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DE818821C - Elektronenentladevorrichtung - Google Patents

Elektronenentladevorrichtung

Info

Publication number
DE818821C
DE818821C DEP28901A DEP0028901A DE818821C DE 818821 C DE818821 C DE 818821C DE P28901 A DEP28901 A DE P28901A DE P0028901 A DEP0028901 A DE P0028901A DE 818821 C DE818821 C DE 818821C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grid
cathode
support member
anode
cylindrical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP28901A
Other languages
English (en)
Other versions
DE823053C (de
Inventor
Jack Andrew Morton
Robert Livingston Vance
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AT&T Corp
Original Assignee
Western Electric Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Western Electric Co Inc filed Critical Western Electric Co Inc
Application granted granted Critical
Publication of DE818821C publication Critical patent/DE818821C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J21/00Vacuum tubes
    • H01J21/36Tubes with flat electrodes, e.g. disc electrode

Landscapes

  • Exposure And Positioning Against Photoresist Photosensitive Materials (AREA)

Description

  • Elektronenentladevorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf Elektronenentladevorrichtungen und insbesondere auf solche Vorrichtun-en; welche zwischen Kathode und Anode eine,oder mehrere Gitterelektroden aufweisen und besonders geeignet sind für den Betrieb .bei ultrahohen Frequenzen, z. B. Frequenzen von der Größenordnung von 3000 Megahertz.
  • Die Verwirklichung von Vorrichtungen der vorgenannten Art ist abhängig einerseits von den Parametern der die Zwischenelektrodenbereiche begrenzenden Elemente und der Elemente der Koppelungs- oder Übertragungssysteme zwischen den Zwischenelektrodenbereichen und andererseits von dem der Vorrichtung zugeordneten äußeren Kreis. Genauer gesagt, sind die Betriebscharakteristiken, wie Verstärkung, Bandbreite, Störverhältnis und die obere Begrenzung des Betriebsfrequenzbereichs, in weitem Umfange abhängig von der Größe und Gleichförmigkeit des Abstandes zwischen Kathode und Gitter und des Abstandes zwischen Gitter und Anode, von der Feinheit und Regelmäßigkeit des Gitters und von der Größe der durch Temperatureinwirkungen bedingten Veränderungen in der gegenseitigen Stellung der Elektroden, die während des Betriebes des Gerätes auftreten. Vom Standpunkt hoher Verstärkung, großer Bandbreite, günstigen Störverhältnisses und hoher Begrenzung des Frequenzbereiches sind für die Zwischenelektrodenbereiche kleine, genaue und gleichförmige Elektrodenabstände und die genaue Beibehaltung dieser Abstände während des Betriebes der Vorrichtung erwünscht. Das Koppelungs- oder Übertragungssystem zwischen den Zwischenelektrodenbereichen und den Klemmen der Vorrichtung, d. h. den äußeren Teilen der zur Kathode, dem Gitter und zur Anode führenden Leiter, an welche die äußeren Kreise angeschlossen sind, ist für die Vervollkommnung des Gerätes bedeutungsvoll insofern, als dieses System in weitestem Umfang die Bedingungen an den Klemmen bestimmt zwecks Verwirklichung irgendwelcher besonderen Bedingungen in den Elektrodenbereichen. Das bedeutet, daß das System tatsächlich dafür maßgebend ist, bis zu welchem Ausmaß die erwünschten elektronischen Bedingungen in den Elektrodenbereichen innerhalb der Vorrichtung an den Klemmen verfügbar oder ausnutzbar sind.
  • Dieses Koppelungs- oder Übertragungssystem sollte daher so ausgeführt sein, daß die darin auftretenden Verluste und der Einfluß auf die Bandbreite klein sind und daß außerdem zwischen den Elektrodenbereichen und den äußeren Klemmen gute Impedanzumformung vorgesehen ist.
  • Ein allgemeines Ziel der Erfindung besteht darin, verbesserteBetriebscharakteristiken fürElektronenentladevorrichtungen und insbesondere für Ultrahochfrequenzvorrichtungen; welche Steuergitter zwischen einer Kathode und einer Anode aufweisen, zu verwirklichen.
  • Im einzelnen zielt die Erfmdug auf folgendes ab: Verwirklichung hoher Verstärkung, großer Bandbreite und günstiger Störverhältnisse in Ultrahochfrequenzelektronenentladevorrichtungen; Erzielung extrem kleiner, äußerst genauer und sehr gleichförmiger Abstände zwischen den Elektroden, insbesondere zwischen der Kathode und Gitter und zwischen Gitter und Anode, ibei Vorrichtungen der genannten Art; Herabsetzung der Temperatureintlüsse auf die vorgenannten Abstände auf ein Minimum; Erleichterung der Fertigung von Elektronenentladevorrichtungen mit in engem Abstand angeordneten Elektroden; Ermöglichung im wesentlichen unbeschränkter Auswertung der erwünschten, in den Zwischenelektrodenbereichen des Gerätes bestehenden elektronischen Charakteristik an den äußeren Klemmen einer Elektronenentladevorrichtung; weitestgehende Herabsetzung der Verluste und entgegengerichteter Übertragungseinflüsse eines Koppelungssystems zwischen dem Elektronenstrom einer Elektronenentladevorrichtung und einem äußeren, dem Gerät zugeordneten Kreis.
  • Gemäß der Erfindung umfaßt eine Elektronenentladevorrichtung folgende Teile: ein erstes Trägerglied mit einer ebenen Sitzfläche, eine Kathode, die von dem Trägerglied gehalten wird und deren Fläche koplanar mit der Fläche des Trägergliedes ist, ein zweites Trägerglied mit ebener Sitzfläche, eine Anode, die von dem zweiten Trägerglied gehalten wird und deren Fläche koplanar mit der Sitzfläche des zweiten Trägergliedes ist, ein ebenes Gitter und Mittel, die den Abstand zwischen Kathodenfläche, Anodenfläche und Gitter in paralleler Ausrichtung sicherstellen und aus Abstandhaltern zwischen dem Gitter und den Sitzflächen zwischen dem ersten und zweiten Trägerglied bestehen. Die Abstandhalter können aus einem ebenen Rahmen bestehen, der das Gitter trägt und an der Sitzfläche des zweiten Trägergliedes anliegt, und außerdem aus einem ebenen Abstandglied, das zwischen einer Fläche des Rahmens und der Sitzfläche des ersten Trägergliedes liegt und mit diesen Flächen in Berührung steht.
  • Es empfiehlt sich, die Anode, das Gitter und die Kathode als Konstruktionseinheiten auszuführen und innerhalb des Gehäuses mittels Niete aus Isoliermaterial in der richtigen Lage zu halten, welche durch die Trägerglieder hindurchreichen um die verschiedenen Teile fest miteinander zu verbinden.
  • Bei Elektronenentladevorrichtungen der genannten Art sind die Elektroden so ausgeführt und angeordnet, daß in den Zwischenelektrodenbereichen elektronische Bedingungen bestehen die im Sinne hoher Verstärkung, wesentlicher Bandbreite und günstiger Störverhältnisse äußerst förderlich sind, und daß die Elemente des Koppelungs- oder übertragungssystems zum Anschluß der Elektroden an äußere Kreise in solche Wechselbeziehung zu den äußeren Klemmen der Vorrichtung gebracht sind, daß die Übertragung ohne wesentliche Beeinträchtigung der genannten Bedingungen vor sich geht.
  • Die wirksamen Elektrodenflächen sind so ausgeführt und angeordnet, daß nur äußerst kleine und gleichmäßige Abstände bestehen, welche während des Betriebes der Vorrichtung mit höchster Genauigkeit beibehalten werden; und das Koppelungssystem ist so ausgeführt, daß ein allmählicher, geometrischer und elektrischer Cbergang von den Elektrodenbereichen zu den äußeren Kreisen besteht. In einer besonderen Ausführung ist dieses System so gestaltet, daß es eine doppelte koaxiale Leitung begrenzt, die mit einem Ende in den Elektrodenflächenendigt und sich durch geringeVerlust-und Störkapazitäten, minimale, entgegengerichtete Übertragungseinflüsse und einen sehr hohen Wellenwiderstand des Gitteranodenbereiches auszeichnet.
  • Die Erfindung wird aus der folgenden, ins einzelne gehenden Beschreibung verständlicher, und zwar in Verbindung mit der Zeichnung; in der Zeichnung zeigt Fig. i eine vorv, iegeticl im Schnitt gehaltene Anbicht einer Elektronenentladevorrichtung nach einer Ausführungsform der Erfindung, Fig. 2 eine perspektivische Ansicht von Teilen der bei der Vorrichtung nach Fig. i verwendeten Kathodeneinheit, Fig.3 eine perspektivische Ansicht mit Darstellung der Konstruktionen und einer Herstellungsart der Gitterelektrode, Fig.4 eine perspektivishe Ansicht mit Darstellung des zwischen Kathode und Gitter liegenden Abstandhalters, Fig.5 eine perspektivische Ansicht mit Darstellung des Stützringes und des zugehörigen federnden Gliedes, die einen Teil der Elektrodeneinheit bilden, verwendet bei der Vorrichtung nach Fig. 1, Fig.6 eine vergrößerte teilweise Schnittdarstellang, welche Einzelheiten des bei der Vorrichtung nach Fig. i verwendeten Überströmkondensators zeigt, Fig.7 ein Teilschnittbild einer anderen Ausführung der Anodeneinheit.
  • Die in Fig. t gezeigte Elektronenentladevorrichtung besitzt ein hoch evakuiertes Gehäuse mit einem Sockel io, durch welchen eine Anzahl von Zuführungsleitern i i hindurchgeführt ist; die Leiter sind in dein Sockel mittels gläserner Kugelfüllungen 12 hermetisch abgedichtet. Das Gehäuse weist einen rnit Flansch versehenen metallischen Zylinderteil 13 auf, dessen Flansch mit dem Sockel io, z. B. durch Schweißung oder Lötung, dicht verbunden ist und dessen anderes Ende teilweise mittels eines Dielektrikums abgeschlossen ist, z. B. einer aus Glas oder Keramik bestehenden Scheibe 14, die gegenüber dem Zylinder 13 entlang der Anlagefläche 15 durch metallisches oder glasartiges Bindemittel abgedichtet ist.
  • In dem Gehäuse ist eine zusammenhängende Elektrodenanordnung angebracht, die aus einem mit Flansch versehenen zylindrischen Metallglied 16 besteht, an welcher ein ringförmiges, konzentrisch gewähltes Metalldiaphragma 17 befestigt ist. Das Diaphragma besteht zweckmäßig aus einem Material, z. B. Invar, welches einen sehr niedrigen thermischen Expansions- und Leitungskoeffizienten hat. Das zylindrische Glied 16 trägt außen eine dünne Glasur oder keramische Schicht 18, und auf der Schicht befindet sich ein metallischer Überzug 19, der beispielsweise aus Silber besteht. Der äußere Durchmesser des Überzuges i9 ist so bemessen, daß der Überzug eng an der Innenwand des zylindrischen Teils 13 des Gehäuses anliegt. Das zylindrische Glied 16, der Belag 18 und der Teil 13 bilden zusammen einen zylindrischen Kondensator, dessen Funktion noch später erläutert werden soll.
  • An dem Diaphragma 17 liegt eine Isolierscheibe 20, zweckmäßig aus Keramik, an, welche eine Kathodenanordnung trägt. Diese Anordnung besteht, wie Fig. 2 deutlich erkennen läßt, aus einer z. B., aus Platin bestehenden Metalischeibe 21, einem z. B. aus Molybdän bestehenden Stempel 22, der in geeigneter Weise an der Scheibe 21 befestigt ist und einen verbreiterten Kopfteil 23 trägt, und einer Scheibe 24, die beispielsweise aus Nickel besteht und mit dem Kopfteil 23 durch Schweißung verbunden ist. Bei der Fertigung der Kathodenzusammenstellung wird die Scheibe 21 in die Scheibe 20 eingegossen; die Oberflächen 25 und 26 der Isolierscheibe 20 bzw. der Kathode 24 werden gemeinsam mit Hilfe eines geeigneten Schleifmittels, z.. B. Siliciumkarbid, poliert, so daß sie im wesentlichen in einem Toleranzbereich von o,oo5 mm koplanar sind; danach wird auf die geschliffene Fläche 26 ein elektronisches Material aufgetragen, welches eine Schicht von vorgeschriebener und gleichförmiger Dicke, z. 13. in der Größenordnung von o,oi bis 0,02 mm, bildet.
  • Die Kathodenzusammenstellung enthält außerdem eine als metallischer Wärmeschirm dienende zylindrische Einheit 27, welche mit der Scheibe 21 und einem zylindrischen Metallteil 28 verbunden ist, der an dem Diaphragma 17 hängt. Der Kathodenstempel 22 ist von einem schraubenförmigen Heizfaden 29 eng umschlossen, der z. B. aus Wolfram besteht und mit einem Isoliermaterial beschichtet ist; die Enden der Heizwicklung sind an Leite` 30 angeschlossen, die ihrerseits mit bestimmten Zuführungsleitern i i verbunden sind. Die Leiter 30 tragen einen metallischen wärmereflektierenden Schirm 31, der übergroß bemessene Öffnungen aufweist, durch welche diese Leiter hindurchgeführt sind. Der Schirm 31 stützt sich unter Vermittlung eines Trägers 32 auf dem Sockel io ab.
  • Gegenüber der beschichteten Kathodenfläche 24 und parallel hierzu ist ein Gitter 33 aus im wesentlichen parallelen koplanaren Drähten angeordnet. Die z. B. aus Molybdän bestehenden Drähte sind an einem Rahmen 34 befestigt und erstrecken sich über eine zentrale, runde Öffnung 35 derselben. Wie an Fig. 3 veranschaulicht, wird das Gitter 33 dadurch hergestellt, daß man einen dünnen Draht aus z. B. o,oo8 mm starkem Wolfram mit 394 Windungen je Zentimeter auf zwei Rahmen 34 von beispielsweise o,13 bis o,26 mm Dicke aufwickelt, die mittels eines geeigneten Abstandhalters 36 voneinander getrennt sind. Nach Fertigstellung der Wicklung werden die Drähte mittels Goldlot in einer Wasserstoffatmosphäre entlang den Kanten 37 auf dem Rahmen befestigt und danach gegenüber diesen Kanten aufgeschnitten, so daß zwei Gitterrahmen entstehen. Während der Bewicklung des Gitters wird der Draht unter konstanter Spannung gehalten, wodurch die Verwirklichung einer ,gleichförmigen Teilung und solcher Bedingungen erleichtert wird, die für die nochmalige Sicherung , der Drähte während des Lötvorganges wichtig sind. Nach dem Löten werden in dem Rahmen bogenförmige Einprägungen, die in Fig. i mit 8o bezeichnet sind, gepreßt, um den Gitterdraht bis zu etwa 2o bis 300/u seiner Belastbarkeit zu spannen. Auf diese Weise erhält man eine gleichmäßige Spannung der verschiedenen Gitterdrähte und außerdem eine konstante und kontrollierte Spannung. Nach dem Zusammenbau der Vorrichtung stehen die Gitterdrähte dauernd unter Spannung, und die gewünschte parallele, koplanare Anordnung derselben bleibt trotz der Temperaturschwankungen in den Drähten während des Betriebes der Vorrichtung, in welcher das Gitter eingesetzt ist, erhalten.
  • Der Rahmen 34 ruht auf einem ringförmigen, metallischen Abstandhalter 38, dessen Öffnung 35 mit der Kathodenscheibe 24 koaxial ausgerichtet ist; die Fläche des Rahmens, auf welcher dieGitterdrähte aufliegen, weist der Kathodenscheibe 24 zu, wodurch der Abstand zwischen Kathode und Gitter bestimmt ist durch die Differenz zwischen derDicke des Abstandhalters 38 und der Höhe der elektronischen Beschichtung auf der geschliffenen Fläche des Kathodenträgers 20. ,Der Abstandhalter 38 ist mit einer ringförmigen Wellung versehen, in welcher ein kanalartiger Metallring 39 festgelegt ist, und zwar beispielsweise mittels eines Ringes 4o aus 1Jit- bzw. Hartlötmaterial, wobei die Innenfläche des Ringes 39 verzinnt ist; zu einem Zweck, der noch erläutert werden wird. Der Abstandhalter 38 ist außerdem mit mehreren nach unten weisenden Stutzen 4i versehen, die in Öffnungen 42 der keramischen Scheibe 2o hineinragen; es ist nur eine dieser Öffnungen in der Zeichnung gezeigt. Die Stutzen 41 haben die Aufgabe, ein Entweichen von Hochfrequenzenergie durch die Öffnungen in dem Gitterrahmen von dem Ausgangsbereich in den Eingangsbereich zu verhindern.
  • Auf dem Gitterrahmen 34 ruht eine napfförmige Anodenstütze 43 aus Isoliermaterial, z. B. Keramik, in welcher die Anode 44, zweckmäßig aus nichtrostendem Stahl oder Kupfer, festgelegt ist. Die in Fig. i untenliegende Fläche der Anode und die Randfläche der Stütze 43 werden gemeinsam mittels eines geeigneten Schleifmittels, z. B.. Siliciumkarbid, geschliffen, damit sie im wesentlichen koplanar sind, wodurch, wie ersichtlich, der Abstand zwischen Anode und Gitter festgelegt ist durch die Dicke des Gitterrahmens 34. Die Anode ist mit einer Verlängerung 45 versehen, welche in einer Ausnehmung in dem geschlitzten inneren Ende eines Zuführungsleiters 46 passend sitzt. Der Leiter 46 ist innen verzinnt. wie bei 52 angegeben ist. Der Leiter 46 ist in einem Isolierteil 47, der aus Keramik oder Glas ibestehen kann, entlang der Berührungsfläche 48 gedichtet, und der Teil 47 ist seinerseits längs der Stoßflächen 49 gegenüber einem zylindrischen Zuführungsleiter 5o abgedichtet, der koaxial zu dem Leiter 46 liegt und mit der Glas- oder Keramikscheibe 14 entlang der Flächen 5i dicht verbunden ist.
  • Die 1,#athode, die Anode und das Gitter bilden eine zusammenhängende Einheit, zu der auch ein Körper 53 aus Isoliermaterial, z. B. Keramik, gehört; die Teile werden in gestapelter, koaxialer Anordnung mittels mehrerer, z. B. drei keramischer Bolzen 54, zusammen verspannt, die an ihren Enden aufgeschmolzene Glaskugeln 55 tragen und durch die einzelnen Teile hindurchgreifen. Die Glaskugeln an einem Ende der Einheit liegen auf der Anodenstütze 43 auf; die am anderen Ende vorgesehenen Glaskörper 55 sind in die Stutzen 56 des Stützringes 57 eingeschmolzen. Wie Fig. 5 deutlich veranschaulicht, liegt der Stützring an einer tellerförmigen Metallfeder 58 an, die sich ihrerseits gegen den Körper 53 legt.
  • Bei der Fertigung des Gerätes werden der Zylinder 13, die Leiter 46 und 50 und die Glas- oder Keramikscheiben 14 und 47 als zusammenhängender Konstruktionsteil hergestellt. Die zusammenhängende, weiter oben erläuterte Elektrodenzusammenstellung einschließlich des Zylinders 16 mit Beschichtung 18 und Belag i9 wird in den Zylinder 13 so eingesetzt, daß der Leiter 5o in den kanalförmigen Ring 39 eingreift und die Anodenverlängerung 45 in den Leiter 46 eingeführt wird. Durch geeignete Erhitzung wird der Leiter 5o im Kanalring 39, dessen Innenfläche, wie bereits gesagt, verzinnt ist, festgelötet; in entsprechender Weise wird die Anodenverlängerung 45 mit dem Leiter 46 durch Lötung verbunden. Eine dritte Konstruktionseinheit, die aus dem Sockel io, dem Wärinereflektorschirm 31 und der Heizwicklung 29 besteht, wird danach in den Zvlinder 13 eingebaut, wonach der am Zylinder 13 vorgesehene Flansch mit dem Sockel io durch Lötung oder Schweißung verbunden wird.
  • Das Gehäuse läßt sich mittels eines vom Sockel io ausgehenden Absaugrohres 59 evakuieren. Ein von einem Draht 6o, der zwischen zwei Zuführungsleitern ii eingeschaltet ist, gehaltenes Gitter ist ,°orgesehen und kann während der Evakuierung der Vorrichtung ibetätigt werden. Um die Entgasung der inneren Teile der Elektrodeneinheit zu ermöglichen, sind radial verlaufende Rillen 70, 74 und 75 in dem Kathodenträger 20, dem Anodenträger 43 und in dem Sockelisolator 53 vorgesehen; außerdem weisen die Scheibe 21 und der Anodenträger 43 Öffnungen 71 bzw. 72 auf. Schließlich sind Offnungen 73 in dein Gitterleiter 5o vorgesehen.
  • In elektrischer Hinsicht bilden die Anode und das Gitter parallele, ebene Elektrodenflächen an den Enden der koaxialen Leitung, die aus den Leitern 46 und 5o besteht. Die wirksame Kathodenfläche verläuft parallel zu der Anode und zum Gitter und ist leitend mit dein Zylinder 16 verbunden, der seinerseits an einen der "Zuführungsleiter i i angeschlossen ist, und zwar unter Vermittlung eines Verbindungsdrahtes 61. Für Wechselstrom ist die Kathode an den "Zylinder 13 angeschlossen, welche koaxial zu den Leitern 46 und 5o liegt; der Anschluß erfolgt über den Kondensator, der von den Zylindern 13 und 6o und der dielektrischen Schicht i8 gebildet wird. Auf diese Weise entstehen koaxiale Eingangs- und Ausgangssysteme, die in parallelen und ebenen Elektrodenflächen endigen. Aus der Konstruktion und der Zueinanderordnung der Elektroden ist nach der gegebenen Erläuterung verständlich, daß die wirksamen Elektrodenflächen außero'r'dentlich genau parallel zueinander und eben verlaufen und daß sie in dieser Lage während des Betriebes der Vorrichtung gehalten werden. Außerdem bestehen außergewöhnlich kleine Elektrodenabstände, die für den Abstand zwischen Kathode und Gitter in der Größenordnung von o,oi bis o,o2 mm und für den Abstand zwischen Gitter und Anode in der Größenordnung von o,13 bis 0,26 mm betragen, wodurch. die Elektronendurchgangszeiten auf ein Minimum verkürzt werden und hohe Überleitfähigkeit, günstiges Störverhältnis und große Bandbreite erzielt werden.
  • Wie bereits angegeben wurde, ist die Koppelung zwischen dem Elektronenstrom und dem äußeren Kreis von erhöhter Bedeutung für die Vervollkommnung des Gerätes. Bei dem dargestellten Gerät sind die Parameter der Elemente, die diese Koppelung :bilden, in solche Wechselbeziehungen gebracht, daß .eine optimale Leistungsfähigkeit über den Arbeitsbereich geschaffen ist, insbesondere bei Frequenzen im Bereich der Mikrowellen. Es sei bemerkt, daß wegen der koaxialen Anordnung des Zylinders 13 und der Leiter 46 und 5o, der parallelen Zueinanderordnung der Elektrodenflächen und der Form und Anpassung der Verbindungen zwischen den Elektroden und den Leitern ein geometrisch sanfter Übergang zwischen den Zwischenelektrodenräumen und einer äußeren doppelkoaxialen Leitung erzielt ist, die an die koaxialen Leiter 13, 16 und 5o angeschlossen ist. Da außerdem der Durchmesser des Leiters 46, der der Anode zugeordnet ist, klein ist zum Verhältnis des Leiters ;o der zum Gitter gehört, ist der Wellenwiderstand des Gitteranodenbereiches sehr hoch. Außerdem sind wegen der Form und im wesentlichen Gleichheit des Durchmessers der Elektroden und ihrer Träger die Störkapazitäten extrem klein.. Dazu kommt, daß die Teile 14 und 47 im wesentlichen an Schwingungsbäuchen.in dem Kathoden-Gitter- und Gitter-Anoden-System angeordnet werden können, wodurch Verluste und entgegengerichtete Übertragungseffekte in bestimmten festliegenden Wellenbereichen auf ein Minimum zurückgeführt werden.
  • Eine andere Anodenanordnung, die sich für die Verwendung bei einem Gerät nach Fig. i eignet, ist in Fig.7 veranschauljcht und besteht aus einem keramischen Trage; 62, in welchem eine Scheibe63, z. 13. durch Eingießen, eingebettet ist. Die Scheibe trägt einen Stutzen 6:;, an welchem eine Anodenscheil)e 65, die beispielsweise aus Zirkon besteht, befestigt ist. Die Flächen 66 und 67 der Anodenscheibe 65 und des Trägers 62 sind geschliffen, um dieselben genau koplanar zu machen.
  • Obwohl eine besondere Ausführungsform der Erfindung dargestellt und beschrieben wurde, so ist es doch verständlich, daß dies nur zur Erläuterung geschah und daß verschiedene Abweichungen vorgenommen werden können, ohne daß von dem Wesen und dem Geist der Erfindung abgewichen wird.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektronenentladevorrichtung, gekennzeichnet durch ein erstes Stützglied mit ebener Sitzfläche, eine Kathode, die auf dem Stützglied ruht und deren Fläche mit der Stützgliedfläche koplanar ist, ein zweites Stützglied mit ebener Sitzfläche, eine Anode, die auf dem zweiten Stützglied ruht und deren Fläche mit der Stützgliedfläche koplanar ist, ein ebenes Gitter und Mittel zur Trennung von Kathodenflächen, Anodenfläche und Gitter in paralleler gegenseitiger Ausrichtung, wobei die Trennmittel aus Abstandhaltern bestehen, die zwischen dem Gitter und den Sitzflächen der beiden Stützglieder liegen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennmittel aus einem ebenen Rahmen bestehen, der das Gitter trägt und an der Sitzfläche des zweiten Traggliedes anliegt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennmittel außerdem einen ebenen Abstandhalter aufweisen, der zwischen einer Fläche des Rahmens und der Sitzfläche des ersten Stützgliedes liegt.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anode, das Gitter und die Kathode zu Einheiten zusaminengebaut und in dem Gehäuse mittels Isolierniete in ihrer Lage gehalten werden, die durch die Tragglieder hindurchgreifen, um die einzelnen Teile miteinander zu verbinden.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Scheibenfeder zwischen einem Ende der Verbindungsniete und der diesem Ende gegenüberliegenden Isolierscheibe eingeschaltet ist und ein an dem Ende der Niete befestigtes Stützglied die Feder unter Spannung hält.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das erste, die Kathode tragende Stützglied aus Isoliermaterial besteht und eine öffnung aufweist, wobei eine Metallscheibe in dem Isolierstück quer über der öffnung eingebettet ist und einen metallischen Stempel aufnimmt, der an einem Ende eine Kathodenscheibe trägt und von einer Heizspirale umgeben ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse eine zylindrische Innenwand aufweist und der Kathodenaufbau als Einheit auf einem zylindrischen Glied sitzt, welches gleitend in die zylindrische Gehäusewand paßt. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das zylindrische, die Kathode tragende Glied einen Überzug aus dielektrischem Material auf seiner Außenfläche aufweist, der der Zylinderwand des Gehäuses gegenüberliegt und mit der Zylinderwand und dem zylindrischen Glied einen Kondensator bildet.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse einen Endteil aufweist, durch welchen ein Zuführungsleiter, der an seinem inneren Ende eine Ausnehmung aufweist, und ein zylindrischer Zuführungsleiter, der den ersten Leiter umschließt, hindurchgeführt sind, wobei ein von der Anode ausgehender leitender Stift in die Ausnehmung des zentralenLeiters eingreift und ein mit dem Gitter verbundenes Glied mittels eines ringförmigen Teiles das innere Ende des zylindrischen Zuführungsleiters erfaßt. io. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuführungsleiter für die Kathode koaxial zu dem zylindrischen Zuführungsleiter des Gitters angeordnet ist.
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