DE818060C - Geraet zum Abschalten einer elektrischen stromverbrauchenden Einrichtung in Abhaengigkeit vom Stand des Spiegels einer Fluessigkeit - Google Patents
Geraet zum Abschalten einer elektrischen stromverbrauchenden Einrichtung in Abhaengigkeit vom Stand des Spiegels einer FluessigkeitInfo
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Description
- Gerät zum Abschalten einer elektrischen stromverbrauchenden Einrichtung in Abhängigkeit vom Stand des Spiegels einer Flüssigkeit Die Erfindung befaßt sich mit einem Gerät zum .x\bschalten einer elektrischen stromverbrauchenden Einrichtung in Abhängigkeit vom Stand des Spiegels einer über Tauchelektroden den Steuerstromkreis des Gerätes schließenden Flüssigkeit.
- Ein derartiges Gerät ist vom Erfinder in einer älteren Anmeldung bereits vorgeschlagen worden, und zwar im Zusammenhang mit einer Motorpumpe zum Fördern von Wein und anderen Flüssigkeiten, z. B. beim Füllen von Fässern. Dort war vorgesehen, daß mit Hilfe eines Paares von Tauchelektroden, die bis zur gewünschten Füllhöhe durch das Faßloch eingeführt wurden, ein an der Motorpumpe angebautes Schaltgerät die Pumpe dann abschaltet, wenn der Flüssigkeitsspiegel die Tauchelektroden erreicht, d. h. infolge ihrer Leitfähigkeit den zwischen den Elektroden offenen Steuerstromkreis schließt.
- Gemäß der Erfindung ist eine besonders zweckmäßige Ausbildung des Tauchelektrodenpaares vorgesehen. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß das Elektrodenpaar zusammen mit ihrer die Elektroden gegeneinander isolierenden Zwischenschicht einen stabförmigen Fühler bilden, an dem mindestens im Bereich der Fühlerspitze beide Elektroden je einen Teil der Staboberfläche bilden.
- In dieser Stabform ist das Tauchelektrodenpaar besonders handlich und bildet eine ziemlich glatte Fortsetzung des Steuerkabels.
- In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt.
- Aus ihr können auch weitere Erfindungsmerkmale entnommen werden.
- Fig. I zeigt den Schnitt durch das Ende eines Tauchelektrodenstabes; Fig. 2 zeigt einen gleichen Schnitt der Stabspitze mit anders verlegter Mittelelektrode; Fig. 3 gibt einen gleichartigen Schnitt durch eine anders ausgebildete Stabform wieder; in Fig. 4 wird in gleicher Darstellungsweise eine Abwandlung hierzu veranschaulicht; Fig. 5 zeigt in schaubildlicher Darstellung einen Elektrodenstab mit quadratischem Querschnitt; Fig. 6 veranschaulicht im Schnitt eine Schutzkappe, uie sie für derartige Elektrodenstäbe zweckmäßig zu verwenden ist.
- Bei den Beispielen nach Fig. I und 2 besteht die eine Elektrode I aus einem metallischen Röhrchen, in welchem die andere Elektrode 2 als Mittelelektrode zentrisch mit Hilfe eines Isolationsröhrchens 3 eingebettet ist. Das Isolationsröhrchen reicht dabei bis zum Stirnende des Rohres I, während die Mittelelektrode 2 mit einer knopfartigen Verdeckung 21 etwas vor der Stirnfläche des Röhrchens 3 liegt. Sie kann aber auch mit der Stirnfläche des Stabes glatt abschneiden, damit anhaftende Feuchtigkeit schneller trocknet. Beim Beispiel nach Fig. I liegt der Knopf 21 zentrisch, so daß der Abstand von ihm zum Stirnrand des Röhrchens I in allen Richtungen gleich groß ist.
- Da die verschiedenen zu fördernden Flüssigkeiten unterschiedliche Leitfähigkeit haben, kann es vorkommen, daß der bei zentrischer Anordnung des I&n<pfrliens 21 vorhandene Abstand zur Außenelektrode 1 zu groß ist, um bei der vorhandenen Kleinspannung ein Fließen des Stroms zsvischen den beiden Elektroden zuzulassen. Um für die verschiedenen Leitfähigkeiten der in Frage kommenden Flüssigkeiten jeweils den richtigen Elektrodenabstand zur Verfügung zu haben, ist gemäß Fig. 2 der Knopf 2I exzentrisch angeordnet, so daß sich in den verschiedenen radialen Richtungen unterschiedliche Elektrodenabstände ergeben.
- In Fig. 3 ist die rohrförmige Außenelektrode mit 4, das Isolationsrohr mit 5 und die drahtförmige Mittelelektrode mit 6 bezeichnet. Das knopfartig verstarkte Ende 61 der Mittelelektrode ist dabei fest in einer lialligen Metallkappe 7 vom Durchmesser der Außeiielektrode eingebettet, die gegenüber dem Stirnende dieser Außenelektrode durch eine quer gelegte Isolierscheibe 8 getrennt ist. Der Elektrodenabstand ist in diesem Falle bestimmt durch die Dicke der Isolierscheibe 8. Wenn man die Kappe 7 lösbar mit der Ntittelelektrode verbindet, kann man durch Auswechseln der Scheibe 8 und geeignete Wahl ihrer Stärke die Elektrode auf verschiedene Elektrodenabstände umbauen. Bei dem im Aufbau und in den Bezugsziffern weitgehend mit dem Beispiel nach Fig. 3 übereinstimmenden Fühler nach Fig. 4 ist die Querscheibe 8 nicht mit parallelen Begrenzungsflächen versehen; ihre Begrenzungsflächen verlaufen vielmehr unter einem spitzen Winkel zueinander.
- Dadurch steht jeder beliebige, zwischen der geringsten und der größten Scheilienstärke liegende Elektrodenabstand zur Verfügung.
- Die Fig. 5 veranschaulicht schließlich ein Beispiel für eine andere Methode, an Tauchelektrodenstäben unterschiedlichen Elektrodenabstand zu schaffen.
- Hier sind zwei spiegelhildlich gleiche und symmetrisch zueinander angeordnete Stabhälften 9 als Elektrodenpaar vorgesehen, das durch eine Isolierzwischenschicht IO getrennt ist. Während im oberen Stabteil die Isolierzwischciiscllicht als gleich dick bleibender Streifen mit parallelell lAegrenzungsflächen ausgebildet ist, nimmt die Stärke dieses Streifens schließlich gegen die Spitze hin immer mehr zu. Dabei nehmen die Stabhälften 9 entsprechend an Stärke ab. so daß unter 13eibehaltung der zylindrischen Gestalt des Stahles der Elektrodenabstand an der Spitze des Fühlers am größten ist.
- Er nimmt, je mehr der Flüssigkeitsspiegel an der eingetauchten Elektrode hochsteigt, als Bei diesen stabförmigen Elektroden hat sich im praktischen Gebrauch manchmal gezeigt daß, wenn die einzufüllende Flüssigkeit am Elektrodenstal heralläuft, der Elektrodenstromkreis geschlossen wird, ehe der Flüssigkeitsspiegel die Elektrodenspitzen erreicht hat. Um diesen Afangel zu beheben, ist die in Fig. 6 erkemll)are Gummikappe über die Spitze des Elektrodenstabes gescllol)ell Ein Zutritt der von oben herabfließenden Flüssigkeit zur Elektrodenspitze ist nicht mehr miifilich. I)ie Gummikappe 1 1 hält sich dabei selbst auf der Außenelektrode I2, sie kann aber auch mit der Isolation des an die Elektroden anzuschließe'iden Steuerkabels aus einem Stück hergestellt werden.
- Damit der ansteigende Flüssigkeitsspiegel aber trotz der Kappe 1 1 die Elektrodenspitze mit der dort herausragenden Mittelelektrotle 13 erreichen kann und nicht durch das in der Kappe 1 I einaechlossene Luftpolster abgehalten wird, sind in der Kappe 1 1 noch P,elüftungslöcher 14 voraeseheu, die von innen nach außen schräg nach uiiten geneigt verlaufen. Bei dieser Lage kann keine von ollen kommende Flüssigkeit ungewollt ins Kappeninnere dringen.
- PATENTANSPRVCHE: 1. Gerät zum elektrischen Steuern von Vorgängen in Abhängigkeit vom Stand des Spiegels einer über Tauchelektroden den Steuerstromkreis des Gerätes schließenden Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß das Elektrodenpaar zusammen mit der die Elektroden gegeneinander isolierenden Zwischenschicht einen stabförmigen Fühler bildet, an dem mindestens im Bereich der Fühlerspitze beide Elektroden je einen Teil der Staboberfläche bilden.
Claims (1)
- 2. Gerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Elekirode als Hohlmantel ausgebildet ist, indem die andere isoliert eingebettet und nur an der Fühlerspitze frei liegt.3. Gerät nach Anspruch 1 Und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Elektrode an der Fühlerspitze als Kappe ausgebildet ist, die gegen den Stirnrand des Rohres durch eine isolierende Quersclieibe getrennt ist.4. Gerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolation zxvischell den Elektroden an der Fühlerspitze so ausgebildet ist, daß der Elektrodenabstand an den verschiedenen Stellen des sie trennenden Isolationsrandes unterschiedlich groß ist.5. Gerät nach Anspruch I und 4, dadurch gekeiiiizeichnet, daß die Innenelektrode ausmittig im Stirnende des Isolationsrohres endet.6. Gerät nach Anspruch I, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet. daß die Querscheibe zueinander geneigt verlaufende Stirnflächen hat.7. Gerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden als zwei zueinander symmetrische und durch die Isolation getrennte Stal>hälften ausgebildet sind, wobei die spitz zulaufenden Stabhälftenenden gegen die Spitze zu größer werdenden Abstand haben.8. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine umhüllende Glocke auf dem Fühlerstab eine die Fühlerspitze mit Abstand überfangende Kappe, zweckmäßig aus Gummi, vorgesehen ist, die in ihrem oberen Bereich Entlüftungslöcher aufweist.9. Gerät nach Anspruch I und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlüftungslöcher unter einem spitzen, sich nach der Spitze hin öffnenden Winkel zur Fühlerachse verlaufen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ541A DE818060C (de) | 1950-05-18 | 1950-05-18 | Geraet zum Abschalten einer elektrischen stromverbrauchenden Einrichtung in Abhaengigkeit vom Stand des Spiegels einer Fluessigkeit |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE818060C true DE818060C (de) | 1951-10-22 |
Family
ID=7617775
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ541A Expired DE818060C (de) | 1950-05-18 | 1950-05-18 | Geraet zum Abschalten einer elektrischen stromverbrauchenden Einrichtung in Abhaengigkeit vom Stand des Spiegels einer Fluessigkeit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE818060C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0399824A3 (de) * | 1989-05-25 | 1991-03-27 | Fuji Jukogyo Kabushiki Kaisha | Elektrischer Flüssigkeitsstandsensor für Brennkraftmaschinen |
| DE9410407U1 (de) * | 1994-06-28 | 1995-10-26 | Marx, Bernhard, Dipl.-Ing., 57548 Kirchen | Elektronische Steuerschaltung zur Steuerung einer Pumpe, angeschlossen an einen Vorratsbehälter mit einer Flüssigkeit |
-
1950
- 1950-05-18 DE DEZ541A patent/DE818060C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0399824A3 (de) * | 1989-05-25 | 1991-03-27 | Fuji Jukogyo Kabushiki Kaisha | Elektrischer Flüssigkeitsstandsensor für Brennkraftmaschinen |
| DE9410407U1 (de) * | 1994-06-28 | 1995-10-26 | Marx, Bernhard, Dipl.-Ing., 57548 Kirchen | Elektronische Steuerschaltung zur Steuerung einer Pumpe, angeschlossen an einen Vorratsbehälter mit einer Flüssigkeit |
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