DE803460C - Fahrradantrieb - Google Patents
FahrradantriebInfo
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- DE803460C DE803460C DEP3056A DEP0003056A DE803460C DE 803460 C DE803460 C DE 803460C DE P3056 A DEP3056 A DE P3056A DE P0003056 A DEP0003056 A DE P0003056A DE 803460 C DE803460 C DE 803460C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M11/00—Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)
Description
- Fahrradantrieb
Die Erfindung bezieht sich auf einen Fahrrad- antrieb tnit während der Drehung sich änderndem wirksamem Ilebelariu der Tretkurbel. las sind schon zahlreiche Antriebe dieser Art in Vorschlag gebracht «irden. Wenn sie sich in der Praxis nicht haben dtii-clisetzen kennen, so hat dies seinen Grund haulits:ichlich darin, (laß ihr Aufbau recht verwickelt ist und ihre l)eiititzung -,vegen der großen Reibungskräfte einen erheblichen Kräfte- auf«-and erfordert. Andere Ausführungen haben wiederum den Nachteil, claß der Fahrer seine Füße nicht in der üblichen Weise auf einem Kreis, soll- (lern auf einer erz\\ tui;;etien Kurve bewegen tnuß, «oran er sich ohne Zweifel nur ungern gewöhnt. Andererseits zeigen diese bekannten Vorschläge, daß schon seit langer Zeit ein Bedürfnis nach einem Fahrra lantrlch \orliegt. hei \\-elclieni die Tret- legt, das sich aus der Länge des nach vorn weisenden Hebelarms ergibt. Die Beinbewegung des Fahrers ist die gleiche wie bei dem üblichen Fahrrad, die für den Antrieb aufzuwendende Kraft ist jedoch infolge des verlängerten Hebelarms verringert. Die neue Einrichtung läßt sich ohne Schwierigkeit an jedem normalen Fahrrad anbringen; es braucht nur die Lagerung des Pedals durch die Lagerung für den Drehpunkt des Doppelhebels ersetzt zu werden. Gegebenenfalls wäre noch der Sattel auf der Sattelstütze nach vorn zu verlegen, um dieselben Verhältnisse wie bei einem üblichen Fahrrad zu schaffen. Auch wäre darauf zu achten, daß bei der Wahl für die Länge des vorderen Hebelarms der Tretkreis nicht in den Bereich des beim Lenken vom Vorderrad bzw. Schutzblech bestrichenen Raumes eingreift. Die zusätzliche Antriebseinrichtung ist in der Konstruktion sehr einfach und leicht zu überwachen.arbeit insbesondere auf schwer befahrbarem Ge- lände erleichtert wird. Diesem Bedürfnis hilft die Ertindung ab. ohne jedoch unter den geschilderten Miingeln zu leiden. Sie besteht im wesentlichen darin. (laß am Ende jeder Tretkurbel ein Doppel- hebel drehbar gelagert ist, dessen vorderer -rin das Pedal trägt und dessen hinterer Artn hin und her gehend geführt wird. Bei einem solchen Antrieb kommt «-ä hrend des Niedergangs der Pedale ein größerer Hehelarin zur Wirkung, welcher der Ver- längerung der Tretkurbel um den nach vorn wei- senden Arin des Doppelhebels entspricht. Beim Auf \% ärtsgang der Pedale ist er um (las gleiche Maß verkürzt. Die Pedale beschreiben einen Kreis, der im v,-esentlichen mit der normalen Kreisbahn der Pedale übereinstimmt. Es ist lediglich der -Mittel- punkt (fieser Kreisbahn um ein @laß nach vorn ver- - Die praktische Ausführung des Erfindungsgedankens kann auf verschiedene Weise erfolgen. Der hintere Arm des Doppelhebels wird beispielsweise in einer am Fahrradrahmen schwenkbar angebrachten Hülse oder in einer ortsfesten Gleitbahn geführt. Er kann auch an dem freien Ende eines am Fahrradrahmen hin und her schwingenden zweiten Hebels befestigt sein. Um eine Beeinträchtigung der Bodenfreiheit der verlängerten Tretkurbel zu vermeiden, empfiehlt es sich; die Führung des Hinterarms des Doppelhebels unterhalb der Tretkurbelmitte anzuordnen. Zu dem gleichen Zwecke kann auch der vordere Arm des Doppelhebels etwas nach oben abgewinkelt sein.
- Auf der Zeichnung ist die Erfindung durch Ausführungsbeispiele dargestellt.
- An dem Fahrradrahmen i ist der übliche Kettenantrieb untergebracht. An Stelle des normalen Pedals sitzt am Ende der Tretkurbel 2 ein Doppelhebel mit dem vorderen Arm 3 und dem hinteren Arm 5. Der vordere Arm 3 trägt an seinem freien Ende das Pedal 4; der hintere Arm 5 ist in einer Hülse 6 geführt, in welcher er sich beim Treten hin und her bewegt. Die Hülse 6 sitzt an einer Schelle 7, die am Rahmen i befestigt ist, und schwingt um den Drehpunkt B. Die höchste und tiefste Lage der Hülse 6 ist aus der Zeichnung ersichtlich. Bei der Ausführung gemäß Abb. 2 gleitet der hintere Arm 9 des Doppelhebels in einer Schlitzführung i i, wo er durch eine Rolle io mit geringem Spiel geführt wird.
- Abb.3 zeigt eine Ausführung, bei welcher der hintere Arm 12 des Doppelhebels an einem zweiten Hebel 13 in dem Drehpunkt 14 befestigt ist. Der Hebel 13 sitzt in der Schelle 15 und schwingt um den Drehpunkt 16.
- Bei den Ausführungsbeispielen der Abb. i und 2 ist der vordere Arm 3 des Doppelhebels nach oben abgewinkelt. Bei den Antriebseinrichtungen der Abb. i und 3 liegt der für die tiefste Stellung des Pedals maßgebliche Punkt 8 bzw. 14 unterhalb der Mitte des Tretkurbellagers.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Fahrradantrieb mit während der Drehung sich änderndem wirksamem Hebelarm der Tretkurbel, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende jeder Tretkurbel ein Doppelhebel drehbar gelagert ist, dessen vorderer Arm das Pedal trägt, während der hintere Arm hin und her gehend geführt wird.
- 2. Fahrradantrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Arm des Doppelhebels in einer am Fahrrädrahmen schwenkbar angebrachten Hülse geführt wird.
- 3. Fahrradantrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Arm des Doppelhebels eine am Fahrradrahmen ortsfest angebrachte Schlitzführung hat.
- 4. Fahrradantrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Arm des Doppelhebels an dem freien Ende eines am Fahrradrahmen hin und her schwingenden zweiten Hebels sitzt.
- 5. Fahrradantrieb nach Anspruch i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung des hinteren Arms des Doppelhebels unterhalb der Tretkurbelmitte erfolgt.
- 6. Fahrradantrieb nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Arm des Doppelhebels nach oben abgewinkelt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP3056A DE803460C (de) | 1949-05-26 | 1949-05-26 | Fahrradantrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP3056A DE803460C (de) | 1949-05-26 | 1949-05-26 | Fahrradantrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE803460C true DE803460C (de) | 1951-04-02 |
Family
ID=7358428
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP3056A Expired DE803460C (de) | 1949-05-26 | 1949-05-26 | Fahrradantrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE803460C (de) |
-
1949
- 1949-05-26 DE DEP3056A patent/DE803460C/de not_active Expired
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