DE818208C - Mehrfachschelle zum Verlegen elektrischer Leitungen - Google Patents
Mehrfachschelle zum Verlegen elektrischer LeitungenInfo
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- DE818208C DE818208C DEJ525A DEJ0000525A DE818208C DE 818208 C DE818208 C DE 818208C DE J525 A DEJ525 A DE J525A DE J0000525 A DEJ0000525 A DE J0000525A DE 818208 C DE818208 C DE 818208C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G3/00—Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
- H02G3/30—Installations of cables or lines on walls, floors or ceilings
- H02G3/32—Installations of cables or lines on walls, floors or ceilings using mounting clamps
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L3/00—Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets
- F16L3/22—Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets specially adapted for supporting a number of parallel pipes at intervals
- F16L3/237—Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets specially adapted for supporting a number of parallel pipes at intervals for two pipes
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Description
- Mehrfachschelle zum Verlegen elektrischer Leitungen Die Erfindung betrifft Befestigungsschellen, insbesondere aus Isolierpreßstoff, zum Verlegen mehrerer elektrischer Leitungen oder Isolierrohre. Man verwendet dazu Mehrfachschellen, z. B. Doppelschellen mit einem auf der Wand zu befestigenden Unterteil und einem auf diesen nach Einlegen der Leitungen aufzusetzenden Oberteil. Jeder der beiden Teile enthält in Form runder oder eckiger Ausschnitte die zusammenwirkenden Hälften der Aussparungen, in denen die Leitungen festgeklemmt werden.
- Bei der Verlegung paralleler Leitungen tritt nun zuweilen der Fall ein, daß man Leitungen verschiedener Stärke zu verlegen hat, z. B. eine schwächere Lichtstromleitung und eine stärkere Kraftstromleitung. In diesem Falle mußte man bei Verwendung der bisher gebräuchlichen Schellen meist besondere, dem Einzelfalle angepaßte Größen wählen, was die Lagerhaltung und die Montage erschwerte. Zur Beseitigung dieses Mangels wird erfindungsgemäß zwecks wahlweiser Verwendung der Schelle für mehrere Leitungen gleicher oder unterschiedlicher Stärke der Schellenoberteil so ausgebildet, daß er in verschiedenen Klemmstellungen auf den Unterteil aufgesetzt werden kann, das ist an sich bei den meisten Schellen der in Rede stehenden Art ohnehin der Fall; außerdem sind aber die paarweise zusammenwirkenden Halbausschnitte von Unterteil und Oberteil so angeordnet,* ausgestaltet und bemessen, daß je nach der Klemmstellung der Teile aufeinander Führungs- und Klemmöffnungen verschiedener Weite für die Leitungen entstehen. Das kann z. B. dadurch erreicht werden, daß die paarweise zusammenwirkenden Halbausschnitte zu einer parallel mit den zu verlegenden Leitungen verlaufenden Mittelebene symmetrisch angeordnet sind und daß Ober- und Unterteil mit Führungs-bzw. Befestigungsmitteln versehen sind, die eine wechselseitige Vertauschung der verschieden großen Halbausschnitte durch Umkehren des Oberteils in bezug auf die Symmetrieebene gestatten.
- Ein häufig auftretender Fall ist der, daß es erwünscht ist, entweder zwei Leitungen gleicher Stärke oder eine dünne und eine dicke Leitung nebeneinander zu verlegen. Durch die erfindungsgemäße Schellenausbildung kann das mit ein und demselben Modell erfolgen. Dieses ist dann so ausgestaltet, daß der Unterteil einen flachen und einen tiefen Halbausschnitt und auch der umsteckbare Oberteil einen gleich flachen und einen gleich tiefen Halbausschnitt enthält, so daß in der einen Klemmstellung aus den beiden flachen und den beiden tiefen Halbausschnitten eine dünne und eine weite Leitungsführung, und in der anderen Klemmstellung durch wechselseitige Ergänzung der verschiedenen Halbausschnitte zwei Leitungsführungen gleicher Stärke entstehen. Daß in diesem Falle die eine der Leitungen etwas weiter von der Wand entfernt verläuft als die andere, fällt, besonders bei Aufsicht, gar nicht auf. Will man außer der durch das Umstecken des Oberteils erzielbaren Unterschiedlichkeit der Weiten der Leitungsführungen auch noch größere Bereiche von Leitungsdurchrnessern umtassen, so kann die Anordnung auch so getroffen werden, daß Unterteil und Oberteil in an sich bekannter Weise teleskopartig aneinander geführt sind. Auf diese Weise ist eine Änderung der Weiten auch noch durch verschieden tiefes Zusammenschrauben der Teile möglich. Eine solche für einen recht weiten Bereich von Leitungsdurchmessern gleicher oder unterschiedlicher Stärke brauchbare Doppelschelle ist in der Zeichnung als Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
- Die erste Darstellung zeigt eine sögenannte zweilappige Preßstoffschelle nach der Erfindung, zusammengesetzt aus Unter- und Oberteil mit zwei eingelegten Leitungen gleichen Durchmessers; die zweite Darstellung zeigt dieselbe Schelle in anders zusammengesetzter Stellung mit zwei Leitungen verschiedenen Durchmessers, und die dritte Darstellung gibt eine Aufsicht auf die zusammengeschraubte Schelle.
- Der kappenartig um die Enden des Unterteils greifende Schellenoberteil besitzt in der Mitte zwischen den beiden Ausschnitten für die Aufnahme der Leitungen eine mit dem Oberteil aus einem Stück bestehende stiftartige Führungsleiste, die beim Zusammensetzen in eine entsprechende Aussparung des Unterteils eintritt. In der Zeichnung ist dieser innenliegende Führungsstift nicht sichtbar, da in beiden Stellungen die teleskopartig aneinander geführten Schellenteile ganz zusammengeschraubt sind. Wenn aber Leitungen größeren Durchmessers zu befestigen sind, so taucht der betreffende Mittelstift mehr oder weniger weit heraus. Er vermeidet in jedem Falle bei der Montage ein unerwünschtes Einklemmen des Leitungsmantels in der Mitte.
- Die durch die geschilderte neue Ausgestaltung der Mehrfachschellen erzielte fortschrittliche Wirkung tritt offensichtlich genau so ein, wenn statt der in der Zeichnung vorhandenen runden Ausschnitte solche mit eckigen oder anders gestalteten, z. B. geriffelten Klemmflächen angewendet werden. Dasselbe gilt auch für Schellen mit mehr als zwei öffnungen, wennnur die betreffendenHalbausschnitte nach dem jedesmaligen Umstecken zueinander ausgerichtet liegen. Auch ist die Anordnung außer für die sogenannten zweilappigen Schellen, also solche mit beiderseits der Leitungen angeordneten Schrauben, auch auf Schellen mit einer Mittelschraube oder mit anderen Befestigungsmitteln anwendbar. Die kappenartige Führung, wie sie das bevorzugte Ausführungsbeispiel zeigt, bietet zwar die hierfür bekannten besonderen Vorteile, kann aber für die Ausnutzung der angemeldeten Neuerung auch durch andere gegenseitige Führungsarten von Unterteil und Oberteil ersetzt werden. Ebenso ist die geschilderte Ausgestaltung der zusammenwirkenden Klemmhälften auch auf solche Schellen anwendbar, bei denen der Sockel oder Unterteil nicht für sich und unabhängig von der Anordnung des Oberteils an der Wand befestigt wird usw., wenn auch die Anordnung bei Schellen der in der Zeichnung veranschaulichten Gattung eine besonders vorteilhafte Gesamtlösung darstellt.
- Auch könnte man den Schellenoberteil auf beiden Seiten mit entsprechenden Ausschnitten versehen und ihn so gestalten, daß er einmal mit der einen, oberen, und ein anderes Mal mit der anderen, unteren Seite auf den Sockelteil aufgesetzt wird, wodurch erforderlichenfalls eine noch größere Vielzahl von Klemmweiten zu erzielen wäre.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Mehrfachbefestigungsschelle aus Isolierpreßstoff zum Verlegen mehrerer elektrischer Leitungen oder Isolierrohre mit einem Halbausschnitte für die zu verlegenden Leitungen enthaltenden, auf der Wand zu befestigenden Unterteil und einem auf diesen aufzusetzenden Oberteil, der die zugehörigen anderen Halbausschnitte zum Festklemmen der Leitungen enthält, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks wahl= weiser Verlegung mehrerer Leitungen gleicher oder unterschiedlicher Stärke die paarweise zusammenwirkenden Halbausschnitte von Unterteil und Oberteil so angeordnet und bemessen sind, daß je nach der angewandten Klemmstellung des umsteckbaren Oberteils Führungs- und Klemmöffnungen verschiedener Weite entstehen:
- 2. Mehrfachbefestigungsschelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die paarweise zusammenwirkenden Halbausschnitte zu einer parallel mit den zu verlegenden Leitungen verlaufenden Mittelebene symmetrisch angeordnet sind und daß Ober- und Unterteil mit Führungs- bzw. Befestigungsmitteln versehen sind, die eine wechselseitige Vertauschung der verschieden großen Halbausschnitte durch Umkehren des Oberteils in bezug auf die Symmetrieebene gestatten.
- 3. Mehrfachbefestigungsschelle nach Anspruch r oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterteil einen flachen und einen tiefen Halbausschnitt und auch der umsteckbare Oberteil einen gleich flachen und einen gleich tiefen Halbausschnitt enthält, so daß in der einen Klemmstellung aus den beiden flachen und den beiden tiefen Halbausschnitten eine schmale und eine weite Leitungsführung und in der anderen Klemmstellung durch wechselseitige Ergänzung der verschiedenen Halbausschnitte zwei Leitungsführungen gleicher Stärke entstehen.
- 4. Mehrfachbefestigungsschelle nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Unterteil und Oberteil in an sich bekannter Weise teleskopartig aneinandergeführt sind, so daß außer der durch das Umstecken des Oberteils erzielbaren Unterschiedlichkeit der Weiten der Leitungsführungen auch noch eine Linderung dieser Weiten durch verschieden tiefes Zusammenschrauben der Teile möglich ist.
- 5. Mehrfachbefestigungsschelle nach Ansprüchen t bis 4, gekennzeichnet durch einen zwischen den benachbarten Ausschnitten für die Leitungen gelegenen Führungsstift, der an dem einen der Schellenteile sitzt und beim Zusammenstecken in den anderen Schellenteil eintritt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ525A DE818208C (de) | 1950-02-21 | 1950-02-21 | Mehrfachschelle zum Verlegen elektrischer Leitungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ525A DE818208C (de) | 1950-02-21 | 1950-02-21 | Mehrfachschelle zum Verlegen elektrischer Leitungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE818208C true DE818208C (de) | 1951-10-22 |
Family
ID=7197451
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ525A Expired DE818208C (de) | 1950-02-21 | 1950-02-21 | Mehrfachschelle zum Verlegen elektrischer Leitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE818208C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4441397A1 (de) * | 1994-11-09 | 1996-05-15 | Hoehne Paul Kg Gmbh & Co | Befestigungsschelle |
-
1950
- 1950-02-21 DE DEJ525A patent/DE818208C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4441397A1 (de) * | 1994-11-09 | 1996-05-15 | Hoehne Paul Kg Gmbh & Co | Befestigungsschelle |
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