DE814802C - Reinigungs- und Sortiermaschine mit Zellentrommeln (Trieure) fuer Getreide und Saemereien - Google Patents
Reinigungs- und Sortiermaschine mit Zellentrommeln (Trieure) fuer Getreide und SaemereienInfo
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- DE814802C DE814802C DEP53253A DEP0053253A DE814802C DE 814802 C DE814802 C DE 814802C DE P53253 A DEP53253 A DE P53253A DE P0053253 A DEP0053253 A DE P0053253A DE 814802 C DE814802 C DE 814802C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
- B07B13/00—Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices
- B07B13/02—Apparatus for grading using pockets for taking out particles from aggregates
Landscapes
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
- An das Saatgut und auch an das Marktgetreide, das für die menschliche Ernährung zur Vermahlung kommt, werden hohe Ansprüche an Reinheit und Gleichmäßigkeit gestellt. Dem Zellenausleser (Trieur) fällt dabei die Aufgabe zu, eine Trennung der Fruchtsamen, auf Grund der Unterschiede ihrer Form, wie runde oder quer gebrochene und längliche Samen, insbesondere aber auch hinsichtlich ihrer verschiedenen Länge vorzunehmen, um Lang-und Kurzfrüchte zu trennen. Eine wesentliche Steigerung des Durchsatzes im Vergleich zu den früheren Zellenauslesern mit geringer Umfangsgeschwindigkeit der Zellentrommeln wurde durch die Erhöhung der Drehzahl, teilweise auch durch zusätzliche Rüttelbewegung in Richtung der Trommellängsachse und Einbauten in der Trommel erreicht. Ferner sind Zellenausleser bekannt, die ohne Wechsel der Auslesezylinder sowohl für kurze Getreidearten (Roggen, Weizen) und lange Getreidearten (Gerste, Hafer) geeignet sind. In diesem Fall ist der Auslesezylinder mit zwei verschieden großen Auslesezellen versehen, und zwar der erste Teil mit kleineren Zellen für Kurzkorn und anschließend mit größeren Zellen für Langkorn.
- Beim Sortieren und Reinigen von Kurzkorn muß dann der Teil des Auslesezylinders mit den größeren Auslesezellen unwirksam gemacht werden. Der Nachteil dieser Anordnung besteht darin, daß in diesem Falle nur etwa die Hälfte der Gesamtlänge des Zellenauslesers beaufschlagt und ausgenutzt wird. Es wirkt sich um so mehr aus, als bei Anlagen, die meist aus Siebwerken, Steigsichtern oder Windfegen und Zellenauslesern bestehen, die letzteren am leistungsschwächsten sind und damit den Durchsatz maßgeblich bestimmen. Die Erfindung beseitigt diesen Mangel in der Weise, daß stets eine volle Beaufschlagung und Ausnutzung der gesamten Länge des Zellenauslesers auch bei Kurzgetreide stattfindet, und zwar derart, daß zwei Zellentrommeln auf gemeinsamer Welle unmittelbar hintereinander angeordnet sind, die sich je nach Art des zu behandelnden Gutes entweder durch die Größe ihrer Durchmesser und ihre Zellengröße oder nur durch ihre Zellengröße oder gar nicht unterscheiden.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung dargestellt.
- Abb. i zeigt schematisch einenLängsschnitt durch den Zellenausleser in der Arbeitsanordnung für Langkorn. Das Getreide gelangt durch den Einfüllstutzen i in die erste Trommel 2 des Zellenauslesers, die mit kleineren Zellen für Kurzgetreide versehen ist. In diesem Fall werden hier kleinere runde Unkrautsamen und Bruchkörner ausgelesen, während die eigentliche Sortierung der Langfrucht und die Trennung von Kurz- und Langkorn in der zweiten Trommel 3, die gegenüber der Trommel 2 des Zellenauslesers einen etwas größeren Durchmesser besitzt, erfolgt. Der Aushub der Zellen gelangt in die verstellbare Auffangmulde 4 und verläßt durch den Auslauf 5 die Maschine. Das gute Korn verläßt den Zellenausleser 3 am Ende der Trommel und gelangt zum Auslauf 6. Der Unterschied im Durchmesser der Trommeln 2 und 3 wird nach Abb. 3 durch eine im vorderen Teil der Mulde 4 angebrachte scharnierartige Klappe io berücksichtigt. Ferner ist die Mulde zweiteilig ausgeführt, die obere eigentliche Auffangmulde ist zwecks Einstellung um dieLängsachse der Trommel verstellbar, während der untere Teil 7 durch eine Taumelscheibe oder ähnlichen Antrieb eine Rüttelbewegung erhält, durch die das ausgehobene Gut zum Auslauf 5 gefördert wird.
- Abb. 2 zeigt schematisch einen Längsschnitt durch den Zellenausleser in der Arbeitsanordnung für Kurzkorn. Zu diesem Zweck wird eine besondere Zellentrommel 8 mit. gleichem Durchmesser und gloicher Zellengröße wie die Trommel 2 in die größere Trommel 3 eingesetzt und an dieser befestigt, so daß die gesamte Länge dir Trommeln 2 und 8 beaufschlagt wird und somit eine erhebliche Steigerung des Durchsatzes und eine schärfere Auslese erzielt wird. Sollen außer Getreide auch sonstige Samen, die Auslesezellen mit anderen Abmessungen erfordern, sortiert werden, so kann entweder eine derartige Trommel mit etwas kleinerem Durchmesser als die Trommel 2 in diese eingesetzt werden und am Auslauf durch dieselbe Halterung, die zum Befestigen der Trommel 8 dient, befestigt «erden. Dann würde auch in diesem Fall die gesamte Länge ausgenutzt. Oder es kann an Stelle der Trommel 8 eine mit den gleichen äußeren Abmessungen, aber der erforderlichen Zellengröße, eingesetzt werden. In diesem Fall ist in bekannter Weise durch Öffnen eines Schiebers 9 in der Auffangsmulde am Ende der Trommel 2 diese unwirksam zu machen, so daß nur die Zellentrommel 8 wirksam ist.
Claims (3)
- PATENTa\SPRCCIIE: i. Reinigungs- und Sortiermaschine mit Zellentrommeln (Trieure) für Getreide und Sämereien, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Zellentrommeln (2 und 8) unmittelbar hintereinander angeordnet sind, die sich je nach der Art des zu behandelnden Gutes entweder durch die Größe ihres Durchmessers und ihre Zellengröße oder nur durch ihre Zellengröße oder gar nicht unterscheiden.
- 2. Reinigungs- und Sortiermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zellentrommel (8) vom gleichen Durchmesser wie die Zellentrommel (2) an diese ansehließbar ist.
- 3. Reinigungs- und Sortiermaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auffangmulde (4) oder Teile derselben beispielsweise mittels einer Taumelscheibe in Rüttelbewegung versetzbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP53253A DE814802C (de) | 1949-08-28 | 1949-08-28 | Reinigungs- und Sortiermaschine mit Zellentrommeln (Trieure) fuer Getreide und Saemereien |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP53253A DE814802C (de) | 1949-08-28 | 1949-08-28 | Reinigungs- und Sortiermaschine mit Zellentrommeln (Trieure) fuer Getreide und Saemereien |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE814802C true DE814802C (de) | 1951-09-27 |
Family
ID=7386301
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP53253A Expired DE814802C (de) | 1949-08-28 | 1949-08-28 | Reinigungs- und Sortiermaschine mit Zellentrommeln (Trieure) fuer Getreide und Saemereien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE814802C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3119728A1 (de) * | 1980-12-18 | 1982-07-29 | Seirei Industry Co., Ltd., Okayama | Zylindertyp-rotations-sortiergeraet |
-
1949
- 1949-08-28 DE DEP53253A patent/DE814802C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3119728A1 (de) * | 1980-12-18 | 1982-07-29 | Seirei Industry Co., Ltd., Okayama | Zylindertyp-rotations-sortiergeraet |
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