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DE818698C - Selbsttaetige Wiegevorrichtung - Google Patents

Selbsttaetige Wiegevorrichtung

Info

Publication number
DE818698C
DE818698C DEP54175A DEP0054175A DE818698C DE 818698 C DE818698 C DE 818698C DE P54175 A DEP54175 A DE P54175A DE P0054175 A DEP0054175 A DE P0054175A DE 818698 C DE818698 C DE 818698C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weighing device
load
piston
weighing
cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP54175A
Other languages
English (en)
Inventor
Frederick David Minors Gamble
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Samuel Williams & Sons Ltd
Original Assignee
Samuel Williams & Sons Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Samuel Williams & Sons Ltd filed Critical Samuel Williams & Sons Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE818698C publication Critical patent/DE818698C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/14Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing suspended loads
    • G01G19/16Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing suspended loads having fluid weight-sensitive devices

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description

  • Selbsttätige Wiegevorrichtung I)ie vorliegellde Erfindung bezieht sich auf das Getriebe für eine selbsttätige Wiegevorrichtung und insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, auf ein (,getriebe zum Wiegen von Lasten, welche durch einen Kran angehoben werden, wobei das Taragewicht des Hebezeuges abgezogen wird und diese Gewichte selbsttätig über eine Anzahl von Hüben mit großer Genauigkeit addiert werden, z. B. mit lus oder minus '/-O/o des Nettogewichtes der Last.
  • I)ie N7orrichtung besteht aus einer die Last ausbalanzierenden Einheit, einer Wiegeeinheit, einem Ausgleichapparat und aus Slitteln, um das Taragewicht von der Gesamtlast abzuziehen, und schließlich aus einem die Gewichte addierenden Apparat.
  • Insbesondere umfaßt das die Last ausbalanzierende Getriebe einen Kolben, der durch eine Membran, die in Berührung mit dem Kolben steht, unterstützt wird, wobei diese Membran einem Flüssigkeitsdruck unterworfen ist und der Ringraum zwischen Kolben und Zylinderwand ausgefüllt ist durch eine Reihe von Scheiben, von Ringsektorstücken oder von einem vollständigen Ring, der aber auf dem inneren oder äußeren Durchmesser geschlitzt ist, um seine Biegsamkeit zu verbessern, wobei die Membran von dem Ring unterstützt wird.
  • Dabei wird der Kolben in seiner Stellung mittels eines Ventils gesteuert, welches gestattet, 01 auf die Membran fließen zu lassen, je nach der Stellung des Kolbens; das Ventil erhält seinen Zufluß von einer ständig laufenden Olpumpe, die einen bestimmten Druck auf das Ventil ausübt, und zwar muß der Druck größer sein, als notwendig ist, um die Maximallast des Kranes aufzunehmen.
  • Weiter sind vorgesehen ein fester Kolben und ein beweglicher Zylinder, der von einer Feder unterstützt wird, die der Bewegung des Zylinders entgegenwirkt, wobei der Zylinder durch den Flüssigkeitsdruck, der von dem die Last ausgleichenden Zylinder kommt, betätigt wird. Außerdem ist vorgesehen, daß der Kolben ständig in Umdrehung versetzt wird, um die Reibung der Ruhe aufzuheben.
  • Weiter ist eine Ausgleichvorrichtung vorgesehen, die aus einem Winkelhebel besteht, dessen Drehpunkt mit dem Wiegezylinder verbunden ist, und zwar ist ein Ende des Winkelhebels mit einem Paar Führungsrollen versehen, von denen je eine auf jeder Seite einer Ausgleichstange liegt, während das andere Ende des Winkelhebels mit einer Anzeigevorrichtung verbunden ist; die Ausgleichstange ist zur senkrechten Richtung geneigt oder sonstwie in geeigneter Weise gestaltet, um mit dem Winkelhebel in der Weise zusammenzuarbeiten, daß die Feder des Zylinders ausgeglichen wird. Die Enden der Ausgleichstange sind mit Muttern versehen, in welche waagerechte Schrauben eingreifen, die miteinander verbunden sind, sodaß sie synchron mit dem Anheben der Last und, wenn nötig, auch mit dem Einziehen des Kranes laufen, um das Gewicht des Seiles zwischen Last und Führungsrollen auszugleichen.
  • Schließlich ist noch eine Einrichtung vorgesehen, um das Taragewicht von der Gesamtlast abzuziehen, die in einer elektrisch beeinflußten Kupplung besteht, um die das Gewicht aufzeichnenden Vorrichtungen mit der Vorrichtung zur Aufzeichnung des Gesamtgewichtes zu verbinden bzw. von ihr zu trennen, wobei die Kupplung durch einen Schalter gelöst wird, der durch den Wiegezylinder betätigt wird. Außerdem ist vorgesehen, daß eine zweite Wiegung nicht stattfinden kann, bevor die Last abgeladen ist.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform ist in den Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt Fig. I die Anordnung des die Last aufnehmenden Wiegezylinders teilweise im Schnitt, und Fig. 1 a zeigt das übrige Getriebe der Einrich tung; Fig. 2 ist der Schaltplan der dazugehörigen elel;-trischen Einrichtung.
  • Die in den Zeichnungen dargestellte beispielsweise Ausführungsform der Erfindung umfaßt eine die Last ausbalanzierende Einheit A, eine Wiegeeinheit B, eine Ausgleichvorrichtung C, eine Einrichtung D zum Abziehen des Taragewichtes von der Gesamtlast, ein Zählwerk E und eine elektrische Regel- und Kontrollvorrichtung F.
  • Die Hebeseile I3 laufen über Rollen t5, und die Rückwirkung von diese vird dul-cll ein BTinkelstück 48 aufgenommen, und die die Last ausgleichende Einheit A sitzt auf der Krankonstruktion 49. Die die Last ausgleichende Einheit A gestellt aus einem Kolhen I6, welcher auf dem Winkelstück 48 sitzt und am Aufsteigen gehindert wird unter dem Einfluß der Kraft, die durch ein Diaphragma 17 ausgeübt wird, das in Berührung mit dem Kolben I6 durch das Drucköl in steht. Der ringförmige Zwischenraum zwischen dem Kolben I6 und der Wand des vom Krangeriist getragenen Zylinders 19 ist durch eine .»\nzahi von kleinen Scheiben ausgefüllt, die auch als einzelne Sektorstücke ausgebildet sein können oder einen vollständigen Ring 20 darstellen, der am inneren oder äußeren Durchmesser geschlitzt ist, um die Biegsamkeit zu erhöhen und das Diapbragma 17 über dem ringförmigen Zwischenraum zu halten.
  • Die wirksame Fläche der Kombination von Kolbenz6 und ringförmigem Träger 20 ändert sich etwas, wenn der Kolben I6 in den Zylinder 19 hinein oder aus ihm heraus bewegt wird. Der genannte ringförmige Träger 20 ist daher so ausgebildet, daß er auf den Anschlagfläcben 21 und 22 aufruht, die an dem Kolben I6 und an dem Klemmring 50 vorgesehen sind, wodurch eine leichte Bewegung um die Stellung herum möglich ist, wenn das Diaphragma eben ist, ohne merkbare Änderung seiner wirksamen Fläche. Durch geeignete Aushildung der genannten Flächen kann eine Bewegung des Kolbens entsprechend einem Kippen des ringförmigenTrägers 20 um einen NVinkel von plus oder minus 5° ohne merkbare Änderung der wirksamen Fläche ermöglicht werden.
  • Damit der ringförmige Träger 20 nicht eine seitliche Verschiebung ausführen kann, wird der Kolben I6 an einer radialen Bewegung durch eine biegsame Metallspinne 14 gehalten, welche eine freie axiale Bewegung gestattet.
  • Zwei oder mehrere Federn 51 gleichen das Gewicht der Rollen 15 aus so\vie das Gewicht des Wiegebalkens 6I, des ANTinkelstückes 48 und des Kolbens I6, so daß die kleinste Last an den Kranseilen I3 ein entsprechendes Anwachsen in dem auf das Ol I8 ausgeübten Druck bewirkt.
  • Wenn eine Last von der Lastausgleichvorrichtung A getragen und vergrößert wird, so fließt Ül über ein Rohr 25 zu dem XTvTiegezylinder P (Fig. 1 a), wodurch der Kolhell I6 sich in dem Zylinder 19 nach oben bewegt. Ein Relaisventil 23 ist an dem festen Bauwerk des Kranes befestigt und trägt einen beweglichen Kolln 52, welcher die Öffnungen 24 und 24' öffnet bzw. schließt je nach der Stellung des Kolbens I6 relativ zum Zylinder I9, wobei diese Bewegung durch einen Elel>el 53 oder ein ähnliches Getriebe übertragen wird. \\7enll der Kolben I6 etwas von dem Öl aus dem Zylinder 19 herausgedrückt hat, so hat das Koll>enventil 52 die oeffnung 24 freigegehell, durch die von einer ständig umlaufenden und nicht gezeichneten l'umpe Ö1 eintritt, welches einen Überdruck über den notwendigen Druck aufrechterhält, um die größte Last zu tragen. So wird das Öl durch die (fflllung 24 ill dei, Zylinder 19 gepuml)t, bis das Diaphragma 17 wieder annähernd flach liegt. Alsdann schließt das Kolbenventil 52 den Ülzufluß von der Pumpe ab, indem wieder die öffnung 24 geschlossen wird.
  • Wenn die Last vom Seil I3 abgenommen wird, so ist der öldruck in dem System über dem, der erforderlich ist, die Last auszugleichen, und Ül fließt zurück aus der Wiegeeinheit B in die die Last ausgleichende Einheit A, wobei der Kolben I6 in dem Zylinder I9 nach unten gedrückt wird. Diese Bewegung wird auf den Ventilkolben 52 übertragen, welcher jetzt die Öffnung 24' freigibt und gestattet, daß das Ül dem nicht dargestellten Vorratsbehälter tier Speisepumpe zugeführt wird. Nachdem geniigend Ül zu dem Behälter zurückgeführt ist, um das Diaphragma I7 annähernd flach zu lassen, schließt der Kolben 52 die Öffnung 2ß' und unterbricht damit den Austritt des Öles.
  • Die Wiegezylindereinheit besteht aus einem in axialer Richtung fest stehenden Kolben 26 und einem konzentrisch axial beweglichen Zylinder 3.
  • Der Oldruck wird durch einen Längskanal 26' in dem Kolben 26 übertragen und drückt den Zylinder 3 von dem fest stehenden Kolben 26 fort, wobei der Zylinder unter der Wirkung einer Feder 8 steht.
  • Die Bewegung des Zylinders 3 entspricht annähernd dem öldruck in der die Last ausgleichenden Einheit.
  • Um Reibungseinflüsse zu vermindern, wird der Kolben 26 mit gleichbleibender Geschwindigkeit durch geeignete nicht dargestellte Mittel in Umdrehung versetzt, und ein bei 27 vorgesehener Ülabschluß zwischen dem eintretenden t)lzuführungsrohr 25 und dem oberen Ende des umlaufenden Kolbens 26 ist noch vorgesehen. Die wirksame Fläche des Kolbens 26, die Länge des Zylinderhubes und der öldruck werden in der Praxis so bemessen, daß eine beträchtliche Kraft und Bewegung zur Verfügung besteht, um die nachstehend beschriebene mechanische Einrichtung zu betätigen.
  • Um den hohen Grad von Genauigkeit, der für ein automatisches Wiegegetriebe gefordert wird, zu erhalten, ist es sehr zweckmäßig, eine Feder 8 zu benutzen, die innerhalb der gewünschten Grenzen eine genaue Proportionalität besitzt. Wenn die Feder 8 von einem bestimmten Verhältnis abweicht oder kein bestimmtes Verhältnis zur Bewegung besitzt, so steht die Bewegung des Zylinders 3 nicht im genauen Verhältnis zu der Bruttolast am Kran.
  • Diese Bewegung wird gemäß der vorliegenden Erfindung ausgeglichen durch einen Winkelhebel 1, dessen Drehachse 2 an dem Zylinder 3 befestigt ist.
  • Das eine Ende des Winkelhebels I trägt ein Paar Führungsrollen 5 und 7, die auf jeder Seite einer festen Ausgleichschiene 6 laufen, während das andere Ende des Winkelhebels I Anzeige- und Zählvorrichtungen 28, 29, E, G, 34, 35 besitzt, die an einer Stange 4 angreifen.
  • Angenommen, die Achsen des Zylinders 3 und des Kolbens 26 stehen, wie dargestellt, senkrecht, so steht der Winkelhebel I mit der Achse des die Führungsrollen 5 und 7 tragenden Armes annähernd senkrecht. Wenn die Ausgleichstange 6 gerade wäre und senkrecht stünde, dann würde die Stange 4 des Winkelhebels I, die mit der Anzeigevorrichtung verbunden ist, sich mit dem Zylinder 3 schrittweise bewegen, aber wenn die Stange 6 unter einem Winkel zur Senkrechten steht oder, wie dargestellt, in anderer Weise gestaltet ist, so bewegt sich der Winkelhebel I um seine Achse 2, wenn er sich aufwärts oder abwärts an der Ausgleichstange entlang bewegt. Diese Stange 6 ist in geeigneter Weise gestaltet, um die Abweichung der Feder 8 von der Proportionalität auszugleichen.
  • Die scheinbare Last an den Wiegerollen 15 ist beeinflußt durch das Gewicht des Seiles zwischen diesen Rollen und der Last, wobei dieses Gewicht sich ändert mit der Höhe der Last und dem Betrag, um welchen der Kranausleger ausgeschoben ist. Um diese Wirkungen auszugleichen, sind die Enden der Ausgleichstange 6 mit Schraubengewindemuttern 9 und 10 versehen, in welche waagerecht liegende Schraubenbolzen 11 und I2 eingreifen. Die beiden Schraubenbolzen sind miteinander verbunden, so daß sie synchron mit dem Anheben umlaufen und, wenn notwendig, auch mit den Kranauslegerbewegungen, wodurch die Ausgleichstange 6 als Ganzes mehr oder weniger geneigt wird, um diese Änderung des Seilgewichtes zwischen Last und den Wiegerollen 15 zu berichtigen. Um die beiden Bewegungen des Anhebens und des Auslegens auf das Schraubenpaar II, I2 zu übertragen, dient ein nicht dargestelltes Differentialgetriebe.
  • Um die Mittel zum Abziehen des Taragewichtes von der Brutolast und die zugehörige Anzeigevorrichtung zu verstehen, ist es notwendig, die Wirkung der gesamten Wiegeeinrichtung zu betrachten.
  • Ein Zählwerk 3I (Fig. Ia) ist vorgesehen, welches aus einem Zyklometerzählwerk besteht, das beispielsweise 10 t für jede Umdrehung der Welle 55 anzeigt.
  • Angenommen, es werde eine Last von 5 t durch einen Bagger oder eine andere Hebevorrichtung angehoben, die 3 t wiegt.
  • Wenn die Anhebevorrichtung auf dem Boden ruht, so wirkt auf die die Last ausgleichende Einheit nur das Seilgewicht, das mit der Anhebevorrichtung verbunden ist, um einen Druck auf das Ül I8 hervorzurufen, und durch das Ausgleichgetriebe C wird die Bewegung des Wiegezylinders 3, die durch den öldruck entsteht, selbsttätig durch die entgegengesetzte Bewegung des Winkelhebels 1 abgezogen. Eine feste Stange 4 am Ende des Hebels I ist bei 4' mit einer Kette 5' verbunden, wodurch senkrechte Bewegungen der Stange in Drehbewegungen einer Zeigerwelle 28 umgesetzt werden, die mit einem Zifferblatt 29 zusammen arbeitet in der Weise, daß eine Umdrehung des Zeigers 10 t entspricht. Unter diesen Bedingungen zeigt der Zeiger auf Null.
  • Wenn die Last angehoben wird, so bewegt sich der Zeiger, bis er auf dem Zifferblatt 5 + 3 = 8 t anzeigt.
  • Mit Hilfe einer elektrischen Kupplung G wird jetzt die Welle 55 mit der Welle 28' des Zeigers 28 verbunden, und diese Betätigung wird eingeleitet durch einen nicht dargestellten Druckknopf für den Arbeiter.
  • Der Arbeiter setzt dann die Last nieder, und der Zeiger kehrt auf Null zurück. Wenn der Zeiger das Taragewicht (3 t) erreicht, so wird die elektrische Kupplung G selbsttätig gelöst und das Zählwerk 3I von der Zeigerspindel 28' abgekuppelt.
  • Somit hat das Zählwerk die Differenz zwischen 8 t und 3 t = 5 t eingestellt, die das Nettogewicht der Last darstellt. Dieses Verfahren wird wiederholt, und jedesmal, wenn eine Last angehoben und niedergesetzt wird, bewegt sich das Zählwerk um einen Betrag entsprechend der gehobenen Nettolast, und somit wird die totale Last angezeigt, die von dem Augenblick an niedergesetzt wurde, als der Zeiger auf Null stand.
  • Da der Zähler 3I mit der Zeigerwelle 28' nur auf dem Rückhub des Wiegezylinders 3 verbunden ist, so beeinflußt die zusätzliche Reibung des Integrators in keiner Weise die Genauigkeit des Wiegens.
  • Zwei elektrische Verbindungen sind oben erwähnt, und zwar die eine für die Verbindung des Zählwerkes 3I mit der Zeigerwelle 28' und die andere zum Unterbrechen dieser Verbindung. Die erste Betätigung wird weiter unten noch auseinandergesetzt werden, und die letztere benutzt die Vorrichtung zum Abziehen des Taragewichtes von der Bruttolast.
  • Um die Kupplung einerKupplungsbremsvorrichtung G im richtigen Augenblick auszuschalten, ist es erforderlich, daß ein elektrischer Kontakt in Wirkung tritt, wenn der Zug auf dieWiegerollen I5 lediglich dem Taragewicht entspricht. Diese Betätigung des elektrischen Kontaktes wird durch Einstellung eines Taraschalters 32 (Fig. 1 a) in annähernd senkrechte Stellung relativ zu der Stange 4 erreicht, so daß der Kopf 33" einer durch die Schwerkraft beeinflußten Stange 33, welche in einer festen Führung 33' gleitet und für gewöhnlich auf dem Ende 32' des Schalters 32 ruht, durch die Stange 4 genau in dem Augenblick von dem Schalter abgehoben wird, in dem der Zylinder 3 infolge der Entfernung der Last von dem Kran und daher der Druckverminderung des oeles I8 sich aufwärts bewegt. Die Stellung des Schalters 32 ist in senkrechter Richtung einstellbar, und diese Stellung kann, wenn gewünscht, auf einem Hilfszifferblatt angezeigt werden, das in Taragewichtsteile eingeteilt ist, und/oder der Schalter kann so ausgeführt werden, daß er Signallampen betätigt.
  • Das Gewicht der durch die Schwerkraft beeinflußten Stange 33 ruht auf der Stange 4 nur, wenn keine zusätzliche Last an dem Seil hängt.
  • Die elektrische Bremsvorrichtung G kann nach dem polarisierten System arbeiten und ist so angeordnet, daß der Rahmen 54, der an der Zählerwelle 55 befestigt ist, entweder durch ein Glied 56 auf der Welle 28' angezogen und angetrieben oder von einem festen Glied 57 angezogen und festgehalten wird.
  • Der Zähler 3I, welcher die Gewichte addiert und anzeigt, ist nach dem Zyklometertypus gebaut und hat zweckmäßig zwei Sätze von Ziffern, nämlich einen in erhabener Ausführung und einen mit normalen Ziffern. Die normalen Ziffern sind um 1800 zu den Druckziffern gestellt. Vngenommen, das genaue Gesamtgewicht ist auf den normalen Ziffern an der Vorderseite des Zählwerkes sichtbar, so zeigen die Druckziffern auf der Rückseite des Zählwerke gleichfalls die Gesamtsumme an. Im geeigneten Augenblick schlagen elektromagnetisch betätigte Hämmer das auf den Druckfiguren erscheinende Gewicht auf einen nicht dargestellten Papierstreifen, und bei der Rückkehr der Hämmer bewegt sich sowohl das Papier als auch das Kohleblatt weiter, um für die nächste Aufzeichnung zu dienen.
  • Die wirkliche Aufzeichnung erfolgt, wenn die Armatur 54 gegen das feste Glied 57 angezogen wird, wodurch die Zählerxvelle j5 festgehalten wird. Ein Zeiger 34, der auf Null zurückgeführt werden kann, ist mit der Zählerwelle verbunden und zeigt auf einem Zifferblatt 35 das Gesamtgewicht an, welches ausgewogen wurde, seitdem der Zeiger auf Null zurückgesetzt wurde. Der Zeiger 34 kann auch so eingerichtet werden, daß er die Warnkontakte 36 bei einer vorbestimmten Tonnage schließt.
  • Die elektrische Kontrollvorriclltung besteht gemäß dem Schaltplan (Fig. 2) aus einem Druckknopf 37, einem Sperrelais 38 mit den zugehörigen Transformatoren 39, 39' und 40, einer Zeitverzogerungseinrichtung 41, einem Kransperrelais 42, einem Taraschalter 32, einer Kupplung G und einem Hammer 43, zusammen mit den notwendigen Kraftzuführungsleitungen und Signallampen 46,47.
  • Wenn mehr als das Taragewicht an dem Kran hängt, so schließt der Taraschalter 32 die Kontakte 32', 32", die die Wechselstromleitung 44 mit dem Gleichrichter 45 verbinden. Wenn der Kranführerknopf 37 heruntergedrückt wird, so hält ein damit verbundener Elektromagnet 37' den Knopf in der Schlußstellung.
  • Die Transformatoren 39 und 39' sind mit einer Wechselstromquelle durch nicht dargestellte Schalter verbunden, die durch die TJCl)C- und Einziehmotoren in solcher Weise geregelt werden, daß, wenn das Heben und I:insch\-ciiken vor sich geht, die entsprechenden Transformatoren ausgeschaltet sind. Der Transformator 40 ist ständig eingeschaltet, und welln die Transformatoren 39 und 39' ausgeschaltet sind. erheilt das Spannungsrelai 38 genügend Spannung, um seine Kontakte 38' zu schließen. Die Sekundärwindungen der Transformatoren 39 und 39' sind entgegengesetzt dem Transformator 40 verlunden wobei die Sekundärspannungen so genllhlt sind. daß das Sperrelais 38 genügend Spannung erheilt, wenn nur der Transformator 40 erregt ist. Sol)ald das Spannungssperrelais 38 seine Kontakte 38' geschlossen hat und der Druckknopf 3s vorher niedergedrückt ist, sind die Zeitverzögerungseinrichtung 41, das Kransperrrelais 42 und der Hammer 43 unter Strom.
  • Die Erregung des Jransperrelais 42 unterbricht die normalerweise heschlossenelll Kontakte 42', welche in den Kranstromkreisen das Wiegen l)ewirken, und das Einschalten des Druckwerkes 43 hrillgt die Hämmer wieder zurück und bewegt das Papier und das I(ohlepapier in die Bereitschaftsstellung zum Drucken.
  • Die Zeitverzögerungseinrichtung ist vom Typus der Widerstandskapazität, obwohl irgendeine andere geeignete Ausführung eines Verzögerers Verwendung finden kann. Die Hauptrelaisspule 58 wird durch den Widerstand 59 unter Strom gesetzt, aber der Strom in 58 wird durch den Kondensator 6o von hoher Kapazität verzögert.
  • Nachdem die vorbestimmte Zeitverzögerung verstrichen ist, arbeitet das Relais 41 und überträgt die Zuführung von der Bremsspule 57' zu der Kupplungsspule 56' in der Vorrichtung G und schaltet das Kransperrelais 42 wieder aus, so daß die Kranbewegungen wieder beginnen können. Zu gleicher Zeit schließt ein Schalter 4I' in dem Zeitverzögerungsrelais 41 das Sperrelais 38' kurz, wodurch dieser Teil des Stromlaufes bis zum nächsten Arbeitsgang unwirksam bleibt.
  • Wenn die Last abgenommen ist, kehrt der Taraschalter 32 in seine ursprüngliche Lage zurück, wodurch er die Kupplungsspule 56' ausschaltet und die Bremsspule 57' der Kupplung G unter Strom setzt.
  • Der Taraschalter 32 öffnet die Kontakte 32', 32", wodurch sowohl die Zuführung 44 von dem Druckknopf 37 als auch die Zeitverzögerungsvorrichtung 41 und das Druckwerk 43 unterbrochen werden.
  • I)er Druckknopf des Kranführers geht von selbst zurück, das Zeitverzögerungsrelais kehrt in seine Ursprungsstellung zurück, und das Druckwerk l)edruckt das Papier, indem es ausgeschaltet wird.
  • Solange die Last entladen wird, wird der Kranführerdruckknopf durch das Solenoid 37' in niedergedrückter Lage gehalten, so daß es unmöglich ist, daß eille zweite Wiegung vorgenommen werden kann.
  • Damit der Taraschalter 32 in seine genaue Lage kommt, sind zwei Taraanzeigesignallampen 46 und 47 vorgesehen. Nur mit dem Taragewicht am Kran regelt der Kranführer die senkrechte Stellung des Taraschalters 32. bis eine leichte Bewegung des Schalters entweder die Lampe 46 oder die Lampe 47 zum \ufleuchten bringt.
  • P TTENTANSPRUCHE I. Sellsttätige Wiegevorrichtung, hestehend in Kombination aus einer die Last ausbalanzierendell Einheit, von der hydraulischer Druck proportiollal der zu liegenden Bruttolast auf eine Wiegeeinheit übertragen wird, die aus einer Vorrichtung gestellt, welche einer Bewegung ulld Kraft annähernd proportional dem genalllltell hydraulischen Druck unterworfen ist; weiter aus einer Ausgleichvorrichtung, welche Bewegungen der Wiegeeinheit umwandelt in lJexvegungen, die genau der zu wiegenden Bruttolast entsprechen und welche die entsprechend der jeweiligen liöhe der Last entstehenden Gerviclltsdifferenzen des Seiles ausgleicht; und scbl ießl ich aus einer Vorrichtung zum Alziehen des Taragewichtes von der Bruttolast in Verbindung mit einem Zählwerk, daß das gehobene Nettogewicht anzeigt.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Wiegevorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck der Last durch einen Flüssigkeitsdruck ausgeglichen wird, der auf eine durch einen Kolben unterstützte Membran wirkt und der auf die Vorrichtung zur Feststellung des Druckes übertragen wird.
    3. Ausführungsform der Wiegevorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum zwischen dem Kolben und der zugehörigen Zylinderwandung von einer Reihe von Scheiben oder Scheibensektoren oder einem geschlitzten Ring ausgefüllt ist, um die Membran zu tragen.
    4. Ausführungsform der Wiegevorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck durch eine ständig umlaufende Olpumpe erzeugt und durch ein von der zu wiegenden Last eingestelltes Ventil geregelt wird.
    5. Ausführungsform der Wiegevorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Wiegevorrichtung aus einem entgegen einer Feder verschiebbaren Zylinder besteht, in welchen durch einen Kanal im fest stehenden Kolben der Elüssigkeitsdruck zugeführt wird.
    6. Ausführungsform der Wiegevorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der fest stehende Kolben ständig um seine Längsachse läuft, um Reibungswiderstände zu verhindern.
    7. Ausführungsform der Wiegevorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Ausgleichvorrichtung vorgesehen ist, l>estehend aus einem Winkelhebel, dessen Drehpunkt mit dem verschiebbaren Zylinder verbunden ist und dessen einer Schenkel mit zwei Führungsrollen an einer einstellbaren Ausgleichstange entlang läuft, während das andere Ende des Hebels auf die das Gewicht der Last anzeigende Vorrichtung einwirkt.
    8. Ausführungsform der Wiegevorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichstange in ihrer Lage verstellbar ist und diese Verstellung dem Bewegungsvorgang der Last entspricht.
    9. Ausführungsform der Wiegevorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung der Ausgleichstange durch zwei Schrauben erfolgt, die gleichzeitig angetrieben werden und mit dem Seil des Kranes verbunden sind.
    IO. Ausführungsform der Wiegevorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Ende des Winkelhebels auf einen einstellbaren Schalter einwirken kann, der eine elektrische Kupplungs-und Bremseinrichtung des Zählwerkes betätigt.
    11. Ausführungsform der Wiegevorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der im vorigen Anspruch genannte Schalter durch eine von dem Winkelhebel ausgelöste, gewichtsbelastete Stange betätigt wird.
    12. Ausführungsform der Wiegevorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß in die Welle zwischen Anzeigevorrichtung und Registrier- und Druckwerk eine elektromagnetisch wirkende Bremskupplung eingeschaltet ist.
DEP54175A 1948-09-06 1949-09-07 Selbsttaetige Wiegevorrichtung Expired DE818698C (de)

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DEP54175A Expired DE818698C (de) 1948-09-06 1949-09-07 Selbsttaetige Wiegevorrichtung

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