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DE803172C - Gelenkstahlkappe - Google Patents

Gelenkstahlkappe

Info

Publication number
DE803172C
DE803172C DEP8297D DEP0008297D DE803172C DE 803172 C DE803172 C DE 803172C DE P8297 D DEP8297 D DE P8297D DE P0008297 D DEP0008297 D DE P0008297D DE 803172 C DE803172 C DE 803172C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cap
pin
coupling piece
flanges
web
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP8297D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Oskar Jacobi
Guenther Stock
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
Original Assignee
Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gutehoffnungshutte Oberhausen AG filed Critical Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
Priority to DEP8297D priority Critical patent/DE803172C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE803172C publication Critical patent/DE803172C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D17/00Caps for supporting mine roofs
    • E21D17/02Cantilever extension or similar protecting devices
    • E21D17/08Cap joints for obtaining a coal-face free of pit-props
    • E21D17/086Cap joints for obtaining a coal-face free of pit-props or articulated type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Snaps, Bayonet Connections, Set Pins, And Snap Rings (AREA)

Description

  • Gelenkstahlkappe
    Die 1?rhndwig bezieht sich auf eine gelenkige
    Stahlkappe, insbesondere für den Bergbau, mit
    einem an (lern Ende dic#zer Kappe befestigten ein-
    teiligen, vorzugsweise gelenkgeschmiedeten Kupp-
    lungsstück.
    Es sind in lwrgmbiuischeti Betrielwn Kappen be-
    kannt, die gelenkig miteinander verbunden sind.
    Die Art der Verbindung der Kappen ist sehr ver-
    schieden. Die grundlegenden Nachteile dieser be-
    kannten Verbindungen sind z. 11 die Außerinittig-
    keit der Verb tidung, (las ungewollte Lösen, die
    arbeitsbehindernde Sicherung mittels angeketteter
    Splinte oder Stifte, die vorangehende teure l3e-
    arl>eitung der Orbindungsteile und damit zu-
    sainrrietiliängeii<1 ihre zti grolle lanpfindlichkeit für
    den Betrieb tmter Tage.
    Die Erfindung hat sich nuti die Wgabe gestellt.
    eine Kappe, die niögliclist allen Anforderungen des
    L;ntertagebetriebes entspricht, zu verwirklichen.
    Die neue Kappe ist robust und läßt sich leicht hand-
    hahen. Die Windung zweier Kappen ist leicht
    herzustellen und ist gegen unerwünschtes Liisen ge-
    sichert. Sie leistet größtmöglichen Widerstand gegen
    Verl>iegen.''erkanten undVerdrehen und verhindert
    eilt Altrutschen der Stempel bei Gebirgsschub. Die
    Kappe unterstützt und erleichtert das Lösen, und
    jede gewichtsciusparende'laßnahme ist bei ihr be-
    rücksichtigt. Uni diese Vorteile zu erzielen, kenn-
    zeichnet sich die neue Kalipe durch ein an ihrem
    Ende befestigtes Kupplungsstuck, dessen Norsl>rin-
    gendes Ende cinen zunn Kappensteg senkrecht ge-
    richteten Zaptem aufweist. so (lal.i das Verbinden
    zweier Kappen auf leichte und einfache Weise durch seitliches Aufschieben erfolgen kann. Um einen sicheren Sitz dieses Kupplungsstückes zu gewährleisten, besitzt es neben der üblichen Befestigung zwischen den Flanschen eine zum Steg hin vorspringende breite Nase, die sich gegen den Stegstoß anlegt und eine Stütze bildet. Der Befestigungsteil des Kupplungsstückes ist ferner derart ausgeführt, daß er am Zapfenansatz einen Anschlag für die aufgeschobene Kappe bildet, derart, daß dessen Längsachse in die gleiche Mittelebene fällt wie diejenige der bereits eingebauten Kappe. Die Verbindung erfolgt also mittig. Gegenüber der Befestigung des Kupplungsstückes an der anderen Seite vom Kappensteg ist zwischen den Flanschen ein verschiebbarer Riegel eingesetzt, der nach Aufschieben der einzubauenden Kappe auf den Zapfen vorgezogen wird und so ein Abgleiten dieser Kappe vom Zapfen verhindert. Die Verbindung wird damit auf einfachste Weise gegen unerwünschtes Lösen gesichert.
  • Das andere Kappenende besitzt eine Bohrung im Steg zur Aufnahme des Zapfens. Um ein Ausreißen des Steges sicher zu verhindern, sind beiderseits des Steges Flacheisen an den Steg angeschweißt. Zur leichteren Einführung des Zapfens und zur Vermeidung von Klemmungen sind die Bohrungen in diesen Flacheisen nach außen erweitert. Vorteilhafterweise geschieht dies unter einem Winkel von 45°. Die Flansche des Kappenprofils laufen an diesem Kappenende spitz aus. Dieses hat den Vorteil. daß beim Rauben der Kappe durch Schwenkung um den Zapfen der Befestigungsteil des Kupplungsstückes an den Schrägflächen der Flanschen entlang gleitet und der Zapfen aus der Bohrung herausgedrückt wird, die Verbindung also bereits mit Beginn der Schwenkung gelöst wird. Durch diese Anordnung wird das Lösen der Verbindung selbst bei auftretenden Verklemmungen durch das Eigengewicht der Kappe bzw. durch die Schwenkbewegung wesentlich unterstützt.
  • Um allen auftretenden Anforderungen gerecht zu werden, ist die Kappe außerdem durch abgestufte und abgeschrägte Längsverstärkungen mit oder ohne Entlastungsbohrungen versehen. Zur Erhöhung der Steifigkeit können außerdem Querschotte eingebaut sein; ebenso können zur Verhinderung des Abrutschens des Stempelkopfes mittig befestigte Anschlagplatten bzw. Halteeisen an der Kappe vorgesehen werden.
  • Damit beim Einbau der Kappe auch der Kappenschuh angesetzt werden kann, ist der Zapfen entsprechend lang gehalten. Außerdem ist in Verlängerung des Zapfens über den Befestigungsteil hinaus ebenfalls ein kurzer Zapfen angeordnet.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens ist in der Zeichnung wiedergegeben. Es zeigt Abb. i eine Seitenansicht, Abb. 2 eine Draufsicht auf eine Kappe nach der Erfindung.
  • In den Abbildungen bezeichnet i die Kappe mit dem zwischen ihren Flanschen befestigten Kupplungsstück 2. An dem Kupplungsstück befindet sich eine Nase 3, die sich vorspringend gegen den Stegstoß anlegt. 4 bezeichnet den seitwärts gerichteten Zapfen, auf den die anzuschließende Kappe mit der Bohrung 5 aufgeschoben wird. Der Zapfen 4 ist länger als die Bohrung 5, um die Aufhängevorrichtung eines Kappenschuhes aufnehmen zu können. Da der Kappenschuh an beiden Seiten der Kappe eine Aufhängevorrichtung besitzt, ist auch an der dem Zapfen 4 gegenüberliegenden Seite des Befestigungsteiles ein kurzer Zapfen 4' vorgesehen. 6 zeigt den Anschlag, gegen den sich die aufzuschiebende Kappe anlegt, die dann mit ihrer Längsachse in der Verlängerung der Längsachse der eingebauten Kappe liegt. Ist die einzubauende Kappe auf den Zapfen 4 aufgeschoben, wird der Riegel ? zwischen den Flanschen der Kappe hervorgezogen und legt sich gegen- den Zapfen 4 an. Damit wird ein unerwünschtes Lösen der Kappenverbindung verhindert. Die Bohrung 5 befindet sich im Steg der Kappe. Zu ihrer Verstärkung sind beiderseits am Steg die Flacheisen 9 befestigt, deren Bohrung nach außen hin erweitert ist. An dem Kappenende, an dem sich die Bohrung befindet, sind die Flansche ausgeklinkt, d. h. sie laufen spitz zu. Die Abschrägung io der Kappenflansche unterstützt das Lösen der Kappenverbindung. Beim Rauben der Kappen schwenkt diese bekanntlich um etwa 9o° herunter. Hierbei gleitet der Befestigungsteil des Zapfens an der Abschrägung io entlang, wobei der Zapfen aus der Bohrung herausgedrückt wird. Durch die Abschrägung findet somit bereits ein teilweises oder auch vollständiges Herausziehen des Zapfens aus der Bohrung selbsttätig statt, so daß das Lösen des unter Druck stehenden Zapfens ganz oder teilweise dem Bergmann abgenommen ist.
  • An der Ober- und /oder Unterseite sind eine oder mehrere Längsverstärkungen i i angeordnet, die vorzugsweise gegeneinander versetzt sind und sich an den Enden in irgendeiner Form verjüngen. Zwischen den Flanschen können ferner Querschotte 12 zur Erhöhung der Steifigkeit eingesetzt sein. Ebenso können Längsverstärkungen 13 zwischen den Flanschen befestigt sein, auf die dann auch Halteeisen 14 aufgesetzt sein können.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gelenkstahlkappe mit einem einteiligen, vorzugsweise gesenkgeschmiedeten Kupplungsstück, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Ende der Kappe zwischen den äußeren Flanschteilen ein Kupplungsstück (2) befestigt, vorzugsweise verschweißt ist, dessen vorspringendes Ende einen zum Kappensteg senkrecht gerichteten Zapfen (4) aufweist, so daß das Verbinden der Kappen durch seitliches Aufschieben erfolgt.
  2. 2. Gelenkstahlkappe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsstück (2) eine zum Steg hin vorspringende breite Nase (3) aufweist, die am Stegstoß anliegt.
  3. 3. Gelenkstahlkappe nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsteil des Kupplungsstückes (2) am Zapfen (,I) einen solchen Anschlag (6) bildet, daß nach Aufschieben der anzuschließenden Kappe die Längsachsen beider Kappen in der gleichen -Mittelebene liegen.
  4. 4. Gelenkstalilkappe nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der dem Befestigungsteil des Kupplungsstückes (2) gegenüberliegenden Stegseite zwischen den Kappenflanschen ein verschiebbarer Riegel (7) geführt ist, der sich im Sperrzustand gegen den Zapfen (4) legt.
  5. 5. Gelenkstahlkappe nach den Ansprüchen i bis ,4, dadurch gekennzeichnet, daß am anderen Kappenende die Bohrung (5) für den Zapfenanschluß im Steg angeordnet ist, wobei letzterer durch zwei beiderseits an ihm anliegende Flacheisen (9) verstärkt ist.
  6. 6. Gelenkstahlkappe nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (5) in den Flacheisen (9) nach außen hin zunimmt, vorzugsweise unter einem Winkel von 45 .
  7. 7. Gelenkstahlkappe nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche des Kappenprofils am Kappenende spitz zulaufen (io), derart, daß beim Rauben der Kappe durch Schwenkung um den Zapfen (4) der Befestigungsteil des Kupplungsstückes (2) an den Schrägflächen (io) der Flanschen entlang gleitet und so ein Herausdrücken des Zapfens bzw. ein Lösen der Verbindung bereits mit Beginn der Schwenkung erfolgt. B.
  8. Gelenkstahlkappe nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe abgestufte Längsverstärkungen (i i) auf den Flanschen mit oder ohne Entlastungsbohrungen Querschotte (12) und Längsversteifungen (13) zwischen den Flanschen zur Erhöhung der Steifigkeit und mittig befestigte Anschlagplatten (i4) für den Stempelkopf aufweist.
  9. 9. Gelenkstahlkappe nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (4) mindestens eine solche Länge besitzt, daß er die Aufhängevorrichtung eines Kappenschuhes zusätzlich aufnehmen kann und am Befestigungsteil gegenüber dem Zapfen (4) ein Kurzzapfen (4') zur Aufnahme der Aufhängevorrichtung angeordnet ist.
DEP8297D 1947-11-17 1948-10-02 Gelenkstahlkappe Expired DE803172C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP8297D DE803172C (de) 1947-11-17 1948-10-02 Gelenkstahlkappe

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR661674X 1947-11-17
DEP8297D DE803172C (de) 1947-11-17 1948-10-02 Gelenkstahlkappe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE803172C true DE803172C (de) 1951-03-01

Family

ID=25989727

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP8297D Expired DE803172C (de) 1947-11-17 1948-10-02 Gelenkstahlkappe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE803172C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1211574B (de) * 1958-05-30 1966-03-03 Ludwig Vanwersch Ausbaukappe fuer den Grubenbetrieb

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1211574B (de) * 1958-05-30 1966-03-03 Ludwig Vanwersch Ausbaukappe fuer den Grubenbetrieb

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