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DE803912C - Schaltungsanordnung fuer handbediente Vermittlungseinrichtungen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer handbediente Vermittlungseinrichtungen

Info

Publication number
DE803912C
DE803912C DEM577A DEM0000577A DE803912C DE 803912 C DE803912 C DE 803912C DE M577 A DEM577 A DE M577A DE M0000577 A DEM0000577 A DE M0000577A DE 803912 C DE803912 C DE 803912C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pair
cords
circuit
circuit arrangement
switching
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM577A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1630680U (de
Inventor
Hans-Wilhelm Kern
Fritz Schabel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mix und Genest AG
Original Assignee
Mix und Genest AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mix und Genest AG filed Critical Mix und Genest AG
Priority to DEM577A priority Critical patent/DE803912C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE803912C publication Critical patent/DE803912C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/60Semi-automatic systems, i.e. in which the numerical selection of the outgoing line is under the control of an operator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für handbediente Vermittlungseinrichtungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für handbediente Vermittlungseinrichtungen, bei denen über die gleichen Schnurpaare Verbindungen verschiedener Art hergestellt werden.
  • Die Benutzung ein und desselben Schnurpaares für verschiedene Verbindungsarten macht es erforderlich, im Schnurpaar Umschaltungen vorzunehmen, die der jeweiligen Verbindungsart entsprechen. So werden bei einer bekannten Anlage, bei der die Schnurpaare sowohl für Orts- und Fernverkehr benutzt werden, die Umschaltungen davon abhängig gemacht, ob eine Klinke für Orts- oder Fernverkehr gesteckt wird, wodurch die von der Beamtin zur Herstellung der Verbindung einzuleitenden Schaltvorgänge in verschiedener Weise zur Wirkung kommen.
  • Bei einer anderen bekannten Anlage kommen im Schnurpaar nur beim Belegen einer zu Nummernstromstoßempfängern führenden Verbindungsrichtung Schaltmittel zur Wirkung, welche die Anschaltung eines Stromstoßsenders herbeiführen. Bei einer weiteren bekannten Anlage, bei der über die gleichen Schnurpaare sowohl Fern- als auch Schnellverkehrsverbindungen hergestellt werden, erfolgen die selbsttätigen Umschaltungen in Abhängigkeit von den `'Widerstandsverhältnissen in der Prüfader.
  • Der Erfindung liegt eine besondere Aufgabe zugrunde, die bei den bekannten Anordnungen nicht gegeben ist. Über ein und dieselben Schnurpaare eines Vermittlungsschrankes sollen Orts- und Fernverbindungen hergestellt werden, und es soll außerdem dafür gesorgt sein, daß bei über Wählerämter laufenden Verbindungen die anrufende Stelle die Möglichkeit hat, in Durchwahl über das benutzte Schnurpaar die gewünschte Verbindung selbst herzustellen. Die Beamtin hat in solchem Fall lediglich den Verbindungsstöpsel des benutzten Schnurpaares in eine Klinke der in Betracht kommenden Verkehrsrichtung zu stecken und überläßt dem anrufenden Teilnehmer die weitere Herstellung der Verbindung. Die spezielle Aufgabe besteht somit darin, die für die Durchwahl erforderlichen Umschaltungen dann vorzunehmen, wenn eine Klinke gesteckt wird, über welche Wählverbindungen herzustellen sind. Da die üblichen Schaltkennzeichen bereits zur Unterscheidung von Orts- und Fernverbindungen ausgenutzt sind, kommt es darauf an, ein besonderes Schaltkennzeichen für, die Herstellung der Durchwahl vorzusehen. Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß beim Stecken des Verbindungsstöpsels eines Schnurpaares in eine zu einem Wähleramt führende Klinke durch ein an die Sprechadern der belegten Leitung (Übertrager) vorübergehend angelegtes Schaltkennzeichen im Schnurpaar Schaltmittel zur Wirkung kommen, die das Schnurpaar für die Durchwahl von der anrufenden Stelle aus vorbereiten.
  • Gemäß weiterer Erfindung wird die Spannung für den Einschaltstromkreis der Relais einer von der Zentralbatterie unabhängigen Stromquelle entnommen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, das in Fig. i ein Schnurpaar eines Vermittlungsschrankes zeigt, über das Orts- und Fernverbindungen hergestellt und Verbindungen über Wählerämter in Durchwahl hergestellt werden. Fig. 2 zeigt die Schaltungsanordnung einer Übertragung, die für eine zu einem Wähleramt führende Verbindungsleitung vorgesehen ist. Sowohl in Fig. i als auch in Fig. 2 sind die Schaltmittel und Stromkreise nur soweit dargestellt, wie es zum Verständnis der Erfindung erforderlich ist.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Beim Stecken des Abfragestöpsels AS in die nicht dargestellte Klinke einer anrufenden Leitung sprechen die Relais C und S im Schnurpaar an, die die Sprechadern im linken Zweig des Schnurpaares durchschalten und das Relais A an die Sprechadern anschalten. Es wird angenommen, daß die anrufende Stelle einen Teilnehmer wünscht, der an ein Wähleramt angeschlossen ist. Die Beamtin steckt daraufhin den Verbindungsstöpsel VS des Schnurpaares in die Klinke Kv (Fig. 2), die über eine Übertragung mit einer zum Wähleramt führenden Leitung verbunden ist.
  • Es kommt folgender Stromkreis zustande: -+- 6o V (einer von der Zentralbatterie unabhängigen Stromquelle), Wi, G, c III, b-Ader, Klinke Kv, Stöpsel VS, p III, W (i, 2), Gl, -. Es sprechen die Relais G und W an. Relais G schaltet die besondere Stromquelle, die z. B. aus dem gleichgerichteten Wechselstrom der Rufstrommaschine gewonnen wird, an die a-Ader, so daß ein Stromkreis über + 6o V, Wi, g I, c II, a-Ader, Klinke Kv, Stöpsel VS, p II, F (5, 6), Gl, - geschlossen wird. Es sprechen die Relais D und F an. Über Kontakte d I, g II wird daher das an der Klinkenhülse liegende Relais C erregt, nachdem der im Prüfstromkreis angeordnete Kontakt r I eines nicht dargestellten Relais R geschlossen hat. Relais C schaltet die Sprechadern des Übertragers durch und die besondere Stromquelle ab, die somit nur kurzzeitig an die Sprechadei n angelegt wird.
  • Im Schnurpaar verhindert das ansprechende Relais F mit Kontakt f II die Aussendung von Rufstrom. Es hält sich zunächst durch seine Wicklung i, 2 über Kontakte u 1I, f I, P IV weiter, da auch Relais P im Prüfstromkreis angesprochen hat. Relais W hält sich im Stromkreis -f-, P IV, w II, W (3, 4), - weiter und schaltet über Kontakt w II Relais U (3, 4) ein, das sich über eigenen Kontakt u I hält und mit Kontakt u II den Haltestromkreis für Relais F unterbricht. Da inzwischen die Sprechadern des Schnurpaares an den Kontakten h I, h II eines nicht dargestellten Relais H durchgeschaltet sind, ist weiterhin die Aussendung von Rufstrom verhindert.
  • Über -f-, P IV, w II, r III, a II, w I, Vb III, p II, VS, Kv, c 1I, J, - ist ein Impulsübertragungsstromkreis vorbereitet, der am Kontakt a II noch offen ist. Das Schnurpaar ist durch die erläuterten Schaltvorgänge nunmehr für die Durchwahl vorbereitet.
  • Sendet der anrufende Teilnehmer zur Herstellung der gewünschten Verbindung Stromstoßreihen aus, so werden die Stromstöße von Relais A des Schnurpaares aufgenommen und mittels Kontakt a II zum Relais J der Übertragung weitergegeben, das seinerseits mittels Kontakt i die durch Kontakt c IV über die Drosselspule Dy geschlossene Schleife zum I. Vorwähler des Wähleramtes im Rhythmus der Stromstoßreihen unterbricht und dadurch die Einstellung der nachgeordneten Verbindungseinrichtungen bewirkt.
  • Während der Übertragung einer Stromstoßreihe spricht Relais V an, dessen Kurzschluß beim ersten Abfall des Relais A am Kontakt a II aufgehoben wird. Durch seine Kontakte v III, v IV trennt es in bekannter Weise die Sprechadern auf, um eine einwandfreie Stromstoßübertragung zu erzielen.
  • Wird der Verbindungsstöpsel VS des Schnurpaares in eine Klinke gesteckt, über die kein Wähleramt, sondern beispielsweise ein an den Vermittlungsschrank angeschlossener Teilnehmer erreicht wird, dann unterbleibt das Ansprechen der Relais F und W, da in diesem Fall kein Schaltkennzeichen nach rückwärts übertragen wird. Es gelangt infolgedessen über r II, U (i, 2), f II, a I, h I, v II, Vb III, P II, VS usw. Rufstrom zum Teilnehmer. Die Vorbereitung für die Durchwahl unterbleibt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i: Schaltungsanordnung für handbediente Vermittlungseinrichtungen mit für verschiedene Verbindungsarten benutzten Schnurpaaren, dadurch gekennzeichnet, daß beim Stecken des Verbindungsstöpsels (VS) eines Schnurpaares in eine zu einem Wähleramt führende Klinke (Kv) durch ein an die Sprechadern der belegten Leitung (Übertrager) vorübergehend angelegtes Schaltkennzeichen im Schnurpaar Schaltmittel (W, F) zur Wirkung kommen, die das Schnurpaar für die Durchwahl von der anrufenden Stelle aus vorbereiten.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Schaltkennzeichen im Schnurpaar zwei an den Sprechadern liegende Relais (W, F) eingeschaltet werden, von denen das eine (W) den Impulsübertragungsstromkreis vorbereitet und das andere (F) die Rufstromaussendulig verhindert.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daB die Spannung für den Einschaltstromkreis der Relais (W, F) einer von der Zentralbatterie unabhängigen Stromquelle (gleichgerichteter `'Wechselstrom der Rufstrommaschine) entnommen wird.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB in Reihe mit den Relais (W, F) angeordnete Gleichrichterzellen (GZ) ein Ansprechen dieser Relais bei Benutzung des Schnurpaares für andere Verkehrsrichtungen verhindern. . Schaltungsanordnung nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daB das an der einen Sprechaden (b) des Schnurpaares angeordnete, den Impulsübertragungsstromkreis vorbereitende Relais (W) nach Abschalten des Schaltkennzeichens im Ortsstromkreis für die Dauer der Verbindung gehalten wird und das an der anderen Sprechader die Rufstromaussendung verhindernde Relais (F) nach Abschalten des Schaltkennzeichens so lange örtlich gehalten wird, bis infolge Durchschaltens der Sprechadern des Schnurpaares der Rufstromkreis abgeschaltet wird.
DEM577A 1949-11-17 1949-11-17 Schaltungsanordnung fuer handbediente Vermittlungseinrichtungen Expired DE803912C (de)

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DE803912C true DE803912C (de) 1951-04-12

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DEM577A Expired DE803912C (de) 1949-11-17 1949-11-17 Schaltungsanordnung fuer handbediente Vermittlungseinrichtungen

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