DE8029380U1 - Leuchtstoffroehren mit von einem kathodenschirm umgebenen kathoden - Google Patents
Leuchtstoffroehren mit von einem kathodenschirm umgebenen kathodenInfo
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Description
Patentanwalt
Dipl.-:rn. G.SCHLIEBS
Claurliuswog 1 / A
DARMSTADT
Dipl.-:rn. G.SCHLIEBS
Claurliuswog 1 / A
DARMSTADT
3.11.80 K 197
Gebrauchsmusteranmeldung
Anmelder: Lumalampan Aktiebolag, Karlskrona, Schweden
Leuchtstoffröhren mit von einem Kathodenschirm umgebenen Kathoden
Die Erfindung betrifft eine Leuchtstoffröhre mit an den Enden eines länglichen Entladungsraumes fest angeordneten
Kathoden, die von elektrisch isolierten Kathodenschirmen aus elektrisch leitendem Material umgeben sind.
Die Lebensdauer einer Leuchtstoffröhre, gemessen in Brennstunden, wird in der Hauptsache durch die Lebensdauer
ihrer Kathoden bestimmt. Sobald die Kathoden einen gewissen Teil ihres aus Erdalkalienoxiden bestehenden Emissionsoxids verloren
haben, nimmt ihre Fähigkeit zur Elektronenemission in einem solchen Maße ab, daß sich die Leuchtstoffröhre entweder
nicht in Betrieb setzen läßt oder auch in eine "Blinkphase" gerät, bei der das restliche Emissionsoxid schnell
zerstäubt wird.
Es ist bekannt, daß in den Mischkristallen des Emissions-
*5 oxids gelöstes überschüssiges Barium den Erdalkalienoxiden
Halbleiter-Eigenschaften verleiht und die Austrittsarbeit der Elektronen vermindert. Dieses überschüssige Barium wird
durch eine chemische Reaktion zwischen Bariumoxid und Wolfram nach folgender Formel gebildet:
6 BaO +W-* Ba3WO6 + 3 Ba
Χ'.
Da3 entstandene Bariumwolframat bildet während der Lebensdauer
der Kathoden eine Zwischenschicht zwischen dem Wolfram und dem eigentlichen Emissionsoxid, während Barium
kontinuierlich dampfförmig; durch das Oxid hindurchgeht.
Die Bariumwolframat-Schicht bewirkt eine Dämpfung der Reaktion nach obenstehender Formel, d.h. sie vermindert
die Bildung von Barium. Die Folge davon ist, daß bei kontinuierlichem Brennen eine normale Leuchtstoffröhre erst
nach etwa 3o.ooo Stunden da3 Barium restlos verdampft. Die Beanspruchungen der Kathoden beim Einschalten sind jedoch
so hoch, daß die Lebensdauer bei normaler Anwendung der Leuchtstoffröhre um den Faktor 2-3 reduziert wird, d.h.
um eine durchschnittliche Einschaltdauer von jeweils 2 bis 3 Stunden.
Der Verlust des als Emissionsstoff dienenden Kathodenmaterial und die damit verbundene Verkürzung der Lebensdauer
werden grundsätzlich durch drei verschiedene Vorgänge verursacht, und zwar
1. Abtransport von Emissionsoxid infolge Beschüsses
mit Ionen, besonders im Zusammenhang mit zu niedriger Kathodentemperatur;
2. Verdampfen des Emissionsoxids und
3» chemische Reaktionen zwischen dem Emissionsoxid
und gasförmigen Verunreinigungen in der Leuchtstoffröhre.
Bei der Konstruktion einer Leuchtstoffröhre für außerordentlich lange Lebensdauer in Verbindung mit einer beachtlichen
Anzahl von Zünd- und Löschvorgängen müssen diese drei Ursachen beachtet werden.
Abtransport von Emissionsstoff infolge Beschüsses mit l·
Ionen setzt grundsätzlich voraus, daß kein Atom, das die |
Kathodenoberfläche verläßt, jemals zur Kathode zurück- |
kehrt. Das ist jedoch nur im Vakuum der Fall. In Wirklich- |
keit ist die Kathode in einer normalen Röhrenkonstruktion von einer Edelgasatmosphäre mit einem Druck von etwa
2
2,5 ' 10 Pa umgeben. Aus diesem Grund ist die freie, mittlere Bewegungsstrecke der von der Oberfläche losgelösten Atome und Moleküle bedeutend kürzer als die Entfernung zwischen der Kathode und der Röhrenwand. Daraus ergibt sich, daß viele von den losgelösten Atomen und Molekülen zurückgeworfen werden und wieder auf die Kathodenoberfläche fallen, was eine wesentliche Verminderung des StoffVerlustes bewirkt. Diese Verminderung ist jedoch unzulänglich, wenn es sich um Kathoden für langlebige Leuchtstoffröhren handelt.
2,5 ' 10 Pa umgeben. Aus diesem Grund ist die freie, mittlere Bewegungsstrecke der von der Oberfläche losgelösten Atome und Moleküle bedeutend kürzer als die Entfernung zwischen der Kathode und der Röhrenwand. Daraus ergibt sich, daß viele von den losgelösten Atomen und Molekülen zurückgeworfen werden und wieder auf die Kathodenoberfläche fallen, was eine wesentliche Verminderung des StoffVerlustes bewirkt. Diese Verminderung ist jedoch unzulänglich, wenn es sich um Kathoden für langlebige Leuchtstoffröhren handelt.
Die Verdampfung des Emissionsoxids ist bei Dauerbetrieb relativ konstant, erfolgt aber mit gesteigerter Geschwindigkeit
nach jeder Einschaltung und in den darauf folgenden Minuten, was auf die erhöhte Kathodentemperatur zurückzuführen
ist.
Aufgabe der Erfindung ist daher, eine Kathode für eine langlebige Leuchtstoffröhre so zu konstruieren, daß verdampfte
Atome und Moleküle in großem Umfang auf die Kathodenoberfläche zurückgeworfen werden und auch die Kathodentemperatur
während der Einschaltphase mäßig bleibt, um eine wesentliche Verlängerung der Lebensdauer zu erreichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß in der Weise gelöst, daß der Kathodenschirm aus einer Dose besteht, die mit
einer Scheibe aus elektrisch isolierendem Material verschlossen ist, die in der Mitte ein Loch von einem Durch-
messer hat, der bei Einhaltung eines vorgegebenen Wertes
fe der Einschaltspannung der Röhre so klein wie möglich geil
wählt ist, und deren Boden eine öffnung von einem Quer-
I schnitt hat, der mindestens ebenso groß wie der Querschnitt
I 5 des Loches der Scheibe ist.
ξ Mit einer Anordnung dieser Art wird eine stark gesteigerte
Reflexion der von der Kathodenoberfläche sowohl durch Ionenbeschuß als auch durch Verdampfen losgelösten Atome
und Moleküle auf diese Oberfläche erzielt.
10 Der Kathodenschirm besteht vorzugsweise aus Eisen oder
Nickel. Die Scheibe, die aus einem Werkstoff bestehen muß, der bei Ionenbeschuß nicht zu Staub zerfällt, wird vorzugs-I
weise aus Glimmer angefertigt.
$ Um die Schwärzung der Röhreninnenwand möglichst zu redu-
·■{ 15 zieren, soll das Loch in der Scheibe einen möglichst kleinen
£ Durchmesser aufweisen. Ein allzu kleiner Lochdurchmesser
g bewirkt jedoch, daß die Einschaltspannung der Leuchtstoff-
!:! röhre in unerwünschter Weise ansteigt. Deshalb ist es
ü besser, wenn das Loch in der Scheibe einen Durchmesser hat,
?! 20 der möglichst klein und unter gleichzeitiger Berücksichti-I
gunp der Forderung gewählt wird, daß die Einschaltspannung
I der Röhre nicht über einen festgelegten Wert ansteigen darf.
I Bei einer normalen Leuchtstoffröhre von 38 mm Röhrendurch-
ρ messer hat sich ein Lochdurchmesser von 10 - 12 mm am besten
I 25 bewährt.
1 Da unerwünschte chemische Reaktionen zwischen dem Emissions-
oxid und gasförmigen Verunreinigungen in der Röhre die Lebensdauer der Röhre stark verkürzen können, ist es von
größter Bedeutung, daß man bei der Herstellung der Röhre
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ein wirksames Pumpverfahren einsetzt, um alle Spuren von artfremden Gasen zu entfernen. Man weiß aus Erfahrung, daß
der wirksamste Pumpvorgang in einem Pumpautomaten erzielt wird, in dem der Unterdruck bei hoher Hitze mit "internem
Pumpen" kombiniert wird, das durch Eintropfen von Quecksilber in die heiße Leuchtstoffröhre zustande gebracht wird.
Beim Auftreffen der Quecksilbertropfen auf die Innenwand der Leuchtstoffröhre werden sie wie bei einer Explosion
verdampft und erzeugen eine Pumpwirkung durch Diffusion im Entladungsraum. Dabei werden Verunreinigungen äußerst
effektiv abtransportiert. Eine Voraussetzung für die Entwicklung dieses Vorgangs in ausreichendem Umfang ist jedoch,
daß der Kathodenschirm diesen geschilderten Pumpvorgang nicht behindert. Aus diesem Grund soll die öffnung am
Boden des Kathodenschirms einen Querschnitt haben, der mindestens ebenso groß wie der des Loches in der Scheibe
ist.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels und unter Hinweis auf die Zeichnung näher beschrieben.
In dieser zeigen
Fig. 1 ein Ende einer Leuchtstoffröhre mit einer nach der Erfindung abgeschirmten Kathode;
Fig. 2a und 2b den dosenförmigen Kathodenschirm im
Längsschnitt bzw. gegen den Boden gesehen;
Fig. 3 den Grundriß der Glimmerscheibe zum Abdecken
des dosenförmigen Kathodenschirms;
Fig. U ein Diagramm, das die Abhängigkeit der Einschaltspannung und des Schwärzungsgrades vom
Lochdurchmesser der Glimmerscheibe darstellt.
In Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch das eine Ende einer länglichen Leuchtstoffröhre in vergrößertem Maßstab gezeigt.
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I ♦ »
Die Glaswand 1 der Röhre ist an ihrem Ende in herkömmlicher Weise mit einem Fuß 2 verschlossen, der zugleich als Träger
der Kathodenstützen H für die gewendelte Kathode 3 der
Röhre dient. Diese Stützen sind elektrisch leitend und mit den im Fuß 2 eingeschmolzenen Anschlußdrähten 5 verbunden,
durch die Strom durch die Kathode 3 zu deren Erhitzung fließen kann. Die Kathode 3 umgibt ein Kathodenschirm
6, der vorzugsweise au3 Eisen oder Nickel hergestellt wird. Der Schirm 6 wird von einer im Fuß 2 eingeschmolzenen
Stütze 7 getragen und ist elektrisch von der Kathode 3 isoliert.
Wie Fig. 2a und 2b am deutlichsten erkennen lassen, hat der Kathodenschirm 6 die Form einer Dose, deren Boden mit einer
länglichen Öffnung 8 zum Einsetzen der Kathodenwendel 3 und gewisser Teile der Kathodenstützen M versehen ist. Die
offene Seite der Dose wird mit Hilfe einer Glimmerscheibe 9 verschlossen.
Wie Fig. 3 erkennen läßt, ist die Glimmerscheibe 9 mit
einem Mittenloch 10, vorzugsweise von kreisrunder Form, versehen.
Für eine normale Leuchtstoffröhre von 38 mm Rohrdurchmesser hat die Dose eine Höhe von 13 mm und einen Durchmesser von
21 mm. Die Glimmerscheibe ist 0,10 bis 0,15 mm dick, und ihr Loch 10 hat einen Durchmesser von 10-12 mm. Kleinere Lochdurchmesser
vermindern zwar die Schwärzung der Röhreninnenwand, steigern aber gleichzeitig die Einschaltspannung auf
unzulässige Werte; größere Lochdurchmesser vermindern die Einschaltspannung nur noch unbedeutend, steigern aber die
Schwärzung der Röhreninnenwand wesentlich. Das ist aus Fig. 4 ersichtlich, in der einerseits die Einschaltspannung
U in Volt und andererseits der Schwärzungsgrad S in Abhängigkeit vom Durchmesser D10 des Loches 10 in mm angegeben ist.
t.
• *
Ea ist wichtig, daß die Lochscheibe 9 aus Glimmer oder einem anderen elektrisch nicht leitenden, keine Oase entwickelnden
Werkstoff besteht. Wenn die Scheibe beispielsweise aus Eisen wäre, würde nämlich der Ionenbeschuß
weiteres Zerstäubungsmaterial liefern und dadurch die Röhreninnenwand stärker schwärzen.
Die beschriebene Konstruktion bietet noch einen Vorteil, und zwar während der Halbperioden, in denen die Wendel 3
als Anode dient. Da die Entladung durch die mit einem Loch versehene Glimmerscheibe 9 hindurchgehen muß, entsteht
eine starke Steigerung der Elektronendichte in der Nähe der als Anode dienenden Wendel 3>
wobei der Anodenfall reduziert wird. Das bewirkt eine niedrigere Kathodentemperatur
und dadurch auch eine verminderte Verdampfungsgeschwindigkeit.
Wie bereits erwähnt wurde, ist es wünschenswert, daß die Röhre mit Hilfe eines Pumpvorgangs evakuiert wird, bei
dem der Unterdruck mit "internem Pumpen" durch Aufprallen von Quecksilbertropfen auf die heiße Röhre kombiniert
wird. Ein solcher Tropfen ist schematisch bei 11 in Pig. I dargestellt. Wenn der Tropfen Wand 1 und/oder Fuß 2 der
erhitzten Leuchtstoffröhre trifft, wird er schlagartig verdampft, und der dabei entstehende Quecksilberdampf strömt
schnell nach oben. Die Pfeile 12, 13 deuten schematisch die in diesem Zusammenhang wesentlichsten Strömungsbahnen des
Dampfes an. Damit das an der Emissionsschicht vorhandene Kohlendioxid - entstanden durch Umwandlung von Karbonaten
in Oxide - wirksam mitgerissen wird, und damit das interne Pumpen eine starke Wirkung ausübt, darf der dem Pfeil 13
folgende Quecksilberdampf nicht durch die aus dem Kathodenschirm 6 und der Glimmerscheibe 9 bestehende Konstruktion
gehindert werden. Aus diesem Grund soll der Lochdurchmesser
der Glimmerscheibe 9 größer als 10 mm sein (gilt für
Leuchtstoffröhren mit dem Röhrendurchmesser 38 mm). Außerdem muß die Bodenöffnung 8 des Kathodenschirms 6
einen Querschnitt haben, der mindestens ebenso groß wie der Lochquerschnitt der Qlimmerscheibe 10 und vorzugsweise
noch größer ist.
Die beschriebene Kathodenkonstruktion ergibt bei unveränderter normaler Brennzeit von 3 Stunden je Einschaltung
eine 3-^fach längere Lebensdauer im Vergleich zu herkömmliehen
Leuchtstoffröhren, wie Vergleichsmessungen gezeigt haben.
Claims (3)
1. Leuchtstoffröhre mit an den Enden eines länglichen Entladungsraumes fest angeordneten Kathoden, die von
elektrisch isolierten Kathodenschirmen aus elektrisch leitendem Material umgeben ist, dadurch gekennzeichnet
, daß der Kathodenschirm aus
■ einer Dose (6) besteht, die mit einer Scheibe (9) aus elektrisch isolierendem Material verschlossen ist,
die in der Mitte ein Loch (10) von einem Durchmesser hat, der bei Einhaltung eines vorgegebenen Wertes der
Einschaltspannung der Röhre so klein wie möglich gewählt ist, und deren Boden eine öffnung (8) von einem
Querschnitt hat, der mindestens ebenso groß wie der Querschnitt des Loches (10) der Scheibe (9) ist.
2. Kathodeneinheit gemäß Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Kathodenschirm
(6) aus Eisen oder Nickel besteht.
3. Kathodeneinheit gemäß Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Scheibe (9) aus Glimmer besteht.
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