DE803940C - Stahlsteinbalkendecke - Google Patents
StahlsteinbalkendeckeInfo
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- DE803940C DE803940C DEM982A DEM0000982A DE803940C DE 803940 C DE803940 C DE 803940C DE M982 A DEM982 A DE M982A DE M0000982 A DEM0000982 A DE M0000982A DE 803940 C DE803940 C DE 803940C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C3/00—Structural elongated elements designed for load-supporting
- E04C3/02—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
- E04C3/20—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of concrete or other stone-like material, e.g. with reinforcements or tensioning members
- E04C3/22—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of concrete or other stone-like material, e.g. with reinforcements or tensioning members built-up by elements jointed in line
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Die Decke besteht aus Ziegelhohlsteinen von ungefähr 25 cm Breite und ebensolcher Länge und kann in verschiedenen Stärken, von 12 bis 24 cm, hergestellt werden. Der Oberteil des Deckensteines hat eine Wandstärke von 3o bis 40 mm, da hier die Schubspannungen vom Deckenstein aufgenommen werden; die übrigen Wandstärken des Ziegels betragen io bis 12 mm, Der mittlere Hohlraum des Steines dient zur Aufnahme der Armierungseisen und des Betons, so daß hier eine tragende Eisenbetonrippe entsteht, deren Tragfähigkeit noch durch die obere Ziegeldruckschicht verstärkt bzw. ergänzt wird. Die obere Ziegelwand des beschriebenen mittleren Hohlraumes ist an beiden Enden des Steines auf etwa 7 cm herausgenommen, so daß bei zwei aneinandergereihten Steinen eine Öffnung von 14 bis 15 cm zum Einbringen des flüssigen Betons entsteht. Ein Herausnehmen der oberen Ziegelwand über ziem mittleren Hohlraum auf die ganze Länge des Steines zum noch bequemeren Einbringen des Betons kann deshalb nicht erfolgen, weil sonst die Deckensteine zu leicht in zwei Längsteile auseinanderbrechen würden.
- Die Steine sind nicht symmetrisch, sondern haben im Oberteil auf einer Seite hohlkehlartige Auskerbung und werden beim Versetzen um je 18o° gedreht, so daß beim Ausbetonieren der seitlich entstandenen Betonrippen eine. gute Verzahnung zwischen Betonrippe und Deckenstein und somit der ganzen Decke erfolgt.
- Die Herstellung der Decke geschieht ohne jede Holzverschalung und geht folgendermaßen vor sich: Die Deckensteine werden auf einem ebenen Boden an einem geraden Anschlagbrett in der beschriebenen Weise aneinandergereiht, wobei auf die obere Druckschicht des Ziegels eine dünne Zementmörtelschicht aufgetragen wird, damit die Ziegel hier satt aneinandersitzen. Nunmehr wird das untere Armierungseisen in den Betonhohlraum eingeführt und der Hohlraum durch die oberen Schlitze mit Beton auf ungefähr die halbe Höhe ausgegossen. Anschließend wird das öbenliegende sog. Transporteisen eingeführt, hochgehoben und das Ausgießen des Betons vervollständigt.
- Die beiden Eisen können auch vor dem Einbringen in den Rippenraum mit sog. Bügeln verbunden und dann zusammen eingeführt werden, was gewisse technische Vorteile hat. Nach Erhärtung des Betons ist eiä steifer, transportfähiger Hohlziegelbalken von erheblicher Tragfähigkeit entstanden. Diese Balken werden nun an der Baustelle nebeneinander verlegt, wobei zwischen je zwei Balken wieder ein Zwischenraum für eine Eisenbetonrippe entsteht, die je nach Spannweiten und Belastung der Decke entsprechend armiert wird. Anschließend wird das Ausgießen der Decke bzw. der zwischen den Balken liegenden Rippen vorgenommen. Bei größeren Spannweiten und großer Belastung wird noch ein Aufbeton analog den amtlichen Bestimmungen zur Aufnahme der Schubspannungenauf die Decke aufgebracht.
- Die Vorzüge der beschriebenen Decke bestehen in der Herstellung ohne jede Holzschalung, daher ist sie holzsparend.
- Die Decke besteht ferner aus einem altbewährten porösen Material, dem Ziegel, daher ist sie schall- und wärmehemmend.
- Die Untersicht der Decke ist vollständig eben aus einem Material, dem Ziegel, daher bleibt die fertig verputzte Decke in der Farbe vollständig gleichmäßig und ohne störende Streifenbildung.
- Die Fertigung der Decke kann ohne besondere größere Vorkehrungen von jedem angelernten Arbeiter ausgeführt werden. Sie ist transportfähig und braucht nicht an der Baustelle gefertigt zu werden.
- Die Verlegung und das nachträgliche Eingießen sind denkbar einfach und zeitsparend, daher ist ein rascher Baufortschritt gegeben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Stahlsteinbalkendecke, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem mittleren, über die ganze Höhe sich erstreckenden Hohlraum, oberer Hohlkehle und unteren beiderseitigen Fußnasen versehene Ziegelhohlsteine mit stärkerer oberer, statisch wirksamer Abdeckplatte durch sowohl in der Druckals auch Zugzone einbetonierte Transportbewehrungsstäbe zu Ziegelbalken zusammengefügt sind, deren bei Aneinanderreihung sowohl sich bildenden als auch die noch offenen, an der Oberkante der Hohlziegel befindlichen Schlitze nach Einlegen der Deckenrestbewehrung mit Ortbeton ausgefüllt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM982A DE803940C (de) | 1949-12-15 | 1949-12-15 | Stahlsteinbalkendecke |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEM982A DE803940C (de) | 1949-12-15 | 1949-12-15 | Stahlsteinbalkendecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE803940C true DE803940C (de) | 1951-04-12 |
Family
ID=7290969
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM982A Expired DE803940C (de) | 1949-12-15 | 1949-12-15 | Stahlsteinbalkendecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE803940C (de) |
-
1949
- 1949-12-15 DE DEM982A patent/DE803940C/de not_active Expired
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