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DE803148C - Druckluftfluessigkeitsheber - Google Patents

Druckluftfluessigkeitsheber

Info

Publication number
DE803148C
DE803148C DEG152A DEG0000152A DE803148C DE 803148 C DE803148 C DE 803148C DE G152 A DEG152 A DE G152A DE G0000152 A DEG0000152 A DE G0000152A DE 803148 C DE803148 C DE 803148C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
compressed air
shut
siphon
boiler
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG152A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1614427U (de
Inventor
Detlev Goellner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEG152A priority Critical patent/DE803148C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE803148C publication Critical patent/DE803148C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F1/00Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
    • F04F1/06Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

  • Druckluftflüssigkeitsheber Die Erfindung bezieht sich auf Druekluftfliissigkeitslieber derjenigen Art, wie sie hauptsächlich in Bergwerken, Baugruben usw. zur Entfernung von sich ansammelndem Wasser verwendet «-erden. Diese Heber bestehen im wesentlichen aus einem Kessel, in den <las zii entfernende Wasser einläuft bzw. hineingesaugt wird und aus dem es nach eingetretener Füllung des Kessels mittels Druckluft durch eine Steigrohrleitung hinausbefördert wird. je nachdem, ob es sich um Heber für durch eigene Schwere zutließendes Wasser (Unterwasserpumpen) oder uni solche für anzusaugeu<les M'asser (Überwasserpumpen) handelt. kommen in der Pegel Vorrichtungen zur Anwendung, die Steuerungen von verschiedener Bauart haben. Die meisten Heber besitzen ein scli@@-immergestcuertes AbsperrN-eiitil für die Entlüftungsöffnung. Handelt es sich uin l?1>eri@-asserptunl>en, bei denen iin Kessel während der Füllperiode ein starleer Sog erzeugt werden muß, so wird die Stetierting vielfach finit einem In-
    jektor versehen, durch den die Druckluft hindurch
    zur Entlüftungsöffnung geschickt wird, wobei
    dieser Injektor die erforderliche Saugwirkung auf
    das Kesseliiliiere ausübt. Vielfach ist die Ent-
    lüftungsöffnutig selber als Injektor ausgebildet. Bei
    diesen finit Injektor versehenen Pumpen erfolgt eine
    dauernde Zuführung von Druckluft, die entweder
    zum Zwecke des Saugens durch den 1njektor nach
    außen entweicht oder aber nach erfolgter Füllung
    und Absperrung der Entlüftungsöffnung in den
    Kessel tritt und das Nasser hinausdrückt. Die so
    ausgebildeten Ileber können so,#\-olil als LTl>er-
    «-asserpumpeu @\-ie auch als Unterwasserpumpen
    verwendet \\ erden. Sie haben jedoch einen beträcht-
    lichen Druckluftverbrauch, der ihre Verwendung
    als L-nterwasserpuuipen unwirtschaftlich macht,
    weil bei diesen die Verwendung von Druckluft zum
    Ansaugen des Wassers nicht notwendig ist, da das
    Wasser durch seine eigene Schwere in den Kessel
    flieht. Peshalb werden bei Unterwasserpumpen
    Bauarten bevorzugt, bei denen die Druckluft nicht dauernd, sondern nur während der Entleerungsperiode in den Kessel einströmt.
  • Die vorliegende Erfindung hat nun den Zweck, einen Druckluftflüssigkeitsheber zu schaffen, der wahlweise als Überwasserpumpe oder als Unterwasserpumpe verwendet werden kann, wobei im ersteren Fall die erforderliche dauernde Zuführung von Druckluft, im letzteren Fall jedoch nur eine gesteuerte, zeitweise Zuführung von Druckluft, also auch ein sparsamer Druckluftverbrauch stattfindet.
  • Bei den erfindungsgemäßen Druckluftflüssigkeitshebern mit einem schwimmergesteuerten Absperrventil für die Entlüftungsöffnung besteht das Neue im wesentlichen darin, * daß für die dem Steuergehäuse zugeführte Druckluft in dem Gehäuse zwei Wege vorgesehen sind, von denen der eine Weg eine das Absperrventil umgebende Kammer ist, aus der die Druckluft zeitweise durch ein gesteuertes Ventil zum Austritt in den Heberkanal bzw. in dessen Entlüftungsöffnung gelangt, während der andere wahlweise von Hand absperrbare Weg zu der Treibdüse eines Injektors führt, der im Steuergehäuse getrennt vom Absperrventil der Entlüftungsöffnung zwischen dieser und dem Heberkessel vorgesehen ist.
  • Zweckmäßig wird die zum Injektor führende Druckluftleitung unter Zwischenschaltung eines Absperrventils von der das Absperrventil der Entlüftungsöffnung umgebenden Druckluftkammer abgezweigt. Soll der Heber als Überwasserpumpe arbeiten, so wird das zwischengeschaltete Absperrventil geöffnet, soll er als Unterwasserpumpe arbeiten, so wird das betreffende Ventil geschlossen. Irgendeine weitere Änderung ist nicht erforderlich.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer Steuerung eines Druckluftflüssigkeitshebers gemäß der Erfindung in den Abb. i und 2 in zwei im rechten Winkel zueinanderliegenden senkrechten Schnitten dargestellt.
  • Der Kessel i des Hebers ist von bekannter Ausführung und besitzt eine nicht dargestellte Einlaßklappe für das zuströmende Wasser sowie eine mit einem Rückschlagventil versehene, ebenfalls nicht dargestellte Steigrohrleitung, durch die das Wasser aus dem Heberkessel hinausbefördert wird.
  • Die ganze Steuerung ist in einem Aufsatz 2 untergebracht, der über einer Öffnung 3 des Heberkessels auf diesem befestigt wird. An einer Stütze 4 des Aufsatzes ist der Hebel 5 des Schwimmers angelenkt, durch den die Steuerung betätigt wird. Durch Glieder 6 und einen Bolzen 7 ist der Hebel 5 über ein Langloch 8 mit der Ventilspindel 9 verbunden, die das Absperrventil io der Entlüftungsöffnung i i des Heberkessels trägt.
  • Die Zufuhr der Druckluft erfolgt durch einen Stutzen 12, der in eine die Ventilspindel 9 umgebende Kammer 13 mündet. Der Austritt der Druckluft aus dieser Kammer wird durch ein an der Unterseite des Absperrventils io gebildetes Ventil 14 gesteuert. Am Boden der Kammer 13 trägt die Ventilspindel 9 noch ein sogenanntes Beschleunigungsventil 15. Konzentrisch um das Ventil io ist eine Düse 16 gebildet, durch die die Druckluft bei geöffnetem Ventil 14 aus der Kammer 13 ausströmt und entweder durch die Entlüftungsöffnung i i nach außen entweicht oder, wenn diese durch das Ventil io verschlossen ist, durch geeignete Kanäle des Steuergehäuses in den Heberkessel gelangt.
  • Neben dem Ventil 9, io ist in dem Steuergehäuse 2 zwischen dem Heberkessel i und der Entlüftungsöffnung i i ein aus der Treibdüse 1 7 und der Fangdüse 17° bestehender Injektor vorgesehen. Die Treibdüse 17 ist durch eine Leitung 18 an einen Kanal i9 angeschlossen, der aus der Kammer 13 abgezweigt und durch ein Handventil 20 absperrbar ist. Zwischen dem Kessel i und der Entlüftungsöffnung i i ist noch ein zusätzlicher Entlüftungskanal 21 mit Rückschlagkuge122 vorgesehen.
  • Soll der Heber als Unterwasserpumpe arbeiten, dann wird das Ventil 20 geschlossen. Nach Beendigung eines Entleerungsvorgangs und zu Beginn eines neuen Füllvorgangs befinden sich die Steuerteile in der in der Zeichnung dargestellten Lage. Die Entlüftungsöffnung i i ist offen und der Austritt der Druckluft aus der Kammer 13 durch das Ventil 14 unterbrochen. Steigt nun das Wasser im Kessel, dann macht der Schwimmerhebel s zufolge der Langlochverbindung 7, 8 zunächst eine tote Bewegung, ohne die Spindel 9 mit ihren Ventilen zu beeinflussen. Im letzten Teil des Füllvorgangs hebt der Schwimmerhebel 5 mit steigendem Wasser die Spindel 9 mehr und mehr an, wodurch das Absperrventil fo der Entlüftungsöffnung i i seiner Schließstellung allmählich näher kommt. Das Ventil 14 öffnet nun den Druckluftaustritt aus der Kammer 13, und die Druckluft strömt durch die Düse 16 an dem Ventilkegel io vorbei in die Öffnung 1 i, wobei sie eine gewisse Saugwirkung auf das Innere des Heberkessels ausübt und den Zufluß des durch seine eigene Schwere in den Kessel tretenden Wassers unterstützt. Bei der weiteren Aufwärtsbewegung der Spindel 9, bei welcher sich das Absperrventil io seinem Sitz nähert, tritt das Ventil 15 aus seinem Sitz heraus, und die Druckluft in der Kammer 13 greift an der Unterseite des Ventils 15, die größer als dessen Oberseite ist, an und bewirkt dadurch ein schlagartiges Hochziehen der Spindel 9 und ein entsprechend augenblickliches Schließen des Absperrventils io. Die aus der Ringdüse 16 austretende Druckluft strömt nun an dem geschlossenen Ventil io vorbei in den Kessel und bewirkt in bekannter Weise dessen Entleerung. Wenn der Entleerungsvorgang des Kessels sich seinem Ende nähert, zieht der Schwimmerhebel das Absperrventil io wieder in die Offenstellung, wobei das Ventil 15 wieder in seinen Sitz eintritt, in welchem Augenblick nur noch die Oberseite desselben von der Druckluft beaufschlagt und dadurch die Öffnungsbewegung des Absperrventils io schlagartig durchgeführt wird. Gleichzeitig schließt sich das Ventil 14 und sperrt die weitere Druckluftzufuhr zum Kessel i bzw. zur Entlüftungsöffnung i i ah, Es setzt nun die Entlüftung des Kessels und damit ein neuer Füllvorgang ein. Die Entlüftung des in diesem Augenblick mit hochgespannter Druckluft gefüllten Heberkessels wird dadurch beschleunigt, daß die Druckluft nicht nur durch die üblichen Verbindungskanäle zur Entlüftungsöffnung I I, sondern zu dieser auch durch den besonders vorgesehenen Kanal 21 gelangt, dessen Rückschlagventil 22 durch die entweichende Druckluft von ihrem Sitz gehoben wird.
  • Soll der Heber als t`berwasserpumpe (Sangpumpe) benutzt werden, dann wird das Ventil 20 geöffnet. Die Druckluft gelangt dann nicht nur in die Kammer 13, sondern weiter von dieser aus durch den Kanal i9 und die Leitung 18 zur Treibdüse 17 des Injektors. Bei geöffnetem Absperrventil io strömt dann die Druckluft über den Injektor 17, 17a zur Entlüftungsöffnung i i, wobei der Injektor einen Unterdruck im Heberkessel erzeugt und das Wasser in diesen hineinsaugt. Im übrigen ist die Arbeitsweise und Steuerung die gleiche wie oben beschrieben, nur mit dem Unterschied, daß, wenn das Ventil io bei beendetem Füllvorgang geschlossen wird, die Druckluft nicht nur aus der Kammer 13 über das Ventil 14 und die Düse 16, sondern auch aus dem Injektor 17 in den Heberkessel strömt und das Wasser aus diesem durch die Steigrohrleitung hinausdrückt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Druckluftflüssigkeitsheber mit einem schwimmergesteuerten Absperrventil für die Entlüftungsöffnung, dadurch gekennzeichnet, daß für die dem Steuergehäuse zugeführte Druckluft in dem Gehäuse zwei Wege vorgesehen sind, von denen der eine Weg eine das Absperrventil umgebende Kammer (13) ist, aus der die Druckluft zeitweise durch ein gesteuertes Ventil (14) zum Austritt in den Heberkessel (i) bzw. in dessen Entlüftungsöffnung (i i) gelangt, während der andere wahlweise von Hand absperrbare Weg (i9, 18) zu der Treibdüse eines Injektors (17, i7°) führt, der im Steuergehäuse getrennt vom Absperrventil (io) der Entlüftungsöffnung (i i) zwischen dieser und dein Heberkessel (i) vorgesehen ist.
  2. 2. Druckluftflüssigkeitsheber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Injektor (17, 17a) führende Druckluftleitung (iy, 18) unter Zwischenschaltung eines Absperrventils (20) von der das Absperrventil (io) der Entlüftungsöffnung (i i) umgebenden Druckluftkammer (13) abgezweigt ist.
  3. 3. Druckluftflüssigkeitsheber nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das den Austritt aus der Druckluftkaminer (13) steuernde Ventil (14) auf der Spindel des Absperrventils (io) der Entlüftungsöffnung (ti) sitzt.
  4. 4. Druckluftflüssigkeitsheber nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Steuergehäuse zwischen dem Heberkessel (i) und der Entlüftungsöffnung (ii) ein zusätzlicher Entlüftungskanal (21) mit Rückschlagventil (22) vorgesehen ist.
DEG152A 1949-10-25 1949-10-25 Druckluftfluessigkeitsheber Expired DE803148C (de)

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DEG152A DE803148C (de) 1949-10-25 1949-10-25 Druckluftfluessigkeitsheber

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DEG152A DE803148C (de) 1949-10-25 1949-10-25 Druckluftfluessigkeitsheber

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DE803148C true DE803148C (de) 1951-03-01

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ID=7115670

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DEG152A Expired DE803148C (de) 1949-10-25 1949-10-25 Druckluftfluessigkeitsheber

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