine z. B. aufgenietete Ringscheibe 12 aus weichem Eisen auf. Der Vorkupplungskörper ist zwischen, den Körpern io und i i frei drehbar angeordnet. Die Körper io, ii und 13 sind miteinander verbunden durch die Kugeln 14 im Käfig 13 und die zwischen den kegelförmigen Ausnehmungen iö und i i' liegen. Im Körper 7 angeordnete Druckfedern 16, z. B. sechs, üben einen Druck auf den Servokörper i i aus, dieser bewirkt, daß die Kugeln 14 in den kegelförmigen Ausnehmungen so lange festgehalten «erden, bis die Kupplung eingeschaltet wird. Da nach der Einschaltung der Kupplung eine Verdrehung zwischen dem Servokörper i i gegenüber den Körpern 7 und io geschieht, sind den Druckfedern 16 Kugeln 17 zugeordnet; der Übertragungskörper 7 und der Servokörper i i bilden je eine Reibfläche für die äußere Reibscheibe 5. Die Nabe des Übertragungskörpers 7 weist für die Sperrkugeln 20 einen Kranz von öffn.ungen 21 auf, in die die Sperrkugeln 20 hineinbewegt werden können.
  • Die Wirkungsweise der beschriel)encn Kupplung ist folgende: Wird der Ringspule 4 mittels einer Stromzuführungsbürste, die im Kupplungsgehäuse gelagert ist, Strom zugeführt, bilden sich im Ringmagnet 2 Kraftlinien. Diese treten zur Ankerscheibe 12 über und ziehen diese gegen die Magnetkörperstirnfläche. Die entsprechende Anpreßkraft ergibt eine übertragende Reibkraft (Drehmoment) auf den Vorkupplungskörper, wodurch sich dies" -r gegenüber dem Körper io verdreht und somit das Aufrollen der Kugeln 14 in den kegelförmigen Ausnehmungen io' bewirkt; dabei wird der Servokörper ii gezwungen, eine sich vom Körper io in Axialrichtung entfernende Bewegung zu machen, wodurch,die Reibflächen der Hauptkupplung mit Keilwirkung aufeinandergepreßt werden. 1)cr Servokörper ii wird mittels einer Reibkraft unter Servowirkung von der antreibenden oder verzögernden Reibscheibe 5 in deren Drehrichtung gedreht oder in der rotierenden Bewegung verzögert und verdreht sich somit selbst gegenüber dem Körper io, wodurch eine Spreizwirkung zwischen den Betätigungskörpern io und i i entsteht, wobei eine zusätzliche Anpreßkraft für die Reibflächen der Hauptkupplung erzeugt -,vird. Die Kupplung weist somit Selbst-Servowirkung auf, indem sie die Anpreßkraft für die Reibflächen in leiden Kraftrichtungen selbst erhöht, xenn der Motor treibt, also die Kraft vom Motor auf das Getriebe geleitet wird, oder wenn die Kraft vom Getriebe z,ull Motor geleitet wird, wobei der Motor als Brems; dient.
  • Die Servowirkung der Kupplung kann durch Wahl des Kegelwinkels a verändert werden.
  • Für Reibungskupplungen muß der Wert dcs Tangens des Kegelwinkels a größer sein, als der Reibungskoeffizient zwischen den Reibflächen der Hauptkupplung ist.
  • Bei Ausschaltung des Erregerstromes wird der Vorkupplungskörper vom Magnetkörper °ntkuppelt; der von den Federn 16 ausgefibte Druck auf den Servokörper i i bewirkt, daß die Kugeln i4 in .den kegelförmigen Ausnehmungen io', i i' zurückrollen, der Servokörper i i und der Vorkupplungskörper 13 in ihre Ausgangsstellung zurückgehen. wodurch die Reibflächen gelöst werden.
  • Das automatische Nachstellen der Kupplung bei Abnutzung der Reibflächen erfolgt infolge der so bemessenen Tiefe der kegelförmigen Ausnehmung@n, daß bei Abnutzung der Reibflächen die Kugeln 14 immer genügend in den Ausnehmungen aufrollen können, wobei der ausgeübte Anpreßdruck auf die Reibflächen der Kupplung immer der gleiche bleibt.
  • Die Kraft, mit der der Vorkupplungskörper den Servokörper betätigt bzw. an Reibflächen anpreßt, ist abhängig von der Anpreßkraft des Magnetkörpers und somit ihre Wirkung allein abhängig von der Spannung; die entsprechende Stromzufuhr gewährleistet ein sanftes allmähliches Einrücken der Kupplung.
  • Diese Konstruktion der Kupplung -bedingt nur kleine Magnetspulen und benötigt kleinsten Stromverbrauch bei Übertragung großer Drehmomente.
  • Mittels der Kupplungsvorrichtung, bestehend aus der Schaltmuffe 18, den Sperrkugeln 20 in den Bohrungen i9 des Gehäuses 6 und dem Kranz der Offnungen 21 in der Nabe des Körpers 7, kann eine direkte Verbindung zwischen den Wellen 8 und i erreicht werden.
  • Diese Kupplungsvorrichtung -ermöglicht, den Wagen am Berg bei ausgeschalteter elektrischer Kupplung zu sichern, indem der dem Gefälle entgegengesetzte kleinste Gang eingerückt wird (erster (Gang Vorwärts- oder der Rückwärtsgang) und mittels Betätigung der Schaltmuffe 18, die die Sp.°rrkugeln 20 in die Öffnungen 21 hineinbewegt.
  • Weiter ist ermöglicht, mittels dieser Kupplungsvorrichtung (las .Anschleppen des Motors unt°r Vermittlung des Getriebes bei fehlendem elektrischem Anlasserstrom durch die Eigentriebwirkung des Fahrzeugs durchzuführen oder das Fahrzeug ohne Benutzung der #Aektromagnetisch betätigten Kupplung, z. B. in direktem Gang. anzutreiben.
  • Die elektromagnetisch betätigte Reibungskupplung könnte auch mit Schwingungsdämpfer ausgerüstet sein; da ein jähes Einkuppeln aber nicht erfolgt, sondern ein weiches Einrücken der Kupphing. kann ein Schwingungsdämpfer meistens weggelassen werden.
  • Fig.3 zeigt eine elektromagnetisch betätigte keihungsdoppelkupplung mit Servowirkung, insbesondere für Kraftfahrzeuge; die beiden Kupplungen sind in der Konstruktion und Wirkungsweise gleich, wie die beschriebene Kupplung nach Fig. i. Mit dem treibenden Teil. (1.1i. mit dem Schwungrad 2. ist ein Kupplungsglied 3 vereinigt und als \lagnetkörl>er ausgebildet, (ler für jede Kupplung eine ringförmige Haftfläche, eine Magnetspule .I und eine Reibscheibe 5 aufweist. Mit d.r Reibungsdoppelkupplun. bei welcher beide Kupp-Itingen nach `Fahl ein-' und ausgeschaltet werden können oder mit kürzester Umschaltzeit von Kupplung zu Kupplung geschaltet werden kann, sind zwei Zahnräder des Getriebes mittels der gleichachsig ineinanderliegenden Wellen 8 und 9 mit den zw.°i Kupplungen verbunden, so daß wahlweise zwei verschiedene Gänge .eingeschaltet werden können. Die Kupplungsvorrichtung, Schaltmuffe 18, Sperrkugeln 2o in den Bohrungen i9 des Gehäuses 6, der Kranz von Öffnungen 21' in der Nabe des Körpers 7'. ermöglicht die direkte Verbindung der 1lohlwelle 9 mit der Welle i.
  • Der \\'agen kann am Berg mit Einschalten des kleinsten Ganges vorwärts oder dem Einschalten des Rückwärtsganges und durch die mechanische Betätigung der Schaltmuffe 18 gesichert werden.
  • Fig.5 zeigt eine Doppelkupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge. Bei dieser Doppelkupplung ist der Servokörper i i jeder Kupplung selbst als Vorkupplungskörper ausgebildet. Die Ankerscheibe 12 ist mit dem Servokörper ii drehfest verbunden; der'Servokörper i i kann sich aber in axialer Richtung gegen die äußere Reibscheibe 5 zu unabhängig von der Ankerscheibe 12 verschieben.
  • Um eine Bewegung der Kugeln 14 unter dem Einfluß der Fliehkraft zu verhüten, sind diese mittels Käfig 13 aus Messing geführt. .
  • Beim Einschalten einer Kupplung wird die Ankerscheibe 12 vbm rotierenden Magnetkörper 3 angezogen und durch die Reibkraft in dessen Drehrichtung mitgenommen.
  • Mit .der Ankerscheibe 12 dreht sich ebenfalls der Servokörper i i, der Körper io bleibt zurück, somit verdrehen sich die beiden Körper i i und 12, die den Vorkupplungskörper bilden, gegenüber dem Körper io. Die Kugeln. 14 rollen in den Ausnehmungen i o' und i i' auf, der Servokörper i i macht mit seiner Verdrehung vom Körper to einen axialen Weg gegen die Reibflächen zu und preßt die Reibflächen mit Keilwirkung aufeinander; der Servokörper i i erzeugt durch die Reibkraft der Scheibe 5 eine zusätzliche Anpreßkraft für diie Reibflächen. Fig. 6 zeigt in Ansicht, wie die Körper i i und 12 miteinander verbunden sind.
  • Fig. 7 zeigt den Kranz der Öffnungen 21' in der Nabe des Körpers 7', in welche Öffnungen die lose beweglichen Sperrkugeln 20 des Körpers 6 mittels der Schaltmuffe 16 hineinbewegt werden. Die Schaltmuffe 18 ist mittels Keil mit dem Körper 6 unverdrehbar verbunden, aber in axialer Richtung frei beweglich. Ein gleicher Kranz von Öffnungen 21 ist für die Nabe des Körpers 7 von Fig. i vorgesehen. Fig. 7a zeigt die notwendigen Aussparungen für die Sperrkugeln 20 in der Schaltmuffe 18. An Stelle der Aussparungen kann die Schaltmuffe auch eine ringförmige Schrägfläche aufweisen, mittels welcher die Sperrkugeln 2o nach innen bewegt werden können.
  • Fig.8 zeigt die Stellung der beiden Stromzuführungsl>ürsten zu den Schleifringen der Doppelkupplung. An Stelle der beiden Stromzuführungsbürsten kann auch ein bewegliches Kontaktstück angeordnet sein.
  • In Fig. 9 ist ein Ausführungsbeispiel einer elektromagnetisch betätigten Doppellamellenkupplung mit Servowirkur@,=, insbesondere für Werkzeugmaschinen, .dargestellt.
  • Die linke Kupplung ist eine Antriebskupplung; die rechte Kupplung ist eine Bremskupplung. Die Kupplungen sind im Ölbad. Die beiden Stromzufiihrungsbürsten für die Antriebskupplung sind stach Fig. 8 im feststehenden Körper .A angeordnet. Die treibenden Elemente der .Antriebskupplung sind: Welle i', Körper 2', Magnetkörper 3' mit Spul.° 4 und die -,#ußenilamellen 5', die im Magnetkörper 3' angeordnet sind. Die zu treil>,rnde Welle 8', die nach ,dem Ausschalten der Antriebskupplung durch Einschalten der Bremskupplung zum sofortigen Stillstand, auch mit größeren Schwungmomenten, gebracht werden soll, weist für die Antriebs- und Bremskupplung folgende Teile auf: je einen Körper 7 als Lamellenträger für die Innenlamellen 6', ein für beide Kupplungen gemeinsames Mittelstück 7' mit den kegelförmigen Ausnehmungen iö für die linke und rechte Kupplung.- Die b; iden Körper 7 und das Mittelstück 7" sind unverdrehbar und axial unverrückbar auf der Welle 8' befestigt. Auf dem Mittelstück 7" zentriert sind ebenfalls die frei drehbaren Körper i i und 13 jeder Kupplung. je ein Körper 13 bildet mit je einer Ankerscheibe 13 einen. Vorkupplungskörp.er. Die Federn 16 und Kugeln 17 jeder.Kupplung, z. B. im Winkelabstand von i2o° angeordnet, sind je einem Körper 7 zugeordnet. Die rechte Kupplung weist ferner noch einen feststehenden Magnetkörper 3" mit der Magnetspule 4, einer ringförmigen Haftfläche und äußeren Lamellen 5' auf.
  • Laie Wirkungsweise der Antriebskupplung ist gleich wie die Wirkungsweise der Kupplung nach Fig. i.
  • Der zwischen den Lamellen auftretende Reibwert ist klein, somit kann auch der Kegelwinkel a für die Ausnehmungen klein gewählt werdest.
  • Nach Ausschalten der Antriebskupplung wird die Bremskupplung eingeschaltet, wodurch im feststehenden Ringmagnet 3" Kraftlinien erzeugt werden. Diese treten zur umlaufenden Ankerscheibe 12 über und ziehen somit den Vorkupplungskörper 13 gegen die feststehende Magnetkörperstirufläche. Die entsprechende Anpreßkraft ergibt ein Bremsmoment und bremst den Vorkupplungskörper; die Welle 8' mit den Körpern 7 und dem Körper 7" wie die Innenlamellen 6' drehen weiter; es erfolgt eine Verdrehung zwischen dem Körper 7" mit dem gebremsten Vorkupplungskörper, wobei die Kugeln 14 der Bremskupplung in den kegelförmigen Ausnehmungen io' der Bremskupplung aufrollen und bewirken, daß der Servokörper i i der Bremse die Reibscheiben unter Keilwirkung aufeinanderpreßt, die Reibkraft der feststehenden Lamelle den frei drehbaren, aber noch in Drehung befindlichen Servokörper bremst, worauf dieser unter Servowirkung sich gegenüber dem Körper 7" selbst verdreht und eine zusätzliche Anpreßkraft für die Reibflächen erzeugt, was ein sofortiges Stillstehen .der Welle 8' auch frei größeren Schwungmomenten ermöglicht. Beim Ausschalten des Erregerstroms löst sich die Vorkupplung; die Druckfedern 16 bewirken, daß der Servokörper und der Vorkupplungskörper in ihre Ausgangsstellung zurückgehen, wobei die Kugeln in den Ausnehmungen zurückrollen.
  • Das unmittelbare Einschießenlassen des Stroms kann für diese elektromagnetisch betätigten Lamellenkupplungen mit Servowirkung im Ölbad angewendet werden; die weiche Übertragung der Kräfte .durch die Kupplung bleibt.
  • Es sei erwähnt, daß besonders bei Doppelantriebskupplungen die Druckfedern 16 einen solchen Druck auf den Servokörper ausüben, daß beim Einschalten der einen Kupplung keine Verdrehung zwischen dem Vorkupplungskörper und dem Körper mit den kegelförmigen Ausnehmungen io' der anderen Kupplung entstehen kann'und die Kugeln 14 in den Ausnehmungen i o' und i i' bleiben müssen bis zur Einschaltung der Kupplung.
  • Mit großem Vorteil für den Werkzeugmaschinenbau können Doppelantriebskupplungen im Ölbad angewendet werden mit einer durchgehenden Welle, z. B. zur wechselseitigen Verbindung zweier auf den Naben der Körper2'sitzender Zahnräder u. dgl., mit der durchgehenden Welle zur Erzielung verschiedener Geschwindigkeiten in gleicher Drehrichtung bzw. mit Zwischenwelle zur Erzielung zweier Geschwindigkeiten mit wechselnder Drehrichtung, wobei die Körper 2' der linken und rechten Kupplung mit den Zahnrädern und den Magnetkörpern auf der Welle frei drehbar angeordnet sind und die beiden Körper 7 und das gemeinsame Mittelstück 7", wie Fig. 9 zeigt, auf der Welle unverdrehbar und axial unverrückbar befestigt sind.
  • Das Ausführungsfreispiel nach Fig. io und ii bezieht sich auf eine Flanschtrockenkupplung mit zwei Reibflächen, z. 13. zur Verbindung einer Welle mit einem Schwungrad, Keilriemenscheibe u. dgl. für Walzwerke, Traktoren, Werkzeugmaschinen usw.
  • Die Übertragung des Drehmoments erfolgt durch gleichmäßiges Anpressen der Betätigungskörper io und ii nach beiden Seiten an die Reibflächen 17 der Außenkörper i und 3.
  • Die Kupplung ist ausgeschaltet gezeichnet. Wird die Kupplung z. B. für Kraftfahrzeuge wie Personen- und Lastwagen verwendet, benötigt die Kupplung für die Einschaltung des Erregerstroms für die Magnetspule 2 nur einen Schleifring; die Rückleitung bildet die Masse.
  • Wird die Kupplung z. B. für Kraftfahrzeuge eingebaut, wird das Kupplungsgehäuse i an das Schwungrad angeflanscht und an das Gehäuse i der Kupplungsdecke13 angeschraubt. Die Magnetspule2 liegt im Körper des Kupplungsgehäuses i eingebettet. Die Nabe des Kupplungsdeckels 3 weist für die Stromzuführung für die Vlagnetspul-e 2 einen Schleifring auf, welcher auf der Nabe drehfest und isoliert angeordnet ist. DenAußenkörpern i und 3, die die eine Kupplungshälfte bilden, sind auch .die Reibscheiben 17 aus .plastischem Werkstoff zugeordnet. Die beiden Betätigungskörper io und i i mit dem Zwischenkörper 13 sind auf dem Übertragungskörpers angeordnet, der drehfest in die genutete Welle 4 eingreift. Diese Elemente bilden die andere Kupplungshälfte. Der Körper 5 ist auch in axialer ,Richtung unbeweglich angeordnet. Der Betätigungskörper io greift m.it Innenausnehmungen drehfest in den genuteten Körper 5 ein, er überträgt das Drehmoment auf diesen Körper und somit auf die Welle 4, kann sich aber in Längsrichtung der Achse auf seinen Ansatz des Körpers 5 verschieben. Der Betätigungskörper i i ist der Servokörper; er ist in beiden Drehrichtungen frei drehbar und in Längsrichtung der Achse auf seinen Ansatz des Körpers 5 verschiebbar angeordnet. Zwischen diesen beiden Betätigungskörpern, die auf dem Körper 5, wie zu den Reibscheiben 17 der Kupplung symmetrisch angeordnet sind, ist der Körper 13, der in beiden Drehrichtungen und in axialer Richtung frei beweglich ist, auf dem Mittelteil des Körpers 5 angeordnet. Der Körper 5 ist auf seinem Umfang so ausgebildet, daß ein Mittelteil mit dem größten Durchmesser gebildet ist, der als Zentrierdurchmesser und als Führung für den Körper 13 dient, dann folgt nach beiden Seiten je ein gleicher Absatz mit kleineren Durchmessern für die Betätigungskörper io und i i. Es ist für die Wirkungsweise der Kupplung gleichgültig, ob z. B. der Servokörper i i, wie gezeichnet, frei drehbar auf dem linken Absatz angeordnet ist und der Betätigungskörper io auf dem rechten Absatz drehfest, aber in Längsrichtung verschiebbar in den Körper 5 eingreift, oder ob der Servokörper i i rechts und der Betätigungskörper io links dem Körper 5 zugeordnet sind.
  • Die beiden Betätigungskörper io und ii weisen in diesem Ausführungsbeispiel Einsätze 12 mit kegelförmigen Laufbahnen auf, und sie sind durch Kugeln 14, ,die zwischen den Einsätzen der beiden Körper liegen, und Rückzugfedern 15 miteinander verl@und@n. Der Zwischenkörper 13, der zum Vorkupplung;körp.er, d. h. zum Anker ausgebildet ist, dient auch als Käfig für die Kugeln 14, die in den eingesetzten Stahlbüchschen des Körpers 13 liegen. Damit die Betiitigungskörper gleichmäßig an die Reibflächen 1 7 angepreßt werden, sind z. B. im Winkelabstand von 12o° je drei Einsätze mit kegelförinigen Laufbahnen jedem Betätigungskörper zugeordnet. Um beim Ausschalten des Stroms die Betätigungskörper unmittelbar an d,ie gebildeten .=\nscliläge des Körpers 5 zurückzuführen, wobei der Körper 1 i den Anker mittels seiner Einsätze 12 vom Magnetkörper schon gelöst hat; die Relativverdrehung des Servokörpersii und des Vorkupplungskörpers13 zum Betätigungskörper io aufzuliegen, sind die Betätigungskörper io und ii z. B. mit drei Rückzugfedern 15 miteinander verbunden, die wieder in gleichen Abständen zwischen den Einsätzen 12 angeordnet sind. Um den Rückzugsfedern 15 eine Winkelbewegung, die durch die Relativverdrehung des Servokörpers i i zum Betätigungskörper io für die Federn entsteht, zu ermöglichen, sind die Federn 15 mittels beweglich angeordneter Bolzen 16, die eitle kugelige Fläche aufweisen, mit den Betätigungskörpern io und ii verbunden. Der Vorkupplungskörper 13 trägt auf gleichem Radius, wie die Eiqsätze 12 der Betätigungskörper io und i i aufweisen, drei im Winkelabstand von 12o° eingesetzte Stahlbüchschen, mit welghen die Kugeln 14 in radialerRichtung geführt sind, und somit irgendein Einfluß der Zentrifugalkraft bei hoher Motordrehzahl auf die Kugeln 14 unmöglich wird. Weiter weist der Vorkupplungskörper drei konzentrische Öffnungen 13'.' für die Federn 15 auf, welche eine Relativverdrehung des Vorkupplungskörpers 13 zum Betätigungskörper io nach beiden Drehrichtungen zulassen wie die Verdrehung des Servokörpers i i zum Betätigungskörper io. Bei Kupplungen für Übertragung sehr hoher Drehmomente können die Betätigungskörper io und i i z. B. je fünf Einsätze 12 mit kegelförmigen Laufbahnen aufweisen, zwischen denen die radial geführten Kugeln 14 liegen, wie auch mehr Rückzugfedern 15 angeordnet sein können.
  • Die Wirkungsweise dieser Kupplung (Fig. io und i i) ist folgende: Beim Einschalten der Kupplung wird der Vorkupplungskörper13, unter Überwindung der von den Rückzugfedern 15 ausgeübten Kraft auf den Servokörper i i, welcher beim Ausschalten der Kupplung mit derselben Kraft den Anker vom Magnetkörper löst, mit Überbrückung eines kleinsten Luftspalts vom rotierenden Magnetkörper i angezogen; durch Berühren unter der vom Magnet erzeugten Anziehungskraft der Reibflächen, Reibfläche des Magnetkörpers i mit der Reibfläche des Vorkupplungskörpers 13, entsteht Reibung. Infolge dieser Reibung wirkt eine Reibkraft auf den Vorkupplungskörper 13, wodurch sich dieser gegenüber dem drehfest angeordneten Betätigungskörper io relativ verdreht; die Kugeln 14 rollen infolge dieser Verdrehung des Vorkupplungskörpers 13 in den kegelförmigen Laufbahnen der Einsätze 12 des Körpers io auf und bewirken das Anpressen beider Betätigungskörper an die Reibflächen 17 mit Keilwirkung; Körper io an die Reibfläche 17 des Kupplungsdeckels 3, und Körper i i an die Reibfläche 17 des Kupplungsgehäuses i. Durch das Anpressen des frei drehbaren Servokörpers ii an die rotierende Reibfläche 17 unter dem Druck, der durch die Reibkraft der Vorkupplung mit dem Radius R erzeugt ist, indem diese Reibkraft auf die in einem Kreis mit kleineren Radius R' in Einsätzen mit kegelförmigen Laufbahnen angeordneten Kugeln 14 übertragen wird, wodurch die Keilwirkung zur Wirkung kommt, entsteht eine Reibkraft auf den Servokörper i i, wodurch eine Spreizwirkung zwischen den Betätigungskörpern io und i i wirksam wird, und dadurch der Anpre3druck der Betätigungskörper io und i i für die Reibfläche 17 erhöht wird.
  • Diese Selbst-Servowirkung der Kupplung ist für Kraftfahrzeuge in beiden Kraftrichtungen gleich wirksam, ob der Motor antreibt oder ob der Motor als Bremse dient.
  • Das Drehmoment wird mittels der zwei Reibflächen vom Betätigungskörper io auf den Körper 15 und von diesem auf die Welle .4 übertragen, oder die Übertragung erfolgt von Welle 4 aus über den Körper 5, den Betätigungskörper io über die zwei Reibflächen auf das Schwungrad (Motor dient als Bremse).
  • Die Kupplung benötigt keine Nachstellung bei Abnutzung der Reibflächen.
  • Beim Ausschalten des Erregerstroms werden die Reibflächen der Kupplung durch die Rückzugfedern 15 der Betätigungskörper io und i i gelüftet, die Betätigungskörper werden an die gebildeten Anschläge gepreßt, die Kraft der Rückzugfedern auf die Betätigungskörper bewirkt, daß die Kugeln 14 in den Grund der kegelförmigen Laufbahnen der Einsätze 12 gedrückt werden, wodurch die Relativverdrehung des Vorkupplungskörpers 13 und des Servokörpers i i zum Betätigungskörper io aufgehoben wird, bis zur nächsten Einschaltung der Kupplung.
  • Es sei erwähnt, daß diese Ausführung einer Kupplung: das Kuppeln mittels einer Vorkupplung, einer Relativverdrehung des Vorkupplungskörpers 13 zum Betätigungskörper io, dem axialen Auseinandergehen und Anpressen der Betätigungskörper i o und i i an die Reibflächen 17 der Kupplung nach beiden Seiten mit Keilwirkung, und mittels einer Spreizwirkung, die durch das Anpressen des frei beweglichen Servokörpers i i an die Reibfläche 17 entstanden ist, durch deren Wirkung der Anpreßdruck für die Betätigungskörper io und i i an die Reibflächen 17 erhöht wird, zu erreichen, auch für Doppelkupplungen mit einem für beide Kupplungen gemeinsamen Magnetkörper mit j e einer Spule für jede Kupplung angewendet werden kann.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektromagnetisch betätigte Reibungskupplung mit Selbst-Servowirkung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einschalten der Kupplung ein Vorkupplungskörper mittels einer Reibkraft der Vorkupplung mit einem Radius bewirkt, daß die auf kleinerem Radius angeordneten und radial geführten, in kegelförmigen Ausnehmungen liegenden Kugeln, @in den Ausnehmungen aufrollen und das Anpressen eines Servokörpers an Reibflächen der Kupplung unterKeilwirkung bewirken, daß der frei bewegliche Servokörper mit seinen kegelförmigen Ausnehmungen infolge einer Reibkraft unter Servowirkung sich selbst gegenüber einem Körper mit kegelförmigen Ausnehmungen verdreht, wodurch eine Spreizwirkung zwischen den Betätigungskörpern zur Wirkung kommt, wobei eine selbsttätige Erhöhung des Anpreßdruckes für die Reibflächen der Kupplung erzeugt wird.
  2. 2. Elektromagnetisch betätigte Reibungskupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Anpressen des Servokörpers an die Reibflächen, einer Antriebskupplung unter Keilwirkung dadurch erfolgt, daß die Reibkraft eines rotierenden Elektromagnets den Vorkupplungskörper gegenüber dem Körper mit den kegelförmigen Ausnehmungen: (iö) verdreht.
  3. 3. Elektromagnetisch betätigte Reibungskupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Anpressen des Servokörpers an die Reibflächen einer Bremskupplung unter Keilwirkung dadurch erfolgt, daß die Reibkraft eines feststehenden Elektromagnets den Vorkupplungskörper abbremst, wodurch eine Verdrehung zwischen dem Vorkupplungskörper und dem Körper mit den kegelförmigen Ausnehmungen (i ö) entsteht.
  4. 4. Elektromagnetisch betätigte Reibungskupplung nach _'lnsprucli i, dadurch gekennzeichnet, ,daß der Servokörper als Vorkupplungskörper ausgebildet wird.
  5. Eletromagnetisch betätigte Reibungskupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorkupplungskörper aus Bronze in Büchsen (15) je eine Kugel (14) aufweist und am Außenrand eine ringförmige Scheibe aus weichem Eisen, die als Anker dient.
  6. 6. Elektromagnetisch betätigte Reibungskupplung mach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für Doppelantriebskupplungen ein gemeinsamer Magnetkörper angeordnet ist.
  7. 7. Elektromagnetisch betätigte Reibungskupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, -daß ;bei ausgeschalteter Kupplung die Kugeln (14) so in den kegelförmigen Ausnehmungen (io' und ii') gehalten werden, daß keine Relativdrehung zwischen dem Vorkupplungskörper und dem Körper mit den Ausnehmungen (io') entstehen kann. B.
  8. Elektromagnetisch betätigte ReibungskuppIung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kupplung für Kraftfahrzeuge eine mechanische Kupplungsvorrichtung aufweist, mit der eine direkte Verbindung der Wellen (i und 8) erreicht werden kann. g.
  9. Elektromagnetisch betätigte Reibungskupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Doppelkupplung für Kraftfahrzeuge eine mechanische Kupplungsvorrichtung aufweist, mit der eine direkte Verbindung ,der Welle (i) mit der Hohlwelle (g) erreicht werden kann. io.
  10. Elektromagnetisch betätigte Reibungskupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, um eine gleitende Reibung des Servokörpers (i i) bei seiner Verdrehung zu vermeiden, den Druckfedern (16) Kugeln (17) zugeordnet sind. ii.
  11. Elektromagnetisch betätigte Reibungskupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für eine Doppelkupplung, bestehend aus Antriebs- und Bremskupplung, ein gemeinsames Mittelstück (7") mit Ausnehmungen (io') für die linke und rechte Kupplung angeordnet ist.
  12. 12. Elektromagnetisch betätigte Reibungskupplung nach .Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für Doppelantriebskupplungen mit einer durchgehenden Welle ein gemeinsames Mittelstück (7") mit Ausnehmungen (io') für die linke und rechte Kupplung angeordnet ist.
  13. 13. Elektromagnetisch betätigte Reibungskupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Abnutzung der Reibflächen sich die Kupplung automatisch nachstellt,' infolge der Tiefe die die kegelförmigen Ausnehmungen (io' und i i') aufweisen, die immer das notwendige Aufrollen der Kugeln (14) in den Ausnehmungen zulassen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1122841B (de) * 1955-10-05 1962-01-25 Cyril Prachar Automatische Kupplung fuer Kraftwagen
DE1238283B (de) * 1962-11-13 1967-04-06 Zahnradfabrik Friedrichshafen Elektromagnetisch betaetigte Reibungskupplung, vorzugsweise Lamellenkupplung, mit selbsttaetiger Nachstellvorrichtung

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