DE814319C - Behaelter zum Aufbewahren und Sterilisieren von Kanuelen - Google Patents
Behaelter zum Aufbewahren und Sterilisieren von KanuelenInfo
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- DE814319C DE814319C DEL271A DEL0000271A DE814319C DE 814319 C DE814319 C DE 814319C DE L271 A DEL271 A DE L271A DE L0000271 A DEL0000271 A DE L0000271A DE 814319 C DE814319 C DE 814319C
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Description
- Behälter zum Aufbewahren und Sterilisieren von Kanülen Die vorliegende Erfindung betrifft einen Behälter, in welchem Kanülen für medizinische Zwecke aufbewahrt und sterilisiert werden können. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen möglichst flachen und handlichen Behälter zu schaffen, der vom Arzt bei ambulanter Behandlung, ohne daß er lästig auftragen würde, in der Tasche mitgeführt werden kann, in dem ferner die Kanülen so eingelagert sind, daß sie ohne Berührung mit der Hand in die Spritze eingesetzt werden können, wohei die Kanüle so weit frei liegen muß, daß der Benutzer ihreLänge und Stärke sowie denZustand der Spitze unbehindert feststellen kann und wobei die weitere Bedingung erfüllt ist, daß die Kanülen in und mit dem Behälter sterilisiert werden können, die Sterilisierflüssigkeit unbehindert abläuft und endlich der Behälter einwandfrei verschließbar ist.
- Ein Kanülenhehälter, der diese Bedingungen und einige weitere erfüllt, ist erfindungsgemäß durch folgende Merkmale gekennzeichnet: Der Behälter ist als längliche, flache Dose ausgebildet, von wenig größerer Höhe als sie die Einlagerung und Halterung der nebeneinanderliegenden Kanülen erfordert und ist ferner dadurch gekennzeichnet, daß der als besonderer beweglicher Teil in das Dosenunterteil eingelagerte Halter für die Kanülen sich beim Abheben des Deckels selbsttätig hochstellt, so daß die Anschlußstücke der Kanülen frei zugänglich sind.
- Bei der bevorzugten Ausführungsform des Kanülenbehälters gemäß der Erfindung ist der Halter für die Kanülen eine im Dosenunterteil um die den Kanülenspitzen zunächst liegende Kante schwingbar gelagerte Platte. Diese Platte kann mit flachen, vorzugsweise angeschnittenen Scharnierzapfen in mit Einführungsschlitzen versehene Lagerstellen am Dosenunterteil gelagert und gegen Herausfallen in der Ruhe- und der Gebrauchsstellung gesichert sein. Zweckmäßigerweise ist der Kanülenhalter im Dosenunterteil so angeordnet, daß in der einge- klappten Stellung die Anschlußstücke der Kanülen durch Anlage an der gegenüberliegenden Seitenwand des Dosenunterteiles gegen Herausfallen gesichert sind. Um die Kanülen bei in Gebrauchsstellung hochgestelltem Halter am Herausfallen, z. B. bei entsprechend schräger Lage der Dose, zu hindern, kann an die den Anschlußenden der Kanülen zunächst liegende Kante der Halterplatte eine Leiste angebogen sein, hinter die sich die Querstücke an den Enden der mit entsprechendem freien Spiel gehalterten Kanüle unter der Wirkung ihrer Schwere legen.
- Da der Kanülenbehälter mit den eingelagerten Kanülen in einer Sterilisierlösung ausgekocht wird und deshalb praktischerweise eine Bodenöffnung vorgesehen sein muß, damit nach dem Herausnehmen die Flüssigkeit ungehindert abläuft, hat sich die Erfindung die besondere Aufgabe gestellt, Mittel vorzusehen, um die Bodenöffnung dicht verschließen zu können und außerdem zu gewährleisten, daß das Offnen und besonders das Schlieen dieser Offnung nicht vergessen werden kann.
- Diese Aufgabe wird nun in sehr einfacher und wirksamer Weise dadurch gelöst, daß die Mittel zum selbsttätigen Verschließen an der Halterplatte angebracht und derart ausgebildet sind, daß die Ablauföffnung im Dosenboden bei heruntergeklapptem Kanülenhalter geschlossen, bei hochgestelltem Halter geöffnet ist. Vorzugsweise wird nach einem weiteren Erfindungsmerkmal zum Verschließen der Ablauföffnung die zu diesem Zweck als Blattfeder ausgebildete, zum Hochstellen des Kanülenhalters vorgesehene Feder benutzt.
- Für die gebrauchten Kanülen ist im Dosenunterteil ein kleines Nebenfach vorgesehen.
- Durch die erfindungsgemäße Ausbildung und Anordnung erhält der Kanülenbehälter gemäß der Erfindung das Aussehen und die ungefähre Größe einer Zigarettendose, ohne daß die Handhabung dadurch gegenüber bekannten Geräten beeinträchtigt wäre; im Gegenteil weist der erfindungsgemäße Behälter den besonderen Vorzug auf, daß die Kanülen praktisch auf ihrer ganzen Länge vor dem Beschauer frei liegen, und ferner, daß das Offnen und Schließen derAblauföffnung im Dosenunterteil vor und nach dem Sterilisieren niemals vergessen werden kann.
- Ein Ausführungsbeispiel für einen Kanülenbehälter gemäß der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigt Fig. I den Behälter bei abgenommenem Deckel in Obenansicht, Fig. 2 einen Querschnitt durch den Behälter bei abgenommenem Deckel und hochgestelltem Kanülenhalter, Fig. 3 einen der Darstellung in Fig. 2 entsprechenden Querschnitt bei aufgesetztem Deckel.
- Der Kanülenbehälter besteht aus dem Unterteil I und dem Stülpdeckel 2. Im Unterteil I sind Stege 3 und 4 befestigt; sie weisen durch Schlitze 5 und 6 zugängliche Lagerstellen 7 und 8 auf. Diese Lagerstellen dienen zur schwingbaren Lagerung des Kanülenträgers 9, der als Platte ausgebildet ist und angeschnittene Scharnierzapfen 9a und 9b besitzt.
- Die flachen Scharnierzapfen 9a und gb können durch die Schlitze 5 und 6 in den Stegen 3 und 4 bei senkrechter Stellung des Kanülenträgers 9 eingeführt werden. In Gebrauchs stellung und in Ruhestellung (Fig. 2 und 3) liegen die flachen Scharnierzapfen 9a und 9b quer zu den Einführungsschlitzen 5 und 6, so daß ein Herausfallen aus den offenen Lagerstellen 7 und 8 nicht möglich ist.
- DerKanülenträgerg weist zwei gelochte Stegegc und gd auf, durch welche die Kanülen K durchgesteckt werden.
- Zum Hochstellen des Kanülenhalters in die Gebrauchsstellung zu dem Zwecke, die Anschlußstutzen der Spritze in die Anschlußstücke K' einführen zu können, ist an die untere Seite der Halterplatte g eine Blattfeder IO angenietet, die sich am Boden des Unterteils I abstützt.
- Die Blattfeder IO dient zugleich zum Offnen und zum Verschließen der Ablauföffnung 1a im Boden des Dosenunterteiles 1 (Fig. 2 und 3), und zwar gibt die bei abgenommenem Dosendeckel 2 sich schräg stellende Blattfeder IO die öffnung 1a frei, während sie bei verschlossener Dose (Fig. 3) bei vom Dosendeckel 2 heruntergedrücktem Kanülenhalter g die Ablauföffnung za dicht abschließt.
- Um das Herausfallen der Kanülen K aus dem hochgestellten Halter bei geöffneter Dose zu verhindern, z. B. wenn die Dose gekippt wird oder einenStoß erhält, ist an dem den Anschlußenden K' der Kanülen zunächst liegendem Rand der Platte.g eine nach oben stehende schmale Leiste je angebogen, hinter die sich die Querstücke an den Anschlußenden der Kanülen unter der Wirkung ihrer Schwere legen; die Löcher in den Haltestegen gc und gd sind entsprechend weit gehalten, um diese Kippbewegung der Kanülen zuzulassen.
- Durch Verlängerung des Lagersteges 4 bis zur gegenüberliegenden Seitenwand des Dosenunterteiles ist ein Nebenfach Ib geschaffen, in welchem die gebrauchten Kanülen abgelegt werden können.
Claims (8)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Behälter zum Aufbewahren und Sterilisieren von Kanülen, gekennzeichnet durch die Ausbildung als längliche flache Dose (I, 2) von wenig größerer Höhe, als sie die Einlagerung und Halterung der nebeneinanderliegenden Kanülen (K) erfordert und ferner dadurch gekennzeichnet, daß der als besonderer beweglicher Teil in das Unterteil (I) eingelagerte Halter (9) für die Kanülen sich beim Abheben des Deckels selbsttätig hochstellt, so daß die Anschlußstücke (K') der Kanülen frei zugänglich sind.
- 2. Behälter nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (9) für die Kanülen (K) eine im Unterteil (1) um die den Kanülenspitzen zunächst liegende Kante schwingbar gelagerte Platte ist.
- 3. Behälter nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanülenhalter (9) mit flachen, vorzugsweise angeschnit- tenen Scharnierzapfen (9a, gb) in mit Einführungsschlitzen (5, 6) versehenen Lagerstellen (7, 8) am Dosenunterteil (I) gelagert und gegen Herausfallen in der Ruhe- und Gebrauchsstellung gesichert ist.
- 4. Behälter nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der eingeklappten (Ruhe-) Stellung die Anschlußstücke (K') der Kanülen durch Anlage an der gegenüberliegenden Seitenwand des Dosenunterteiles gegen Herausfallen gesichert sind.
- 5. Behälter nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an die den Anschlußenden (K') der Kanülen zunächst liegende Kante der Halterplatte (g) eine Leiste (9e) angezogen ist, hinter die sich die Querstiicke an den Enden der mit freiem Spiel gehalterten Kanülen unter der Wirkung ihrer Schwere anlegen.
- 6. Behälter nach den Ansprüchen I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Halterplatte (g) Mittel zum selbsttätigen Verschließen einer Ablauföffnung (ia) im Dosenboden (I) bei heruntergeklapptem Kanülenhalter angebracht sind.
- 7. Behälter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder zum Hochstellen des Kanülenhalters (9) eine Blattfeder (io) ist, die in heruntergeklappter Stellung des Kanülenhalters die Ablauföffnung (Ia) abschließt.
- 8. Behälter nach den Ansprüchen I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Dosenunterteil (I) ein Nebenfach (1b) für die gebrauchten Kanülen vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL271A DE814319C (de) | 1949-11-01 | 1949-11-01 | Behaelter zum Aufbewahren und Sterilisieren von Kanuelen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE814319C true DE814319C (de) | 1951-09-20 |
Family
ID=7254818
Family Applications (1)
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| DEL271A Expired DE814319C (de) | 1949-11-01 | 1949-11-01 | Behaelter zum Aufbewahren und Sterilisieren von Kanuelen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE814319C (de) |
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1949
- 1949-11-01 DE DEL271A patent/DE814319C/de not_active Expired
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