DE817215C - Brillengestell - Google Patents
BrillengestellInfo
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- DE817215C DE817215C DEP22254A DEP0022254A DE817215C DE 817215 C DE817215 C DE 817215C DE P22254 A DEP22254 A DE P22254A DE P0022254 A DEP0022254 A DE P0022254A DE 817215 C DE817215 C DE 817215C
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Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02C—SPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
- G02C5/00—Constructions of non-optical parts
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02C—SPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
- G02C11/00—Non-optical adjuncts; Attachment thereof
- G02C11/02—Ornaments, e.g. exchangeable
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Description
- Brillengestelle, deren Bügel und zwischen diesen liegende Mittelteile (Fassungsränder und Nasensteg) aus hellem, durchscheinendem oder. - durchsichtigem, transparentem oder hellgeflecktem Material aus plastischen Kunststoffen, wie Celluloid o. dgl., bestehen, sind deshalb beliebt, weil sie das Aussehen des Brillenträgers weniger beeinträchtigen als dunkle Brillengestelle. Sie haben aber den Nachteil, daß die von oben kommenden Lichtstrahlen, also gerade 'die meisten und wirksamsten Lichtstrahlen, an den oberen Rändern der Glasfassungen störende, den Augen. schädliche Reflexe hervorrufen. Deshalb wird vielfach das Brillengestell mit dunklem Mittelteil und dunklen Bügeln verwendet trotz dessen häufig störenden Aussehens.
- Gemäß der Erfindung ist es jedoch gelungen, den erwähnten Nachteil der Brillengestelle mit hellem Mittelteil überraschend wirksam zu beseitigen und dabei noch mehrere weitere Vorteile zu gewinnen.
- Das Neue besteht im wesentlichen darin, daß oben über die beiden hellen, lichtdurchlässigen Fassungsränder der Brille je ein zweckmäßig bogenförmig gestalteter Streifen aus dunklerem Material, vorzugsweise aus einem Werkstoff, der dem der eigentlichen Fässungsränder gleichartig ist, gelegt und mit den Fassungsrändern fest verbunden ist. Der Streifen kann auch über das gesamte Mittelteil gelegt werden, also nicht nur über die Fassungsränder allein, sondern auch über den diese verbindenden Nasensteg, und kann vielerlei Formen haben.
- Er kann mit dem unter ihm liegenden Fassungsrand aus ein und demselben Material sein und sich nur durch die Farbe von diesem unterscheiden. Der dunkle Rand kann aber auch durch Einfärbung erzielt oder durch Aufkittung oder Kaschierung von zweiseitig aufgelegtem Material hergestellt werden.
- Diese bogenförmigen Streifen lassen sich gleichzeitig vorteilhaft als Backen- bzw. Bügelträger verwenden, so daß die Ausbildung der eigentlichen Brillenglasfassungsränder als Backen- bzw. Bügelträger entbehrlich wird. Dadurch können die so gebildeten Backen mit dem Bügelscharnier, ohne Rücksicht auf die Materialstärke des Fassungsrandes, beliebig stark gemacht werden, was zur Folge hat, daß das bisher häufig vorkommende Brechen der Fassungsränder infolge der Hebelwirkung der Ohrbügel beim Auf- und Absetzen so gut wie völlig ausgeschaltet wird.
- Zweckmäßig ist noch eine Metalleinlage in der dunklen Streifenverstärkung vorgesehen. Hierdurch werden vorzeitige Brüche der Brillenmittelteile ganz beseitigt, und außerdem können die Scharniere der Bügelträger damit gleichzeitig verbunden werden. Endlich ergibt sich von selbst eine höhere Lage der Backen bzw. Ohrbügel und damit eine noch bessere Sicht nach der Seite, als dies bei vielen bisherigen Brillenmodellen der Fall war. Der sonst vorhandene, durch den Brillenbügel bewirkte seitliche Sichtschatten kommt dadurch in Wegfall. Außerdem wird ein überraschend gutes Aussehen der Brille beim Tragen erreicht, da die dunklen Streifen über den Fassungsrändern bzw. über dem Mittelteil sich den Augenbrauen anpassen, besonders wenn ihre Farbe derjengen der Augenbrauen entsprechend gewählt wird. Dabei behält die Brille trotz der dunklen aufgelegten Streifen die Unauffälligkeit der hellen Brille; die dunklen Streifen schalten aber den Nachteil der hellen Brillen, und zwar die unangenehm störenden Reflexe aus.
- Vier Ausführungsbeispiele sind in den Zeichnungen dargestellt.
- Fig. i zeigt die Brille im Schnitt nach Linie A-B der Fig. 2 ; Fig. 2 ist eine Draufsicht. und die Fig.3 bis 5 stellen drei weitere Ausführungsformen des Mittelteils samt den dunkler gehaltenen Streifen je in Vorderansicht dar.
- Bei dem Brillenmittelteil sind die Fassungsränder stets mit c und der Steg mit b bezeichnet, während die Bügel mit i und die die Scharniere d tragenden Backen mit e bezeichnet sind.
- Gemäß Fig. i und 2 sind die beiden über den Fassungsrändern angebrachten dunkleren Streifen h zur Befestigung der Scharniere d ausgenutzt, und die Ohrbügel i m,it Verstärkungseinlagen j aus Metall versehen, die durch Niete o. dgl. mit den Scharnieren d verbunden sind.
- Gemäß Fig. 3 sind auch die Streifen lt mit Verstärkungseinlagen k ausgerüstet.
- Fig. 4 zeigt, daß .die Streifen la mit dem Steg b aus einem Stück bestehen können. Nach Fig. 5 kann der Körper, aus dem die Streifen !i und der Steg b bestehen, bei na noch weiter an den Fassungsrändern herabgeführt sein.
Claims (1)
- PATEN TA\St'RCCHE: i. Brillengestell mit gut lichtdurchlässigem Mittelteil, dadurch gekennzeichnet, daß oben über die Fassungsränder (a) je ein weniger lichtdurchlässiger Streifen (k) gelegt ist. z. Brillengestell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen (1a) aus einem Stoff hergestellt ist, der demjenigen des Brillenmittelteils (a, b) gleichartig ist. 3. Brillengestell nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen (!i) als Scharnierbacke (e) ausgebildet ist. 4. Brillengestell nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Scharnierbacken (e) etwa in Höhe des oberen Bogens der Fassungsränder (a) angeordnet sind. 5. Brillengestell nach Anspruch i oder den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der weniger lichtdurchlässige Streifen (h) mit einer Verstärkungseinlage (k) ausgerüstet ist. 6. Brillengestell nach Anspruch i oder den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Streifen (h) mit dem, gegebenenfalls nach unten (bei m), verlängerten Brillensteg (b) aus einem Stück bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP22254A DE817215C (de) | 1948-11-21 | 1948-11-21 | Brillengestell |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP22254A DE817215C (de) | 1948-11-21 | 1948-11-21 | Brillengestell |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE817215C true DE817215C (de) | 1951-10-22 |
Family
ID=7368648
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP22254A Expired DE817215C (de) | 1948-11-21 | 1948-11-21 | Brillengestell |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE817215C (de) |
-
1948
- 1948-11-21 DE DEP22254A patent/DE817215C/de not_active Expired
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