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DE816909C - Augenhaftglas und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Augenhaftglas und Verfahren zu seiner Herstellung

Info

Publication number
DE816909C
DE816909C DEP10411A DEP0010411A DE816909C DE 816909 C DE816909 C DE 816909C DE P10411 A DEP10411 A DE P10411A DE P0010411 A DEP0010411 A DE P0010411A DE 816909 C DE816909 C DE 816909C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glass
refractive index
eye
adhesive
manufacture
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP10411A
Other languages
English (en)
Inventor
Hubert Dr Schroeder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP10411A priority Critical patent/DE816909C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE816909C publication Critical patent/DE816909C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02CSPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
    • G02C7/00Optical parts
    • G02C7/02Lenses; Lens systems ; Methods of designing lenses
    • G02C7/04Contact lenses for the eyes

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description

  • Durch die Einführung der Augenhaftgläser ist, man dem Ideal der unsichtbaren Brille um ein beträchtliches Stück näher gekommen. Störend wirkt lediglich für den Betrachter der gläserne Glanz der Haftgläser.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt, diesen Glanz so weit abzuschwächen, daß er sich von dem natürlichen Glanz der Augen praktisch nicht mehr unterscheidet. Dies wird durch Verwendung mindestens einer reflexändernden Oberflächenschicht auf dem Haftglas ereicht. Im Gegensatz zu reflexvermindernden Schichten auf Glas-Luft-Flächen haben diese jedoch die Bedingung zu erfüllen, daß der Brechungsindex, falls es sich um eine einfache reflexvermindernde Schicht handelt, zwischen dem Brechungsindex des Haftglases und dem der Tränenflüssigkeit liegt. Diese Bedingung ist durch verschiedene Arten von Einfachschichten zu verwirklichen, von denen offensichtlich nur solche im Sinne der vorliegenden Erfindung Verwendung finden können, welche gleichzeitig mechanisch genügend fest und in der Tränenflüssigkeit völlig unlöslich sind. Als besonders gut geeignet erweisen sich die subtraktiven Oberflächenschichten, bei denen die Änderung der Brechzahl durch Entfernung gewisser Glasbestandteile auf chemischem oder elektrischem Wege erfolgt. Bei additiven Schichten ist es unter Umständen schwierig, die Forderung einer zwischen den Brechzahlen von Haftglas und Tränenflüssigkeit liegenden Brechzahl gleichzeitig mit der der chemischen Unangreifbarkeit zu erfüllen; in diesem Falle kann es daher zweckmäßig sein, statt einer einfachen Schicht zwei oder mehrere Schichten aufzubringen, deren Brechzahlen und Dicken dann nach bekannten rechnerischen Verfahren festzulegen sind und für sich allein die obenerwähnte Bedingung nicht mehr zu erfüllen brauchen, aber durch ihr Zusammenwirken die gestellte Bedingung erfüllen.
  • Zu erwähnen ist noch, daß die Oberflächenschichten auch durch Aufdampfen bzw. Zerstäuben entsprechender Stoffe erzeugt «-erden können.
  • In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel des neuen Augenhaftglases i mit einer reflexvermindernden Schicht 2 schematisch im Querschnitt dargestellt. Die Schicht 2 ist übertrieben dick wiedergegeben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Augenhaftglas, gekennzeichnet durch mindestens eine reflexändernde Oberflächenschicht, deren Brechungsindex zwischen dem Brechungsindex der Tränenflüssigkeit und dem Brechungsindex des Haftglases liegt.
  2. 2. Haftglas nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die Oberflächenschichten) der Glasaußenfläche reflexvermindernd wirkt (wirken).
  3. 3. Verfahren zur Herstellung der Haftgläser nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächenschichten durch eine chemische oder elektrische Behandlung der Glasoberflächen oder durch Aufdampfen bzw. Zerstäuben solcher Stoffe erzeugt werden, die dabei auf dem Glas festhaftende Oberflächenschichten ergeben.
DEP10411A 1948-10-02 1948-10-02 Augenhaftglas und Verfahren zu seiner Herstellung Expired DE816909C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP10411A DE816909C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Augenhaftglas und Verfahren zu seiner Herstellung

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DEP10411A DE816909C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Augenhaftglas und Verfahren zu seiner Herstellung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE816909C true DE816909C (de) 1951-10-15

Family

ID=7362865

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP10411A Expired DE816909C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Augenhaftglas und Verfahren zu seiner Herstellung

Country Status (1)

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DE (1) DE816909C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE888763C (de) * 1950-01-17 1953-09-03 Mueller Welt G M B H Verfahren zum Herstellen von Haftglaesern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE888763C (de) * 1950-01-17 1953-09-03 Mueller Welt G M B H Verfahren zum Herstellen von Haftglaesern

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