DE803682C - Verfahren zur Herstellung gekruemmter Werkstuecke aus Holz - Google Patents
Verfahren zur Herstellung gekruemmter Werkstuecke aus HolzInfo
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- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27D—WORKING VENEER OR PLYWOOD
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Description
- Es ist bekannt, daB man gekrümmte Werkstücke aus Holz aus mehreren Lagen zusammengeleimter Hölzer herstellt. Es ist ferner bekannt, daß man zur Verstärkung an den Enden keilförmige Beilagen einfügt oder, sofern die Werkstücke in oder nach der Mitte zu verstärkt werden müssen, außen in der Zugzone Holzlagen aufbringt, die nicht über die ganze Länge des Werkstückes geführt sind, sondern, nach der Art der aus Blattfedern zusammengesetzten Wagenfedern . abgedacht, nach außen immer kürzer werden. In beiden Fällen handelt es sich um Werkstücke von geringer Höhe und mit flachen Krümmungen, z. B. Faßdauben, Stuhlbeine o. dgl.
- Aus Festigkeitsgründen muß aber gefordert werden, und dies ist das Wesen des Verfahrens nach der Erfindung, daß die außenliegenden Lagen, in folgendem Lamellen benannt, sowohl in der Druck- als auch in der Zugzone, als die am meisten beanspruchten, über die ganze Länge des Werkstückes durchgehen. Es werden also als Holzlagen dünne Lamellen verwendet, die mit gleichbleibender oder angenähert gleichbleibender Dicke und in Richtung ihrer Längsfaser, ihrer jeweiligen Lage im Werkstücksquerschnitt entsprechend gebogen, sich über die ganze Länge des Werkstückes, besonders an den Außenseiten (Zug- und Druckzone) erstrecken, wobei gegebenenfalls zwischen den einzelnen Lamellen streckenweise entstehende Lücken zweckmäßig mit passenden Zwischenstücken 4 oder mit geeigneten plastischen Massen (Kunstharz o. dgl.) ausgefüllt werden.
- Ferner ermöglichen gerade die außenliegenden, durchgehenden Lamellen erst die Herstellung sonst aus mehreren Teilen zusammengesetzter Werkstücke in einem Stück, z. B. eines Lehnstuhlseitenteiles.
- Es gibt eine große Anzahl Werkstücke, die aus Gründen ihrer Form, Höhe und ihrer wirtschaftlichen Herstellung nicht durchweg aus Lamellen hergestellt werden können, z. B. ein rheinisches Kummetholz, oder solche mit starken Krümmungen, die für die einzelnen Lamellen infolge der Verschiedenheit ihrer Lage im Werkstückquerschnitt oft erheblich voneinander abweichen. Im letzteren Falle ergeben sich im Werkstückquerschnitt nach der neutralen Zone zu, zwischen den einzelnen Lamellen, wie schon erwähnt, Lücken, die in der Regel, um die Verbindung zwischen den einzelnen Lamellen herzustellen, ausgefüllt werden müssen. Das kann entweder geschehen durch Einfügen entsprechend geformter Zwischenstücke, die an sich nur verbindende, aber keine tragenden Teile darstellen und daher aus minderwertigem Material bestehen können, oder, falls die Lücken nur geringfügig sind, durch Verwendung plastischer Bindmittel, wie z. B. Kunstharz o. dgl.
- Die Zeichnung zeigt aus der großen Zahl der nach diesem Verfahren herstellbaren Formen zwei Beispiele, und zwar in Fig. i und 2 ein Kummetholz und in Fig. 3 und 4 ein Seitenteil eines Lehnstuhles, bestehend aus Vorder- und Hinterbein mit Rückenlehne und Armstütze.
- Es sind in Fig. i und 3 eine Anzahl Lamellen i, die in gleichbleibender oder angenähert gleichbleibender Dicke den Krümmungskurven des herzustellenden Werkstückes über dessen ganze Länge so folgen, daß ihre Längsfaser mit der Längsachse des Werkstückes gleichläuft oder angenähert gleichläuft. Entstehen, durch die Form des Werkstückes bedingt, im Zuge der Lamellen i Hohlräume, so können diese mittels entsprechend geformter Füllstücke lückenlos ausgefüllt werden (Fig. 3, Füllstück 4).
- Auf den äußeren Lamellen werden Arbeitsleisten 2 für die Fertigbearbeitung auf genaue Form und Maß aufgebracht.
- Bei hohen Werkstücken (Fig. i) können zwischen aus Lamellen geschichteten Bündeln aus dem Vollen herausgeschnittene Zwischenstücke 3 eingefügt werden, die so zueinander gelegt sind, daß ihre Längsfasern untereinander nicht in der gleichen Richtung verlaufen. Bei besonders hohen Werkstücken können die Zwischenstücke 3 Hohlräume, Löcher, Aussparungen aufweisen oder gar in ein Gitterwerk übergehen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung gekrümmter Werkstücke aus gegeneinander verleimten Holzlagen, dadurch gekennzeichnet; daß als Holzlagen dünne Lamellen (i) verwendet werden, die mit gleichbleibender oder angenähert gleichbleibender Dicke und in Rächtung ihrer Längsfasern, ihrer jeweiligen Lage im Werkstückquerschnitt entsprechend gebogen, sich über die ganze Länge des Werkstückes, besonders an den Außenseiten (Zug- und Druckzone) erstrecken, wobei gegebenenfalls zwischen den einzelnen Lamellen streckenweise entstehende Lücken zweckmäßig mit passenden Zwischenstücken (4) oder mit geeigneten plastischen Massen (Kunstharz o. dgl.) ausgefüllt werden.
- 2. Verfahren zur Herstellung gekrümmter Werkstücke aus gegeneinander verleimten Holzlagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf den außenliegenden Lamellen (i) Arbeitsleisten (2) aufgebracht sind.
- 3. Verfahren zur Herstellung gekrümmter Werkstücke aus gegeneinander verleimten Holzlagen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei besonders hohen Werkstücken Formstücke (3) eingefügt sind, die ihrerseits beliebig zusammengesetzt oder gegeneinander abgesperrt sein können, wobei die Formstücke Aussparungen aufweisen oder gar in ein Gitterwerk übergehen können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP48404A DE803682C (de) | 1949-07-10 | 1949-07-10 | Verfahren zur Herstellung gekruemmter Werkstuecke aus Holz |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEP48404A DE803682C (de) | 1949-07-10 | 1949-07-10 | Verfahren zur Herstellung gekruemmter Werkstuecke aus Holz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE803682C true DE803682C (de) | 1951-04-09 |
Family
ID=7383044
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP48404A Expired DE803682C (de) | 1949-07-10 | 1949-07-10 | Verfahren zur Herstellung gekruemmter Werkstuecke aus Holz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE803682C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2644339A1 (de) * | 2012-03-29 | 2013-10-02 | HD Wood Technologies Limited | Profilfurnier und Verfahren zu seiner Herstellung |
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1949
- 1949-07-10 DE DEP48404A patent/DE803682C/de not_active Expired
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| EP2644339A1 (de) * | 2012-03-29 | 2013-10-02 | HD Wood Technologies Limited | Profilfurnier und Verfahren zu seiner Herstellung |
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