DE803461C - Bootsdavit mit schwenkbarem Auslegearm - Google Patents
Bootsdavit mit schwenkbarem AuslegearmInfo
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- DE803461C DE803461C DEP545A DE0000545A DE803461C DE 803461 C DE803461 C DE 803461C DE P545 A DEP545 A DE P545A DE 0000545 A DE0000545 A DE 0000545A DE 803461 C DE803461 C DE 803461C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B23/00—Equipment for handling lifeboats or the like
- B63B23/02—Davits, i.e. devices having arms for lowering boats by cables or the like
- B63B23/04—Davits, i.e. devices having arms for lowering boats by cables or the like with arms pivoting on substantially horizontal axes, e.g. gravity type
- B63B23/06—Davits, i.e. devices having arms for lowering boats by cables or the like with arms pivoting on substantially horizontal axes, e.g. gravity type with actual pivots
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Description
- Bootsdavit mit schwenkbarem Auslegearm Sogenannte Davits, bei denen das Boot an einem schwenkbaren Ausleger aufgehängt ist, sind bekannt. Die Aufhängung erfolgt hierbei an Taljen, die über Blöcke geführt werden und mittels deren dann von einer Winde aus das Boot auf- und abgefiert werden kann. Das Auslegen des drehbar an Deck gelagerten Davitarmes erfolgt hierbei ebenfalls durch auf die Welle des Davitarmes einwirkende Winden. Bei diesen bekannten Ausführungen findet eine erhebliche Belastung des Davitarmes, an dessen Ende das Boot an über Rollen geführten Taljen aufgehängt ist, statt, und es muß ein erheblicher Windendruck Anwendung finden, um die Schwenkung des Davitarmes zu bewirken. Die Davitarme müssen daher auch infolge ihrer Länge außerordentlich kräftig im Querschnitt ausgeführt werden. Die Erfindung macht es sich zur Aufgabe, eine Bootsaussetzvorrichtung zu schaffen, bei der durch Ausnutzung eines Hebelmomentes eine wesentliche Verringerung des Kraftaufwandes erreicht wird. Dabei findet zugleich eine Entlastung der Davit-oder Auslegearme statt. Insbesondere wird durch die Erfindung ein wesentlich größerer Ausschlag des Bootes und dadurch eine günstige Abhaltung desselben von der Schiffsaußenwand beim Aussetzen erzielt. Schließlich erreicht die Erfindung auch, daß man sowohl von einer als auch von zwei Seiten aus die Davitarme schwenken kann, zwischen denen das Boot in bekannter Weise aufgehängt ist.
- Die Erfindung erreicht insbesondere, daß bei Schlagseite des Schiffes nach innen ein besseres Fieren des Bootes erzielt wird. Schließlich werden auch die Zugkräfte in den Zugseilen verringert, da diese lediglich zum Fieren des Bootes Verwendung finden, während bisher das Schwenken des Auslegearmes ebenfalls mit am Ende des Lagerarmes angebrachten Zugseilen bewirkt wurde. Es wird eine außerordentlich einfache und billige, technisch leicht herstellbare Bauart der Bootsaussetzvorrichtung erreicht.
- Die Erfindung besteht darin, daß die Auslegearme an auf ihren Drehachsen sitzenden Zahnsegmenten befestigt und durch Schubstangen abgestützt sind, wobei die Zahnsegmente mittels Übersetzungsgetriebes einer handbetriebenen Winde betätigbar sind.
- Eine weitere Erfindung besteht darin, daß die Auslegearme auf einer gemeinsamen Drehachse sitzen, die beide Auslegearme verbindet, und daß in einem oder beiden Getrieben der für jeden Auslegearm vorgesehenen Winden ein Getrieberad abkuppelbar ist.
- Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise ausführen und ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel schematisch veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht des Davits mit oberhalb des Decks gelagertem Boot, Abb. 2 eine Seitenansicht eines Auslegers, Abb.3 das Windengetriebe im Schnitt nach Linie III-111 der Abb. i.
- Das Boot i ist in bekannter Weise mittels Taljen 2, die über Rollen 3 geführt sind, am Ende von drehbar gelagerten Auslegearmen 4 aufgehängt. Die Auslegearme sind entweder einzeln oder auf einer gemeinsamen, durchgehenden, an Deck gelagerten Welle 5 drehbar gelagert. Auf der Welle sind zugleich bei jedem Auslegearm 4 Zahnsegmente 6 angeordnet, die beispielsweise durch ein Gehäuse 7 abgedeckt sind. Die Auslegearme 4 sind jeweilig an den ihnen zugehörigen Zahnsegmenten 6 beispielsweise mittels Verschraubung 8 o. dgl. verbunden. Die Zahnsegmente 6 sind zweckmäßig mit großen Zähnen nach Art einer Heberwinde (sog. Dunkrack) versehen. In sie faßt das nur mit wenigen Zähnen versehene Getrieberad 9 einer im Gehäuse io angeordneten Winde. Die Winde ist mit den Übersetzungszahnrädern 11, 12 versehen. Auf die Achse 13 des letzten Getrieberades ist eine Handkurbel 14 aufsteckbar. Entweder an beiden Auslegern 4, zwischen denen das Boot aufgehängt ist, oder auch nur an einem ist beispielsweise das Zahnrad i i° mittels Kupplung abkuppelbar. Das Zahnrad i i° sitzt zu diesem Zwecke auf der Welle 15 des Getrieberades 9 lose und kann durch Verstellen des Kupplungshebels 16 gekuppelt werden.
- Durch die Anbringung eines mit dem Auslegearm4 versehenen, großen Radius besitzenden Zahnsegmentes 6 wird durch die Schwenkung des Hebelarmes 4 ein günstiges Hebelmoment erzielt, wodurch eine erhebliche Kraftverringerung zum Ausschwenken der Auslegearme erreicht wird. Das Ausschwenken des Bootes kann hierbei durch zwei Personen erfolgen, indem von beiden Seiten jede Winde betätigt wird. Man kann aber auch durch Abkuppeln des Getriebes der einen Winde den Antrieb beider Auslegearme, nur von einer Winde aus bewirken.
- Die Ausleger sind durch an ortsfest befestigten Armen 17 der Zahnsegmente 6 angreifende Schubstangen 18 abgestützt. Um Klemmungen zu vermeiden, . können diese Schubstangen an den Auslegearmen und an den Armen 17 gelenkig angreifen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Bootsdavit mit schwenkbaren Auslegearmen, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslegearme (4) an auf ihren Drehachsen (5) sitzenden Zahnsegmenten (6) befestigt und durch Schubstangen (18) abgestützt sind, wobei die Zahnsegmente (6) mittels Übersetzungsgetriebes (11, 12) einer handbetriebenen Winde (io) betätigbar sind. z. Bootsdavit nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslegearme (4) und Zahnsegmente (6) auf einer gemeinsamen Welle (5) sitzen, die beide Auslegearme (4) verbindet, und daß in einem oder beiden Getrieben (11, 12) der für jeden Auslegearm vorgesehenen Winden (io) ein Getrieberad (ii°) abkuppelbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP545A DE803461C (de) | 1950-01-10 | 1950-01-10 | Bootsdavit mit schwenkbarem Auslegearm |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP545A DE803461C (de) | 1950-01-10 | 1950-01-10 | Bootsdavit mit schwenkbarem Auslegearm |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE803461C true DE803461C (de) | 1951-04-02 |
Family
ID=5647430
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP545A Expired DE803461C (de) | 1950-01-10 | 1950-01-10 | Bootsdavit mit schwenkbarem Auslegearm |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE803461C (de) |
-
1950
- 1950-01-10 DE DEP545A patent/DE803461C/de not_active Expired
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