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DE814127C - Schaufellader - Google Patents

Schaufellader

Info

Publication number
DE814127C
DE814127C DES1438A DES0001438A DE814127C DE 814127 C DE814127 C DE 814127C DE S1438 A DES1438 A DE S1438A DE S0001438 A DES0001438 A DE S0001438A DE 814127 C DE814127 C DE 814127C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shovel
loading belt
loading
loader according
shovel loader
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES1438A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1623459U (de
Inventor
Josef Von Der Sanden
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DES1438A priority Critical patent/DE814127C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE814127C publication Critical patent/DE814127C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/28Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets
    • E02F3/34Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets with bucket-arms, i.e. a pair of arms, e.g. manufacturing processes, form, geometry, material of bucket-arms directly pivoted on the frames of tractors or self-propelled machines
    • E02F3/348Buckets emptying into a collecting or conveying device
    • E02F3/3483Buckets discharging on a conveyor or elevator mounted on the machine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Schaufellader Lademaschinen, insl,esondere Schaufellader für die Aufnahme und Verladung von Schüttgut, sind vorzugsweise für den (3ruhenhetrieb in vielen Spielarten vorgeschlagen worden und bekannt. In der Regel bestehen diese Schaufellader aus Kühen usw., die durch gelenkte und gesteuerte Vorrichtungen aller Art in das Haufwerk gestoßen und dann von diesen mit Schrvung über Kopf nach hinten zur Entleerung gebracht werden. Andere Vorschläge sprechen von rund laufenden Schaufeln usw., die das Schüttgut aufnehmen und auf Transportmittel verladen.
  • Die Erfindung bezieht sich zwar auf bekannte geometrische und dynamische Grundlagen, vereinigt aller diese Prinzipien zu einem neuartigen, wesentlich vorteilhafteren Schaufellader, der im Gegensatz zu den bekannten, mehr oder weniger komplizierten Konstruktionen mit verhältnismäßig eiiifachen Nlitteln billig erstellt werden kann und vorzugsweise geeignet ist, im Grubenbetrieb für die Verladung von stark unterschiedlich gekörntem Schüttgut mit großer Förderleistung und vor allem behinderungsfreier in jeder Beziehung eingesetzt zu werden. Als wesentliches Merkmal dieser Erfindung ist eine entsprechend den Gesetzen des geringsten Widerstandes neuartig geformte Schaufel hervorzuheben, die selbsttragend mit einem Laufschxvinggetriebe vereinigt ist, in der Art, daß ein doppelarmiger, gewichtlich ausgeglichener Kurbeltrieb die kragenförmig ausgesparrte Schaufel mit im vorderen Drittel beidseitig drehbar angelenkten Kurbelzapfen auf einer Kreisbahn und mit zwei ebenfalls beidseitig an den Enden des Kragens drehbar angelenkten Führungsrollen auf zweiseitigen Gleitbahnen hin und her bewegen kann, so daß die Schaufel also im Sinne einer Schubkurbel betätigt wird.
  • Für den Antrieb ist die Möglichkeit gegel>en, entweder den Kurbeltrieb mit Kettentrieben oder Zahnradvorgelegen oder aber die hinteren Führungsrollen in den Gleitbahnen im Sinne einer Schubstange mit beliebigen Zug- und Druckorganen anzutreiben.
  • Für den Einsatz kann diese so betätigte Schaufel auf einem Raupen- oder Zweiachsfahrgestell, oder beides kombiniert, für söhlige und schienengebundene Beförderung montiert werden, mit entsprechender Unterbringung der Kraftanlage. Zweckmäßig wird dieser fahrbare Schaufellader mit einem Aufnahmetrog ausgestattet, aus dem das geschaufelte Schüttgut ntit einem kleinen eingebauten oder angekoppelten Ladeband und entsprechenden bekannten Entleerungsrutschen in bewegliche oder auf stetige Fördermittel weitergeleitet wird. Im letzteren Fall können die Gleitbahnen der hinteren Führungsrollen seitlich in das Tragwerk des Ladebandes verlegt werden.
  • Abb. I zeigt die Seitenansicht, Abb. II die Draufsicht und Abb. III die Frontansicht eines entsprechenden Ausführungsbeispieles.
  • Das Schaufelblech I ist gemäß Abb. III und den Schnitten A-B und C-D (Abb. IV und V) so geformt, daß die stirnseitig auf breiter Fläche aufgenommene Masse von Schüttgut aller Art durch die gebugte und profilierte Stirnwand 2 geteilt und beim Heben der Schaufelspitze und Neigung nach hinten infolge ihrer Schwerkraft durch die beiden Seitenrinnen 3 und 4 nach hinten und bedingt durch die Verschränkung der beiden Seitenrinnen gemäß Schnitt A-B und C-D durch die Öffnungen 5 und 6 herausgleiten und auf ein eingebautes Ladeband 7 rutschen kann. Dieses Schaufelblech I ist einmal an den Kurbelzapfen 8 und 9 eines um die Achse Io drehbaren zweiarmigen Kurbeltriebes II und zum anderen mit je einer Führungsrolle I2 und I3 in entsprechenden Gleitschienen 14 und I5, die in dem Tragwerk des kleinen Ladebandes 7 beidseitig eingebracht und in gleicher Richtung verlaufen, drehbar bzw. hin und her schiebbar angelenkt. Wird der Kurbeltrieb, wie in vorliegendem Beispiel, motorisch angetrieben oder werden die beiden Rollen I2 und I3 in ihren Gleitschienen 14 und 15 mit Arbeitszylindern beidseitig, aber getrennt pneumatisch oder hydraulisch u. dgl. angetrieben, dann schwingt das Schaufelblech 1 mit seinem vorderen Teil um die Achse Io auf einer Kreisbahn und gleitet mit den Enden in den Schienen I4 und I5 hin und her. Hierbei ist das Schaufelblech mit dem Kurbeltrieb und den Gleitbahnen so verbunden, daß bei der in Abb. I angedeuteten Stellung der Schaufel mit a, ai und a2 die Aufnahmestellung, mit b, bt, b2 die Hubstellung, mit c, cs, c2 die Entladestellung und mit d, d1 und d2 eine Ausgangsstellung gekennzeichnet wird.
  • Die durch die Schaufelspitze bei ihrer Betätigung beschriebene Ellipse mit den Punkten a2, b2, c2 und d2 steht bezüglich ihrer Form und Größe in Abhängigkeit von der Länge der Kurbelarme, des Abstandes der Kurbelzapfen zu den Führungsrollen und der Lage der Gleitbahnen, so daß mit diesen Werten die für den Schaufelvorgang notwendige Bewegung in Art, Form und Größ-e bestimmt werden kann. Um den Abstand der Schaufelspitze zum Boden, insbesondere bei stark welliger und gestörter Oberfläche, regulieren zu können, kann die Lagerung der Kurbelwelle in der Höhe verstellbar eingerichtet oder die stark bewehrte Schaufelspitze gelenkig (I6), mit begrenztem Ausschlag nach unten und oben dem übrigen Schaufelblech angeschlossen werden.
  • Diese Art der Formgebung und Betätigung des Schaufelbleches ermöglicht, den Platz für den Bedienungsmann in der Mitte des Laders anzuordnen und den Bedienungsmann vor hindernden Beeinträchtigungen durch das zu ladende Schüttgut, wie dies bei fast allen Schaufelladern bekannter Art der Fall ist, zu schützen. Infolge Vermeidung aller Schleudervorgänge ist einer starken Staubentwicklung beim Laden Einhalt geboten, und die Kohle wird z. B. vor Zerstückelung geschont.
  • In der Kombination der Antriebe von Schaufel, Ladeband und Fortbewegung des Laders über Raupen oder Schienen wird durch diese Erfindung ein Schaufel lader geschaffen, der als Groß- oder Kleingerät mit eigener oder ortsgebundener Kraftquelle im Sinne eines von Hand gesteuerten Fahrzeuges überall, vor allem aber im Grubenbetrieb, produktiv eingesetzt werden kann.
  • PATENTANSPROCHE: I. Schaufel lader für die Aufnahme und Verladung von Schüttgut aller, insbesondere großstückiger Art, bestehend aus einem besonders geformten, profilierten und geschränkten, kragenförmigen Schaufelblech, welches im Sinne einer Schubkurbel betätigt wird und dessen seitliche Hälften mit einem Kurbeltrieb in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hälften des Schaufelbleches (I) etwa im vorderen Drittel mit den Kurbelzapfen (8, 9) einer zweiarmigen Kurbelwelle (IO) drehbar verbunden und von dieser auf einer Kreisbahn bewegt oder gelenkt werden, während deren hintere Enden mit beidseitig drehbar angelenkten Führungsrollen (12, I3) in Gleitbahnen (I4, I5) hin und her bewegt werden, wobei das Schaufelblech die Funktion einer Schubstange übernimmt und dessen Spitze ellipsenförmige Bewegungen ausführt, die diesem in Abhängigkeit von den Größenverhältnissen der Teile der Schubkurbel und der Neigung der Gleitbahnen zueinander bestimmbare Lade-, Hub- und Entladebewegungen ermöglichen.

Claims (1)

  1. 2. Schaufellader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung des Schaufelbleches entweder durch motorischen Antrieb der Kurbelwelle (io) oder durch mechanisch, pneumatisch oder hydraulisch arbeitende Zug-und Druckmittel, die auf die in Gleitbahnen (14, I 5) geführten Schaufelenden einwirken, erfolgt.
    3. Schaufellader nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Schaufelblech ein kleines Ladeband (7) beliebiger Art angeschlossen wird, welches in konstruktiver Vereinigung mit dem Gerät von der gleichen Kraftquelle angetrieben und in dessen Tragwerk die beiden Gleitbahnen (I4, I5), in gleicher Richtung mit dem Ladeband verlaufend, einbezogen werden, und die Entladung des aufgenommenen Schüttgutes, infolge Verschränkung der beiden Seitenrinnen (3, 4) der Schaufel nach innen mit entsprechenden Aussparungen (5, 6) in den inneren Seitenwänden, die über dem Ladeband gleiten, direkt auf diesem erfolgen kann.
    4. Schaufellader nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelwelle (Io) und das Ladeband (7) in der Höhe verstellbar sind, so daß der Abstand der Schaufelspitze zum Boden bzw. die Neigung des Ladebandes reguliert werden können.
    5. Schaufellader nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Schaufelblech, Ladeband und Raupen- oder Radfahrgestell von einer Kraftquelle aus gemeinsam angetrieben und im Sinne eines von Hand bedienbaren Fahrzeuges betrieben werden kann.
DES1438A 1950-01-25 1950-01-25 Schaufellader Expired DE814127C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES1438A DE814127C (de) 1950-01-25 1950-01-25 Schaufellader

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DES1438A DE814127C (de) 1950-01-25 1950-01-25 Schaufellader

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE814127C true DE814127C (de) 1951-09-20

Family

ID=7469167

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES1438A Expired DE814127C (de) 1950-01-25 1950-01-25 Schaufellader

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE814127C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1058935B (de) * 1952-11-13 1959-06-04 Loedige Alois Dipl Ing Handgefuehrtes fahrbares Schaufelgeraet

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1058935B (de) * 1952-11-13 1959-06-04 Loedige Alois Dipl Ing Handgefuehrtes fahrbares Schaufelgeraet

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