DE803005C - Messvorrichtung, insbesondere fuer Kurbelwellenzapfen - Google Patents
Messvorrichtung, insbesondere fuer KurbelwellenzapfenInfo
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- DE803005C DE803005C DED200A DED0000200A DE803005C DE 803005 C DE803005 C DE 803005C DE D200 A DED200 A DE D200A DE D0000200 A DED0000200 A DE D0000200A DE 803005 C DE803005 C DE 803005C
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- G01B5/00—Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
Description
- Meßvorrichtung, insbesondere für Kurbelwellenzapfen Die Erfindung bezieht sich auf eine in eine Werk- 1 zeugmaschine eingebaute Meßvorrichtung für Zapfen und Wellen und ist insbesondere für die Messung von in Feinstziehschleifmaschinen eingesetzte Kurbelwellen bestimmt.
- Gemäß der Erfindung ist die zu prüfende Kurbelwelle auf drei auf Rollenlünetten laufenden Lagerwalzen gelagert, von denen zwei durch Exzenterbuchsen einstellbar sind. Diese drei Lagerwalzen hilden eine keiterlehre. Zusätzlich trägt das Gerät eine Meßuhr zum Abtasten des Prüflings. Durch das erfindungsgemäße Gerät kann jeder Zapfen der Kurbelwelle daraufhin geprüft werden, welche Abmessungen er nach verschiedenen Bearbeitungszeiten hat. Insbesondere sollen die Endmaße der feinstbearbeiteten Mittellager untereinander möglichst gleich sein.
- Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt, und zwar zeigt die Abbildung eine mit der Meßvorrichtung versehene Feinstziehschleifmaschine im Querschnitt.
- Wie die Abbildung zeigt, sind als Mittellagerung der Kurbelwelle drei auf Rollenlünetten laufende Mittellager I, 2, 3 für die strichpunktiert angedeutete Kurbelwelle 4 vorgesehen, die von oben her auf die Lager aufgelegt ist. Durch den Deckel 5 eines der seitlichen Lager ist eine Blattfeder 6 festgespannt, die an ihrem vorstehenden freien Ende einen doppelarmigen Hebel 7a, 7b trägt. Der eine, schräg nach oben weisende Hebelarm 7a ist als Fühlhebel ausgebildet. Er ragt bis unter die Kurbelwelle 4 und trägt an seinem Ende einen Taststift 8. Der andere, schräg nach unten ragende Hebelarm 7b trägt ebenfalls einen Stift 9, der eine in die Schleifhank eingesetzte Meßuhr IO beeinflußt. Die ganze Anordnung wird von einem Schlitten 1 1 getragen, der auf einer Bank 12 längs einer Schwalben- schwanzführung 13 verschoben und in an sich bekannter Weise durch eine Klemmschraube 14 fest eingestellt werden kann.
- Die Meßuhr 10 ist in eine Bohrung 15 des Schlittens 1 1 eingesetzt, und zum Zwecke ihrer Feineinstellung ist sie in einer Büchse I6 gelagert, die außen mit einer Verzahnung 17 versehen ist. In diese greift die Außenverzahnung I8 einer Verstellbüchse 19 ein, die gleichzeitig als Lager für einen Arretierungsstift 20 dient. Dieser durchsetzt einen im Hebelarm 7b angeordneten Schlitz 21 (Abb. 2 und 3) und legt sich mit einem Kopf 22 hinter den Hebelarm 7b als rückwärtige Arretierung. Als vordere Arretierung dient ein auf einem Exzenter 23 sitzender Zapfen 24.
- Durch eine entsprechende Einstellung des Kopfes 22 und Exzenterzapfens 24 kann der Fühlhebel 7a, 7b gegenüber der Meßuhr genau eingestellt werden.
- Außerdem schützen Kopf und Zapfen die Uhr vor Beschädigung. Umgekehrt kann mit Hilfe der Stellbüchse i6 die Uhr 10 in ihrer zugehörigen Bohrung 15 genau eingestellt und durch eine seitliche Schraube 25 festgelegt werden.
- Die Einstellung der Lagerscheiben I und 2 gegenüber der Musterkurbelwelle 4 erfolgt z. B. durch Exzenterbüchsen 26, 27 der zugehörigen Lager.
- Die Wirkungsweise der geschilderten Anordnung ergibt sich aus der Zeichnung ohne weiteres: Mittels der auf die Lager I, 2 und 3 aufgelegten Musterwelle 4 werden Meßuhr 10 und Fühlhebel 7a, 7b genau eingestellt. Dann wird die Musterwelle gegen die zu bearbeitende Welle ausgetauscht, und die Meßuhr zeigt dann die Abweichungen von der Musterwelle an, solange der Durchmesser des Prüflings größer ist als der der Musterwelle. Ist der Durchmesser des Prüflings zu klein, was sich dadurch ergibt, daß eine gleichzeitige Berührung mit den vorher eingestellten Lagerwalzen I, 2 und 3 nicht mehr stattfindet, so ist der Prüfling Ausschuß. Durch wiederholtes Messen des Prüflings während der Bearbeitung kann man an der Meßuhr ablesen, wann die Welle nach einer bestimmten Bearbeitung die gewünschten Abmessungen hat.
- Bei der Benutzung von zwei Meßuhren, die zweckmäßig spiegelbildlich symmetrisch zur Vertikalebene der Abbildung anzubringen wären, könnte man auch Formfehler in der Achsrichtung des zu prüfenden Zapfens feststellen. Es können dabei die Uhren in einer Ebene angeordnet sein und ihre Taststifte in verschiedenen Ebenen liegen.
- PATENTANSPROCHE: I. In eine Werkzeugmaschine eingebaute Meßvorrichtung für Zapfen und Wellen, insbesondere für die Messung der Schleifflächen von in eine Feinstziehschleifmaschine eingesetzte Kurbelwellen, dadurch gekennzeichnet, daß drei auf Rollenlünetten laufende Lagerwalzen (I, 2, 3), von denen zwei (I, 2) einstellbar sind, als Reiterlehre wirken und zusätzlich eine Meßuhr (10) zum Abtasten des Prüflings angeordnet ist.
Claims (1)
- 2. Meßeinrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß als das Meßgerät (io) beeinflussender Fühler ein zweiarmiger Hebel (7a, 7b) vorgesehen ist, dessen einer Hebelarm (7a) die zu prüfende Fläche abtastet, während der andere Hebelarm (7b) die Meßuhr (Io) beeinflußt.3. Meßeinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß. der Fühlhebel (7a, 7b) mittels einer Blattfeder (6) spielfrei gelagert ist.4. Meßeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fühlhebel-Haltefeder (6) durch den Deckel (5) eines Lünettenrollenlagers festgespannt und durch diesen gehalten wird.5. Meßeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühlhebel (7a, 7b) gegenüber der Meßuhr (Io) durch eine vordere und rückwärtige Arretierung eingestellt werden kann.6. Meßeinrichtung nach den Ansprüchen I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Fühlhebelarretierung aus einem exzentrisch gelagerten Zapfen (24) besteht und die rückwärtige Arretierung durch den Kopf (22) eines Stiftes (20) gebildet wird, der einen Schlitz (2I) des Fühlhebels (7b) durchsetzt.7. Meßeinrichtung nach den Ansprüchen I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßuhr (10) außer in ihrer zugehörigen Schlittenbohrung (15) in einer mit einer Außenverzahnung versehenen Büchse (I6) gelagert ist, in welche die Gegenverzahnung einer Feineinstellschraube (19) eingreift.8. Meßeinrichtung nach den Ansprüchen I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Feineinstellschraube (I9) für die Meßuhr (10) als Lager für den Fühlhebel-Arretierungsstift (20) ausgebildet ist.9. Meßeinrichtung nach den Ansprüchen I bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenlünetten (I, 2) auf z. B. durch Exzenterbüchsen (26, 27) verstellbaren Lagern laufen, um die Lünetten an einer aufgelegten Musterwelle einstellen zu können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED200A DE803005C (de) | 1949-10-30 | 1949-10-30 | Messvorrichtung, insbesondere fuer Kurbelwellenzapfen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED200A DE803005C (de) | 1949-10-30 | 1949-10-30 | Messvorrichtung, insbesondere fuer Kurbelwellenzapfen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE803005C true DE803005C (de) | 1951-02-26 |
Family
ID=7028584
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED200A Expired DE803005C (de) | 1949-10-30 | 1949-10-30 | Messvorrichtung, insbesondere fuer Kurbelwellenzapfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE803005C (de) |
-
1949
- 1949-10-30 DE DED200A patent/DE803005C/de not_active Expired
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