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DE81735C - - Google Patents

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Publication number
DE81735C
DE81735C DENDAT81735D DE81735DA DE81735C DE 81735 C DE81735 C DE 81735C DE NDAT81735 D DENDAT81735 D DE NDAT81735D DE 81735D A DE81735D A DE 81735DA DE 81735 C DE81735 C DE 81735C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
vessel
cylinder
level
inflow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT81735D
Other languages
English (en)
Publication of DE81735C publication Critical patent/DE81735C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D3/00Apparatus or devices for controlling flow of liquids under gravity from storage containers for dispensing purposes
    • B67D3/0058Details
    • B67D3/0061Details of liquid containers, e.g. filling, emptying, closing or opening means
    • B67D3/0067Details of liquid containers, e.g. filling, emptying, closing or opening means relating to shape or materials, e.g. bag-in-box packages [BIB], pouches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bisher benutzte man Schwimmer und Ventile sowie Ueberlaufrohre, um den Stand einer Flüssigkeit in einem Gefäfs mit ungleichem Zu- und Abflufs auf einer Höhe zu halten.
Vorliegende Zeichnung veranschaulicht einen Apparat, der ohne obengenannte Theile arbeitet.
In dem Gefäfs α (Fig. 1,2,3 un^ 4·)» dessen Form eine sehr verschiedene sein kann, befindet sich der an der horizontalen, drehbaren Welle b befestigte, vollständig dicht abgeschlossene hohle Halbcylinder c, dessen gesammtes specifisches Gewicht halb so grofs ist wie dasjenige der Flüssigkeit, deren Stand auf einer Höhe gehalten werden soll. Füllt man das Gefäfs bis an die Mitte der Welle mit Flüssigkeit (Fig. 1), so bleibt der Halbcylinder in seiner horizontalen Lage, weil der Auftrieb keine Wirkung auf denselben ausüben kann.
Der Halbcylinder ändert aber seine Lage, sobald man so viel Flüssigkeit hinzugiefst, dafs sie unter gewöhnlichen Verhältnissen die horizontale Fläche des Hohlcylinders gerade überschwemmen würde. In diesem Falle wird letzterer durch den Auftrieb um seine Achse gedreht (Fig. 2), und zwar um so mehr, je mehr man Flüssigkeit zugiefst, und so lange, bis er sich um i8o° gedreht hat (Fig. 3). Während dieses Drehens findet ein Steigen oder Fallen der Flüssigkeit nicht statt, sondern ihr Niveau bleibt in allen Stellungen des HaIbcylinders mit dessen Achse in einer Höhe, weil das durch den Auftrieb verdrängte Volumen des Halbcylinders durch ein gleiches Volumen Flüssigkeit gleichzeitig ersetzt wird.
Unter denselben Verhältnissen findet auch der Ausflufs der Flüssigkeit aus dem Gefäfs statt. Das ausfliefsende Volumen Flüssigkeit wird durch ein gleiches Volumen des sich im entgegengesetzten Sinne des Pfeilstriches drehenden Halbcylinders gleichzeitig ersetzt, und zwar so lange, bis dieser seine ursprüngliche horizontale Lage (Fig. 1) wieder eingenommen hat.
Ist der Zuflufs des Gefäfses gröfser wie dessen Abflufs, so dreht der Halbcylinder sich in der Richtung des Pfeilstriches; im umgekehrten Falle dreht derselbe sich in entgegengesetzter Richtung. Ist der Zuflufs gleich dem Abflufs, so bleibt der Halbcylinder in Ruhe.
Ist das Gefäfs geschlossen (Fig. 5) und steht unter Druck, so functionirt der Halbcylinder auf dieselbe Art und Weise wie in einem offenen Gefäfse. Die über dem Niveau befindliche Luft wird in dem Verhältnifs, wie die Flüssigkeit in das Gefäfs einströmt, durch das Volumen des aus der Flüssigkeit auftauchenden Halbcylinders zusammengeprefst. Das Umgekehrte findet beim Ausströmen der Flüssigkeit statt.
Bei offenen und geschlossenen Gefäfsen kann das Drehen des Halbcylinders dazu benutzt werden, um vermittelst bekannter Theile eine Alarmvorrichtung in Gang zu setzen oder um den Zu- oder Abflufs eines Gefäfses durch Ventile so genau zu reguliren, wie dieses auf eine andere Art und Weise, z. B. vermittelst Schwimmer, nicht möglich ist.
Der Apparat eignet sich aber nicht allein dazu, um den Stand einer Flüssigkeit auf einer Höhe zu halten, sondern man kann ihn auch benutzen, um Flüssigkeiten zu messen oder abzufüllen.
Befestigt man an dem Halbcylinder einen Gradbogen d (Fig. 7) mit entsprechender Theilung, ebenso an dem Gefäfs einen Zeiger e, so giebt dieser auf directem Wege das Volumen Flüssigkeit an, was ausgeflossen ist, weil letzteres durch ein gleiches des Halbcylinders ersetzt wird.
Verbindet man das Gefäfs durch ein Rohr und einen Zweiweghahn mit einem anderen Gefäfs f (Fig. 7), welches einen gewissen Querschnitt hat, so mufs sich dieses bis zu einer bestimmten Höhe stets gleichmäfsig füllen, weil beide Gefäfse durch das Rohr g mit einander communiciren. Durch Umdrehen des Zweiweghahnes h kann dieses abgemessene Quantum Flüssigkeit in ein anderes Gefäfs entleert werden.
Die Fig. 8 zeigt eine Einrichtung zum Abfüllen vermittelst dieses Apparates. Der Kegel i des Hahnes ist in die Gefäfswand eingedichtet; das Gehäuse desselben k ist durch ein heberförmiges Rohr Z verlängert, durch welches die Flüssigkeit aus dem Gefäfs in die Flasche fliefst und in dieser denselben Höhestand wie in letzterem erreicht. Soll die gefüllte Flasche durch eine, leere ersetzt werden, so wird das Gehäuse gedreht, wodurch der Heber aus dem Flaschenhals und so lange aufser Thätigkeit tritt, bis das Gehäuse wieder in seine frühere Stellung zurückgedreht wird. Der Kanal m dient dazu, um den Heber zu füllen, wenn mit dem Abfüllen begonnen werden soll.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein FlUssigkeitstand-Ausgleicher für offene und geschlossene Gefäfse mit ungleichem Zu- und Abflufs, gekennzeichnet durch einen um eine horizontale Achse drehbaren Halbcylinder, dessen specifisches Gewicht ein solches ist, dafs er durch den Zu- oder Abflufs des Gefäfses infolge der Veränderung der Gröfse des Auftriebes so um seine Achse gedreht wird, dafs dabei entsprechend diesem gröfseren oder geringeren Auftriebe mehr oder weniger aus der Flüssigkeit heraustritt und auf diese Weise den Stand derselben stets in gleicher Höhe erhält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT81735D Active DE81735C (de)

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ID=354195

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT81735D Active DE81735C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE81735C (de)

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