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DE817979C - Nockenantrieb - Google Patents

Nockenantrieb

Info

Publication number
DE817979C
DE817979C DENDAT817979D DE817979DA DE817979C DE 817979 C DE817979 C DE 817979C DE NDAT817979 D DENDAT817979 D DE NDAT817979D DE 817979D A DE817979D A DE 817979DA DE 817979 C DE817979 C DE 817979C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cam
steel
steel strips
drive according
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT817979D
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Dr-Ing Ziesche
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE817979C publication Critical patent/DE817979C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H53/00Cams or cam-followers, e.g. rollers for gearing mechanisms
    • F16H53/02Single-track cams for single-revolution cycles; Camshafts with such cams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)

Description

  • Nockenantrieb Die Erfindung betrifft einen Antrieb, bei welchem ein Nocken gegen eine Fläche des zu bewegenden Teiles, z. B. eines Pumpenstempels, arbeitet.
  • Antriebe der vorbeschriebenen Art, bei denen ein Nocken unmittelbar gegen eine Fläche arbeitet, hallen an den Gleitflächen einen großen Verschleiß. Für den \"ersclilciß ist der Winkel maßgebend, unter dem (hu Gleitflächen im Augenblick des ,ro -, '«1.ieruii Druckes zueinander stehen. Dieser Winkel ist in der Regel zu groß, um die Bildung eines Ölkeiles, aus dem der Schmierfilm zwischen den Gleitflächen entsteht, zu ermöglichen.
  • Uni den Nachteil der bekannten Antriebe zu vermeiden, hat man schon an Stelle der Fläche eine Rolle vorgese!ien, die auf dem Nocken abrollt. Diese Bauweise hat sich, betrieblich gesehen, gut bewahrt, jedoch ist in manchen Fällen eine Rolle wegen ihres Platzbedarfs nicht erwünscht. Auch die zu bewegenden Massen werden, durch die Rolle größer, was von nachteiliger Bedeutung i,st.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den bekannten Nockenantrieb zu verbessern. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß um den Nocken ein oder mehrere im Durchmesser verschieden große, endlose, z. B. in ein ölbad eintauchende Stahlbänder lose gelegt sind. Die Stahlbänder legen sich zwischen den Gleitflächen: infolge des Anpreßdruckes dicht aufeinander. An den übrigen Stellen ist zwischen den einzelnen Bändern Raum vorhanden. Das SchTnieröl kann an diesen Stellen zwischen die Stahlbänder bzw. zwischen diese und die Gleitflächen, treten. Die Gleitfläche des Nockens steht zum inneren, Stahlband in einem so kleinen Winkel, daß die Ausbildung eines ölkeiles und damit eines tragfähigen Schmierfilms möglich ist. Zwischen der Fläche und dem äußeren Stahlband ist der Winkel ebenfalls verkleinert. Die Wirkung der Stahlbänder ist ähnlich derjenigen der bei Gleitlagern bekannten schwimmenden Büchse. Reißt bei Anordnung eines Stahlbandes der Schmierfilm zwischen Fläche und Stahlband ab, so bleibt das Stahlband stehen, während der Nocken auf dem Schmierfilm zwischen Nocken und Stahlband ungehindert weiterarbeitet., Reißt dagegen der Schmierfilm zwischen Nocken und Stahlband, so wird das Stahlband vom Nocken mitgenommen, wobei das Stahlband auf dem Schmierfilm zwischen Stahlband und Fläche ungehindert weiterarbeiten kann. Bei der Anordnung mehrerer Stahlbänder ist die Wirkung sinngemäß dieselbe. Die Teile, zwischen denen der Schmierfilm zerreißt, bewegen sich zueinander so lange nicht, bis das Schmiermittel erneuert wird. Dies geschieht, wenn in der Nähe der unteren Totpunktlage die Gleitflächen zum größten Teil entlastet sind. Dann wird durch das durch die Reibung an den Stahlbändern angreifende Drehmoment wieder eine Bewegung der stehengebliebenen Stahlbänder eintreten und damit auch eine neue Schmierung derselben stattfinden. Die Anordnung mehrerer Stahlbänder hat den Vorteil, daß die Winkel zur Bildung der Schmierfilme kleiner werden. Bei Einspritzpumpen für Brennkraftmaschinen ist ein Stahlband ungefähr o.o5 bis o,i mm dick.
  • Um eine vorübergehende vollständige Entlastung der Stahlbänder zu erreichen, soll in weiterer Ausgestaltung der Erfindung auf beiden Seiten des Nockens ein Bund vorhanden sein, dessen Radius größer ist als der kleinste Radius des Nockens, vergrößert um die Stärke .der Stahlbänder. Die Stahlbänder können, wenn die Entlastung eintritt, gewissermaßen atmen und sich gegeneinander verdrehen, so daß Schmieröl zwischen sie fließen kann. Durch die Drehung erleidet stets eine andere Stelle der Stahlbänder die Höchstbelastung: Um eine seitliche Verschiebung der Stahlbänder zu verhindern, werden dieselben vorteilhaft in irgendeiner geeigneten Weise seitlich geführt. Diese Führung kann z. B. durch auf beiden Seiten des Nockens angeordnete feststehende Flächen oder Rollen oder dergleichen geschehen. Auch der an beiden Seiten des Nockens vorhandene Bund verhindert eine seitliche Verschiebung der Stahlbänder.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise an einer Einspritzpumpe für Brennkraftmaschinen dargestellt.
  • Die Abb. i zeigt einen Teil der Einspritzpumpe im Querschnitt.
  • Die Abb. 2 zeigt einen Teil der Einspritzpumpe in vergrößerter Ansicht.
  • Die Abb. 3 ist ein Schnitt nach der Linie III-111 in Abb. 2.
  • Die Einspritzpumpe nach Abb. i hat einen Nocken i, der gegen die Fläche 2 einer den federbelasteten Plunger 3 führenden Büchse 4 arbeitet. Um den Nocken i sind zwei im Durchmesser verschieden große, in ein Ölbad 5 eintauchende, endlose Stahlbänder 6 und 7 lose gelegt.
  • Die Abb. 2 und 3 zeigen auf beiden Seiten des Nockens i je einen Bund 8 bzw. 9, dessen Radius größer ist als der kleinste Radius des Nockens i, vergrößert um die Stärke der Stahlbänder 6 und 7. In der Projektion in. Richtung der Achse des Nockens i gesehen (Abb. 3) tangieren die Flanken io und i i des Nockens i an die Umfangslinie 12 des Bundes 9. Dabei springt der Nocken i zwischen den Tangierungspunkten 13 und 14 'im Bereich seiner niedrigsten Erhebung so viel gegenüber dem Bund 9 zurück, daß die Stahlbänder 6 und 7 mit Spiel zwischen,der Fläche 2 und dem Nocken i liegen. Die Dicke der Stahlbänder beträgt o,o5 bis 0,i mm.
  • Abweichend von der in Abb. i gezeigten Schmierung, bei der die Stahlbänder 6 und 7 in ein Ölbad 5 tauchen, ist auch jede andere geeignete Schmierart ohne weiteres möglich.
  • Die dargestellten Ausführungsbeispiele zeigen jeweils zwei Stahlbänder. Es können selbstverständlich auch mehr als zwei Stahlbänder oder auch nur eines derselben zur Anwendung gelangen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Antrieb, bei welchem ein Nocken gegen eine Fläche des zu bewegenden Teiles arbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß um den Nocken ein oder mehrere im Durchmesser verschieden große, endlose, z. B. in ein Ölbad (5) eintauchende Stahlbänder (6 und 7) lose gelegt sind.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten des Nockens (i) ein Bund (8, 9) vorhanden ist, dessen Radius größer ist als der kleinste Radius des Nockens (i), vergrößert um die Stärke der Stahlbänder (6 und 7).
  3. 3. Antrieb nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Projektion in Richtung der Achse,des Nockens (i) gesehen (Abb. 3) die Flanken (io und ii) des Nockens (i) an. die Umfangslinie (12) des Bundes (9) tangieren und daß der Nocken (i) zwischen den Tangierungspunkten (13 und 14) im Bereich seiner niedrigsten Erhebung um so viel gegenüber dem Bund (9) zurückspringt, daß die Stahlbänder (6 und 7) mit Spiel zwischen der Fläche (2) und dem Nocken (1) liegen.
  4. 4. Antrieb nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlbänder (6 und 7) zwischen feststehenden Flächen oder Rollen oder dergleichen seitlich geführt sind.
DENDAT817979D 1948-10-02 Nockenantrieb Expired DE817979C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE817979T 1948-10-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE817979C true DE817979C (de) 1951-10-22

Family

ID=578792

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT817979D Expired DE817979C (de) 1948-10-02 Nockenantrieb

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE817979C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1268465B (de) * 1965-02-02 1968-05-16 Ibm Deutschland Nockenantrieb
DE2931195A1 (de) * 1979-08-01 1981-02-05 Adolf Wuensch Antriebseinrichtung fuer werkzeugschlitten von stanz-biegeautomaten
DE102013219663A1 (de) * 2013-09-30 2014-11-27 Continental Automotive Gmbh Nockenwelle zum Antreiben einer Pumpe

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1268465B (de) * 1965-02-02 1968-05-16 Ibm Deutschland Nockenantrieb
DE2931195A1 (de) * 1979-08-01 1981-02-05 Adolf Wuensch Antriebseinrichtung fuer werkzeugschlitten von stanz-biegeautomaten
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