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DE802845C - Einmischverfahren fuer Verstaerkerfuellstoffe - Google Patents

Einmischverfahren fuer Verstaerkerfuellstoffe

Info

Publication number
DE802845C
DE802845C DER35A DER0000035A DE802845C DE 802845 C DE802845 C DE 802845C DE R35 A DER35 A DE R35A DE R0000035 A DER0000035 A DE R0000035A DE 802845 C DE802845 C DE 802845C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rubber
water
filler
mixing
mixing process
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER35A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1612414U (de
Inventor
Arthur Merkens
Georg Dr Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rost & Co H
Original Assignee
Rost & Co H
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rost & Co H filed Critical Rost & Co H
Priority to DER35A priority Critical patent/DE802845C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE802845C publication Critical patent/DE802845C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J3/00Processes of treating or compounding macromolecular substances
    • C08J3/20Compounding polymers with additives, e.g. colouring
    • C08J3/205Compounding polymers with additives, e.g. colouring in the presence of a continuous liquid phase
    • C08J3/2053Compounding polymers with additives, e.g. colouring in the presence of a continuous liquid phase the additives only being premixed with a liquid phase
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J2321/00Characterised by the use of unspecified rubbers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

  • Einmischverfahren für Verstärkerfüllstoffe Durch Zusatz von hellen Verstärkerfüllstoffen zu Kautschuk, Guttapercha, Balata, synthetischen Kautschuksorten und kautschukähnlichen, nicht vulkanisierbaren Materialien, wie z. B. Polyisobutylen, erreichte man bisher in vieler Hinsicht erwünschte bessere Eigenschaften der Fertigprodukte. Im besonderen verwendete man hier Aluminiumhydroxyd, Calciumsilicat, Aluminiumsilicat und Kieselsäure in hochdisperser Form. Der breiteren Verwendung dieser -Materialien stand bisher die Schwierigkeit der gleichmäßigen Verteilung des Füllstoffes in Kautschuk und der verhältnismäßig hohe Kraftverbrauch und Zeitaufwand beim Mischen entgegen. Zur besseren Verteilung dieser schwer dispergierbaren Füllstoffe wurden in letzter Zeit verschiedene hvdrophile Substanzen und Emu1-sionsweichmacher empfohlen. Es ist auch bekannt, daß man durch gleichzeitige Zugabe von Nasser
    beim Einmischen des Füllstoffes in den Kautschuk
    unter Umständen eine bessere Verteilung erreichen
    kann. In anderen Fällen ergab sich aber eine Ver-
    schlechterung durch stärkeres Anhaften des ge-
    preßten Füllstoffes an der Mischwalze oder an den
    Kneterfliigelti.
    Gemäß der Erfindung wurde nun festgestellt, daß
    man gute Verteilung, wesentlich geringeren Kraft-
    verbrauch und stark verkürzte Mischzeiten gegen-
    über dem bisher üblichen Mischverfahren nach dem
    im folgenden beschriebenen Mischverfahren für
    diese Stoffe erzielen kann.
    Der Füllstoff, z. B. Al-Hydroxyd, AI-Silicat,
    Ca-Silicat, kolloidale Kieselsäure, wird mit Wasser
    benetzt, so claß unter den Arbeitsbedingungen des
    Mischens (Temperatur des Knetvorganges und Art
    desselben eine steife Paste entsteht. Zu dieser wird
    der inelir oder weniger zerkleinerte bzw. mechanisch
    durch Kneten oder Rühren vbrgemischte Kautschukstoff oder kautschukähnliche vulkanisierbare oder nichtvulkanisierbare Stoffe, z. B. Naturkautschuk, Guttapercha, Balata, synthetische Kautschukarten, Polyisobutylen, zugegeben und intensiv bewegt, bis eine homogene Masse entsteht. Aus dieser kann das darin enthaltene Wasser auf verschiedene Art entfernt werden.
  • Zur Erzielung einer optimalen Mischung wird die Arbeitstemperatur und die Menge des zugesetzten Wassers. dem verwendeten Füllstoff, der Zusammensetzung der Mischung an sich und den vorhandenen Maschinenverhältnissen angepaßt. Dabei ist darauf zu achten, daß die Füllstoff-Wasser-Paste beim Mischen eine möglichst hohe Viskosität hat, aber möglichst wenig krümelt. Man kann bei dem Verfahren eine reine Füllstoff-Wasser-Paste verwenden oder dieser auch in bestimmten Fällen verschiedene Stoffe, wie etwa Emulgier- oder Verdickungsmittel, oder einen Teil der übrigen Mischungsbestandteile zusetzen.
  • Um die erhaltene wasserhaltige Mischung zu trocknen (beim Arbeiten im offenen Mischgefäß geht ein Teil des zugesetzten Wassers schon beim Mischprozeß verloren), kann man sie z. B. auf einer Walze dünn ausziehen und nach üblichen Verfahren trocknen oder bei einer Temperatur, die im allgemeinen höher ist als die verwendete Mischtemperatur, in der gleichen oder einer anderen geeigneten Mischmaschine unter mechanischer Bearbeitung das Wasser entfernen. Dabei darf eine je nach den Verhältnissen verschiedene obere Temperaturgrenze zur Erzielung eines möglichst schnellen Trockenvorganges bei geringem Kraftverbrauch nicht überschritten werden.
  • Von den meisten der erwähnten Füllstoffe ist bekannt, daß z. B. durch Anwendung von Preßdruck ihre kautschukaktiven Eigenschaften verschlechtert werden. Neben den oben beschriebenen Vorteilen der guten Füllstoffverteilung, verringertem Kraftverbrauch und verkürzten Mischzeiten hat das Verfahren nach der Erfindung den Vorteil, daß durch die im Gegensatz zum üblichen Mischverfahren schonendere Behandlung des Kautschuks und des Füllstoffs eine Qualitätsverbesserung des Fertigerzeugnisses erzielt wird. Auch treten keine Nesterbildungen auf; im Gegensatz zu den bisherigen Verfahren soll sich die Mischung totlaufen. Das Verfahren nach der Erfindung unterscheidet sich von der üblichen Arbeitsweise dadurch, daB unter Verwendung verhältnismäßig großer Wassermengen das Kautschukmaterial in die Füllstoffpaste eingemischt wird, wobei diese die zusammenhängende Phase des Mischprozesses bildet, während üblicherweise der Kautschuk die zusammenhängende Phase bildet und der Füllstoff ohne Verwendung von Wasser oder mit verhältnismäßig geringen Wasserzusätzen dem Kautschuk zugesetzt wird.
  • In einer beispielsweisen Ausführungsform wird die Erfindung wie folgt ausgeführt: Zu einem Teil eines Aluminiumsilicatfüllstoffes werden 1,5 Teile Wasser gegeben und damit,gut vermischt. In einem üblichen Gummikneter wird bei einer Temperatur der Masse von 65° bis 7o° grob zerkleinerter Kautschuk in diese eingemischt. Nach dem Homogenisieren der Mischung wird bei 85° bis 9o° unter weiterem Kneten das Wasser ausgetrieben. Eventuell können letzte Spuren von Wasser auf einer heißen Mischwalze entfernt werden. Dann wird unter Zusatz der übrigen Mischungsbestandteile in üblicher Art fertiggemischt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einmischverfahren für helleVerstärkerfüllstoffe, sog. Weißrußen, in Kautschuk oder kautschukähnliche, vulkanisierbare oder nichtvulkanisierbareStoffe, dadurch gekennzeichnet, daß das Kautschukmaterial durch mechanische Bearbeitung dem mit verhältnismäßig großen Wassermengen angepasteten Füllstoff zugemischt wird, insbesondere derart, daß während des Mischvorganges nicht der Kautschuk, sondern im wesentlichen die wäßrige Füllstoffpaste die zusammenhängende Phase des Knet- und Mischvorganges bildet.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Mischungen aus Kautschukmaterialien mit üblichen Mischungszusätzen verwendet werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Wasserfüllstoffpaste Emutgatoren, Verdickungsmittel oder Bestandteile der Kautschukmischung zugesetzt werden.
DER35A 1949-10-08 1949-10-08 Einmischverfahren fuer Verstaerkerfuellstoffe Expired DE802845C (de)

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DER35A DE802845C (de) 1949-10-08 1949-10-08 Einmischverfahren fuer Verstaerkerfuellstoffe

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DER35A DE802845C (de) 1949-10-08 1949-10-08 Einmischverfahren fuer Verstaerkerfuellstoffe

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Publication Number Publication Date
DE802845C true DE802845C (de) 1951-02-26

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ID=7394933

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DE (1) DE802845C (de)

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