DE803198C - Selbsteinleger fuer Dreschmaschinen mit Einlegetrommel und Garbenaufhalter - Google Patents
Selbsteinleger fuer Dreschmaschinen mit Einlegetrommel und GarbenaufhalterInfo
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- DE803198C DE803198C DEP44472A DEP0044472A DE803198C DE 803198 C DE803198 C DE 803198C DE P44472 A DEP44472 A DE P44472A DE P0044472 A DEP0044472 A DE P0044472A DE 803198 C DE803198 C DE 803198C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F12/00—Parts or details of threshing apparatus
- A01F12/10—Feeders
- A01F12/12—Feeders without band-cutters
Landscapes
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- Threshing Machine Elements (AREA)
Description
Die bekannten Selbsteinleger, die über den Dreschtrommeln der Dreschmaschinen angeordnet
sind, können in bezug auf ihre Einziehvorrichtungen grundsätzlich in folgende Gruppen eingeteilt
werden:
Selbsteinleger, welche das Getreide mittels eines Förderbandes zur Dreschtrommel bringen,
Selbsteinleger mit auf einer sich drehenden Welle angebrachten Segmenten, welche das Getreide der
Dreschtrommel zuschieben,
Selbsteinleger mit einer zylindrischen Trommel, aus der exzentrisch gesteuerte Mitnehmerzinken
heraustreten,
Selbsteinleger mit von einer Kurbelwelle bewegten Mitnehmerzinken,
Selbsteiüleger mit zylindrischer mit Zähnen oder Mitnehmerleisten besetzter Trommel,
Selbsteinleger mit viereckiger Trommel von kleinem Querschnitt, welche das Getreide mit den
vier Kanten einzieht. ao
Starker Verschleiß, Versagen bei schlecht einziehbarem Dreschgut, wie z. B. bei Wicken und
Erbsen, Wickeln bei schwierigem und feuchtem Dreschgut, ungenügendes Verziehen des Getreides
und mehr oder weniger große Unfallgefahr sind die Mängel der bekannten Selbsteinleger.
Der Selbsteinleger ist für die Mengenleistung und die Arbeitsgüte einer Dreschmaschine von
überragender Bedeutung. Er muß jedes Dreschgut, einerlei welcher Art und Beschaffenheit, bis zur
Höchstleistungsgrenze der Dreschtrommel abnehmen und das Dreschgut schleierartig verteilt an die
Dreschtrommel heranführen. Abnahmestörungen und Wicklungen sollten unter keinen Umständen
vorkommen, weil dann eine zufriedenstellende Mengenleistung der Dreschmaschine nicht erzielt
werden kann. Ein in dieser Beziehung nicht einwandfrei arbeitender Selbsteinleger bringt, wie die
Praxis immer wieder zeigt, auch große Unfallgefahren. Das Nachhelfen mit Händen oder Füßen
hat schon oft zu erheblichen Verletzungen von Menschen geführt. Noch schlimmer ist es, wenn der
Selbsteinleger, weil er schwieriges Dreschgut, Erbsen, Wicken, Raps usw., nicht genügend abnimmt,
auf die Seite geschoben und das Dreschgut unmittelbar auf die frei liegende Dreschtrommel
geworfen wird. Dieses Verfahren ist zwar verboten, aber trotzdem wird es gar zu oft angewandt, obwohl
es schon viele Menschenleben forderte.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Selbsteinleger niedrigster Bauart zu schaffen, um
ihn auch beim Stand der Dreschmaschine in niedrigen Scheunen verwenden zu können, und
welcher jedes Dreschgut in jeder Beschaffenheit ohne zu wickeln einwandfrei abnimmt und gut verteilt
zur Dreschtrommel bringt.
Die Erfindung betrifft einen Selbsteinleger für Dreschmaschinen, welcher die gestellten Bedingungen
erfüllt und der die den bekannten Selbsteinlegern anhaftenden Mangel nicht mehr aufweist.
Die Einziehtrommel des Selbsteinlegers hat einen Querschnitt, der einem Parallelogramm entspricht.
Die zwei verlängerten Kanten fassen die aufgeschnittenen Getreidegarben und ziehen sie in einen
Garbenaufhalteraum, aus dem laufend nur geringe Halmmengen zur Dreschtrommel befördert werden.
Die erfindungsgemäße Querschnittsform der Einlegertrommel bezweckt neben der Verhinderung
des Wickeins eine ständige Bewegung und damit schon bei Beginn des Einziehens eine Auflockerung
der Getreidebüschel, welche den verteilenden Einzug günstig beeinflußt. Je nach der Einzugsfähigkeit
des betreffenden Dreschgutes und der gewollten Menge, die der Dreschtrommel laufend zufließen
soll, wird der an sich bekannte Aufhalteraum durch Verstellen der bekannten Aufhaltezinken, die hier
den Boden des Raumes bilden, höher oder tiefer gelegt. Je tiefer die Zinken stehen, desto günstiger
wird der Einzugswinkel und desto größer die Getreidemitnahme aus dem Aufhalteraum. Das
Verstellen der Zinken, zweckmäßigerweise durch Verschieben auf gebogenen Gleitschienen, erfolgt
derart, daß der gleiche Abstand der Zinkenenden von der Einzugstrommel gewahrt bleibt. Dadurch
wird ein gleichmäßiger Halmschleier zur Dreschtrommel, der für den Ausdrusch und die Ausschüttlung
in einer Dreschmaschine bekanntlich am günstigsten ist, erreicht. Da die Einlegertrommel jedes
Dreschgut mit Sicherheit ohne Nachhilfe1 einzieht, besteht keine Unfallgefahr mehr.
In der Zeichnung ist der Selbsteinleger gemäß der Erfindung schematisch im Schnitt dargestellt.
Die aufgeschnittenen Getreidegarben können von vorn bei ο oder von hinten bei b oder gleichzeitig
von beiden Seiten in den Aufnahmeraum c geworfen werden, wo sie von der Einlegertrommel d erfaßt
und auf die Garbenaufhalter e, welche den Boden des Aufhalteraumes / bilden, geschleudert werden.
Von hier aus nimmt die umlaufende Trommel d gleichmäßig geringe Mengen Halme mit und bringt
sie zur Dreschtrommel g. Die Einlegertrommel besteht zweckmäßig aus zwei Hälften h und i, welche
auf der Welle k aufgeklemmt sind. Der Querschnitt der Einlegertrommel hat die Form eines Parallelogramms,
dessen Mitnehmerkanten / und m mit Zahnleisten η oder mit anderen die Mitnahme des
Getreides fördernden Mitteln besetzt sein können. Die Aufhalter e sind nach oben und unten verstellbar,
zwecks Veränderung der Lage des Aufhalteraumes und damit zur Veränderung des Einzugswinkels,
wodurch je nach Bedarf eine geringere oder größere Menge Halme von der über den Aufhaltern
liegenden Garben von der Einlegertrommel in den Dreschraum gezogen wird.
Die Garbenaufhalter e werden in zweckmäßiger Weise auf Gleitschienen 0 derart verschoben, daß
der Abstand von ihren Enden bis zur Einlegertrommel in allen Stellungen ungefähr derselbe ist.
Claims (1)
- Patentanspruch:Selbsteinleger für Dreschmaschinen mit Einlegertrommel und Garbenaufhalter, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlegertrommel (ß) im Querschnitt die Form eines Parallelogramms mit einer oder mehreren vorgezogenen Mitnehmerkanten (/, nt) aufweist, und daß der Garbenaufhalteraum (/) durch Verstellen der Garbenaufhalter einstellbar ist.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenO 3630 2.Sl
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP44472A DE803198C (de) | 1949-06-01 | 1949-06-01 | Selbsteinleger fuer Dreschmaschinen mit Einlegetrommel und Garbenaufhalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP44472A DE803198C (de) | 1949-06-01 | 1949-06-01 | Selbsteinleger fuer Dreschmaschinen mit Einlegetrommel und Garbenaufhalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE803198C true DE803198C (de) | 1951-03-01 |
Family
ID=7380357
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP44472A Expired DE803198C (de) | 1949-06-01 | 1949-06-01 | Selbsteinleger fuer Dreschmaschinen mit Einlegetrommel und Garbenaufhalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE803198C (de) |
-
1949
- 1949-06-01 DE DEP44472A patent/DE803198C/de not_active Expired
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