DE816369C - Einrichtung zum Aufziehen der Feder von Laufwerken in Spielzeugen - Google Patents
Einrichtung zum Aufziehen der Feder von Laufwerken in SpielzeugenInfo
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- DE816369C DE816369C DEP17901D DEP0017901D DE816369C DE 816369 C DE816369 C DE 816369C DE P17901 D DEP17901 D DE P17901D DE P0017901 D DEP0017901 D DE P0017901D DE 816369 C DE816369 C DE 816369C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H29/00—Drive mechanisms for toys in general
- A63H29/02—Clockwork mechanisms
- A63H29/04—Helical-spring driving mechanisms
Landscapes
- Toys (AREA)
Description
- Einrichtung zum Aufziehen der Feder von Laufwerken in Spielzeugen Das übliche Aufziehen der Laufwerke von Spielzeugen mit Schlüssel ist besonders für Kinder ein umständlicher Vorgang und meist mit Ärger verbunden, da in den meisten Fällen der Schlüssel über kurz oder lang verlorengeht oder lange gesucht werden muß. Wird aber andererseits der Schlüssel fest angebracht, dann stellt er einen Schönheitsfehler dar, der den Federantrieb des Spielzeuges *in Vergleich zu dem Motorantrieb des Originals allzu stark hervortreten läßt. Außerdem stehen derartige Schlüssel vor und beeinträchtigen das gefällige Aussehen des Spielzeugs und dessen Handlichkeit.
- Demgegenüber ist die Erfindung eines Aufzugs des Federlaufwerkes in Spielzeugen, insbesondere in Spielzeugautos, dadurch gekennzeichnet, daß zum Aufzug des Federlaufwerks (las Spielzeuggehäuse selbst verwendet wird.
- Der Aufzuz des Federlaufwerks wird hierbei durch relative Verdrehung oder Verschiebung zweier Hauptteile des Spielzeuggehäuses, z. B. Gehäusevorderteil gegenüber Gehäusehinterteil, ermöglicht. In der praktischen Ausführung, insbesondere an Spielzeugautos geschieht der Aufzug des Federwerkes durch den Gehäusehauptteil, zweckmäßig den Gehäusevorderteil, vorzugsweise mittels einer Kupplung, möglichst einem Ratschentrieb auf der Federaufzugseite.
- Die neue Art des Federaufzuges bei Federlaufwerken von Spielzeugen, insbesondere Spielzeugautos hat den Vorteil einer besonderen Einfachheit und Handlichkeit, da auch bei kleinster Ausführung des Spielzeuges die beiden zu verdrehenden Teile leicht anzufassen und zu bedienen sind.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an einem Spielzeugauto dargestellt: Das Gehäuse des Spielzeugautos besteht aus zwei selbständig geformten Körpern aus Blech oder Preßstoff oder Spritzguß, und zwar dem Autovorderteil a und dem Autohinterteil b, welche etwa am Ort der bei großen Autos üblichen Spritzwand mit je einer senkrechten Trennwand a' bzw. b1 einander berühren und dabei um eine in der Längsmittelachse des Spielzeugautos angeordnete waagerechte Hohlwelle c, die selbst wieder auf einem im Autohinterteil b befestigten langen Achsstift d lose drehbar ruht, gegeneinander vierdrehbar sind. Auf der Hohlwelle c ist innerhalb des Autovorderteils a ein Ratschenrad e und innerhalb des Autohinterteils b ein Ratschenrad f. Auf das Ratschenrad e im Autovorderteil wirkt die Ratschenklinke e1, welche mit einem Klinkenbolzen e2 an der Trennwand a1 des Autovorderteils a angebracht ist, so daß beim Drehen bzw. auch bei einem pendelnden Drehen des Autogehäusevorderteils a um die Hohlwelle c bzw. um den Achsstift d, durch das nur in der einen Drehrichtung stattfindende Eingreifen der Ratschenklinke e' in das Ratschenrad e, ein Drehen der Hohlwelle c in einer Richtung erfolgt, wobei jedes Rückdrehen der Hohlwelle c durch das zweite Ratschenrad f verhindert wird, da dessen Ratschenklinke f' mit einem Klinkenbolzen f' in der Trennwand b' des hinteren Autogehäuseteils b gelagert, durch ihr jeweiliges Einschnappen in die Zähne des zweiten Ratschenrades f das Rückdrehen der Hohlwelle c sperrt und nur deren Vorwärtsdrehung durch die Vorderratsche e, e', e= zuläßt.
- Die Hohlwelle c ragt mit vorstehenden Wellenzapfen cl in das Gehäuse G eines Doppelfederwerks hinein und nimmt mit ihrem Mitnehmerstift h das Innenende der ersten Bandfeder i mit und spannt dieselbe. Das Außenende dieser Bandfeder überträgt seine Kraft durch einen zweiten Mitnehmerstift h' auf das Federgehäuse g, und dieses ist mit einem dritten Mitnehmerstift 112 wieder mit der zweiten Bandfeder k verbunden, wodurch auch diese aufgezogen wird. Das Innenende der zweiten Bandfeder k gibt endlich die Kraft durch einen weiteren Mitnehmerstift k3 an die Hohlwelle m eines auf dem Achsstift d lose drehbar gelagerten Zahnrads M', welches wiederum mit entsprechender Übersetzung über Ritzet zz, Zahnrad o, Ritzet p. Zahnrad q, das Ritzet r der Antriebswelle s der Autohinterräder antreibt.
- Nach dem Aufziehen des Doppelfederwerks g kann das Gehäusevorderteil a des Spielzeugautos durch Zurückdrehen uni die Welle c ohne weiteres wieder in die für das Fahren gebrauchte Lage gebracht werden, wobei die Ratschen e' und f' mit den Ratschen e und f im Eingriff bleiben, also eine Ausschaltung nicht vorgenommen zu «erden braucht.
- Das Laufen der Vorderrüder 1t und deren Lenkung und Lagerung v wird durch den netten Federaufzug in keiner Weise beeinflußt, ja es wird sogar gleichzeitig eine gewisse selbsttätige VerNvendbarkeit des Gehäuses erreicht, wodurch alle vier Autoräder ohne besondere Federung den Boden ständig; gleichmäßig berühren und auch eilt Rutschen der Hinterräder weniger eintritt. -,vie bei Spielzeugautos mit ganz starr angeordneten :ochsen und Rädern.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Aufziehen der Feder von Laufwerken in Spielzeugen, insbesondere Spielzeugautos, dadurch gekennzeichnet, daß zum Aufziehen des Federlaufwerkes die einzelnen Spielzeuggehäuse (a) selbst, gegeneinander frei drehbar, verwendet werden.
- 2. Einrichtung zum Aufziehen der Feder von Laufwerken, insbesondere in Spielzeugautos nach Anspruch T, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufzug des Federlaufwerks (";) durch Verdrehung zweier Hauptteile des Spielzeuggehäuses, z. B. Gehäusevorderteil (a.) gegenüber Gehäusehinterteil (b), ermöglicht wird.
- 3. Einrichtung zum Aufziehen der Feder von Laufwerken in Spielzeugen, insbesondere Spielzeugautos nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufzog des Federlaufwerks (g) durch den Gehäusevorderteil (a) gegenüber dem Gehäusehinterteil über eine Kupplung (e, e1, e2), vorzugsweise einen Ratschentrieb (e, e1, e'), auf der Federaufzugseite (cl, hl) erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP17901D DE816369C (de) | 1948-10-12 | 1948-10-12 | Einrichtung zum Aufziehen der Feder von Laufwerken in Spielzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP17901D DE816369C (de) | 1948-10-12 | 1948-10-12 | Einrichtung zum Aufziehen der Feder von Laufwerken in Spielzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE816369C true DE816369C (de) | 1951-10-11 |
Family
ID=7366757
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP17901D Expired DE816369C (de) | 1948-10-12 | 1948-10-12 | Einrichtung zum Aufziehen der Feder von Laufwerken in Spielzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE816369C (de) |
-
1948
- 1948-10-12 DE DEP17901D patent/DE816369C/de not_active Expired
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