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DE803276C - Lenkung an Fahrzeugen mit mehr als zwei lenkbaren Raedern - Google Patents

Lenkung an Fahrzeugen mit mehr als zwei lenkbaren Raedern

Info

Publication number
DE803276C
DE803276C DEP37052A DEP0037052A DE803276C DE 803276 C DE803276 C DE 803276C DE P37052 A DEP37052 A DE P37052A DE P0037052 A DEP0037052 A DE P0037052A DE 803276 C DE803276 C DE 803276C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulley
steering
drawbar
rope
cable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP37052A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Schwab
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Karl Kaessbohrer Fahrzeugwerke GmbH
Original Assignee
Karl Kaessbohrer Fahrzeugwerke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Karl Kaessbohrer Fahrzeugwerke GmbH filed Critical Karl Kaessbohrer Fahrzeugwerke GmbH
Priority to DEP37052A priority Critical patent/DE803276C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE803276C publication Critical patent/DE803276C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D13/00Steering specially adapted for trailers
    • B62D13/04Steering specially adapted for trailers for individually-pivoted wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)

Description

  • Lenkung an Fahrzeugen mit mehr als zwei lenkbaren Rädern Es ist bekannt, Fahrzeuge mit mehr als zwei lenkbaren Rädern dadurch von einer Deichsel aus zu lenken, daß der beim Einfahren in Kurven oder Änderung des Kurvenradius eintretende seitliche Ausschlag der Deichsel auf eine in Fahrzeuglängsrichtung verlaufende Lenk-,velle und von dieser durch auf ihr gegen sie unverdrehbar angeordnete Wellenhebel auf die Achsschenkelhebel oder je auf einen solchen und von diesem aus auf den anderen durch eine Spurstange übertragen wird.
  • Für die Übertragung des Deichselausschlags auf die Lenkwelle sind Kegelzahnräder bekannt, oder es wird die Deichsel über ihren Anlenkzapfen hinaus nach rückwärts verlängert und erfolgt die Übertragung auf die Lenkwelle mittels eines an dieser Verlängerung allseitig schwingbar angreifenden und an der Lenkwelle im Längssinn schwingbaren, im Quersinn mit ihr undrehbar verbundenen Hebels.
  • Die Erfindung besteht demgegenüber zunächst und grundsätzlich darin, daß die Übertragung des Deichselausschlags auf die Lenkwelle durch ein Seilgetriebe erfolgt.
  • Das ergibt gegenüber der Übertragung durch Kegelzahnräder .einen satteren Gang, eine Verbilligung in der Herstellung, größere Festigkeit und damit Sicherheit, die Möglichkeit, jeweiliges Spiel in dieser Übertragung, welches bei Zahnrädern von vornherein bestehen oder im Gebrauch sehr bald eintreten kann, zu vermeiden, geringere Abnutzung und eine geringereAnfälligkeit gegenVerschmutzung.
  • Gegenüber der Verwendung einer Hebelübertragong von einer nach dem Fahrzeug hin verlaufenden Deichselverlängerung aus ergibt die Erfindung eine geringere Bauhöhe und damit eine bessere Bodenfreiheit und außerdem wieder den Vorteil der Spielfreiheit und größerer Freiheit von Abnutzungen.
  • Der Seilzug kann an zwei Enden durch Schraubenspindeln längs verstellbar sein. Das ergibt die Möglichkeit, ihn in einfachster Weise zu straffen und so spielfrei zu gestalten, ihn hinsichtlich der Übereinstimmung der Lenkwellendrehlage mit der Deichselstellung einzustellen und im Laufe der Zeit z. B. durch Längen des Seils eintretendes Spiel durch Nachziehen an den Schraubenspindeln zu beseitigen.
  • Der Seilzug kann in verschiedener Weise ausgeführt sein.
  • So kann ein Seil um eine mit der Deichsel zu gemeinsamer Schwingung verbundene Seilscheibe im wesentlichen um den den benachbarten zu lenkenden Rädern abgekehrten Halbkreis herumgeführt und der an der Lenkwelle befestigten Seilscheibe mittels Leitrollen zugeführt sein.
  • :doch günstiger ist es, wenn der Seilzug beiderseits an der mit der Deichsel verbundenen Seilscheibe an der den zu lenkenden Rädern zugekehrten Seite bis zur Fahrzeuglängsmittelebene geführt ist und seine von beiden Seiten kommenden Teile vor dem Auflaufen auf die an der Lenkwelle befestigte Seilscheibe sich kreuzen. Während bei der erstgenannten Seilführung, damit der Einschlagssinn der gelenkten Räder dem Ausschlagssinn der Deichsel entspricht, die Achsschenkellenkhebel nach dem Fahrzeugende hin divergieren müssen, können sie, was aus Raumgründen vielfach vorteilhafter ist, bei der zweitgenannten Seilführung nach der Fahrzeugmitte hin konvergieren, außerdem ergibt die zweitgenannte Seilführung eine geringere Bauhöhe, so daß es häufig möglich ist, mit der an der Lenkwelle befestigten Seilscheibe, insbesondere auch bei deren Schwingbewegung, unter Flur des Wagenaufbaues zu bleiben, während bei der erstgenannten Seilführung diese Seilscheibe, insbesondere bei ihrer Bewegung, meist über diesen Flur erheblich hinausgeht. Auch die Vermeidung von Leitrollen bei der zweitgenannten Seilführung ist herstellungsmäßig und wegen der Vermeidung auch dort sonst möglicher Abnutzung von Vorteil.
  • Die zweitgenannte Seilführung ist auch an sich neu, technisch fortschrittlich und daher auch selbständig zu schützen.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Lenkung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i ein erstes Ausführungsbeispiel im Aufriß von der Seite, halbschematisch, Rahmen nur rein schematisch angedeutet, demBeschauer zugekehrtes vorderes lenkbares Rad entsprechend dem Schnitt nach Linie A-B der Fig. 2 weggenommen gedacht, um die Lenkung deutlicher zu zeigen, Fig.2 in Teildarstellung einen Grundriß zu Fig. i, Fig.3 in Teildarstellung in größerem Maßstab als Fig. i die in Fig. t und 2 dargestellte Lenkungseinführung, im Aiifriß von der linken Seite der Fig. i gesehen, Fig. 4 in noch größerem Maßstab eine beispielsweise Seilbefestigung, im Schnitt nach Linie C-D der Fig. 3, Fig. 5 ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Lenkung, Darstellungsweise und Sichtrichtung wie bei Fig. i, Seilzug und Seilrillen nur durch strichpunktierte Linien dargestellt, Fig.6 in Teildarstellung einen Grundriß zu Fig. 5, Fig. 7 in viel größerem Maßstab die Stoßstelle der beiden Seilscheiben der Fig. 5 aneinander in Sichtrichtung der Fig.5. Fig.8 in Teildarstellung in größerem Maßstab als Fig. 5 die in Fig. 5 dargestellte Lenkungseinführung, Deichselträger abgebrochen entsprechend Linie E-F in Fig. 6, Fig.9 einen Grundriß zu Fig. 8, Seilscheibe im Schnitt nach Linien G-H der Fig. 8, Schnittebenen in Fig. 9 in die Horizontale hochgeklappt, über den Schnittebenen liegende Seilbefestigungshülsen gestrichelt angedeutet, Fig. io in größerem Maßstab im Längsschnitt eine beispielsweise einstellbare Seilbefestigung, vom Drahtseil innerhalb einer Verlötung, um letztere zeigen zu können, nur einige Litzen dargestellt, Fig. i i, Lenkungseinführung nur zum Teil gezeichnet, in kleinerem Maßstab als die übrigen Figuren in rein- schematischer Darstellung vollständige Fahrzeuge mit Lenkungen entsprechend den Fig. i bis io, ausgezogen, gestrichelt und strichpunktiert dem Ausführungsbeispiel nach Fig.5 und 6, in kurzpunktierter Abänderung dem Ausführungsbeispiel nach Fig. i und 2 entsprechend, verschiedene Übertragungsmöglichkeiten der Lenkwellenschwingbewegung auf die Achsschenkellenkhebel beispielsweise zeigend, und Fig. 12 in Teildarstellung im Maßstab der Fig. i und 5 halbschematisch einen Schnitt nach Liniel-K der Fig. i i.
  • Fig. 13 zeigt den Zustand beim Einfahren in eine Kurve oder in dieser, die Fig. i bis 6, 8, 9 und 12 den Zustand bei Geradeausfahrt.
  • Es bezeichnet i einen beliebig konstruierten und daher fast nur durch beispielsweise schematische Umrißlinien dargestellten Fahrzeugrahmen, 2 an diesem gelagerte lenkbare Vorderräder, 3 an diesem gelagerte lenkbare Hinterräder. Da das Bestehen einer Federung der Räder und die Art dieser Federung für die Erfindung selbst unwesentlich ist, ist eine Federung nicht dargestellt; sie kann aber selbstverständlich angewandt werden; so können z. B. die Achsschenkel 4 an einer gegen den Fahrzeugrahmen i in beliebiger Weise abgefederten Querachse statt, wie dargestellt, unmittelbar am Fahrzeugrahmen i aufgehängt sein, an gefederten Halbachsen, unter Zwischenschaltung von Schraubenfedern zwischen den Achsschenkeln 4 und deren Tragkonsolen 5 am Fahrzeugrahmen i u. dgl. m. 6 bezeichnet die in Lagern 7 seitlich schwingbare Fahrzeugdeichsel, 8 eine von der Deichsel 6 hei Änderung des Kurvenradius verschwingbare Lenkwelle, Sauf dieser gegen sie urdrehbar (rein schematisch durch Stifte io in Fig. 1, 5 und 12 versinnbildlicht) angebrachte Wellenhebel und i i die das Einschlagen der Räder 2 und 3 in Kurven bewirkenden _lchsscheiikellerikliel)el. Die Wellenhebel 9 und die Achsschenkellenkhebel i 1 sind in beliebiger Weise derart miteinander verbunden, daß die Räder 2 und 3 beim Drehen der Lenkwelle 8 einschlagen. Die dafür nötigen allseitig knickbaren Gelenke 12 sind, abgesehen von Fig. 12, durchweg rein schematisch durch Kreise versinnbildlicht. Sie können beispielsweise in dem Fachmann geläufiger Weise in verschiedenster Art, z. B. wie in Fig. 12 gezeichnet, als Kardangelenke, als Kugelgelenke oder irgend sonstwie ausgeführt sein.
  • Erfindungsgemäß ist nun mit der Deichsel 6, gegen sie undrelibar, eine Seilscheibe 13 und mit der Lenkwelle 8, gegen diese urdrehbar, eine Seilscheibe 14 und sind diese Seilscheiben durch einen im ganzen mit 1.5 bezeichneten Seilzug zu gemeinsamer Bewegung verbunden. Beim Einfahren in Kurven oder Änderung des Kurvenradius wird (s. z. B. Fig. i i) von ihrer Anhängestelle 43 aus die Deichsel 6 und damit die Seilscheibe 13 seitlich verschwungen, diese Schw-ingl>ew-egung von Seilscheibe 13 durch den Seilzug 15 auf die Seilscheibe 14 und damit die Lenkwelle8übertragen, und diese leitet die Bewegung durch die Wellenliebelgauf die Achsschenkellenkhebel i i weiter. Der Drahtseilzug 15 ist dazu an den Seilscheiben 13 und 14 festgelegt. Die Festlegungen an der einen Seilscheibe, z. B. 14, können dabei einstellbar sein. Zu diesem Zweck können an z. B. der Seilscheibe 14befestigte, z. B. angeschweißte Hülsen 16 vorgesehen sein, in welchen Schraubenspindeln 17 laufen, in welchen die entsprechenden Enden des Seilzugs 15 befestigt, z. 13. bei 18 eingelötet sind. i9 sind Muttern und Gegenmuttern, mittels deren die Seilzugenden angezogen oder nachgelassen werden können. Diese Einrichtung dient sowohl zum Straffen des Seilzugs wie zur Einstellung der Seilscheiben 13 und r4 gegeneinander derart, daß, wenn die Deichsel 6 auf Geradeausfahrt steht, auch die zu lenkenden Räder geradeaus laufen, indem einfach durch entsprechendes Anziehen und Nachlassen der Spindeln 17 die Seilscheiben 13 und 14 derart gegeneinander verstellt werden, claß der gewünschte Zustand erreicht wird.
  • 7.ur Befestigung des Seilzugs 15 an der anderen Seilscheibe, z. 13. 13. zeigen die Fig. i bis 4 beispielsweise eine Aussparung 2o an der Seilscheibe 13, in welche das Drahtseil 15 durch eine Druckschraube 21 hineirigepreßt wird. 22 ist ein der Gestalt der Aussparung 2o angepaßtes Druckstück, 23 ein an der Seilscheibe 13 befestigter, z. B. angeschweißter Käfig zum Tragen der Druckschraube 21. Bei den Fig. 5 bis 9, wobei der Seilzug 15 als aus zwei Drahtseilen 24 und 25 bestehend dargestellt ist, sind die Seilenden an der Seilscheibe 13 einfach mittels üblicher Kausehen 26 befestigt. Natürlich kann aber auch hier eine Befestigung in der .1rt der Fig. i bis 4 erfolgen, und umgekehrt eine solche wie bei Fig. 5 bis 6 auch bei der Bauart sonst nach Fig. i bis 4, oder es kann der Seilzug 15 sonst in ganz beliebiger Weise an Seilscheibe r3 befestigt sein.
  • Bei dein Ausführungsbeispiel nach Fig. i bis 4 und Fig. i r, kurzpunktierte Ausführung, läuft der Seilzug 15 auf der den lenkbaren Rädern 2 aN1ckehrten Seite der Seilscheibe 13 und über am Rahmen i befestigte Leitrollen 27 nach der Seilscheibe 14. Die beim Einschwingen der Deichsel 6 eintretende Bewegung des Lenkmechanismus ist z. B. für eine Rechtskurve in Fig. 2 durch die Pfeile a, b, c, d gekennzeichnet. Die Achsschenkellenkhebel i i müssen hier demnach nach dem Fahrzeugende hin verlaufen und nach diesem hin divergieren, um (s. auch kurzpunktierte Darstellung in Fig. 1i) ein richtiges Spuren der gelenkten Räder 2 und 3 zu ergeben.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 bis 9 läuft jeder Teil 24 und 25 des Seilzugs 15 an der Seilscheibe 13 nach den zu lenkenden Rädern 2 hin bis zur Fahrzeuglängsmittelebene und von da unter Kreuzung der Seile 24 und 25 auf die Seilscheibe i4. Wie besonders deutlich aus Fig. 7 ersichtlich, sind die Seilscheiben i3 und 14 dabei konisch, die Rillen 28 für das Seil 24 und 29 für das Seil 25 an der Seilscheibe 13 liegen dabei übereinander, die Rillen 30 für das Seil 24 und 31 für das Seil 25 an der Seilscheibe 14 hintereinander.
  • Das Seil 24 (s. Fig. 7 bis 9) läuft, von der Deichsel nach dem Fahrzeug hin gesehen, zuerst von seiner Befestigung an der Seilscheibe 13 an der einen, z. B. der rechten Seite bis zur Fahrzeuglängsmitteleberle bei 32 in einer horizontalen Ebene und von 32 aus an der Seilscheibe i4 an der zweiten, z. B. linken Seite in einer vertikalen Ebene bis zur Befestigungsstelle 33 an der Seilscheibe 14; das Seil 25 läuft von seiner Befestigung an der Seilscheibe 13 an dieser an der zweiten, z. B. der linken Seite bis zur Fahrzeuglängsmittelebene bei 34 in einer horizontalen Ebene und von 34 aus an der Seilscheibe 14 an der erstgenannten, z. B. rechten Seite in einer vertikalen Ebene bis zur Befestigungsstelle 35 an vier Seilscheibe 14. Die Seile 24 und 25 kreuzen sich also (s. Fig. 8) in der Nähe der Fahrzeuglängsmittelebene. Die sich hierbei ergebenden Bewegungsrichtungen der Lenkungsteile sind in Fig. 6 z. B. für eine Rechtskurve durch wieder mit a, b, c, d bezeichnete Pfeile gekennzeichnet. Hierbei konvergieren also die Achsschenkellenkhebel i 1 von den Achsschenkeln 4 aus nach der Fahrzeugmitte hin.
  • Von den Seilscheiben 13 und 14 brauchen natürlich nur die für den Seilauflauf nötigen Teile des Gesamtzvlinders bzw. -kegels verwendet zu werden. Für die Seilscheibe 14 ergibt sich dabei im Fall der Fig. i bis 4 annähernd ein um zwei Segrnelite verkleinerter Kreisquerschnitt, an welchem die Seilbefestigungen hoch sitzen, im Fall der Fig. 5 bis 9 dagegen annähernd ein Sektor mit v iel tiefer sitzenden Seilbefestigungen. In den Fig.3 und 8 ist durch strichpunktierte, wieder mit 16, 17, i9 bezeichnete Darstellung gezeigt, wie hoch 1>e1 gleichem Dreh- %"-inkel (z. B. 30°) der Seilscheibe 14 die Befestigungen 16, 17, i9 gelangen. Es zeigt sich, daß dabei der Bedarf an Raum der Höhe nach bei Fig. 5 bis 9 erheblich geringer ist als bei Fig. i bis 3.
  • Außer mit nur vier lenkbaren Rädern, wie bisher beschrieben, kann die Erfindung natürlich auch auf Fahrzeuge mit mehr lenkbaren Rädern angewendet werden, wie beispielsweise in Fig. i i durch strichpunktierte Einzeichnung noch eines dritten, mit 36 bezeichneten Radsatzes dargestellt, wozu noch beliebige weitere Radsätze kommen können.
  • Was die Übertragung der Schwingbewegung der Lenkwelle 8 auf die lenkbaren Räder betrifft, so ist deren Art ganz beliebig, einige Beispiele dafür sind daher lediglich angegeben, um überhaupt voll durchlaufende Lenkungen zu zeigen.
  • So kann der Achsschenkellenkhebel i i jedes lenkbaren Rades mit dem dazugehörigen Wellenhebel 9 durch eigene Lenkstange 37 verbunden sein, wie in allen die Lenkwellenbewegungsübertragung auf die lenkbaren Räder zeigenden Figuren mit Ausnahme einiger Beispiele der Fig. i i dargestellt. Wie in Fig. i i bei den Rädern 36, kurzpunktierte Darstellung, gezeigt, kann aber auch lediglich ein Achsschenkellenkhebei i i mit einem Wellenhebel 9 durch eine Stange 37 verbunden und kann dieser Achsschenkellenkhebel mit jenem des anderen Rades 36 durch eine, Spurstange 38 verbunden sein (diese Spurstange 38 ist lediglich der Deutlichkeit halber, um mit der Darstellung von anderen Linien frei zu gehen, gebogen dargestellt). Ferner ist in Fig. i i bei dem Radsatz 36, strichpunktierte Darstellung, gezeigt, wie ein Wellenhebel 9 auf eine hierfür mit 39 bezeichnete Spurstange wirken kann, die ihrerseits die Achsschenkellenkhebel i i beider Räder 36 antreibt. An jedem vorhandenen lenkbaren Radsatz kann jede dieser oder jede beliebige andere Verbindung der Achsschenkellenkhebel ii zur Lenkwelle 8 verwendet werden.
  • Mit 4o sind noch Deichselhochschwingzapfen bezeichnet, von denen aus, z. B. mittels eines sie tragenden, an der Seilscheibe 13 unmittelbar befestigten (Fig. i bis 4) oder mit ihr durch Ausleger 41 verbundenen (Fig. 5 bis 8) Querstücks 42, die beim Kurvenfahren erfolgenden seitlichen Ausschläge der Deichsel 6 auf die Seilscheibe 13 übertragen werden.

Claims (4)

  1. PATENTAN$PRUCHE: i. Lenkeinrichtung mit von einer Fahrzeugdeichsel aus durch deren seitlichen Ausschlag beim Einfahren in Kurven oder Änderung des Kurvenradius zu verdrehender, in Fahrzeuglängsrichtungverlaufender Lenkwelle, auf dieser gegen sie undrehbar angeordneten Wellenhebeln und von diesen nach Achsschenkellenkhebeln führenden Bewegungsübertragungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß zur übertragung des Ausschlags der Deichsel (6) auf die Lenkwelle (8) ein Seilgetriebe (13, 14, 15 bzw. 13, 14, 24, 25) vorgesehen ist.
  2. 2. Lenkeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Enden des Seils bzw. der Seile des Drahtseilzugs (15 bzw. 24, 25) des Seilgetriebes längs verstellbar (Schraubenspindeln 17) angeordnet sind.
  3. 3. Lenkeinrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Drahtseilzug (15) des Seilgetriebes an der mit der Deichsel (6) verbundenen Seilscheibe (13) irri wesentlichen um den den benachbarten zu lenkenden Rädern (2) abgekehrten Halbkreis herumgeführt und der an der Lenkwelle (8) befestigten Seilscheibe (14) mittels Leitrollen (27) zugeführt ist.
  4. 4. Lenkeinrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Drahtseilzug (15 bzw. 24, 25) des Seilgetriebes an der mit der Deichsel (6) verbundenen Seilscheibe (13) an der den benachbarten zu lenkenden Rädern (2) zugekehrten Seite bis zur Fahrzeuglängsmittelebene geführt ist und sich vor dem Auflaufen auf die an der Lenkwelle (8) befestigte Seilscheibe (14) kreuzt.
DEP37052A 1949-03-18 1949-03-18 Lenkung an Fahrzeugen mit mehr als zwei lenkbaren Raedern Expired DE803276C (de)

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