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DE802597C - Kaleidoskop - Google Patents

Kaleidoskop

Info

Publication number
DE802597C
DE802597C DEP49027A DEP0049027A DE802597C DE 802597 C DE802597 C DE 802597C DE P49027 A DEP49027 A DE P49027A DE P0049027 A DEP0049027 A DE P0049027A DE 802597 C DE802597 C DE 802597C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
kaleidoscope
capsules
lighting
certain
image
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP49027A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Dreger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP49027A priority Critical patent/DE802597C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE802597C publication Critical patent/DE802597C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B27/00Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00
    • G02B27/02Viewing or reading apparatus
    • G02B27/08Kaleidoscopes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Die bisher käuflichen Kaleidoskope haben alle eine einfache Form und sind in ihrer Ausführung primitiv. Man kann damit auch nur eine bestimmte Art von Figuren, Ornamenten oder Rosetten erzielen, und man ist zudem von einer bestimmten Lichtquelle abhängig. Außerdem muß dabei die Blickrichtung, z. B. nach einem Fenster oder nach einer anderen künstlichen Beleuchtung, fast ausschließlich horizontal sein, was den Nachteil hat, daß man die erzeugten Bilder usw. welche sehr labil sind, d. h. leicht zur Veränderung neigen, nicht festhalten kann, um gegebenenfalls eine bestimmte Bildanordnung abzuzeichnen oder evtl. als Vorlage zu benutzen. Zudem ordnen sich die zur Erzeugung der für die Bilder benutzten Füllungsteilchen massiert, da sie vermöge ihrer Schwerkraft immer geneigt sind, eine bestimmte Lage einzunehmen.
  • Alle diese vorgenannten Nachteile und Mängel besitzt das nachstehend beschriebene erfindungsgemäße Kaleidoskop nicht.
  • Die Erfindung besteht darin, daß bei einem Kaleidoskop auswechselbare Bildkapseln mit verschiedenem Füllmaterial und auch leere Kapseln vorgesehen sind, wobei die leeren Kapseln vom Benutzer selbst gefüllt werden können. Weitere Ausgestaltungen und Verbesserungen dieses Kaleidoskops bilden den Inhalt der Ansprüche 2 und 3.
  • Ganz allgemein besteht das Kaleidoskop aus einem vertikal stehenden Zylinder, in welchem die gesamten Mittel zur Bilderzeugung untergebracht sind, sowie aus einem Sockel, welcher eine kleine elektrische Batterie (normale Taschenlampenbatterie) mit einem Druckknopf zur Betätigung einer elektrischen Beleuchtung enthält. Die eigene elektrische Beleuchtung wird dann benutzt, wenn keine andere ausreichende Beleuchtung zur Verfügung steht, oder wenn man ganz bestimmte Lichteffekte erzielen will.
  • lm besonderen besitzt das Kaleidoskop einen Beleuchtungsspiegel bestimmter Form und Lage, welcher es ermöglicht, gut ausgeleuchtete Bilder in vertikaler Blickrichtung sowohl durch Tageslicht als auch durch eine andere Lichtquelle zu erzielen, durch welche bestimmte Bildanordnungen einmal leicht festgehalten werden können, weil die Füllteilchen zur Bilderzeugung gut und sicher auf der beleuchteten, horizontal angelegten Mattscheibe lagern. Zum anderen können durch eine weiter unten beschriebene Schleudervorrichtung leicht und in schneller Folge die Bilder, Ornamente, Rosetten usw. verändert werden, wodurch man auch in der Lage ist, ganz bestimmte Anordnungen zu erzeugen. Dies trifft um so mehr zu, als die vorstehende Erfindung auswechselbare Bildkapseln vorsieht, in welcher die verschiedensten Füllungen zur Erzeugung farbiger oder schwarzer Figuren u. a. m. über hellem Grund vorgenommen werden können, und zwar auch in ganz individueller Form, vermittels einer leeren Bildkapsel, in welcher ganz beliebiges Füllmaterial verwendet und auch ausprobiert werden kann. Ganz besonders eignet sich daher das vorstehend beschriebene erfindungsgemäße Kaleidoskop für Schul-, Demonstrations-und Studienzwecke in hervorragender Weise.
  • Im einzelnen besteht das Kaleidoskop gemäß der ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung aus dem Hauptinstrumentenzylinder i mit dem Einblickfenster 2 und dem Sockel 3, auf welchem durch Schrauben 5 der Beleuchtungszylinder 4 mit seiner Einrastfeder und seiner Klemmfeder 6 für die Taschenlampenbatterie 7 und dem Isolier- und Spiegelbefestigungskörper 8 befestigt ist. Auf diesen Teil 4 wird der Zylinder i aufgesteckt und eingerastet, und zwar einmal mit voller Beleuchtungsöffnung für den Spiegel 9 oder zum anderen um i8o° verdreht und wiederum eingerastet für die elektrische Beleuchtung (mit Reflexion) vermittels des Glühlämpchens io, welches durch den Druckknopf i i über die isolierte Zuführung 12 von der Taschenlampenbatterie 7, von den Polklemmen 13 und 14 über die Masserückführung der Befestigungsklemme 6 und Erdung 15 gespeist wird. Im Hauptinstrumentenzylinder i sind nun die beiden unter einem bestimmten Winkel stehenden Betrachtungsspiegel 16 untergebracht, und mittels der Befestigungen 17 in einer bestimmten Lage und Stellung festgehalten. Im unteren Teil des Instrumentenzylinders sitzt über dem Klemmring 18 das Schleuderrähmchen i9, welches vermittels des in dieses kähmchen eingreifenden Federdrahtes 2o, dieser gehalten durch Klemmring 21, durch den Befestigungsstift des Schleuderrähmchens i9 in schleudernde Bewegung versetzt werden kann, um hierdurch die auswechselbaren Bildkapseln 22, die mit der daran befestigten Rastfeder im Schleuderrähmchen festgehalten werden, denselben Bewegungen auszusetzen. Hierdurch wird das Füll- und Bildmaterial 23 jeweils in seiner Lage verändert, wodurch die verschiedensten Bildanordnungen, Gruppierungen, Ornamente, Rosetten usw. erzeugt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kaleidoskop, gekennzeichnet durch auswechselbare Bildkapseln mit verschiedenem Füllmaterial und Leerkapseln zum Selbstfüllen.
  2. 2. Kaleidoskop nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Schleuderrähmchens zur Aufnahme der auswechselbaren Bildkapseln.
  3. 3. Kaleidoskop nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch eine solche Ausgestaltung, daß verschiedene Beleuchtungsmöglichkeiten, Tageslicht, künstliche Beleuchtung sowie eingebaute elektrische Beleuchtung, bei horizontaler Lage des Bildmaterials angewendet werden können.
DEP49027A 1949-07-16 1949-07-16 Kaleidoskop Expired DE802597C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP49027A DE802597C (de) 1949-07-16 1949-07-16 Kaleidoskop

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DEP49027A DE802597C (de) 1949-07-16 1949-07-16 Kaleidoskop

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE802597C true DE802597C (de) 1951-02-15

Family

ID=7383455

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP49027A Expired DE802597C (de) 1949-07-16 1949-07-16 Kaleidoskop

Country Status (1)

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DE (1) DE802597C (de)

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