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DE815044C - Verfahren zur Herstellung von Emulsionen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Emulsionen

Info

Publication number
DE815044C
DE815044C DEP12378D DEP0012378D DE815044C DE 815044 C DE815044 C DE 815044C DE P12378 D DEP12378 D DE P12378D DE P0012378 D DEP0012378 D DE P0012378D DE 815044 C DE815044 C DE 815044C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
water
emulsions
oil
ester
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP12378D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dr Behringer
Bruno Dr Reibnitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DEP12378D priority Critical patent/DE815044C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE815044C publication Critical patent/DE815044C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/02Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by special physical form
    • A61K8/04Dispersions; Emulsions
    • A61K8/06Emulsions
    • A61K8/064Water-in-oil emulsions, e.g. Water-in-silicone emulsions
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K23/00Use of substances as emulsifying, wetting, dispersing, or foam-producing agents

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Colloid Chemistry (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Emulsionen Es wurde gefunden, daß man wertvolle Emulsionen vom Typus Wasser-in-Öl erhält, wenn man esterartige Produkte aus Nachlauffettsäuren der Paraffinoxydation mit mehrwertigen Alkoholen, bei denen nur ein geringer Teil der Oxygruppen verestert ist, mit festen oder flüssigen Kohlenwasserstoffen vermischt und dann mit geringen Mengen wäßriger Alkalilösung verseift.
  • Die für das Verfahren anzuwendenden Ester können z. B. in der Weise hergestellt werden, daß man nach bekannten Verfahren Braunkohlenparaffin, durch Kohlen >xydhydrierung erhältliche Paraffine, Erdölfraktionen oder Kohlehydrierungsprodukte oxydiert und die verseifbaren Anteile der Oxydationsprodukte oder Fraktionen davon durch Destillation von niedrigsiedenden Bestandteilen so weit befreit, daß die Rückstände mindestens 50°/o bei gewöhnlichem Druck oberhalb 350" c,<ler bei vermindertem Druck oberhalb entsprechender Temperaturen siedende Anteile enthalten, worauf man diese sogenannten Nachlauffettsäuren z. B. mit Äthylen-, Propylen oder Butylenglykolen, Glycerin, Butantriol, Pentaerythrit, Trimethylolpropan, Hexantriol, Pentit, Hexit, Di-, Tri- oder Polyglykolen, Thiodiglykol, Polyglycerinen, 4, 4-Dioxydibutyläther oder Polyallylalkoholen in derartigem Verhältnis verestert, daß nur ein geringer Teil der Oxygruppen verestert wird.
  • Feste oder flüssige Kohlenwasserstoffe, die gemäß der Erfindung mit diesen Estern vermischt werden sollen, sind z. B. Hart- und Weichparaffin, Ceresin, Ozokerit, Kohlenoxydhydrierungsprodukte und Mineralöle. Diese Stoffe sind bekanntlich sonst nicht cd r nur unter Mitverwendung größerer Mengen verseifbarer Wachse oder Fette in Wasser emulgierbar, wobei meistensEmulsionen vom Typus Öl-in-Wasser entstehen. Es ist deshalb ein wichtiger technischer Fortschritt, daß man auf die angegebene Weise aus den genannten Stoffen Wasser-in-Öl-Emulsionen herstellen kann, die für viele Zwecke sehr erwünscht sind. In manchen Fällen ist die Mitverwendung geringer Mengen freier Nachlauffettsäuren oder anderer verseifbarer Stoffe förderlich. Man hat dabei den Vorteil, daß man milderes Alkali, z. B. Alkalicarbonat, Cyclohexylamin oder Äthanolamine, an Stelle oder neben Alkalihydroxyd verwenden kann.
  • Die zur Verseifung benutzte Alkalimenge wird so bemessen, daß sie etwa die Hälfte der Verseifungszahl des Gesamtgemisches beträgt; verwendet man mehr Alkali, so erhält man Öl-in-Wasser-Emulsion. Die anzuwendenden günstigsten Mengenverhältnisse der Komponenten lassen sich von Fall zu Fall leicht durch Vorversuche ermitteln.
  • Die erhaltenen Emulsionen sind stabil und wasserabweisend; sie lassen sich mit Benzin oder Mineralölen verdünnen und als Emulsionsschmieröle, als Grundlagen für Hautkreme und Salben, für Schuh-, Fußboden- oder Möbelpflegemittel usw. verwenden.
  • Die in den Beispielen genannten Teile sind Gewichtsteile.
  • Beispiel I 75 Teile Schmieröl werden mit 25 Teilen eines Esters aus 1 Mol Pentaerythrit und 1 Mol Nachlauffettsäure im Wasserbad auf etwa 1000 erhitzt. Dazu gibt man unter dauerndem Rühren in kleinen Anteilen eine heiße Lösung von I Teil Ätzkali, gelöst in 12 Teilen Wasser, und setzt die Wärmebehandlung so lange fort, bis das Ätzkali praktisch vollständig gebunden ist. Dies ist im allgemeinen nach etwa l/2 Stunde der Fall. In die heiße konzentrierte Emulsion arbeitet man unter Erwärmen allmählich weitere 88 Teile heißes Wasser unter dauerndem Rühren ein. Nach dem Abkühlen erhält man eine zähflüssige, stabile Emulsion, die wasserabweisend, aber mit flüssigen Kohlenwasserstoffen, wie Mineralöl, Benzin u. dgl., leicht verdünnbar ist. Sie kann mit Vorteil als Emulsionsschmieröl verwendet werden.
  • Beispiel 2 In der im Beispiel I beschriebenen Weise stellt man zunächst aus 75 Teilen Vaselinöl, 25 Teilen des im Beispiel I erwähnten Esters aus Pentaerythrit und Nachlauffettsäure, 1,2 Teilen Ätzkali und 100 Teilen Wasser eine konzentrierte Emulsion her und arbeitet in der Wärme in kleinen Anteilen unter dauerndem Rühren weitere 200Teile heißes Wasser ein. Nach dem Abkühlen, während dessen man zweckmäßig das Rühren fortsetzt, entsteht eine kremartige Masse, die als Grundlage für Hautkreme und ähnliche kosmetische Erzeugnisse dienen kann.
  • Beispiel 3 Man erwärmt im Wasserbad 50 Teile Paraffin und 25 Teile eines Esters aus I Mol Pentaerythrit und I,5 Mol Nachlauffettsäure, verseift mit einer heißen Lösung von 1 Teil Ätzkali in 20 Teilen Wasser und arbeitet noch weitere 130 Teile Wasser ein. Nach dem Abkühlen erhält man eine feste Paste, die wasserabweisend, aber mit flüssigen Kohlenwasserstoffen verdünnbar ist.
  • Beispiel 4 In der in den vorhergehenden Beispielen erläuterten Weise stellt man aus 30 Teilen Hartceresin, 25 Teilen Ester aus I Mol Pentaerythrit und I Mol Nachlauffettsäure und I Teil Ätzkali, gelöst in 20 Teilen Wasser, eine Paste her, in die man zunächst noch I20 Teile heißes Wasser und dann 30 Teile Testbenzin einrührt. Man erhält eine weiche, geschmeidige Paste, die für die Herstellung von Schuh-, Boden- und Möbelpflegemitteln sehr gut geeignet ist. Die damit hergestellten Wachsüberzüge zeigen große Beständigkeit gegenüber Wasser.
  • In dem angegebenen Beispiel ist es auch möglich, einen Teil des Ceresins durch Paraffin oder natürliche oder künstliche Hartwachse, wie Carnaubawachs, Montanwachs u. dgl., ohne Beeinträchtigung der guten Emulgierbarkeit zu ersetzen, so daß man die Eigenschaften der Wachsgrundlage nach den Anforderungen des Verwendungszweckes abstimmen kann.
  • Beispiel 5 Man erwärmt im Wasserbad ein Gemisch aus 20 Teilen Ceresin, 5 Teilen freier Nachlauffettsäure und 5 Teilen Ester aus I Mol Pentaerythrit und I Mol Nachlauffettsäure, verseift mit einer kochend heißen Lösung von 0,8 Teilen Soda in 20 Teilen Wasser und arbeitet weitere 50 Teile heißes Wasser ein. Man erhält eine feste Paste, die in ihren Eigenschaften der nach Beispiel 2 erhältlichen Paste ähnlich ist.
  • Beispiel 6 Man erwärmt im Wasserbad ein Gemisch aus 75 Teilen Maschinenöl, 7 Teilen eines Esters aus I Mol Pentaerythrit, 1 Mol Nachlauffettsäure und 0,5 Mol Kolophonium, gibt I8 Teile freier Nachlauffettsäure hinzu, verseift mit einer kochend heißen Lösung von 2,5 Teilen Pottasche in 25 Teilen Wasser und arbeitet weitere 75 Teile kochend heißes Wasser ein. Man erhält eine zähflüssige Emulsion mit ähnlichen Eigenschaften wie in Beispiel 1.
  • PATENTANSPRUCIL Verfahren zur Herstellung wertvoller Emulsionen vom Typus Wasser-in-Öl, dadurch gekennzeichnet, daß man esterartige Produkte aus Nachlauffettsäuren der Paraffinoxydation mit mehrwertigen Alkoholen, bei denen nur ein geringer Teil der Oxygruppen verestert ist, mit festen oder flüssigen Kohlenwasserstoffen vermischt und dann mit geringen Mengen wäßriger Alkalilösung verseift.

Claims (1)

  1. Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr, 2 095 955 und das entsprechende Referat im Chem. Zentr. Bl. I938, I, S. 67I bis 672.
DEP12378D 1948-10-02 1948-10-02 Verfahren zur Herstellung von Emulsionen Expired DE815044C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP12378D DE815044C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Verfahren zur Herstellung von Emulsionen

Applications Claiming Priority (1)

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DEP12378D DE815044C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Verfahren zur Herstellung von Emulsionen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE815044C true DE815044C (de) 1951-09-27

Family

ID=7364039

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP12378D Expired DE815044C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Verfahren zur Herstellung von Emulsionen

Country Status (1)

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DE (1) DE815044C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2095955A (en) * 1935-05-31 1937-10-19 Bennett Reaction product and method of producing the same

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2095955A (en) * 1935-05-31 1937-10-19 Bennett Reaction product and method of producing the same

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