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DE803828C - Presslufthammer, insbesondere Abbauhammer - Google Patents

Presslufthammer, insbesondere Abbauhammer

Info

Publication number
DE803828C
DE803828C DEP14190A DEP0014190A DE803828C DE 803828 C DE803828 C DE 803828C DE P14190 A DEP14190 A DE P14190A DE P0014190 A DEP0014190 A DE P0014190A DE 803828 C DE803828 C DE 803828C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cap
handle
spring
exhaust
pneumatic hammer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP14190A
Other languages
English (en)
Inventor
August Hilligweg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jochums & Co
Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
Original Assignee
Jochums & Co
Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jochums & Co, Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG filed Critical Jochums & Co
Priority to DEP14190A priority Critical patent/DE803828C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE803828C publication Critical patent/DE803828C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D17/00Details of, or accessories for, portable power-driven percussive tools
    • B25D17/04Handles; Handle mountings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Preßlufthammer, insbesondere Abbauhammer Bei Preßlufthämmern, insbesondere Abbauhämmern, werden in der Regel aufschraubbare Handgriffe verwendet, bei denen dann besondere Sicherungsmittel benutzt werden müssen, um zu verhindern, daß der Griff sich infolge der beim Arbeiten des Hammers auftretenden Erschütterungen löst. Man hat zu diesem Zweck die verschiedensten Vorschläge gemacht. Zum Beispiel ist es bekannt, den Handgriff und auch den Zylinder mit einer Anzahl auf den Umfang verteilter radialer Löcher zu versehen und dann durch zwei korrespondierende Löcher einen Sicherungsstift hindurchzustecken, der dann seinerseits gegen Herausfallen gesichert werden muß. Letzteres geschieht bei einer bekannten Bauart durch einen den Handgriff außen umschließenden Ansatz der bekannten Auspuffkappe. Diese Anordnungen sind aber teuer und wenig betriebssicher. Durch' die Löcher werden Handgriff und Hammerkörper geschwächt. Vielfach ist ein übermäßiges oder ein zu schwaches Anziehen der Handgriffe erforderlich, um zwei Löcher zur Einführung des Stiftes zur Deckung zu bringen. Ein zu starkes Anziehen verursacht aber wegen der dadurch bedingten übermäßigen Spannungen leicht Brüche im Gewindeteil, während sich zu schwach angezogene Handgriffe leicht lösen, wenn nach längerem Betrieb die Auspuffkappe sich lockert. Es ist dabei zu bedenken, daß die radiale Spannung, die beim Aufschieben der längs geschlitzten Auspuffkappe auf den Zylinderkörper erzeugt wird, im Betrieb bald nachlädt, und daß es dann vorkommen kann, daß der Schlitz sich so weit verbreitert, daß der Sicherungsstift herausfallen kann, wenn man nicht Stifte größeren Durchmessers verwendet, die aber wiederum den Nachteil mit sich bringen, daß durch entsprechend große Bohrungen Handgriff und Zylinder noch stärker geschwächt werden.
  • Es ist ferner eine hülsenartige Auspuffkappe bekannt, die an dem einen Ende mit einer Reihe von auf den Umfang verteilten Längsschlitzen versehen ist und welche im Bereich dieser Schlitze durch den aufgeschraubten Handgriff radial zusammengedrückt wird. Die auf diese Weise erzielte Federwirkung ist gering. Bei einer anderen, auf einem ähnlichen Prinzip beruhenden Bauart wird die Sicherung durch eine im wesentlichen nur in radialer Richtung federnde Ringfeder gebildet. Dieser nach außen gewölbte Federring stützt sich mit dem vorderen Ende gegen eine Stützfläche des Hammerzylinders ab, während sein hinteres Ende von dem Ende des Handgriffs umschlossen wird, derart, daß beim Aufschrauben des Handgriffs eine Zusammendrückung der Feder in radialer Richtung eintritt.
  • Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß die Federwirkung solcher radial zusammendrückbarer Ringe von vornherein nur beschränkt ist, so daß sie bei den starken Erschütterungen, die beim Arbeiten eines Preßlufthammers auftreten, ein Lösen des Handgriffs nicht verhindern kann. Hinzu kommt noch, daß die federnde Wirkung aufhört und der Ring praktisch starr wird, sobald sich die Kanten des Schlitzes des Federringes aufeinanderlegen.
  • Die Erfindung benutzt ebenfalls eine mit einem Längsschlitz versehene hülsenartige Auspuffkappe, die zwischen dem Handgriff und einer Fläche des Hammerkörpers federnd verspannt wird. Im Gegensatz zu den vorstehend beschriebenen bekannten Bauarten soll erfindungsgemäß die Hülse auf einem Teil ihrer Länge als eine im wesentlichen nur in axiales Richtung zusammendrückbare Feder von geringer Nachgiebigkeit ausgebildet sein. Zweckmäßig wird der als Feder wirkende Kappenteil durch eine nach außen gewölbte Ringwulst der Kappe gebildet, gegen deren hintere, gegebenenfalls leicht abgeschrägte oder gewölbte Druckfläche sich die entsprechend geformte, Stirnfläche des Handgriffs abstützt. Durch die Erfindung wird eine starke Federwirkung bei großer Reibung zwischen der Auspuffkappe ulid dem Ende des Handgriffs erreicht, wodurch eine relative Drehung zwischen diesen Teilen von vornherein erschwert wird. Die Vermeidung einer solchen relativen Drehbewegung ist aber wichtig, weil schon bei einer geringfügigen Bewegung die Reibungsziffer der Ruhe durch die sehr viel geringere Reibungsziffer der Bewegung abgelöst wird.
  • Um nun zu verhindern, daß beim Aufschrauben des Handgriffs die Kappe sich dreht, sollen in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die Reibungsflächen ,der beiden Enden der Auspuffkappe und ihre Widerlager so geformt und bemessen sein, daß der Reibungsschluß am vorderen Widerlager größer als derjenige am Handgriff ist. Dies kann zweckmäßig dadurch geschehen, daß die zum vorderen Ende nach einwärts keilig abgeschrägte vordere Stirnfläche der Auspuffkappe gegen eine schwalbenschwanzförmige Absetzung oder in einer Keilnut des Hammerkörpers abgestützt ist. Auf diese Weise wird beim Aufschrauben des Handgriffs die Auspuffkappe am vorderen Ende festgehalten, so daß also die gewünschte Lage des Auspuffschlitzes nicht verändert wird.
  • Es ist ferner möglich, der Druckfläche des Handgriffs und der Gegenfläche der Auspuffkappe eine oder mehrere Rastensicherungen zur Verhinderung einer Drehung der Kappe zuzuordnen. Dabei genügt eine einzige Rastensicherung, wenn es erwünscht ist, die Auspuffkappe stets in derselben Stellung festzuhalten, beispielsweise so, daß die Auspufföffnung der Kappe unterhalb des Preßlufteintrittsstutzens liegt. Natürlich kann die Sicherung auch so angeordnet werden, daß das Auspuffen der Luft an einer anderen Stelle erfolgt, oder es können mehrere, vorzugsweise zwei Rastensicherungen vorgesehen werden, die es ermöglichen, die Luft entweder unterhalb des erwähnten Preßlufteinlaßstutzens oder in einer anderen, z. B. um 9o öder 18o° versetzten Lage auspuffen zu lassen. Diese Rastensicherung kann beispielsweise in der Weise ausgebildet sein, daß die federnde Wulst der Kappe eine kleine körnerartige Ausbeulung erhält, die in eine entsprechende Vertiefung der keiligen Druckfläche des Handgriffs einspringt. Natürlich kann auch die umgekehrte Anordnung vorgesehen sein.
  • Es ist technisch auch denkbar, die federnde Wulst der Auspuffkappe am vorderen Ende anzubringen, wenngleich die Anbringung am hinteren Ende in den meisten Fällen technisch zweckmäßiger ist.
  • Die Feder der Auspuffkappe kann auch durch eine die Kappe im hinteren Teil radial übergreifende, schwer verformbare Hülse aus Gummi oder einem ähnlichen Werkstoff gebildet sein.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. i zeigt den Hammer im Längsschnitt.
  • Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch Kappe und Hammerkörper nach Linie II-11 der Fig. i.
  • Fig.3 und 4 zeigen die Kappe in Längsschnitt und Draufsicht.
  • Fig. 5 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der Kappe im Längsschnitt.
  • In der Zeichnung bedeuten: i den Hammerkörper, 2 den Handgriff mit dem Gewinde 3, 4 den Schlagkolben, 5 die aufgeschraubte Haltekappe und 6 das Pickeisen, 7 die Auspufföffnungen im Zylinderkörper und 8 die Auspuffkappe, 9 den Frischlufteinlaßstutzen.
  • Die"bei 8° längs geschlitzte Auspuffkappe 8 stützt sich mit ihrer vorderen, keilig zugeschnittenen Stirnkante in einer entsprechend geformten Keilnut io des Hammerkörpers ab und besitzt am hinteren Ende eine als Feder wirkende Wulst i i, die mit großem Radius in den vorderen Teil der Kappe übergeht. Die hintere Stirnfläche dieser. Wulst ist gewölbt, und der Handgriff besitzt eine entsprechend geformte Druckfläche 12. Die Auspuffkappe erhält eine um ein geringes Maß größere Länge, als dem endgültigen Abstand zwischen Handgriff stirnende und Nut io des Hammerkörpers entspricht. Wird der Handgriff in seine endgültige Stellung gebracht, so wird dadurch die federnde Wulst um ein geringes Maß, z. B. i mm, axial zusammengedrückt, wodurch sich eine feste Verspannung des Handgriffs ergibt.
  • Die Druckfläche 12 kann selbstverständlich auch eine leichte Abschrägung mit ebener Fläche erhalten.
  • Wie Fig. 3 und 4 zeigen, ist die Auspufföffnung 13 im Abstand x vom hinteren Rand der Kappe angeordnet und liegt im Bereich des Übergangs zwischen der Wulst und dem vorderen zylindrischen Kappenteil. Die Auspufföffnung 13 kann durch Drehung der Kappe in verschiedene Lagen gebracht und gegebenenfalls in dieser durch eine Kastensicherung festgehalten werden.
  • Fig. 5 veranschaulicht eine andere Ausführungsform, bei welcher das hintere Ende der Kappe durch eine den zylindrischen Kappenteil umgreifende Gummihülse iia von größerem Durchnfesser als der vordere Kappenteil gebildet wird. Diese Ausführungsform ermöglicht es, durch die Wahl von entsprechendem Werkstoff bzw. geeigneten Abmessungen den Federweg in einem größeren Bereich zu ändern. Während bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. i bis 4 nach Ermüdung der Federwulst die gesamte Kappe ausgewechselt werden muß, ist bei der Bauart nach Fig.5 nur ein Ersatz des verschlissenen Gummiteils erforderlich.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRDCHE: i. Preßlufthammer, insbesondere Abbauhammer mit aufgeschraubtem Handgriff und einer den Zylinder umschließenden hülsenartigen Auspuffkappe, die zwischen dem Handgriff und einem Widerlager des Hammerkörpers federnd verspannt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Auspuffkappe (8) auf einem Teil ihrer Länge als eine im wesentlichen nur in axialer Richtung zusammendrückbare Feder von geringer Nachgiebigkeit ausgebildet ist.
  2. 2. Preßlufthammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der als Feder wirkende Kappenteil durch eine nach außen gewölbte Ringwulst (ii) der Kappe gebildet ist, gegen deren hintere, gegebenenfalls leicht abgeschrägte oder gewölbte Druckfläche (12) sich die entsprechend geformte Stirnfläche des Handgriffs (2) abstützt.
  3. 3. Preßlufthammer nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federwulst (ii) der Auspuffkappe mit großem Radius in den vorderen Kappenteil ausläuft. .
  4. 4. Preßlufthammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder durch eine die Auspuffkappe im hinteren Teil radial übergreifende Gummihülse (,ja) gebildet ist.
  5. 5. Preßlufthammer nach Anspruch i oder folgende, dadurch gekennzeichnet, daß der Auspuffschlitz (13) im Abstand (x) vom hinteren Hülsenrand, vorzugsweise im Bereich des überganges der Wulst in den vorderen zylindrischen Kappenteil, angeordnet ist.
  6. 6. Preßlufthammer nach Anspruch i oder folgende, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungsflächen beider Enden der Auspuffkappe und ihre Gegenflächen an Hammer und Handgriff so geformt und bemessen sind, daß der Reibungsschluß am vorderen Widerlager größer als am Handgriff ist. Preßlufthammer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zum vorderen Ende nach einwärts keilig abgeschrägte vordere Stirnfläche der Auspuffkappe (8) gegen eine schwalbenschwanzförmige Absetzung (io) oder in einer Keilnut des Hammerkörpers (i) abgestützt ist. B. Preßlufthammer nach Anspruch i oder folgende, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckfläche (12) des Handgriffs (2) und der Gegenfläche der Kappenwulst (i i) eine oder mehrere Kastensicherungen zur Verhinderung einer Drehung der Kappe (8) zugeordnet sind.
DEP14190A 1948-10-02 1948-10-02 Presslufthammer, insbesondere Abbauhammer Expired DE803828C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP14190A DE803828C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Presslufthammer, insbesondere Abbauhammer

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DEP14190A DE803828C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Presslufthammer, insbesondere Abbauhammer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE803828C true DE803828C (de) 1951-04-12

Family

ID=7365028

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP14190A Expired DE803828C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Presslufthammer, insbesondere Abbauhammer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE803828C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4239665A1 (de) * 1992-11-26 1994-06-01 Hilmar Foerster Tragbares Schlagwerkzeug

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4239665A1 (de) * 1992-11-26 1994-06-01 Hilmar Foerster Tragbares Schlagwerkzeug

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