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Mischbecher Die Erfindung bezieht sich auf ein Mischgefäß. (las insbesondere
für den Gebrauch bei Küchen-und ähnlichen Haushaltsarbeiten zum Mischen von Einzelbestandteilen,
z. B. zum Mischen von Pulvern mit Flüssigkeiten durch Schütteln mit der Hand, bestimmt
ist.
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Der Erfindung liegt ein für den Gehrauch bei Küchenarbeiten und ähnlichen
Vorrichtungen bestimmtes Gefäß zum \lischen von in das Gefäß eingefüllten Stoffen.
wie Pulvern und Flüssigkeiten, durch Schütteln des Gefäßes zugrunde, das einen Behälter
und einen dazu passenden Deckel aufweist und dadurch gekennzeichnet ist, daß an
der Innenfläche wenigstens eines Indes des Gefäßes Prallflächen. z. B. erhöhte Flügelradflächen.
angebracht sind, gegen die der Inhalt des Gefäßes stößt, Wenn das Gefäß geschüttelt
wird, wodurch er von seiner Bewegungsrichtung abgelenkt und gemischt wird.
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Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung sind die Flügelradfläclieri
an dein zugehörigen Ende des Behälters an einem nach innen sich erstreckenden Buckel
angebracht, und jede Fläche hat, in Richtung der Achse des erwähnten Buckels gesehen.
die Form eines Kreisausschnittes. erstreckt sich von der Achse aus nach außen und
liegt in oder in der Nähe einer Fläche, die von der Fläche, in der die andere Flügelradfläche
liegt oder die anderen Flügelradflächen liegen, verschieden ist; sämtliche er\\ähnten
Flächen schneiden die Achse
des Buckels schräg; die benachbarten
Kanten der rund um die Achse des Buckels aufeinanderfolgenden Flügelradflächen sind
durch in der allgemeinen Richtung der Achse des Gefäßes verlaufende Flächen stufenartig
miteinander verbunden.
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Es ist vorteilhaft, die Innenfläche der Seitenwand des Gefäßes mit
Absätzen oder Vorsprüngen zu versehen, um die Auflösung und das Vermischen der in
dem Behälter befindlichen Stoffe, während diese geschüttelt werden, zu unterstützen.
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Bei einer solchen Ausgestaltung ist das Gefäß dazu bestimmt, die zu
mischenden Bestandteile aufzunehmen und dann (zum Beispiel, während es in der Hand
gehalten wird) geschüttelt zu werden, wobei das Gefäß während seiner Betätigung
ein schnelles und inniges Vermischen der erwähnten Bestandteile bewirkt. Der Deckel
des Gefäßes paßt vorzugsweise stramm auf das obere Ende des Gefäßes, so daß er mit
dem Behälter, z. B. in Form einer Ringfläche, einen flüssigkeitsdichten Abschluß
bildet. So können die äußere Fläche des oberen Endes des Behälters und der untere
Teil der Innenfläche des Deckels in übereinstimmender Weise konisch sein, damit
sie dicht zueinander passen.
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Das Gefäß kann aus irgendeinem gewünschten Material oder irgendeiner
Verbindung von Stoffen, wie Metall, Glas, plastischen Massen u. dgl., hergestellt
werden.
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Um die Erfindung deutlicher zu machen, wird im folgenden auf die Zeichnung
Bezug genommen, in der Fig. i einen senkrechten Schnitt durch ein gemäß der Erfindung
hergestelltes Mischgefäß veranschaulicht, das an jedem Ende ein Paar von Flügelradflächen
aufweist, die in gleicher Richtung zu der Achse des Gefäßes geneigt sind; die strichpunktierten
Linien B' deuten an, daß die Flügel auch entgegengesetzt zu der dargestellten Richtung
geneigt sein können.
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Fig. 2 stellt eine Draufsicht auf das in Fig. i gezeigte Gefäß, Fig.3
eine von oben gesehene perspektivische Ansicht des Flügelpaares des oberen Endes
des Gefäßes dar.
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Fig.4 bis 6 veranschaulichen den Fig. i bis 3 ähnliche Ansichten,
zeigen jedoch eine andere Form des Mischgefäßes, das mit je drei Flügeln an seiner
oberen und unteren Innenfläche versehen ist.
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Wie in der Zeichnung allgemein dargestellt ist. weist das der Erfindung
entsprechende Mischgefäß einen Behälter A von gewöhnlich becherartiger oder ähnlicher
Form auf, der auf der Innenfläche seines Bodens mit einem sich nach oben erstreckenden
Buckel versehen ist, an dessen oberer Fläche eine Anzahl sich in radialer Richtung
erstreckender, geneigter, ebene Flügelradflächen darstellender Flügel B angeordnet
sind, die in ähnlicher Weise wie die Flügel eines Propellers gegeneinander geneigt
sind.
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Der Behälter A ist mit einem abnehmbaren Dekkel C versehen, dessen
Innenfläche mit einem sich nach unten erstreckendenBuckel ausgestattet ist, der
ebenfalls mit Flügeln B versehen ist, die sich nach unten erstrecken und in der
Form den Flügeln ähnlich sind, die an dem Boden des Behälters A angebracht sind.
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Vorzugsweise wird der Deckel C so ausgebildet, daß er auf dem oberen
Ende des Behälters A stramm aufsitzt, so daß diese Teile einen flüssigkeitsdichten
Abschluß bilden.
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Das in den Fig. i bis 3 der Zeichnung dargestellte Mischgefäß weist
ein Paar Flügel B auf, die die oben beschriebene Form haben und an dem oberen und
unteren Ende des Gefäßes zentral und in der Weise angeordnet sind, daß die einander
entsprechenden, geneigten Flügelflächen an beiden Enden des Gefäßes parallel zueinander
verlaufen.
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Die Fig. 4 bis 6 der Zeichnung veranschaulichen eine andere gemäß
der Erfindung hergestellte Gefäßform, bei der die Flügel an dem einen Ende des Gefäßes
gegenüber den Flügeln des anderen Endes versetzt angeordnet sind.
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Der Behälter verjüngt sich von seinem oberen Ende aus in Richtung
auf den Boden oder nach beiden Enden hin durch eine Reihe von Stufen a, die angebracht
sind, damit die Innenfläche des Behälters an in Richtung der Höhe des Behälters
festgelegten Stellen eine Anzahl von Vorsprüngen aufweist.
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Bei Benutzung des Gefäßes werden die zu mischenden Bestandteile in
den Behälter eingefüllt, worauf der Deckel auf den Behälter aufgebracht wird, um
diesen abzuschließen; das Gefäß wird mit der Hand geschüttelt, wobei die Flügel
B auf den Inhalt des Gefäßes, der von dem einen zum anderen Ende des Gefäßes hin
und her bewegt wird, so einwirken, daß eine Wirbelbewegung in dem Inhalt des Gefäßes
erzeugt wird, so daß eine vollständige und innige Bewegung des Ganzen erreicht wird.
Die Vorsprünge a unterstützen die vollständige Behegung und Durchmischung des Gefäßinhalts.
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Wenn die Flügel des Gefäßes an dessen beiden Enden gegeneinander versetzt
angeordnet sind, kann durch die dadurch hervorgerufene, entgegengesetzt gerichtete
Wirbelbewegung der in dem Gefäß zu behandelnden Stoffe eine noch wirksamere Bewegung
und Vermischung erzielt werden.