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DE818289C - Verbindungsgelenk, insbesondere zum Verbinden der Schaefte eines Webstuhles mit ihren Antriebsteilen und dieser letzteren untereinander - Google Patents

Verbindungsgelenk, insbesondere zum Verbinden der Schaefte eines Webstuhles mit ihren Antriebsteilen und dieser letzteren untereinander

Info

Publication number
DE818289C
DE818289C DEC254A DEC0000254A DE818289C DE 818289 C DE818289 C DE 818289C DE C254 A DEC254 A DE C254A DE C0000254 A DEC0000254 A DE C0000254A DE 818289 C DE818289 C DE 818289C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ball ring
bearing opening
bearing
parts
mouth
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC254A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
COEURTYS S A
Original Assignee
COEURTYS S A
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by COEURTYS S A filed Critical COEURTYS S A
Application granted granted Critical
Publication of DE818289C publication Critical patent/DE818289C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C11/00Pivots; Pivotal connections
    • F16C11/04Pivotal connections
    • F16C11/06Ball-joints; Other joints having more than one degree of angular freedom, i.e. universal joints
    • F16C11/0614Ball-joints; Other joints having more than one degree of angular freedom, i.e. universal joints the female part of the joint being open on two sides

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

  • Verbindungsgelenk, insbesondere zum Verbinden der Schäfte eines Webstuhles mit ihren Antriebsteilen und dieser letzteren untereinander Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verbindungsgelenk, insbesondere zum Verbinden der Schäfte eines Webstuhles mit ihren Antriebsteilen und dieser letzteren untereinander, bei welchen am Ende des einen der beiden miteinander zu verbindenden Teile ein Kugelring fest angeordnet ist, während am anderen der beiden miteinander zu verbindenden Teile eine beidseitig offene Lageröffnung für diesen Kugelring vorgesehen ist, welche ein offenes Maul aufweist, dessen Maulweite größer als die Höhe, aber kleiner als der Durchmesser der Endflächen des am Ende des anderen Teiles sitzenden Kugelringes ist.
  • Das Verbindungsgelenk gemäß der Erfindung besitzt die Vorteile eines Kugelgelenkes, aber die Verbindung der beiden miteinander zu verbindenden Teile ist viel einfacher herzustellen und auch zu lösen als bei Verwendung eines Kugelgelenkes. Zur Herstellung der Verbindung wind der Teil, an welchem der Kugelring sitzt, um seine Längsachse in eine solche Lage gedreht, daß der Kugelring quer zum Maul der Lageröffnung des anderen Teiles steht, worauf dieser in diese Lageröffnung eingeschoben werden kann, und hierauf durch eine Viertelsdrehung um seine Längsachse in sein Lager in der Lageröffnung eingedreht wird. In entsprechend umgekehrter Weise erfolgt das Lösen der Verbindung. Zum Herstellen und Lösen der Verbindung der miteinander zuverbindendenTeile sind somitkeinerlei Schrauben, Keile, Splinteoder andere Verbindungselemente anzubringen oder zu lösen, wodurch hie Montage und Demontage von gewissen Maschinenteilen, insbesondere eben der Schäfte und deren Antriebsteile von Webstühlen wesentlich vereinfacht werden.
  • In der Zeichnung sind eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes und zwei Ausführungsvarianten hierzu sowie ein Anwendungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Fig. i eine Seitenansicht eines Verbindungsgelenkes, Fig. 2 und 3 die beiden Teile dieses Verbindungsgelenkes in solcher Stellung zueinander, wie sie zusammengefügt und gelöst werden, in Fig. 2 der eine und in Fig. 3 der andere Teil im Schnitt, Fig.4 und 5 zwei Ausführungsvarianten dieses Verbindungsgelenkes im Schnitt, Fig. 6 eine Ansicht eines Seehaftes eines Webstuhles und von dessen Antriebsteilen und Fig. 7 eine Draufsicht auf die Schafteinrichtung dieses Webstuhles unter Weglassung der Schäfte. Am Ende i des einen der beiden durch das Verbindungsgelenk miteinander zu verbindenden Teile sind mittels Niete 2 zwei zueinander parallele Fassungsbleche 3 befestigt, welche je eine an einem über das Ende i dieses Teiles vorstehenden Stiel 4 sitzende runde Scheibe 5 besitzen. Zwischen diesen Scheiben 5 ist mittels eines Niets 6 ein Kugelring 7, d. h. ein Körper in Form einer durchbohrten Kugelzone, deren Endflächen gleiche Durchmesser besitzen, befestigt. Der Durchmesser der Endflächen des Kugelringes 7 ist größer als der Durchmesser der Scheiben 5.
  • Am anderen Teil 8 der beiden durch das Verbindungsgelenk zu verbindenden Teile ist eine beidseitig offene Lageröffnung 9 vorgesehen, welche ein offenes Maul io besitzt, dessen Maulweite kleiner als der Durchmesser der Scheiben 5, aber größer als die Höhe des Kugelringes 7 mit Einschluß der Blechstärke der beiden Scheiben 5 ist. Der Teil 6 weist beidseitig eine rings um die Lageröffnung 9 verlaufende Aasdrehung i i auf. In die Lageröffnung 9 ist ein offener, federnder Einsatz 12 eingesetzt, welcher an seinen Enden Nasen 13, welche an den Rändern des Maules io anliegen, und an beiden Seiten je drei radial nach außen vorspringende Lappen 14, welche in den Aasdrehungen i i liegen, besitzt, derart, daß er in seiner Lage in der Lageröffnung 9 gehalten ist. Dieser Einsatz 12 weist eine sphärische Innenfläche auf, welche dem Kugelring 7 als Lager und Lauffläche dient.
  • Wenn der Teil, an dessen Ende i :der Kugelring 7 zwischen den Scheiben 5 .der beiden Fassungsbleche 3 gehalten ist, in eine Lage gedreht wird, in welcher die Scheiben.5 quer zur Öffnung des Maules io der Lageröffnung 9 im anderen Teil 8 liegen (Fig.2 und 3), so kann der Kugelring? durch das Maul io in den in derLageröffnung 9desTeiles 8 sitzenden Einsatz 12 eingeschoben werden. Wenn der Teil i mit dem Kugelring 7 hierauf um seine Längsachse in die in Fig. i dargestellte Lage gedreht wird, so kommt die Kugelzonenfläche des Kugelringes 7 in die sphärische Innenfläche des Einsatzes 12 zu liegen. Da nunmehr der Kugelring 7 in der sphärischen Innenfläche des Einsatzes 12 liegt, kann er nicht seitlich aus diesen heraustreten. In dieser Weise kommt eine kugelgelenlcartige Verbindung der beiden miteinander zu verbindenden Teile zustande, welche durch Verdrehen der beiden Teile in bezug aufeinander um die Längsachse des Teiles i in solchem Ausmaß, daß die Scheiben 5 mit dem Kugelring 7 quer zum Maul io der Lageröffnung des Teiles 8 stehen und durch dieses herausgezogen werden können, gelöst werden kann.
  • Bei der Ausführungsvariante gemäß Fig. 4 ist der Einsatz 12 durch zwei Ringe 15 von rundem Querschnitt ersetzt, welche in in den Teil 8 eingearbeiteten Nuten liegen, und welche vom Kugelring 7 tangiert werden. Bei der Ausführungsvariante gemäß Fig. 5 ist auch auf solche Ringe 15 verzichtet und dafür die Innenfläche der Lageröffnung 9 sphärisch ausgebildet.
  • In Fig. 6 und 7 ist die hauptsächlichste Verwendung des Verbindungsgelenkes gemäß der Erfindung, nämlich die Verbindung der Schäfte eines Webstuhles mit ihren Antriebsteilen und dieser letzteren untereinander, veranschaulicht. Mit a sind die Schaftrahmen bezeichnet, welche in einer in der Zeichnung nicht dargestellten Führung auf und ab verschiebbar gelagert sind und welche je auf zwei Antriebsstangen b und b' ruhen, deren obere Enden mit dem Schaftrahmen a gelenkig verbunden sind. Die unteren Enden dieser i1,ntriehsstangen b und b' sind je mit dem einen Schenkel zweier Winkelhebel c bzw. c' gelenkig verbunden, deren andere Schenkel durch eine Kuppelstange d miteinander gekuppelt sind. Die Winkelhebel c und c' sind auf Achsen e bzw. e', welche in dem in der Zeichnung nicht dargestellten Webstuhlgestell gelagert sind, drehbar und verschiebbar angeordnet. Am Ende desjenigen Schenkels des Winkelhebels c, mit welchem die Kuppelstange d verbunden ist, ist das eine Ende einer Kuppelstange f aasgelenkt, deren anderes Ende mit dem Ende eines Schaftschemels g gelenkig verbunden ist. Am Schaftschemel g ist eine Platine h mit den Platinennasen k und k', welche mit den Messern i und i' zusammenwirken, verschwenkbar gelagert. Alle Verbindungen zwischen den Schaftrahmen a und den Antriebsstangen b und b', dieser letzteren mit den Winkelhebeln c und c', der Winkelhebel c und c' mit den Kuppelstangen d, der Winkelhebel c mit den Kuppelstangen f und dieser letzteren mit den Schaftschemeln gbestehen aus Verbindungsgelenken gemäß der Erfindung. In Fig. 7 sind nur die Winkelhebel c und c' und die Kupplungsstangen d des vordersten und des,hintersten Schaftes dargestellt. Auf den Achsen c und e' sind Stellringe i bzw. i' vorgesehen, welche mittels Klemmschrauben m bzw. m' festgeklemmt werden können, durch welche die Winkelhebel c und c' auf ihren Achsen e und e' in axialer Richtung zusammengehalten werden. Die Antriebsstangen b und b', die Kuppelstangen d und f besitzen ein flaches Profil, dessen Breite so bemessen ist, daß sie sich gegenseitig führen, d. h. daß sie, wenn die Winkelhebel c und c' durch die Stellringe i und i' in axialer Richtung unverschiebbar gehalten sind, nicht mehr um ihre Längsachsen gedreht werden können, und daß also die erfindungsgemäßen Verbindungsgelenke nicht gelöst werden können. Zur Montage und Demontage müssen die Klemmschrauben m und yn' der Stellringe i und i' sowie die in der Zeichnung nicht dargestellten Halteorgane, durch welche die Schaftrahmen a zusammengehalten werden, gelöst werden, worauf die Schaftrahmen a und ihre Antriebsteile so auseinandergeschoben werden können, daß ein genügender Zwischenraum geschaffen wird, um die Teile der Verbindungsgelenke zusammenfügen oder trennen zu können.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verbindungsgelenk, insbesondere zum Verbinden der Schäfte eines Webstuhles mit ihren Antriebsteilen und dieser letzteren untereinander, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende (i) des einen der beiden miteinander zu verbindenden Teile ein Kugelring (7) fest angeordnet ist, wäfhrend am anderen (6) der beiden miteinander zu verbindenden Teile eine beidseitig offene Lageröffnung (9) für diesen Kugelring (7) vorgesehen ist, welche ein offenes. Maul (io) aufweist, dessen Maulweite größer als die Höhe, aber kleiner als der Durchmesser der Endflächen des am Ende (i) des anderen Teiles sitzenden Kugelringes (7) ist.
  2. 2. Verbindungsgelenk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lageröffnung (9) eine sphärische Innenfläche aufweist, welche dem Kugelring (7) als Lager und Lauffläche dient.
  3. 3. Verbindungsgelenk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die Lageröffnung (9) ein offener, federnder Einsatz (12) eingesetzt ist, welcher eine sphärische, dem Kugelring (7) als Lager und Lauffläche dienende Innenfläche besitzt, und welcher an seinen Enden zwei an den Rändern des Maules-(io) der Lageröffnung (9) anliegende, eine Verdrehung des Einsatzes (12) in der Lageröffnung (9) verhindernde Nasen (13) und an seinen beiden Seitenrändern je mindestens einen eine Verschwenkung des Einsatzes (12) in der Lageröffnung (9) verhindernden Lappen (14) aufweist. .
  4. 4. Verbindungsgelenk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Lageröffnung (9) zwei Nuten vorgesehen sind, in welche zwei Ringe (15) von rundem Querschnitt eingesetzt sind, welche vom Kugelring (7) tangiert werden und diesem als Lager,dienen.
  5. 5. Verbindungsgelenk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende (i) des einen der beiden zu verbindenden Teile zwei zueinander parallele Fassungsbleche (3) befestigt sind, welche je eine an einem über das Ende dieses Teiles vorstehenden Stiel (4) sitzende runde Scheibe (5) aufweisen, zwischen welchen Scheiben (5) der Kugelring (7), dessen Endflächen größeren Durchmesser als diese Scheiben (5) aufweisen, befestigt ist.
DEC254A 1948-12-06 1949-12-04 Verbindungsgelenk, insbesondere zum Verbinden der Schaefte eines Webstuhles mit ihren Antriebsteilen und dieser letzteren untereinander Expired DE818289C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH818289X 1948-12-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE818289C true DE818289C (de) 1951-10-25

Family

ID=4539156

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC254A Expired DE818289C (de) 1948-12-06 1949-12-04 Verbindungsgelenk, insbesondere zum Verbinden der Schaefte eines Webstuhles mit ihren Antriebsteilen und dieser letzteren untereinander

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE818289C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1152669B (de) * 1959-06-15 1963-08-08 Sdruzeni Podniku Textilniho St Gelenk zur loesbaren Verbindung von Webeschaeften mit dem Antriebsgestaenge des Webstuhles

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1152669B (de) * 1959-06-15 1963-08-08 Sdruzeni Podniku Textilniho St Gelenk zur loesbaren Verbindung von Webeschaeften mit dem Antriebsgestaenge des Webstuhles

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