DE803419C - Decke mit Stahlbetontraegern und zwischen diesen verlegten Platten - Google Patents
Decke mit Stahlbetontraegern und zwischen diesen verlegten PlattenInfo
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Classifications
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- E04B5/16—Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
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Description
- Decke mit Stahlbetonträgern und zwischen diesen verlegten Platten Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Verwendung von Stahlbetonträgern eine lecke zu schaffen, die trotz des Vorhandenseins von Holilräurnen einer Verschalung, also des Aufwandes von Holz, nicht bedarf.
- Zu diesem Z"veck besitzen erfindungsgemäß die Träger mindestens in der Zugzone seitliche, der Auflagerung der Platten dienende Vorsprünge und verjüngen sich über den Vorsprüngen bis zur Druck-Zone. Die`'erjüngung kann in der Weise ausgebildet sein, daß die Träger zwischen Druckzone und Zugzone beidseitige Einbuchtungen aufweisen. Die zwischen den Trägern verlegten Platten besitzen über den Auflageflächen von unten nach oben zurücktretende Begrenzungsflächen. Die Zwischenräume zwischen Träger uiid Platten sind durch ein Material ausgefüllt, das anderer Art ist als das der Träger und der Platten. In Betracht kommen hierfür mit Holz- oder ähnlichen Abfällen untermengte Erden. Die Platten weisen einseitig Nuten auf. Die Träger können auch in der Druckzone Vorsprünge besitzen, die zum Untergreifen von neben den Trägern verlegten Lagerhölzern bestimmt sind. Zu diesem Zweck weisen diese Lagerhölzer die Vorsprünge untergreifende Leisten auf.
- Die Zeichnung zeigt in Fig. i bis 8 Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen Decke schematisch im Schnitt.
- Gemäß den Fig. i und 2 besitzt der Eisenbetonträger i in der Druckzone beiderseits die seitlichen Vorsprünge 2, die den von Träger zu Träger durchlaufenden Platten 3 als Auflager dienen. Die Platten 3 haben die Aufgabe, eine Ausführung in Holz zu ersetzen. Auf ihnen befindet sich eine Füllung ,4 von Kies o. dgl. Als Auflager für den Holzboden 5 dient ein Fußbodenlager 6, das auf dem Träger i befestigt ist. Zu diesem Zweck besitzt der Träger, der serienmäßig in einer gesonderten Fabrikationsstätte hergestellt wird, über seine Oberfläche vorstehende Verankerungseisen 7, mit Hilfe deren das Lagerholz 6 befestigt ist. In der Zugzone besitzen die Träger i eine eingebettete Holzleiste 8, welche die Aufnagelung einesVerputzträgers 9 ermöglicht; der Verputz kann auf Platten 16 gemäß Fig. 2 aufgebracht werden.
- Wie aus Fig.3 und 4 ersichtlich, besitzt der Träger i keine besonderen Verankerungseisen 7. Die Platten 3 dienen jedoch auch in diesem Fall als Auflager für einen Betonbelag io, auf welchem sich dann als Fußboden ein Estrich i i beliebiger Beschaffenheit befindet. Fig. 4 zeigt die Verwendung von Platten 16 als Putzträger.
- Gemäß Fig.5 sind zwischen die verlagerten Träger i scheitrechte Bögen aus Voll- oder Hohlsteinen in Ziegel bzw. Leichtbaustoffen eingespannt. Die Schrägkanten 13 der Anschlußsteine 12, die parallel der seitlichen Begrenzung der Träger i verlaufen, ergeben die einspannende Wirkung. Einlegen von Bandeisen 15 in die Mörtelfugen ermöglicht größere Spannweiten. An Stelle der scheit-. rechten Bögen können auf die Vorsprünge 14 des Trägerfußes Fertigbetonplatten 16 (Fig. 6) verlegt und beim Anschluß an die Träger i mit Zementmörtel satt ausgegossen werden. Beide Ausführungen (Fig. 5 und 6) stellen den Deckenputzträger und zugleich die Unterlage für die Aufschüttung dar. Ein Fußbodenlager 21 ist in der Druckzone unter Auflage auf die Aufschüttung i9 neben dem Träger i gelagert. Eine Holzleiste 17 des Bodenlagers 21 untergreift den seitlichen Vorsprung 2 derart, daß das Lager 21 in seiner Lage festgehalten ist. Das Lager 21 stellt die Auflage für den Holzfußboden 18 dar.
- Über den Vorsprüngen in der Zugzone sind Nuten 2o angebracht. Diesen kommt die Aufgabe zu, eine Verankerung eines Zementausgusses zu bewerkstelligen und damit ein ungewolltes Heben der Platte zu verhindern. Solche Nuten sind über den Vorsprüngen der Druckzone nicht erforderlich, da hier eine Belastung der eingelegten Platte 3 durch die Füllung bereits vorliegt und ein ungewolltes Aufsteigen der Platte 3 nicht erfolgt.
- Gemäß der Ausführungsform der Fig. 7 sind die Träger zwischen Druckzone und Zugzone mit Einbuchtungen versehen, die an die Stelle des verjüngenden Verlaufes der Träger von unten nach oben zwischen Zug- und Druckzone bei den vorangehenden Ausführungsformen treten. Sowohl die Verjüngungen nach den Fig. i bis 6 wie insbesondere die Einbuchtungen 22 der Fig. 7 und 8 haben die Aufgabe, ein Einschwenken der Platten 16 zwischen die Träger i zu ermöglichen. Um dies bei den Ausführungsformen der Fig. 7 und 8 zu unterstützen, treten die über den Auflagern befindlichen seitlichen Begrenzungsflächen 23 der Platten von unten nach oben zurück, so daß sich also die zwei gegenüberliegenden Seiten der Platten von unten nach oben verjüngen. Dieses Zurücktreten der Seitenflächen 23 in Verbindung mit den Einbuchtungen 22 ergibt größere Zwischenräume zwischen den Trägern i und den Platten 16, die im vorliegenden Fall sogar angestrebt sind, um die Möglichkeit zu geben, diese Zwischenräume mit einem Material auszufüllen, das anderer Art ist als das der Träger und der Platten, die in der Regel aus Beton bestehen. Im vorliegenden Fall ist zum Ausfüllen der Zwischenräume an mit Holzabfällen untermengtem Lehm oder Ton gedacht. Damit ist erreicht, daß die Decke nicht durchlaufend aus einheitlichem Material besteht, sondern Unterbrechungen aus Materialien anderer Art vorliegen, die eine Fortpflanzung von Schallwellen mindestens erschweren und damit die Schallisolierung der Decke erhöhen.
- Wie aus Fig. 7 und 8 des weiteren ersichtlich, besitzen die Lagerhölzer 17 keine dreieckigen, die Vorsprünge der Druckzone des Trägers i untergreifenden Leisten, sondern vielmehr Vierkantleisten. Dabei ist die Anordnung noch in der Weise getroffen, daß zwischen dem Fußboden 18 und dem Träger i eine Schicht 24 aus Pappe eingelegt ist, wenn man nicht überhaupt vorzieht, daß zwischen den Trägern i und dem Fußboden 18 durch Höherlegen der Lagerhölzer 21 ein kleiner Zwischenraum verbleibt.
- Da der Verputz unmittelbar auf die Unterseiten der Platten 16 und der Träger i aufgebracht wird und infolgedessen nicht mehr die Stärke zu haben braucht, wie sie notwendig ist, wenn ein gesonderter Putzträger, bestehend aus Matten, verwendet wird, besitzen die Platten 16 auf ihrer Unterseite Nuten 25, die das Einlegen von elektrischen Leitungsrohren ermöglichen, die somit nicht eine Verstärkung der Putzschicht bedingen.
- Aus Fig. 8 ist ersichtlich, daß die Platten 16 auch Hohlräume 26 aufweisen können.
Claims (6)
- PATENTANSPRACHE: i. Decke mit Stahlbetonträgern und zwischen diesen verlegten Platten, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger- mindestens in der Zugzone seitliche, der Auflagerung der Platten dienende Vorsprünge besitzen und über den Vorsprüngen sich bis zur Druckzone verjüngen.
- 2. Decke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger zwischen Druckzone und Zugzone beidseitig Einbuchtungen aufweisen.
- 3. Decke nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Trägern verlegten Platten über den Auflageflächen von unten nach oben zurücktretende Begrenzungsflächen besitzen.
- 4. Decke nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenräume zwischen Platten und Trägern durch Material anderer Art ausgefüllt sind als das der Träger und Platten.
- 5. Decke nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenräume mit mit Holzabfällen untermengten Erden ausgefüllt sind.
- 6. Decke nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten einseitig Nuten aufweisen. . Decke nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet. daß die Träger in der Druckzone Vorsprünge besitzen und neben den Trägern verlegte Lagerhölzer mit seitlichen Ansätzen die Vorsprünge untergreifen. B. Decke nach Anspruch i bis j, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerhölzer die Vorsprünge untergreifende Leisten tragen.
Priority Applications (1)
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| DE (1) | DE803419C (de) |
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1948
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