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DE816877C - Verfahren zur Herstellung eines Fraesers, insbesondere fuer die Holzbearbeitung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Fraesers, insbesondere fuer die Holzbearbeitung

Info

Publication number
DE816877C
DE816877C DEH1241A DEH0001241A DE816877C DE 816877 C DE816877 C DE 816877C DE H1241 A DEH1241 A DE H1241A DE H0001241 A DEH0001241 A DE H0001241A DE 816877 C DE816877 C DE 816877C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
milling cutter
cast
woodworking
teeth
cutting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH1241A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz W Hitzler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH1241A priority Critical patent/DE816877C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE816877C publication Critical patent/DE816877C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D19/00Casting in, on, or around objects which form part of the product
    • B22D19/06Casting in, on, or around objects which form part of the product for manufacturing or repairing tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description

  • Gegenstand der Erfindung ist ein neuartiges Verfahren zur Herstellung von Fräsern, wie solche vorzugsweise in der holzverarbeitenden Industrie Verwendung finden. Für derartige Fräser muß hochwertiges Material genommen werden, was sehr hohe Gestehungskosten verursacht. Minderwertiges Material für derartige Fräser kommt nicht in Betracht; da die Schneidzähne einem zu starken Verschleiß unterworfen wären.
  • Die Erfindung geht nun davon aus, die Gestehungskosten des Fräsers soweit als möglich herabzusetzen und trotzdem einen Fräser zu schaffen, der allen an ihn gestellten Forderungen gerecht wird, insbesondere einem geringeren Verschleiß ausgesetzt ist. Zweck der Erfindung ist es also, ein besseres und billigeres Werkzeug auf den Markt zu bringen, als dies bisher möglich war.
  • Das neue Verfahren besteht darin, daß die Schneidzähne in einen Gußkörper eingegossen werden. Zweckmäßigerweise wird das Verfahren so ausgeübt, daß die Schneidzähne aus einem hochwertigen Material bestehen, die in einen Gußkörper von z. B. Leichtmetall eingegossen werden. Man erhält demnach nach diesem Verfahren einen Fräser für die Holzbearbeitung mit eingegossenen Zähnen aus beliebigem, zweckentsprechenden Material in einem Körper aus Leichtmetall. Durch das Verfahren wird vor allen Dingen der Vorteil erreicht, daß es jetzt bei der Fräserfertigung möglich ist, die dem Verschleiß unterworfenen Teile des Fräsers, also die Zähne, aus hochwertigem Material und den Körper selbst aus einer wesentlich billigeren, aber zähen und bruchfesten Leichtmetallegierung herzustellen. `''eitere Vorteile sind große Standzeit durch Verwendung von hochwertigem Material, geringer Verschleiß und niedriger Preis.
  • Bei dem nach dem Verfahren hergestellten Fräser ist zweckmäßigerweise der Fuß des Schneidzahnes profiliert, um ein Lösen des eingegossenen Schneidzahnes zu verhindern. Auch können in dem Fuß des Schneidzahnes eine oder mehrere Schrauben sitzen, die, zum besseren Halten des Schneidzahnes in dem gegossenen Fräserkörper dienen.
  • Eingehende Versuche haben ergeben, daß die Betriebssicherheit dieser Fräser mit eingegossenen Zähnen weit größer ist als bei Werkzeugen der bisher üblichen Verfahren der Zahnveredelung durch Aufsetzen von hochwertigem Material auf die fertigen Zähne.
  • Das Verfahren ist an Hand der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • Fig. i stellt eine Vorderansicht eines nach dem Verfahren hergestellten Fräsers dar, während Fig. 2 eine Seitenansicht im Schnitt zeigt.
  • Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der Fräser aus den Schneidzähnen i mit einem Fuß 2, der zweckmäßigerweise profiliert ist. Diese Füße 2 werden von einem Fräserkörper 3 gehalten. Die Zähne i, welche je nach Beanspruchung mit entsprechenden Profilen versehen sind, können zur Erhöhung der Sicherheit auch noch mit Stiften, Schrauben 4 o. dgl. ausgestattet sein. So zeigt das Ausführungsbeispiel, daß von unten her in die Füße 2 mehrere Schrauben 4 eingesetzt sind.
  • Gemäß dem Verfahren werden nun bei der Herstellung eines Fräsers, insbesondere für die Holzbearbeitung, die Schneidzähne in einen Gußkörper eingegossen. Dabei verwendet man vorteilhafterweise für die Schneidzähne i hochwertiges Material und für den einen Gußkörper bildenden Fräserkörper 3 ein Leichtmetall. Bei dem Verfahren werden nun die Zähne i und bei Anwendung der Sicherungsschrauben 4 auch diese wie bei normalem Kernguß in eine entsprechende Form eingelassen und durch Eingießen des Fräserkörpermaterials zu einer Einheit verbunden.
  • Selbstverständlich können das in der Fertigung zur Verwendung kommende :Material sowie die sonstigen technischen Daten (Durchmesser, Profile, Zahnform usw.) bei diesen Fräsern vollständig den jeweiligen Erfordernissen und den betriebsnotwendigen Verwendungszwecken angepaßt werden.
  • Die Bezeichnung Gußkörper ist so aufzufassen, daß Materialien in Frage kommen, die gießbar sind. Demnach kommt nicht, wie vorstehend angegeben, nur Leichtmetall in Frage, sondern auch andere Gießmittel, z. B. Stahiguß. Auch ist es nicht unbedingt notwendig, daß die Gußkörper metallisch sind, denn es läßt sich die Erfindung in gleicher «'eise verwirklichen, wenn die Schneidzähne aus einem hochwertigen Material bestehen, während der die Schneidzähne aufnehmende Körper aus einern gegossenen Material beliebiger Art besteht, so da13 auch Kunststoff, etwa sogar Bakelit, in Frage kommen kann.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung eines Fräsers, insbesondere für die Holzbearbeitung, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidzähne in einen Gußkörper eingegossen werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidzähne aus einem hochwertigen Material bestehen, die in einen Gußkörper von Leichtmetall eingegossen werden.
  3. 3. Fräser nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fuß (2) des Schneidzahnes (i) profiliert ist, um ein Lösen des eingegossenen Schneidzahnes zu verhindern.
  4. 4. Fräser nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ful3 (2) des Schneidzahnes (i) eine oder mehrere Schrauben (4) sitzen, die zum besseren Halten des Schneidzahnes (i) in dem gegossenen Fräserkörper(3) dienen.
DEH1241A 1950-01-14 1950-01-14 Verfahren zur Herstellung eines Fraesers, insbesondere fuer die Holzbearbeitung Expired DE816877C (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE816877C true DE816877C (de) 1951-10-15

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Country Status (1)

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DE (1) DE816877C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1043137B (de) * 1956-06-02 1958-11-06 Faber Castell A W Fraeser fuer Bleistiftspitzmaschinen

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