DE803732C - OElkupplung in bewegten Gestaengen - Google Patents
OElkupplung in bewegten GestaengenInfo
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- DE803732C DE803732C DEP23908A DEP0023908A DE803732C DE 803732 C DE803732 C DE 803732C DE P23908 A DEP23908 A DE P23908A DE P0023908 A DEP0023908 A DE P0023908A DE 803732 C DE803732 C DE 803732C
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B21/00—Common features of fluid actuator systems; Fluid-pressure actuator systems or details thereof, not covered by any other group of this subclass
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Description
- Ölkupplungen in bewegten Gestängen, z.13. an Korkmaschinen, sind bekannt. Bei einer solchen Kupplung ist mit dem treibendenTeil desGestänges ein Kolben verbunden, der sich in einem 01zylinder bewegen kann, der seinerseits mit dem getriebenen Teil des Gestänges oder unmittelbar mit einem Arbeitsorgan, z. B. Werkzeug, verbunden ist. Bei Beginn eines Arbeitswiderstandes setzt sich das 01 indem Ölzylinder unter einen durch Federspannung einstellbaren Druck (mehrere atü) und hat die Möglichkeit, langsam durch ein kleines Ventil in <las Innere des Kolbens überzuströmen, so daß das 01 während des Arbeitshubes einen Puffer bildet. Nach Beendigung des Arbeitshubes wird dem 01 die Möglichkeit geboten, plötzlich in größerer Menge in das Innere des Kolbens überzutreten, um so eine rasche Entspannung zu erzielen. Dieser Druckausgleich ist bisher durch eine Bohrung in der Wandung des Kolbens bewirkt worden, die senkrecht zur Bewegungsrichtung desselben angeordnet war. Durch diese Bohrung trat ein Ölstrahl unter einem Druck von 2 bis 3 atü in das inzwischen im Innenraum des Kolbens angesammelte 01 ein, und zwar verhältnismäßig nahe unter dessen Oberfläche. Dadurch wurde in dem 01 eine Strömung desselben nach der Oberfläche zu erzeugt, so daß erhebliche Ölbewegungen und Wallungen entstanden. Dies führte zu Ölaustritt und damit zu unangenehmem Ölverlust sowie Verschmutzungen der benachbarten Teile, hei Korkmaschinen der Korken und Flaschen, und machte die Verwendung höheren (jldruckes unmöglich.
- Durch die Erfindung werden diese Nachteile beseitigt, und es können Pressungen beliebiger Höhe zur Anwendung kommen. Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Es stellt dar Fig. i einen Längsschnitt durch die Ölkupplung nach der Erfindung, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. i, Fig. 3 einen Längsschnitt durch die Ölkupplung wie in Fig. i, aber nach Verschiebung ihrer Teile (Kolben und Zylinder) gegeneinander.
- In der Zeichnung bedeutet i einen Zylinder, der teilweise mit 01 a gefüllt ist. In dem Zylinder kann sich ein Kolben 2 bewegen. Der Kolben ist mit einem treibenden Teil eines Gestänges o. dgl. (nicht gezeichnet) verbunden, wodurch eine Kraft K auf den Kolben ausgeübt werden kann.
- Der Zylinder ist mit dem getriebenen Teil des Gestänges oder einem Arbeitsorgan, z. B. Werkzeug, verbunden, auf das durch ihn eine Kraft in Richtung des Pfeiles A ausgeübt werden kann.
- Der Kolbenboden wird durch einen Ventilteller 3 gebildet, dessen Wirkungsweise nachstehend noch beschrieben wird. In diesem Ventilteller ist eine Öffnung .4 und ein kleines Ventil, z. B. federbelastetes Kugelventil 5, angeordnet, durch das während des Druckhubes 0I aus dem Ölzylinder in das Innere des Kolbens übertritt und sich hier ansammelt, wie bei a' angedeutet. Sobald der Kolben bei seiner Bewegung einen gewissen Weg zurückgelegt hat, wie er zum Beispiel für den Vorgang des Rufpressens und Schließens eines Kronenkorkens auf einer Flasche erforderlich ist, wird eine Verbindung zwischen dem Ölraum des Zylinders und dem Innenraum des Kolbens zusätzlich hergestellt, und zwar in einer solchen Weise, daß ein schneller Druckausgleich stattfinden kann.
- Gemäß der Erfindung ist diese Verbindung so gestaltet, daß eine wesentliche Schwallbildung im Innern der Ölmenge a' im Innenraum des Kolbens nicht entstehen kann. Beispielsweise kann dies durch einen Winkelkanal 6 bewirkt werden, in den das 01 aus einer Erweiterung 7 des Zylinders eintritt und der, gegen den Kolbenboden gerichtet, in das Innere des Kolbens mündet. Durch die Verteilung des Ölstromes am Grunde des Kolbens und entfernt von dessen Oberfläche b werden Wallungen im Innern der Ölmenge a' auf ein Minimum beschränkt.
- Selbstverständlich kann für diesen Zweck auch ein Schrägschlitz oder eine Schrägbohrung oder eine ähnliche Anordnung dienen, die den Ölstrom gegen den Kolbenboden richtet.
- Beim Rückgang des Kolbens 2 in seine Ausgangsstellung öffnet sich der Ventilteller 3 in bekannter Weise und läßt das 01 aus dem Innern des Kolbens wieder in den Zylinder i zurückströmen.
- Die Erfahrung hat gezeigt, daß durch die einfache Anordnung nach der Erfindung die bisher mit einer solchen Ölkupplung verbundenen Schwierigkeiten vollkommen beseitigt werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Ölkupplung in bewegten Gestängen, z. B. an Korkmaschinen mit ölgefülltem Zylinder und darin sich bewegendem Kolben, die zeitweilig durch unter Druck befindliches 01 gekuppelt sind und ein federbelastetes Ventil besitzen, das bei erreichtem Preßdruck ein Ansteigen des Druckes verhindert sowie ein Einschieben des Kolbens in den Zylinder ermöglicht, mit schnellem Druckausgleich durch freies Einströmen des Öles in das Kolbeninnere nach Zurücklegung einer für den Arbeitshub, z. B. das Korken, notwendigen Wegstrecke, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen Öl-. zylinder und Innenraum des Kolbens so gestaltet ist, daß eine wesentliche Schwallbildung in der Ölmenge (a') im Innenraum des Kolbens verhindert wird.
- 2. Ölkupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungskanal zwischen Ölzylinder und Innenraum des Kolbens gegen den Kolbenboden gerichtet in den Innenraum des Kolbens mündet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP23908A DE803732C (de) | 1948-12-07 | 1948-12-07 | OElkupplung in bewegten Gestaengen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP23908A DE803732C (de) | 1948-12-07 | 1948-12-07 | OElkupplung in bewegten Gestaengen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE803732C true DE803732C (de) | 1951-04-09 |
Family
ID=7369417
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP23908A Expired DE803732C (de) | 1948-12-07 | 1948-12-07 | OElkupplung in bewegten Gestaengen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE803732C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2394716A1 (fr) * | 1977-06-17 | 1979-01-12 | Sticht Walter | Dispositif amortisseur |
| DE2730860A1 (de) * | 1977-07-08 | 1979-01-25 | Sticht Walter | Pneumatischer stossdaempfer |
-
1948
- 1948-12-07 DE DEP23908A patent/DE803732C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2394716A1 (fr) * | 1977-06-17 | 1979-01-12 | Sticht Walter | Dispositif amortisseur |
| DE2730860A1 (de) * | 1977-07-08 | 1979-01-25 | Sticht Walter | Pneumatischer stossdaempfer |
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