DE816067C - Fuellhalter mit massiver Feder, vorzugsweise aus Glas - Google Patents
Fuellhalter mit massiver Feder, vorzugsweise aus GlasInfo
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- DE816067C DE816067C DESCH441A DESC000441A DE816067C DE 816067 C DE816067 C DE 816067C DE SCH441 A DESCH441 A DE SCH441A DE SC000441 A DESC000441 A DE SC000441A DE 816067 C DE816067 C DE 816067C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43K—IMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
- B43K8/00—Pens with writing-points other than nibs or balls
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- Pens And Brushes (AREA)
Description
- Die Erfindung betrifft Füllhalter mit massiver Feder, d. h. mit nicht gespaltenen Federn aus Glas, Stein, Metall, Kunststoff oder anderen geeigneten Materialien. Solche Füllhalter bestehen in der Regel aus einem Behälter, der den Tintenraum umschließt, und einer vorn anschraubbaren Schraubhülse, in die im allgemeinen unmittelbar die Feder eingesetzt wird. Diese wird üblicherweise aus Glas hergestellt und weist einen Durchmesser von etwa 4,5 mm und mehr auf. Zur besseren Fortleitung der Tinte enthält sie eine Anzahl von Längsriefen.
- Die Erfindung betrifft nun einen Füllhalter, bei dem die Federn einen wesentlich kleineren Durchmesser als üblich von etwa nur 3 mm und weniger aufweisen. Bei der Verwendung so dünner massiver Federn ist man zu der Annahme geneigt, daß diese Federn eher zum Kratzen neigen und das Schreiben damit schwerfälliger wird. Auch ist zunächst anzunehmen, daß der Tintenfluß infolge der kleineren Oberfläche schlechter ist und daß die Feder an der Spitze leichter splittert. Umfangreiche Versuche haben überraschenderweise das Gegenteil bewiesen.
- Die massiven Federn werden bekanntlich zur Tintenleitung mit Längsrippen, und zwar in der Regel neun Stück, versehen. Wird ein Glasstab mit einem solchen Profil auf den erfindungsgemäßen kleinen Durchmesser von etwa 3 mm und weniger herabgezogen, so weisen die nunmehr auch kleineren Rillen eine größere Kapillarität auf, womit auch eine größere Saugfähigkeit der dünneren Feder verbunden ist. Weiterhin neigen die nunmehr kleineren Rippen der Feder auch weniger zum Absplittern als die größeren, wenn die Feder z. B. beim Schreiben gegen Hindernisse stößt. Offenbar treten aber die kleineren Rippen gegenüber dem gemeinsamen Glaskern auch flächenmäßig mehr zurück, da die Federn mit kleinerem Durchmesser weicher und nicht so kratzig und hart wie die Federn mit dem üblichen großen Durchmesser schreiben. Dabei kommt begünstigend hinzu, daß die dünne Massivfeder infolge der Elastizität gegenüber den Druckschwankungen beim Schreiben nachgiebiger ist als die Federn starken Durchmessers.
- Die bei den dünneren Federn größere Gefahr, daß die Feder bei Stößen, Erschütterungen u. dgl. abbricht, kann behoben werden, wenn die Feder bis dicht an der Spitze in einem Zwischenstück gelagert ist. Zwischenstücke, bei denen die Feder am Kopf und zangenartig auch in der Nähe der Spitze gehalten wird, sind zu dem Zwecke bekannt, ein leichtes Auswechseln der Feder zu ermöglichen. Bei den gemäß der Erfindung zur Verwendung kommenden dünnen Federn ist es jedoch zweckmäßig, das Zwischenstück nicht nur am Kopf und an der Spitze der Feder, sondern auf der ganzen gemeinsamen Länge anliegen zu lassen, zumal hierbei auch die Kapillarwirkung der feinen Federrillen besser zur Wirkung kommt. Auch ist es vorteilhaft, wie bereits vorgeschlagen, zur besseren Luftzirkulation noch besondere Kanäle in Form von Nuten oder Bohrungen vorzusehen.
- Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Dort bedeuten i die Wandung des Füllhaltergehäuses, 2 den Tintenraum, 3 die anschraubbare Schraubhülse, 4 das Zwischenstück zur Halterung der erfindungsgemäß besonders dünnen Massivfeder 5. In dem Zwischenstück 4 oder der Schraubhülse 3 können besondere Kanäle in Form von Nuten oder Bohrungen angeordnet sein, die für eine geordnete Luftzirkulation sorgen. Im vorliegenden Falle sind bei 8 zwei oder mehr Bohrungen angebracht, die in einem dem Luftzutritt zugänglichen Raum 9 enden. Beim Füllen wird die Tinte durch die Bohrungen 8 und die Kapillarkanäle an der Feder 5 in den Tintenraum 2 gesogen. Beim Schreiben fließt die Tinte durch die Kapillaren zur Spitze. Der Luftzutritt zum Tintenraum findet über die Bohrungen 8 und die zugehörigen Kapillaren statt.
- Es kann weiterhin zweckmäßig sein, zum Auffangen von starken Tintenflüssen infolge von Erschütterungen noch besondere Auffangräume 9 vorzusehen. Auch die Anbringung sogenannter Tropfenfänger hat sich als zweckmäßig erwiesen. Tritt überschüssige Tinte an die Spitze, so wird sie in der am vorderen Rande des Zwischenstücks 4 beginnenden äußeren Nute 6 hochgesogen und über die Bohrung 7 im Zwischenstück der Feder allmählich wieder zugeführt.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Füllhalter mit massiver Feder, vorzugsweise aus Glas, dadurch gekennzeichnet, daß Federn mit einem Durchmesser von etwa 3 mm und weniger verwendet sind.
- 2. Füllhalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder durch ein auf der ganzen gemeinsamen Länge anliegendes Zwischenstück gehalten ist.
- 3. Füllhalter nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einer am vorderen Ende des Füllhalters befindlichen Schraubhülse (3) oder in dem Zwischenstück (4) Kanäle in Form von Nuten oder Bohrungen (8) zur Verbesserung der Luftzirkulation vorgesehen sind.
- 4. Füllhalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Auffangräume (9) in der Schraubhülse (3) zum Auffangen der bei Erschütterungen auftretenden starken Tintenflüsse vorgesehen sind.
- 5. Füllhalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dicht an der Federspitze in dem Zwischenstück (4) eine Tropfenfängervorrichtung vorgesehen ist, bestehend z. B. aus einer am vorderen Rande des Zwischenstücks beginnenden äußeren Nute (6) und einer Bohrung (7).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH441A DE816067C (de) | 1949-11-15 | 1949-11-15 | Fuellhalter mit massiver Feder, vorzugsweise aus Glas |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH441A DE816067C (de) | 1949-11-15 | 1949-11-15 | Fuellhalter mit massiver Feder, vorzugsweise aus Glas |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE816067C true DE816067C (de) | 1951-10-08 |
Family
ID=7422395
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH441A Expired DE816067C (de) | 1949-11-15 | 1949-11-15 | Fuellhalter mit massiver Feder, vorzugsweise aus Glas |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE816067C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE917655C (de) * | 1952-04-09 | 1954-09-09 | Fuellhalterwerke G M B H Deuts | Tintenschreiber |
| DE9217540U1 (de) * | 1992-12-22 | 1993-03-04 | Hermann Böhler GmbH, 6830 Schwetzingen | Schreibspitze für einen Schreibstift |
-
1949
- 1949-11-15 DE DESCH441A patent/DE816067C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE917655C (de) * | 1952-04-09 | 1954-09-09 | Fuellhalterwerke G M B H Deuts | Tintenschreiber |
| DE9217540U1 (de) * | 1992-12-22 | 1993-03-04 | Hermann Böhler GmbH, 6830 Schwetzingen | Schreibspitze für einen Schreibstift |
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