DE8030342U1 - Feuerschutztuer - Google Patents
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- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
- E04B1/62—Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
- E04B1/66—Sealings
- E04B1/68—Sealings of joints, e.g. expansion joints
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04B1/62—Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
- E04B1/92—Protection against other undesired influences or dangers
- E04B1/94—Protection against other undesired influences or dangers against fire
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/70—Door leaves
- E06B3/7015—Door leaves characterised by the filling between two external panels
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- E06B5/00—Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor
- E06B5/10—Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for protection against air-raid or other war-like action; for other protective purposes
- E06B5/16—Fireproof doors or similar closures; Adaptations of fixed constructions therefor
-
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- E06B5/161—Profile members therefor
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- E06B5/16—Fireproof doors or similar closures; Adaptations of fixed constructions therefor
- E06B5/164—Sealing arrangements between the door or window and its frame, e.g. intumescent seals specially adapted therefor
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Description
Aktenzeichen: G 80 3o 342.ο
- 5 W (pat) 23/81 Anm.: Theo Schröders
Gebrauchsrausteranmeldung
- 5 W (pat) 23/81 Anm.: Theo Schröders
Gebrauchsrausteranmeldung
Neue Beschreibung:
Bez.: "Feuerschutztür"
Die Erfindung betrifft eine Feuerschutztür, bestehend aus einer Zarge und einem mit der Zarge verbundenen sowie
von dieser eingefaßten Türblatt und einem im Bereich der zwischen dem Steg der Zarge und den Stirnseiten des
Türblatts gebildeten Fuge am Steg der Zarge befestigten Profil, das aus einem von einem Mantel eingeschlossenen
Kern aus Natriumsilikat besteht, der unter Hitzeeinwirkung den Mantel aufblähende Gase freisetzt, und daß bei gesteigerter
Hitzeeinwirkung der Mantel schmilzt und der Kern mindestens um einen noch nicht ausgefüllten Zwischenraum
der Fuge an Volumen zunimmt.
Zum Abdichten von Fugen zwischen einer Zarge und einem Türblatt sind Profile bekannt, die aus einem elastisch
verformbaren Stoff bestehen, der sich unter Vorspannung in eine Nut innerhalb des Fugenzwischenraumes einpressen läßt.
Um den an sich nicht alterungsbeständigen elastischen Stoff insbesondere vor Umwelteinflüssen, wie Feuchtigkeit und
aggressivem Staub, zu schützen, ist es bekannt, aus dem elastischen Stoff nur den Profilkern zu bilden und diesen
durch einen Mantel aus alterungsbeständigem Stoff einzuschließen. Der Kern des Profils kann aber auch aus einem
offenporigen Material bestehen, das vom gleichen Material,
jedoch mit geschlossenen Poren, ummantelt ist, so daß auch
dadurch eine gewisse Alterungsbeständigkeit erzielt wird.
dadurch eine gewisse Alterungsbeständigkeit erzielt wird.
Die mit solchen Profilen ausgestatteten Türen sind jedoch
nicht als FeuerschutztUren geeignet. Zwischen einer an sich
ausreichend feuerbeständigen Zarge und einem entsprechenden
Türblatt einer Feuerschutztür bildet die Fuge eine Schwachstelle, die im Brandfall auch Gase und Flammen zwischen der
Zarge und dem Türblatt durchtreten läßt, so daß ein in einem
Raum eines Gebäudes entstandener Brand trotz feuerbeständiger
Bauelemente nicht auf diesen Raum begrenzt werden kann, wenn ^ die den Raum abschließende Feuerschutztür mit konventionellen
Fugenprofilen abgedichtet ist.
nicht als FeuerschutztUren geeignet. Zwischen einer an sich
ausreichend feuerbeständigen Zarge und einem entsprechenden
Türblatt einer Feuerschutztür bildet die Fuge eine Schwachstelle, die im Brandfall auch Gase und Flammen zwischen der
Zarge und dem Türblatt durchtreten läßt, so daß ein in einem
Raum eines Gebäudes entstandener Brand trotz feuerbeständiger
Bauelemente nicht auf diesen Raum begrenzt werden kann, wenn ^ die den Raum abschließende Feuerschutztür mit konventionellen
Fugenprofilen abgedichtet ist.
Aus der DE-PS 2k 18 29o ist zwar ein Dichtungsstreifen bekannt,
der von einer aus einem leicht schmelz-, jedoch nicht brenn- |
baren Werkstoff gebildeten abgeflachten Schlauchhülle um- |
schlossen ist und an einem Türblatt bzw. an einer Zarge |
einer Tür angebracht ist, um die Fuge zwischen Zarge und |
Türblatt abzudichten. Der Dichtungsstreifen selbst besteht |
aus untsr Hitzeeinwirkung aufschäumendem Natriumsilikat und J
besitzt feuerhemmende Eigenschaften. Durch die Ummantelung |
ist der Dichtungsstreifen gegen mechanische Verletzung oder ρ
chemische Zersetzung weitgehend geschützt, wobei dennoch eine |
verhältnismäßig geringe Hitzeeinwirkung genügt, damit der | Dichtungsstreifen im Brandfall ohne Behinderung expandieren
kann. Als Werkstoff für die leicht schmelz-, jedoch nicht
brennbare abgeflachte schlauchförmige Umhüllung wird beispielsweise Aluminium vorgeschlagen.
kann. Als Werkstoff für die leicht schmelz-, jedoch nicht
brennbare abgeflachte schlauchförmige Umhüllung wird beispielsweise Aluminium vorgeschlagen.
Der hermetische Einschluß eines unter Hitzeeinwirkung
expandierenden Dichtungsstreifens mit einer Aluminiumummantelung ist jedoch nicht nur sehr aufwendig, sondern
auch gegenüber mechanischen Beanspruchungen jedenfalls dann zu empfindlich, wenn die Umhüllung verhältnismäßig
dünnwandig ausgebildet ist. Eine ausreichend dickwandige Umhüllung, die mechanischen Beanspruchungen standhält, hat
dagegen den Nachteil, daß die Expansion des Dichtungsstreifens im Brandfalle behindert wird und der Streifen
an Abdichtungsvermögen einbüßt. Mit zunehmender Wandstärke der Ummantelung wird der Dichtungsstreifen zudem zu sehr
der Hitzeeinwirkung entzogen, so daß es im Extremfall zu einer völlig unzureichenden Expansion des Dichtungsstreifens
kommt und eine ausreichende Abdichtung der Fuge nicht erzielbar ist, so daß im Brandfall Rauch oder auch toxische
Gase vom Brandherd aus in Nachbarräume vordringen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Feuerschutztür zu schaffen, deren Fuge zwischen Zarge und Türblatt
sich bereits im Anfangsstadium eines Brandfalles gasdicht verschließen läßt und mit der sich im fortgeschrittenen
Stadium die Abdichtung so weit aufrechterhalten läßt, daß ein übergreifen des Feuers von einem Raum zum anderen nicht
nur über den Bereich der Zarge und des Türblattes, sondern auch über den Fugenbereich zwischen diesen Bauelementen
verhindert ist. Insbesondere liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, mit bekannten Dichtungsstreifen ausgestattete
Feuerschutztüren dahin gehend zu verbessern, daß der Mantel des Profils im Brandfall rechtzeitig erweicht und schmilzt
und ein solcher Mantel im Mormalfall dennoch widerstandsfähig gegen mechanische Beanspruchungen ist, so daß die
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Beschädigungsgefahr möglichst klein bleibt.
Ausgehend von der eingangs beschriebenen Feuerschutztür wird zur Lösung der gestellten Aufgabe vorgeschlagen, daß der
Mantel aus Polyvinylchlorid besteht und den Kern lückenlos umschließt.
Bei einer Hitzeeinwirkung auf die erfindungsgemäße Feuerschutztür
trifft die Hitze alsbald auf den Mantel des Profils und erhöht dessen Elastizität. Unterdessen steigt
auch die Temperatur des Kerns, wodurch Gase freigesetzt werden, die zu einer Druckerhöhung innerhalb des Mantels
führen, wodurch der Mantel aufgebläht wird. Dadurch wird der Fugenzwischenraum selbst dann vollkommen abgedichtet,
wenn die Fugenbreite Ungleichmäßigkeiten aufweist, da sich der aufgeblähte Mantel dem Fugenquerschnitt formschlüssig
anpaßt. Auf diese Weise ist bereits im Anfangsstadium eines Brandfalles eine absolute Fugenabdichtung gewährleistet,
so daß Rauch oder toxische Gase nicht durch die Fuge zwischen der Zarge und dem Türblatt überströmen
können. Bei sich steigernder Hitzeeinwirkung ist die Abdichtungsfunktion des Mantels entbehrlich, da der Stoff
des Kerns bei zunehmender Hitze vom Mantel unbehindert aufschäumen kann und dadurch sein Volumen vergrößert, so
daß schließlich der Fugenzwischenraum allein durch den aufgeschäumten Kern abgedichtet wird.
Die erfindungsgemäße lückenlose Polyvinylchloridummantelung des Natriumsilikatkerns hat insbesondere den Vorteil, daß
sich mit dem Mantel eine absolut feuchtigkeitsdichte Einkapselung des Kerns erzielen läßt, so daß der gegen Feuchtigkeit
empfindliche Kern vor einer chemischen Zersetzung bewahrt bleibt.
Die angestrebte Reihenfolge der Stoffreaktionen ist - wie
durch Versuche nachgewiesen werden konnte - gewährleistet, wenn nach einer Ausgestaltung der Erfindung im Normalzustand
des Profils das Verhältnis der Wandstärke des Mantels zur Dicke des Kerns 1:1 bis 1:6, vorzugsweise etwa 1:3 bis 1:4,
beträgt. Außerhalb dieser Verhältnisse kann die Gefahr bestehen, daß der Mantel im Brandfall sich zu spät oder
unzureichend aufbläht oder aber schmilzt, bevor der Kern den Zwischenraum der Fuge ausgefüllt hat.
Gute Abdichtungsergebnisse lassen sich mit der erfindungsgemäßen Feuerschutztür erzielen, wenn die Wandstärke des
Mantels des Profils mindestens o,5 mm und die Dicke des Kerns des Profils mindestens 1,5 mm beträgt. Es versteht sich, daß
diese Abmessungen von der Breite des Fugenzwischenraumes zwischen der Zarge und dem Türblatt abhängen, jedoch sollte
dieser mindestens so groß gewählt werden, daß ein Profil mit einer Gesamtstärke von 2,5 mm Platz findet.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform besteht der Kern aus einem im Querschnitt rechteckigen Streifen und der Mantel
aus einer durch den Kern ausgefüllten Folie und aus an deren Enden angebrachten Stopfen. Der Verschluß der Enden der Folie
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ist gleichermaßen von Bedeutung wie die übrige Ummantelung, damit eine chemische Zersetzung des Kerns durch eindringende
Luftfeuchtigkeit absolut unterbunden ist.
Vorzugsweise sind die Stopfen mit der Folie durch Ultraschallverschweißung
miteinander verbunden. Die Ultraschallverschweißung läßt sich in einfacher, an sich bekannter
Weise bewerkstelligen und verhindert insbesondere offenbleibende Poren und läßt solche auch im nachhinein nicht
entstehen.
Es wird kein Schutz für den Gegenstand gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 beansprucht.
Ein Ausführungsbeispiel eines Profils für eine erfindungsgemäße Feuerschutztür ist in der Zeichnung dargestellt. Es
zeigen:
Fig. 1 das Profil im Querschnitt;
Fig. 2 eine Ansicht auf den mit einem Stopfen verschlossenen Profilmantel;
Fig. 3 einen Stopfen im Querschnitt.
Das am Steg einer nicht dargestellten Zarge einer Feuerschutztür befestigte Profil besteht aus einem im Querschnitt rechteckigen
Kern 1, welcher von einem Natriumsilikatstreifen gebildet ist.
Der Kern 1 ist durch einen Mantel 2 eingeschlossen, der aus
einer Polyvinylchloridfolie besteht. Der durch den Mantel 2 umschlossene Hohlraum ist im wesentlichen durch den Kern 1
ausgefüllt.
Die Enden des Mantels 2 sind durch gleichfalls aus Polyvinylchlorid
bestehende Stopfen 3 verschlossen, wobei die Stopfen 3 mit dem Mantel 2 durch Ultraschallverschweißung
miteinander verbunden sind.
Claims (5)
1. Feuerschutztür, bestehend aus einer Zarge und einem mit
der Zarge verbundenen sowie von dieser eingefaßten Türblatt und einem im Bereich der zwischen dem Steg der Zarge und
den Stirnseiten des Türblattes gebildeten Fuge am Steg der Zarge befestigten Profil, das aus einem von einem
Mantel eingeschlossenen Kern aus Natriumsilikat besteht, der unter Hitzeeinwirkung den Mantel aufblähende Gase
freisetzt, und daß bei gesteigerter Hitzeeinwirkung der Mantel schmilzt und der Kern mindestens um einen noch
nicht ausgefüllten Zwischenraum der Fuge an Volumen zunimmt, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (2) aus
Polyvinylchlorid besteht und den Kern (1) lückenlos umschließt.
2. Feuerschutztür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Normalzustand des Profils das Verhältnis der
Wandstärke des Mantels (2) zur Dicke des Kerns (1) 1:1 bis 1:6, vorzugsweise 1:3 bis 1:4, beträgt.
3. Feuerschutztür nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß im Normalzustand des Profils die Wandstärke des Mantels (2) mindestens o,5 mm und die Dicke des
Kerns (1) mindestens 1,5 mm beträgt.
Α. Feuerschutztür nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kern (1) aus einem im Querschnitt rechteckigen Streifen und der Mantel (2) aus einer durch den
Kern (1) ausgefüllten Folie und aus an deren Enden angebrachten Stopfen (3) besteht.
5. Feuerschutztür nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stopfen (3) mit der Folie durch Ultraschallverschweißung miteinander verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19808030342U DE8030342U1 (de) | 1980-11-13 | 1980-11-13 | Feuerschutztuer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19808030342U DE8030342U1 (de) | 1980-11-13 | 1980-11-13 | Feuerschutztuer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8030342U1 true DE8030342U1 (de) | 1982-07-08 |
Family
ID=6720582
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19808030342U Expired DE8030342U1 (de) | 1980-11-13 | 1980-11-13 | Feuerschutztuer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8030342U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20009779U1 (de) * | 2000-06-05 | 2001-07-19 | Porextherm-Dämmstoffe GmbH, 87437 Kempten | Isolierelement in Plattenform, insbesondere als Türblattfüllung in Brandschutztüren |
-
1980
- 1980-11-13 DE DE19808030342U patent/DE8030342U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20009779U1 (de) * | 2000-06-05 | 2001-07-19 | Porextherm-Dämmstoffe GmbH, 87437 Kempten | Isolierelement in Plattenform, insbesondere als Türblattfüllung in Brandschutztüren |
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