DE818625C - Selbstaufzug fuer Armbanduhren - Google Patents
Selbstaufzug fuer ArmbanduhrenInfo
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- DE818625C DE818625C DEJ85A DEJ0000085A DE818625C DE 818625 C DE818625 C DE 818625C DE J85 A DEJ85 A DE J85A DE J0000085 A DEJ0000085 A DE J0000085A DE 818625 C DE818625 C DE 818625C
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- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B5/00—Automatic winding up
- G04B5/02—Automatic winding up by self-winding caused by the movement of the watch
- G04B5/04—Automatic winding up by self-winding caused by the movement of the watch by oscillating weights the movement of which is limited
- G04B5/08—Automatic winding up by self-winding caused by the movement of the watch by oscillating weights the movement of which is limited acting in both directions
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B5/00—Automatic winding up
- G04B5/02—Automatic winding up by self-winding caused by the movement of the watch
- G04B5/04—Automatic winding up by self-winding caused by the movement of the watch by oscillating weights the movement of which is limited
- G04B5/06—Automatic winding up by self-winding caused by the movement of the watch by oscillating weights the movement of which is limited acting in one direction only
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Description
- Selbstaufzug für Armbanduhren Die Erfindung betrifft einen Selbstaufzug für Armbanduhren mit einfach wirkender Fortschaltung durch ein Schwungpendel. -Mit der Erfindung wird insbesondere der Zweck erfüllt, eine Aufzugsvorrichtung zu schaffen, die ein vergleichsweise hohes Drehmoment abgibt, um die Wirksamkeit des Selbstaufzuges unter Ausnutzung auch kleiner Massenkräfte bis zum Vollaufzug zu ge-,#N ährleisten. Die 1?rfindung besteht in der Anordnung einer hlilfsfeder, die vermittels der rücklaufenden Fortschaltmittel gespannt wird und deren Vorlauf unterstützt. Bei der Ausführung der Erfindung wird vorzugsweise ein Zahnsegment vorgeselien, das ;einen Antrieb vom Schwungpendel erhält und seinerseits mit einer Fortschaltklinke auf ein Schaltrad einwirkt und das außerdem ein Widerlager für die Hilfsfeder aufweist. Diese Hilfsfeder kann eine Haarnadelfeder sein, die sich mit ihrem einen Schenkel auf das Widerlager am Zahnsegment abstützt. Dabei wird vorzugsweise das Widerlager für die Hilfsfeder in kleinerem Abstand von der Segmentdrehachse angeordnet als die Schaltklinke, und deren Abstand von der Segmentdrehachse ist wiederum kleiner als der Teilkreishalbmesser des Segmentzahnbogens. Zum Zweck eines gedrängten Aufbaues können Zahnsegment und Schaltrad gleichachsig angeordnet werden. Das Schaltrad kann über ein Zahntrieb mit dem Kronenrad oder, wenn es der Aufbau des Uhrwerkes vorteilhafter erscheinen läßt, mit dem Federaufzugsrad im Eingriff stehen; weitere Zwischenräder oder andere Getriebeteile sind nicht erforderlich.
- Die Merkmale der Erfindung sind in den Ansprüchen gekennzeichnet.
- In der Zeichnung ist die Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Ansicht und Fig. a eine Abwicklung nach dem Schnitt A-B in Fig. i.
- Mit a ist eine rückwärtige Werkplatte des im übrigen nicht gezeichneten Uhrwerkes bezeichnet. Um die Achse b, die außer in der Werkplatte a noch in der Brücke c (Fig.2) gelagert ist, kann das Schwungpendel d schwingen. Zur Verbindung des Schwungpendels d mit dem Schwungpendeltriebe dient ein federndes Zwischenglied f, dessen Aufgabe es ist, Ausweichbewegungen des Pendels quer zu seiner Schwingebene bei harten Stößen auf das Uhrwerk zuzulassen.
- Der Schwungpendeltrieb e steht im Eingriff mit dem Zahnsegment g, das um die Achse h schwingbar gelagert ist. Auf dem Zahnsegment g ist die Schaltklinke i mit Klinkenfeder k angeordnet. Die Schaltklinke arbeitet mit dem Schaltrad l zusammen, das lose auf der Welle h sitzt und über den Trieb mim Eingriff mit dem Kronrad n steht. Das Kronrad n kämmt seinerseits mit dem Federaufzugsrad o. Die Feder p dient als Rücklaufsperre am Schaltrad 1.
- An dem Zahnsegment g ist noch ein kurzer Hebelarm g1 angebracht. Gegen diesen stützt sich der Schenkel q1 der Haarnadelfeder q, die mit ihrer Öse an dem Pfosten r in der Werkplatte a eingehängt ist und mit ihrem anderen Schenkel q2 sich gegen den Stift s in der Werkplatte a anlegt. Die Hilfsfeder q hat die Aufgabe, die Massenkräfte beim Rücklauf des Fortschaltsegmentes g zu speichern und diesem beim nächstfolgenden Vorlauf zuzuführen.
- Mit t ist ein an der Werkplatte a gelagerter Anschlag mit Prellfedern u und v zur Begrenzung der Schw=ingbewegungen des Pendels d bezeichnet.
- Die Aufzugsvorrichtung wirkt in der Weise, daß bei einer Pendelbewegung in Richtung des Pfeiles w das Fortschaltsegment g im Uhrzeigersinn gedreht wird und dabei die Schaltklinke i das Schaltrad 1 mitnimmt. Bei einer Pendelbewegung in Richtung des Pfeiles x gleitet die Schaltklinke i leer über die Verzahnung des Schaltrades l hinweg; der kurze Arm g1 am Fortschaltsegment g drückt dabei aber den Schenkel q1 der Haarnadelfeder q in Richtung auf den Schenkel q2 und spannt dadurch die Feder. Je nach der Spannung der Uhrfeder kann nun das Schwungpendel d am Ende eines solchen Rücklaufes in Richtung des Pfeiles x stehen und die dem Pendel entzogene Massenkraft in der Haarnadelfeder q gespeichert bleiben, oder es kann, wenn die Uhrfeder noch kaum aufgezogen ist, die Kraft der Haarnadelfeder genügen, das Pendel in Richtung des Pfeiles w zu einer Aufzugsbewegung vorzubewegen. Im Falle der zeitweiligen Speicherung eines Impulses, der in Richtung des Pfeiles x wirksam war, wird die gespeicherte Energie der Uhrfeder dann zugeführt, wenn ein neuer Impuls in Richtung des Pfeiles w auf das Schwungpendel d einwirkt. Es addieren sich dann die Kraft der Hilfsfeder q und die Massenkraft des Impulses zu einer Fortschaltbewegung.
- Die erfindungsgemäße Anordnung hat den Vorzug, daß durch Speicherung des Rücklaufimpulses und Addition mit dem Vorlaufimpuls vergleichsweise hohe Aufzugsdrehmomente verfügbar werden und es dadurch möglich wird, die Uhrfeder voll aufzuziehen. Durch die Addition der Vor- und Rücklaufimpulse werden auch solche Impulse zum Aufzug nutzbar gemacht, die einzeln zu schwach waren, um das Gegendrehmoment der Uhrfeder zu überwinden.
- Der erfindungsgemäße Antrieb kommt .im Vergleich zu bekannten Antrieben mit wenigen Getriebeteilen aus, und zwar genügt es, vom Fortschaltzahnsegment aus über das Schaltrad und ein Zahntrieb das Kronrad oder, wenn dies konstruktiv günstiger ist, das Federaufzugsrad unmittelbar anzutreiben.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Selbstaufzug für Armbanduhren mit einfach wirkender Fortschaltung durch Schwungpendel, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Hilfsfeder (q, q1, q2), die vermittels der rücklaufenden Fortschaltmittel (g, g1, i, k) gespannt wird und deren Vorlauf unterstützt.
- 2. Selbstaufzug nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung eines vom Schwungpendel (d) angetriebenen Zahnsegmentes (g) mit Fortschaltklinke (i) zur Betätigung eines Schaltrades (l) und einem Widerlager (g1) am Zahnsegment für die Hilfsfeder (q).
- 3. Selbstaufzug nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsfeder eine Haarnadelfeder (q) ist, die sich mit ihrem einen Schenkel (q1) auf das Widerlager (g1) am Zahnsegment (g) stützt.
- 4. Selbstaufzug nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (g1) für die Hilfsfeder (q) am Zahnsegment einen kleineren Abstand von der Segmentdrehachse (h) hat als die Schaltklinke (i) und deren Abstand seinerseits kleiner ist als der Teilkreishalbmesser des Zahnsegmentes.
- 5. Selbstaufzug nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnsegment (g) gleichachsig zum Schaltrad (L) angeordnet ist.
- 6. Selbstaufzug nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schgltrad (1) über einen Zahntrieb (m) mit dem Kronrad (n) oder dem Federaufzugrad (o) im Eingriff steht.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ85A DE818625C (de) | 1949-11-01 | 1949-11-01 | Selbstaufzug fuer Armbanduhren |
| CH291265D CH291265A (de) | 1949-11-01 | 1951-04-30 | Selbstaufzug für Armbanduhren. |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ85A DE818625C (de) | 1949-11-01 | 1949-11-01 | Selbstaufzug fuer Armbanduhren |
| CH291265T | 1951-04-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE818625C true DE818625C (de) | 1951-10-25 |
Family
ID=61622076
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ85A Expired DE818625C (de) | 1949-11-01 | 1949-11-01 | Selbstaufzug fuer Armbanduhren |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH291265A (de) |
| DE (1) | DE818625C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1019252B (de) * | 1951-05-10 | 1957-11-07 | Eterna A G | Schwingmasse fuer Uhren mit Selbstaufzug und Verfahren zu deren Herstellung |
-
1949
- 1949-11-01 DE DEJ85A patent/DE818625C/de not_active Expired
-
1951
- 1951-04-30 CH CH291265D patent/CH291265A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1019252B (de) * | 1951-05-10 | 1957-11-07 | Eterna A G | Schwingmasse fuer Uhren mit Selbstaufzug und Verfahren zu deren Herstellung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH291265A (de) | 1953-06-15 |
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