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DE818525C - Fuehlfingersteuerung fuer Kopierwerkzeugmaschinen - Google Patents

Fuehlfingersteuerung fuer Kopierwerkzeugmaschinen

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Publication number
DE818525C
DE818525C DEP2081D DEP0002081D DE818525C DE 818525 C DE818525 C DE 818525C DE P2081 D DEP2081 D DE P2081D DE P0002081 D DEP0002081 D DE P0002081D DE 818525 C DE818525 C DE 818525C
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DE
Germany
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relay
contacts
finger
feeler
circuit
Prior art date
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Expired
Application number
DEP2081D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Niles Bement Pond Co
Original Assignee
Niles Bement Pond Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Niles Bement Pond Co filed Critical Niles Bement Pond Co
Application granted granted Critical
Publication of DE818525C publication Critical patent/DE818525C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q35/00Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
    • B23Q35/04Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually using a feeler or the like travelling along the outline of the pattern, model or drawing; Feelers, patterns, or models therefor
    • B23Q35/08Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work
    • B23Q35/12Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work involving electrical means
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Position Or Direction (AREA)
  • Machine Tool Copy Controls (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

  • Fühlfingersteuerung für Kopierwerkzeugmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf elektrisch angetriehene, fühlfingergesteuerte Werkzeugmaschinen und bezweckt eine Verbesserung der elektrischen Steuerung für die Antriebskupplungen der Maschine, um zu verhindern, daß diese Kupplungen stromlos werden, wenn der Fühlfinger durch Schwingungen gestört wird, die zum Öffnen und Schließen seiner Kontakte führen.
  • Erfindungsgemäß wird ein Zusatzrelais in den Steuerstromkreisen für die die Teile der Maschine antreibenden Kupplungen vorgesehen, um die Erregerstromkreise der Magnete für .den Längsvorschub geschlossen zu halten, wenn der Fühlfinger zwischen den für Vorschub und Rückzug des Werkzeugs bestimmten Lagen Schwingungen ausführt und so die Fühlfingerkontakte getrennt und geschlossen werden. Der Längsvorschub gelangt damit nicht zum Stillstand, bis die betreffenden Einwärts- und Auswärtskontakte voll geöffnet sind.
  • Ein weiteres Erfindungsmerkmal besteht darin, daß das Zusatzrelais mit keinem der beiden Relais gleichzeitig anspricht, welche die Stromkreise für die elektrischen Antriebskupplungen beherrschen.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung einer Fühlfinge rs@teue ru ng.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Anwendung auf eine Kopiendreh-. bank dargestellt, doch ist die Erfindung auch auf andere Maschinen anwendbar.
  • In den Zeichnungen zeigt Fig. i den Aufriß einer Drehbank, deren Längs-und Querschlitten durch einen Fühlfmger gesteuert wird, der eine Schablone abtastet; diese ist am Gestell der Drehbank befestigt; Fig. 2 ist ein Grundriß der in Fig. i gezeigten Maschine; Fig.3 zeigt einen Teilquerschnitt der in den Fig. i und 2 veranschaulichten Maschine zur Darstellung des Fiihlfingers und der Schablone; Fig. 4 ist ein Schaltschema der vom Fühlfinger gesteuerten Stromkreise, welche die Bewegungen des Längs- und Querschlittens beherrschen.
  • Die in den Zeichnungen dargestellte Maschine besteht aus den folgenden Hauptteilen: i. die eigentliche Werkzeugmaschine, z. B. Drehbank mit Längsschlitten und darauf verschiebbarem Querschlitten für Vorschubbewegungen des Werkzeugs in Längs-und Querrichtung; 2. Magnetkupplungen zum Antrieb der Schlitten in jeder Richtung; 3. eine auf der Maschine ortsfest angebrachte Schablone; 4. ein von den Schlitten mitgeführter Fühlfinger zum Abtasten der Schablone; 5. durch Fühlfingerkontakte beherrschte Relais für diese Kupplungen; 6. ein zusätzliches Relais, das durch jedes der bereits erwähnten Relais gesteuert wird und in Gang kommt, nachdem die ersterwähnten Relais angesprochen haben; und 7. ein Stromkreis für zwei Kupplungen, die durch das zusätzliche Relais gesteuert werden und die Vorschubbewegungen beherrschen.
  • Beim Betrieb fühlfingergesteuerter Werkzeugmaschinen, bei denen die Vorschubbewegung des Werkzeugs gegen das Werkstück durch den eine Schablone abtastenden Fühlfinger beherrscht wird, können durch das Werkzeug recht hochfrequente Schwingungen erzeugt werden, die so stark sind, daß sie die Kopiergenauigkeit der Maschine beeinträchtigen. Wenn der Fühler nämlich dadurch in Schwingungen gerät, so hindert das seine Steuerkontakte daran, die Stromkreise für das Ein- und Ausrücken -der elektrischen Antriebskupplungen zuverlässig zu schließen. Die Maschine arbeitet daher nicht ordnungsgemäß.
  • Die Erfindung ist anwendbar bei allen Maschinen., bei denen die gegenseitigen Bewegungen von Werkzeug und Werkstück durch einen Fühlfinger beherrscht werden, welcher eine Schablone abfühlt und dabei gegenüberliegende Kontakte trennt und schließt, um Kupplungsmagnete für die Vorschubbewegungen des Werkzeugs gegenüber dem Werkstück zu steuern, wobei der Vorschub durch Leitspindeln o. dgl. bewirkt wenden kann.
  • Die in den Zeichnungen dargestellte Drehbank hat die übliche. Bauart: Das Bett i trägt an, dem einen Ende den Spindelstock, in dem die Werkstückspirrdel 3 gelagert isst, und ferner einen Längsschlitten 6, der durch eine Leitspindel 7 nach rechts oder links angetrieben werden kann. Die Leitspindel ? erfährt ihren Antrieb. über Magnetkupplungen io. Bei Erregung des einen Elektromagnets läuft der Längsschlitten 6 auf dem Bett in der einen Richtung und bei Erregung des anderen Magnets in der entgegengesetzten Richtung. Die Bewegungsumkehr des Längsschlittens 6 erfordert daher lediglich, daß der jeweils andere Magnet erregt wird. Durch Unterbrechen des Kupplungsstromkreises wird der Schlitten 6 stillgesetzt. Auf dem Schlitten 6 ist ein Querschlitten 17 geführt, der den Support i 8 für .das Werkzeug trägt und die Heranführung des Werkzeugs i9 zum Werkstück bewirkt. Dem Antrieb .des Querschlittens 17 dient eine quer liegende Leitspindel2o, die, wie üblich, von Hand, aber auch außerdem über Kegelräder 22 von einer Welle 23 angetrieben werden kann, die ihrerseits ihren Antrieb durch zwei Magnetkupplungen i2 in einem Kupplungsgehäuse 24 erhält. Das Gehäuse 24 ist am Längsschlitten 6 befestigt und wird daher von diesem mitgeführt. Die Kupplungen 12 werden, wie gezeigt, von einem Motor 25 angetrieben, der am besten auf -dem Schlitten 6 angebracht ist und von diesem daher mitgeführt wird. Die beiden Kupplungen 12 im Gehäuse 24 entsprechen hinsichtlich ihrer Bauart den Kupplungen io für den Antrieb des Längsschlittens 6. Bei Erregung der einen Kupplung 12 läuft der Querschlitten daher einwärts und bei Erregung der anderen Kupplung 12 auswärts. Das Werkstück, das, wie üblich, zwischen Spitzen gelagert sein kann, erfährt seinen Antrieb mit der jeweils gewünschten Geschwindigkeit.
  • Der Querschlitten 17 ist mit einem Tragarm 30 versehen, der an seinem äußeren Ende einen elektrischen Fühlfinger 31 trägt. Der Kopf 32a ,dieses Fühlfingers tastet eine Schablone 33 ab, deren Gestalt dem Profil des herzustellenden Werkstücks entspricht und die am Gestell i der Bank durch einen Halter 34 starr befestigt sein kann. Die Leitspindeln 7 und 20 werden durch vom Fühlfinger gesteuerte Magnetkupplungen io und 12 derart angetrieben, daß der Fühlfinger 31 sich am Schablonenumriß entlang tastet. Zu diesem Zweck erfahren der Querschlitten und mit ihm der Drehstahl i9 während des Längsvorschubes des Schlittens 6 nach links oder rechts eine Verstellung auf die Spindelachse zu oder von ihr fort. Dadurch wird dann das Profil der Schablone am Werkstück getreu wiedergegeben. Der elektrische Fühlfinger steuert hierbei den Quervorschub und Querrückzug .des Drehstahls durch Überwachen der Magnetkupplungen 12 für den Antrieb der Leitspindel 20. Auch überwacht er den Leitvorschub in der Längsrichtung durch Überwachen der Magnetkupplung io für den Antrieb der Leitspindel?. Die Steuerung erfolgt dabei in der Weise, daß jeweils die eine oder die andere der beiden Spindeln 7 oder 20 läuft, während die andere stillsteht. Wie dies im einzelnen geschieht, ergibt sich aus der Erläuterung des Schaltschemas.
  • In diesem sind bei ioE und iow die Magnetkupplungen io zum Antrieb der Lxitvor.schubspindel 7 wiedergegeben, die den Längsschlitten 6 nach rechts oder links treibt. Auch ,die Magnetkupplungen 12 für die Querspindel 20 sind gezeigt, und zwar bei i2N oder 12T. Sie beherrschen den Vorschub und Rückzug des Querschlittens. Der Fühlfinger 31 ist schematisch wiedergegeben.
  • Die Fühlfingerspinde132 verschwenkt den Schalthebel 39, der am Fühlfingerhalter 31 schwenkbar gelagert ist, wenn der Fühlfingerkopf 32a die Schablone berührt. Der Schalthebel trägt einen Kontakt 42, der mit einem verstellbaren Kontakt 43 am Ende einer Isolierschraube zusammenwirkt, die in einer Tragplatte 46 des Fühlfingerhalters 31 angeordnet ist. Dieser Fiihlfingerhalter 31 ist geerdet, so daß ein Stromkreis durch die Kontakte 42, 43 und den Hebel 39 geschlossen werden kann. Eine Zugfeder 48 und eine Druckfeder 49 suchen das obere Ende dies Hebels nach außen zu ziehen und daher die Einwärtskontakte 42, 43 geschlossen zu halten. Für gewöhnlich läuft daher das Werkzeug i9 in Richtung auf das Werkstück zu, bis der Fühlfingerhel>el32 durch Anlaufen des Fühlfingers an die Schablone geschwenkt wird.
  • Der Schalthebel 39 trägt außerdem auf seiner gegenüberliegenden Seite einen Kontakt 6o, der mit einem einstellbaren ortsfesten Kontakt 51 zusammenwirkt. Der 'Kontakt 51 wird von .einer Stellschraube 52 getragen, die isoliert an einem Hebel 54 sitzt. Der Hebel ist an dem Fühlfingerhalter'31 schwenkbar gelagert, aber von diesem isoliert. Eine Druckfeder und Stellschrauben dienen dazu, den Hebel 54 mit seinem oberen Ende an eine Stellschraube 59 zu drücken, deren Ende einen Kontakt so trägt. An ,diesen Kontakt legt sich das obere Ende des Hebels 54 mit einem Kontakt 61. Die Stellschraube 59 ist isoliert in der Tragplatte 46 angeordnet.
  • In dem die Kontakte 42 und 43 enthaltenden Stromkreis liegt die Wicklungeines Vielfachrelais X mit drei Ankern 70, 71 und 72. Die beiden Anker 70 und 71 steuern Arbeitskontakte, der Anker 72 aber einen Ruhekontakt. Sie werden durch Federn 73 beeinflußt.
  • In dem die Kontakte 51 und 6o enthaltenden Stromkreis liegt ein zweites Vielfachrelais Y mit den Ankern 74, 75 und 76. Die Anker 74, 75 schalten Arl)eitskontakte, der Schaltarm 76 aber einen Ruhekontakt. Sie werden hierbei durch eine Feder 77 beeinflußt.
  • Der Stromkreis für das Relais X verläuft wie folgt: Erde, Fühlfingergehäuse 31, Schalthebel 39, Kontakte 42 und 43, Leitung 63, Wicklung des Relais X, Leitung 64, Anschlußstelle 83, Leitung 67, Stromerzeuger 68, Erde.
  • Der Stromkreis des Relais Y verläuft wie folgt: Erde, Fühlfingergehäuse 31, Schalthebel 39, Kontakte 6o und 51, Leitung 85, Relaisspule Y, Leitung 64, Anschluß,stelle 83, Leitung 67, Stromerzeuger 68, Erde.
  • Die Wicklung eines zusätzlichen Einfachrelais R liegt ebenfalls im Stromkreis desStromerzeugers68 und wird erregt, wenn einer der Anker 70 oder 74 seine Kontakte schließt. Der Stromkreis dieses Relais verläuft wie folgt: Erde, Wicklung des Relais R, Leitung 78, Anschlußpunkt 65, Abzweigung über die Leitung 79, Anker 7o, Leitung 8o, Leitung 64, Anschlußstelle 83 oder Abzweigung durch die Leitung 8i, Anker 74, Leitung 82, Anschlußstelle 83, Leitung 67, Stromerzeuger 68, Erde.
  • Das Relais R hat einen Anker 84, .der sich unter dem Einfluß einer Feder 85 an einen Ruhekontakt anzulegen sucht.
  • Das Relais X überwacht die Erregung der Magnetkupplung 12N und dadurch den Einwärtsvorschub dies Werkzeugs i9. Das Relais Y überwacht die Erregung der Magnetkupplung 12T und dadurch den Auswärtsrückzug des Werzeugs, i9.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Es sei angenommen, daß sich der Schalthebel 39 in der Lage, wie in Fig.4 gezeichnet, befindet, in der er die Kontakte 42 und 43 schließt. Dadurch wird die Relaisspule X erregt und schließt ihre Arbeitskontakte an den Ankern 7o und 71, während der Ruhekontakt des Ankers 72 getrennt wird, wie .dargestellt. Durch den Arbeitskontakt des Ankers 70 wird der Stromkreis des Relais R geschlossen und' dadurch der Ruhekontakt am Anker 84 getrennt, wie dargestellt. Der Kontakt 71 schließt einen Stromkreis für die Erregung des Kupplungsmagnets 12N, der wie folgt verläuft: positive Ader 86, Leitung 87, Kupplungsmagnet 12N, Leitung 88, Anker 71, Leitung 89, Anschlußstelle 9o, negative Ader 9i. Das Werkzeug i9 wird infolgedessen einwärts auf das Werkzeug zu vorgeschoben.
  • Stößt der Fühlfingerkopf 32a an die Schablone, so werden die Kontakte 42, 43 getrennt und lassen das Relais X abfallen, wodurch die Arbeitskontakte an den Ankern 70 und 71 getrennt und der Ruhekonrtakt am Anker 73 geschlossen, wird. Durch Trennen des Arbeitskontaktes 70 fällt das Relais R ab und schließt den Ruhekontakt am Anker 84. Das Trennen dies Arbeitskontaktes 71 macht die Magnetkupplung 12N stromlos., wodurch der Einwärtsvorschub des Werkzeugs i9 zum Stillstand kommt. Durch Schließen des Ankers 72 wird die Magnetkupplung ioE oder iow erregt, je nachdem wie der Handschalter 92 eingestellt ist. Infolgedessen kommt der Leitvorschub des Längsschlittens 6 nach links oder rechts in Gang. Der Stromkreis für die Magnetkupplung ioE oder iow verläuft wie folgt: positive Adler 86, Leitung 93a oder 93b, Magnetkupplung ioE oder iow, Leitung 94a oder 94b, Schalter 92, Leitung 95, Kontakte 61 und 5o, Leitung 96, Anschlußpun.kt 97, Anker 76, Leitung 98, Anker 72, Leitung 89, Anschlußpunkt 9o, negativeLeitunggi. Durch öffnen des Ankers 70 wird er Anker 84 vorübergehend geschlossen, nachdiem der Anker 72 geschlossen ist. Dadurch wird ein Haltestromkreis für die Magnetkupplung IOL oder ioR hergestellt, wobei dieser Stromkreis unabhängig von den Ankern 72 und 76 ist. Der Haltestromkreis verläuft wie folgt: Anschlußpunkt 97, Leitung 9g, Anker 84, Leitung ioo und Anschlußpunkt 9o. Dadurch werden die Anker 72 und 76 kurzgeschlossen. Der Längsschlitten verläuft nach links oder rechts, bis die Schablone den Fühlfinger 32 weit genug ausschwenkt, um entweder bei Nachlassen des Druckes auf den Fühlfinger die Kontakte 42, 43 wieder zu schließen oder bei Zunahme des Druckes die Kontakte 51, 6o zu schließen. Zunächst sei angenommen, daß das letztere geschieht. Durch Schließen der Kontakte 51, 6o wird das Relais Y erregt, das den Rückzug des Werkzeugs i9 nach außen beherrscht. Die Erregung des Relais Y bewirkt das Schließen der Anker 74 und 75 und Trennen des Ankerkontaktes 76. Durch Schließen des Kontaktes 75 wird ein Stromkreis # hergestellt, der die Magnetkupplung 12T erregt und dadurch den Rückzug des Werkzeugs 1g herbeiführt. Der Stromkreis für die Erregung der Magnetkupplung 12T verläuft wie folgt: positive Ader 86, Leitung 1o1, Magnetkupplung 12T, Leitung 102, Anker 75, Leitung 103, Leitung Zoo, Anschlußpunkt 9o, negative Leitung g1.
  • Das Trennen des Kontaktes am Anker 76 hat keine unmittelbare Wirkung. Dieser Anker liegt im Stromkreis des Ankers 72, durch den die Magnetkupplung ioE öder low erregt wird. Die Erregung dieser Magnetkupplung wird aber vorübergehend durch den beschriebenen Haltestromkreis aufrechterhalten, der über den Anker 84 des Relais R verläuft, der seinen Kontakt schließt. Der Anker 84 wird aber unmittelbar danach wieder geöffnet, weil das Relais R erregt wird, und zwar infolge des Schließens des Ankers 74 gleichzeitig mit dem Anker 75. Beim öffnen des Ankers 84 wird der Stromkreis für die Magnetkupplung ioE oder iow unterbrochen, und der Leitvorschub des Schlittens 6 kommt zum Stillstand.
  • Der Rückzug des Werkzeugs nach außen währt fort, bis die Kontakte 51, 6o durch nachlassenden Druck auf den Fiihlfingerkopf 32° getrennt werden.
  • Werden die Kontakte 42, 43 nach ihrer Trennung wieder geschlossen, dann wird die Magnetkupplung 12N über den vorher beschriebenen Stromkreis erregt, doch erfährt die Trennung des Stromkreises durch .die Magnetkupplung io' oder iow für den Leitvorschub eine kurze Verzögerung infolge des Haltestromkreises, der vom Anker 84 in der Weise hergestellt wird, wie es mit Bezug auf das Relais Y oben beschrieben wurde. Denn das Offnen des Ankers 72 infolge der Erregung des Relais X unterbricht den Haltestromkreis nicht. Die Unterbrechung des Haltestromkreises findet erst dadurch statt, daß der Anker 84 seinen Kontakt öffnet, und zwar -infolge der Erregung des Relais R durch Schließen des Ankers 71 des Relais X.
  • Aus dem Vorstehenden ergibt sich, daß durch das Schließen der Fühlfingerkontakte 42, 43 oder 6o, 51 das Zusatzrelais R erregt wird, und da der Erregungsstromkreis dieses Zusatzrelais über Kontakte der Relais X und Y verläuft, erfolgt die Erregung des Relais R erst nach der Erregung des Relais, das .den Einwärtsvorschub oder den Auswärtsrückzug des Werkzeugs 1g überwacht. Bei der Erregung des Zusatzrelais R wird ein Ruhekontakt getrennt, der den Stromkreis der Kupplungsmagnete 10E oder iow unterbricht undrden Längsleitvorschub des Schlittens 6 beendet.
  • Einen Augenblick nach der Erregung des Relais X oder Y spricht das Relais R an und trennt den Stromkreis der Kupplungsmagneten 1OE oder iow und hält dadurch den Längsschlitten an. Sobald aber das Relais X oder Y abfällt, kommt der Leitvorschub des Längs.schlittensdurch Schließen der Kontakte 71 oder 75 sofort wieder in Gang.
  • Wenn beim Schließen dieser Kontakte die F ühlfing.erkontakte Schwingungen unterliegen, die durch die Wirkung des spanabhebenden Werkzeugs entstehen können, so treten die Relais X oder Y in Tätigkeit, welche den Einwärtsvorschub oder Auswärtsrückzug des Werkzeugs 1g herbeiführen. Wenn die schwingenden Fühlfingerkontakte sich öffnen und schließen, fallen diese Relais sehr schnell ab. In diesem Zustand kann keine der Kupplungen lange genug erregt werden, um das für den Antrieb der Schlitten erforderliche Drehmoment zu übertragen. Da nun aber das Zusatzrelais R durch die Kontakte der Relais X und Y erregt wird, arbeitet es nicht genau synchron mit diesem Relais. Infolgedessen bleibt der Stromkreis der iL\Iagnete IOE und iou' länger geschlossen, als es ohne das Zusatzrelais- der Fall wäre. Auf diese Weise wird genügend Zeit gewonnen, um den jeweiligen Schlittenantrieb in Gang zu halten, bis die den Einwärtsvorschub oder Auswärtsrückzug auslösenden F ühlfingerkontakte endgültig geschlossen oder getrennt sind.
  • Ein von Hand zu bedienender Umschalter 92 bietet die Möglichkeit, entweder die E-Kupplung oder die W-Kupplung für den Längsleitvorschub des Längsschlittens 6 auf dem Bett 1o wirksam zu machen, damit man das Werkzeug 1g auf den Spindelstock zu oder von ihln fort verschieben kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. F ühlfingersteuerung für Kopierwerkzeugmaschinen, bei der ein 1~ ühlfinger mittels elektrischer Kontakte das eine oder andere von zwei Hauptrelais zum Ansprechen bringt, welche im erregten Zustande die 1Kupplungsatromkreise für die Linwärts- oder Auswärtsbewegung, im unerregten Zustande die Kupplungsstromkreise für den Längsvorschub des r ühlfingers und damit des Werkzeugs steuern, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zusatzrelais vorgesehen ist, das einen Ruhekontakt besitzt, über den ein Haltestromkreis für die Erregung der Längsvorschubmagnete verläuft, und das über Kontakte der beiden Hauptrelais erregt wird, so daß es jeweils nach diesen anspricht und solange die Längsvorschubkupplungen unabhängig von kurzzeitigem Ansprechen der Hauptrelais geschlossen hält.
  2. 2. Fühlfingersteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis der Längsvorschubkupplung zusätzlich auch durch den Fühlfinger getrennt werden kann.
DEP2081D 1943-09-24 1949-03-04 Fuehlfingersteuerung fuer Kopierwerkzeugmaschinen Expired DE818525C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US503701A US2398500A (en) 1943-09-24 1943-09-24 Circuit for tracer controlled machines

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Publication Number Publication Date
DE818525C true DE818525C (de) 1951-10-25

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ID=24003153

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DEP2081D Expired DE818525C (de) 1943-09-24 1949-03-04 Fuehlfingersteuerung fuer Kopierwerkzeugmaschinen

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DE (1) DE818525C (de)
FR (1) FR915058A (de)
GB (1) GB584310A (de)

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Publication number Publication date
US2398500A (en) 1946-04-16
FR915058A (fr) 1946-10-25
GB584310A (en) 1947-01-13

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