DE817574C - Motorisch angetriebener Mischer - Google Patents
Motorisch angetriebener MischerInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F35/00—Accessories for mixers; Auxiliary operations or auxiliary devices; Parts or details of general application
- B01F35/30—Driving arrangements; Transmissions; Couplings; Brakes
- B01F35/32—Driving arrangements
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28C—PREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28C5/00—Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions
- B28C5/08—Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions using driven mechanical means affecting the mixing
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Description
- Motorisch angetriebener Mischer Die Erfindung betrifft einen motorisch angetriebenen Mischer für flüssige, knetbare, Yrobkörnige wider sand- bzw. pulverförmige Stoffe. dem Hilfsvorrichtungen zum t3eschicken der Mischtrommel und zum Regeln der Mischtrommeldrehzahl sowie aufzugswinden o..dgl. zugeordnet sind, vorzugsweise Mischer mit waagerecht gelagerter Nfischtrommel.
- Bei den bekannten Mischern dieser Bauart dienen Handhebel als Stellglieder. Diese sind so angeordiiet. daß sie von einem vor dem Mischer stehenden Bedienungsmann betätigt werden müssen. Das Bedienen eines derartigen Mischers ist anstrengend, da beim Verstellen der Stellglieder oft große Widerstände zu überwinden sind. Da der Bedienungsmaiin ferner nur zwei Hände hat, aber oft vier Hilfsvorrichtungen zu überwachen und mindestens vier Stellglieder zu betätigen hat, gehört eine große Fertigkeit und Geschicklichkeit dazu, das Gerät sachgemäß und schonend zu bedienen. Normalerweise ist es nicht möglich, die Aufzugswin, de und den Mischer gleichzeitig in Betrieb zu halten, da in diesem alle eine Unfallgefahr besteht.
- Nach der Erfindung wird vorgeschlagen, dem Bedienungsmann die arbeit dadurch zu erleichtern. daß ihm eine maschinenfeste Sitzgelegenheit an bzw auf dem Mischer geboten wird. Beim Erfindungsgegenstand ist in Griff- l)zw. Tretnähe von Stellglie, dern zum Beeinflussen der Arbeit der Hilfsvorrichtungen mindestens ein Sitz angeordnet.
- Ein sitzend arbeitender Bedienungsmann wird weit weniger angestrengt als ein stehend arbeitender maschinist.
- Zweckmäß1igerweise sieht main nicht nur Handhebel, sondern auch Fußhebel vor. Das Ergebnis dieser Maßnahme ist eine schonendere Behandlung der Maschine. Es können jetzt bis zu vier Stellglieder unabhängig voneinander weich und gefühlsmäßig betätigt werden. Die einzelnen Arbeitsgänge gehen fließender ineinander über.
- Ausgestaltet wird die Erfindung ferner durch das Merkmal, als Stellglieder für die Bremse der Aufzugswinde und für das zwischen der Mischtrommel und dem Antriebsmotor elingebaute Drehrichtungswendegetriebe Handhebel, als Stellglieder für die Ein- bzw. Ausrückvorrichtung der Aufzugswinde und für die Kupplung der Beschickungsvorrichtung dagegen Fußhebel zu wählen.
- Schließlich wird empfohlen, den Sitz und die Stellglieder auf einer Plattform anzuordnen, die in Höhe des die Mischtrommel und die Vorrichtungen, tragenden, vorzugsweise Laufräder aufweisenden Rahmens angeordnet ist.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines fahrbaren Mischers schematisch und unmaßstäblich dargestellt.
- Abb. I zeigt eine Seitenansicht und Abb. 2 einen Grundriß.
- Die Hauptteile des Mischers sind die Mischtrommel I, der Rahmen 2, die Seiltrommel 3 und die Haspel 4 der im einzelnen nicht dargestellten, an sich bekannten Vorrichtung zum Beschicken der Ä!ischtrommel, die Seiltrommel 5 und die Bremse 6 (Bandbremse) für eine Aufzugswinde, die Mischtrommeltragrollen 7 und der in einem Kasten 8 eingebaute Antriebsmotor. Nicht veranschaulicht sind weitere Stellglieder, wie Hähne zum Regeln der Flüssigkeitszufuhren, Regler für den Antriebsmotor, Dosiereinrichtungen für Zuschlagstoffe usw.
- Am Rahmen 2 ist die Plattform g angebracht, auf der der Sitz 10 befestigt ist. In Reichweite eines sich auf dem Sitz niederlassen, den Bedienungsmannes befinden sich der um den Bolzen In schwenkbar gelagerte Handhebel 12 für die Bremse, der um den Bolzen 13 schwenkbar gelagerte Handhebel 14 für die Kegelkupplungen I5a und I5b, der um den Bolzen s6 schwenkbare Fußhebel I7 für die Ein- bzw. Ausrückvorrichtung der Seiltrommel 5 (Kegelkupplung) und der um den Bolzen I8 schwenkbare Fußhebel 19 für die Kupplung 20 (Kegelkupplung) der Beschickungsvorrichtung (Seiltrommel 3).
- Nicht gezeichnete Federn helfen dem Bedienungsmann bei seiner Arbeit. Änderungen der Hebelanordnung beeinflussen die Beurteilung der Erfindung nicht. Die Plattform ist in der Abb. I im Schnitt gezeichnet. Laufräder 30 tragen die ganze Maschine.
- Wirkungsweise : Die Schaltelemente der einzelnen Vorrichtungen sind an sich bekannt.
- Zieht der Bedienungsmann den Han, dhebel I4 gegen sich, dann bewegt sich die Kulissenstange 2I in Richtung des PfeilesA (Abb. I) und die mit Stellbolzen 22a versehene Kupplungsstange 22 in Richtung des Pfeiles B (Abb. 2), wodurch dieKupplung 15a zur Wirkung kommt. Die angetriebene Vorgelegewelle 23 dreht somit die Tragrollen in einer bestimmten Richtung. Wird der Handhebel 14 in entgegengesetzer Richtung verschwenkt, dann kommt die Kupplung I5a außer Eingriff und die Kupplung 15b in Eingriff. Die Tragrollen drehen sich in der anderen Richtung. Die Konstruktion des Wenldegetriebes ist an sich bekannt.
- Zieht der Bedienungsmann den Handhebel 12 an, dann bremst die Bandbremse und stellt die Seiltrommel 3 fest. Läßt er den Handhebel I2 wieder los, wird die Seiltrommel wieder freigegeben.
- Drückt Ider Bedienungsmann mit dem linken Fuß auf denFußhebel I7, dann verstellt derDrehnocken 24 die Kupplung 25, wobei die Seiltrommel 5 mit dem Stirnrad 26 und damit mit der Vorgelegewelle 23 gekuppelt wird. Die Seiltrommel 5 beginnt sich zu drehen. Beim Entlasten des Fußhebels I7 wird die Verbindung wieder gelöst.
- Drückt der Bedienungsmann mit dem rechten Fuß auf den Fußhebel I9, dann schwenkt die Nockengabelstange 29 in Richtung des Pfeiles C (Abb. I). Es wird dadurch mit Hilfe eines Exzenternockens die Kupplung 20 eingerückt, und die Seiltrommel 3 mit der Vorgelegewelle 23 gekuppelt.
- Die Seiltrommel 3 dreht sich, haspelt das Seil 27 auf, wobei die Haspeltrommeln 28 nicht gezeichnete Seile der Vorrichtung zum Beschicken der Mischtrommel mit dem Äfischgut, vorzugsweise Kies, Zement und Wasser o.dgl., aufwickeln.
- Nach Entlasten des Fußhebels 19 löst sich die Kupplung 20 wieder, und der nicht dargestellte entleerte Beschickungskasten gleitet wieder unter dem Einfluß des Eigengewichtes nach unten.
- Es kann somit die Aufzugswinde (Seiltrommel 5) in Betrieb genommen und deren Last nach Beobachtung gehoben oder gesenkt werden, während zu gleicher Zeit die Mischtrommel in Betrieb ist und auf Zuruf oder nach kurzer Beobachtung umgesteuert werden kann, ohne die Stellglieder der Aufzugswinde freigeben zu müssen.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE I. Motorisch angetriebener Mischer für flüssige, knetbare, grobkörnige oder sand- bzw. pulverförmige Stoffe, dem Hilfsvorrichtungen zum Beschicken der Mischtrommel und zum Regeln der LIischtrommeldrehzahl, Aufzugswinden 0. dgl. zugeordnet sind, vorzugsweise Mischer mit waagerecht gelagerter Mischtrommel, dadurch gekennzeichnet, daß in Griff-bzw. Tretnähe von Stellgliedern zum Beeinflusses der Arbeit der Hilfsvorrichtungen mindestens ein Sitz (IO) angeordnet ist.
- 2. Mischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellglieder zum Teil Handhebel (12, 14), zum Teil Fußhebel (I7, ) sind.
- 3. Mischer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellglieder für die Bremse der Aufzugswinde und für Drehrichtungswendegetriebe Handbebel, die Stellglieder für die Ein- bzw. Ausrückvorrichtung der Aufzugswinde und für die Kupplung der Beschickungsvorrichtung dagegen Fußhebel sind.
- 4. Mischer nach den Ansprüchen 1 und 2, , dadurch gekennzeichnet, daß der Sitz (10) und die Stellglieder (12, I4, I7, I9) auf einer Plattform (g) angeordnet sind, die in Höhe des die Mischtrommel (1) und die hilfsvorrichtungen tragenden, vorzugsweise Laufräder (30) aufweisenden Rahmens (2) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU515A DE817574C (de) | 1950-09-02 | 1950-09-02 | Motorisch angetriebener Mischer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU515A DE817574C (de) | 1950-09-02 | 1950-09-02 | Motorisch angetriebener Mischer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE817574C true DE817574C (de) | 1951-11-12 |
Family
ID=7564873
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU515A Expired DE817574C (de) | 1950-09-02 | 1950-09-02 | Motorisch angetriebener Mischer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE817574C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE942909C (de) * | 1952-02-21 | 1956-05-09 | Otto Butter | Fahrbare zweiraedrige Mischvorrichtung fuer Baustoffe aller Art |
-
1950
- 1950-09-02 DE DEU515A patent/DE817574C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE942909C (de) * | 1952-02-21 | 1956-05-09 | Otto Butter | Fahrbare zweiraedrige Mischvorrichtung fuer Baustoffe aller Art |
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