DE8025768U1 - Schrittschaltdrehtisch - Google Patents
SchrittschaltdrehtischInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schrittschaltdrehtisch mit
- einem Gehäuse,
- einer drehbar im Gehäuse gelagerten Tischplatte,
- einem mit ö.er Tischplatte verbundenen Klinkenrad,
- einem eine in das Klinkenrad einschwenkbaren Schaltklinke aufweisenden Klinkenträger, mit dem die Schaltklinke
auf einer zum Klinkonrad konzentrischen Kreisbogenbahn über einen Rückholhub entgegen der Fortschaltrichtung
der Tischplatte und über einen durch einen gehäusefesten Schalthubbegrenzungsanschlag begrenzten
Fortschalthub in Fortschaltrichtung der Tischplatte bewegbar ist,
- einem über ein Getriebe auf den Klinkenträger wirken- | den, umsteuerbaren pneumatischen Antriebszylinder mit S
einem Hauptsteuerventil und einer zur wählbaren Begrenzung des Rückholhubes verstellbaren, selbsttätigen
Umsteuereinrichtung,
- einer Sperre zum Verhindern einer Drehbewegung der Tischplatte entgegen der Fortschaltrichtung beim Rückholhub
des Klinkenträgers und
- einer Klinkenverriegelung zum Arretieren der Schalt- ' klinke im Klinkenrad während des Fortschalthubes,
mit einem im Klinkenträger beweglich geführten Verriegelungsteil, welches während des Fortschalthubes
in eine die Schaltklinke am Ausschwenken aus dem Klinkenrad hindernde Sperrstellung überführbar ist»
Schrittschaltdrehtische der bezeichneten Art finden beispielsweise
in Werkzeugmaschinen und Montage einrichtungen Anwendung. Sie können dazu dienen, auf der Tischplatte
gehaltene Werkstücke taktweise an einer Reihe von Bearbeitun ,s- oder Montagestationen vorbeizubewegen,
in denen bestimmte Vorgänge an dem Werkstück ausgeführt werden. Dementsprechend v/eisen die Tischplatten Möglichkeiten
zur Befestigung der unterschiedlichsten Einspann- und Haltevorrichtungen für die Werkstücke auf. Schritt-Schaltdrehtische
sind jedoch nicht auf die genannten Anvjendungsbereiche beschränkt, sie können als in sich
geschlossene, kompakte Baueinheit vielmehr überall dort eingesetzt werden, wo es gilt, Gegenstände oder Arbeitsmittel
schrittweise auf einer Kreisbahn weiterzubewegen.
Insbesondere bei der Verwendung in Werkzeugautomaten
und dergl. kommt es jedoch darauf an, daß die Tischplatte in jeder weiter ge schalteten Position eine genau
reproduzierbare Stellung einnimmt und zwischen den Portschaltvorgängen, beispielsweise während der Bearbeitung
eines auf ihr gehaltenen Werkstückes auch unter äußerer Krafteinwirkung auf das Werkstück eine stabile
Lage einnimmt, um Bearbeitungsungenauigkeiten durch ein eventuelles Nachgeben der Tischplatte zu vermeiden. Da
zur Beschleunigung von Fertigungsabläufen im allgemeinen die Tendenz besteht, die Fortschaltzeiten eines
solchen Schrittschaltdrentisches so gering wie möglich
zu halten, wobei die Tischplatte jedoch häufig mit beträchtlichen Massen belastet ist, kommt es weiterhin
darauf an, daß die Tischplatte untei* der Wirkung der
Massenträgheit am Ende eines Fortschalthubes nicht durch Ausheben der Schaltklinke aus dem Klinkenrad
weiterdreht, sondern trotz starker wirkender Kräfte 35 exakt in der Endposition eines Fortschalthubes angehalten
und in dieser Lage fest arretiert wird. Die Tischplatte muß ferner so geführt sein, daß sie ohne
"!ί'ϊί '*"
nachzugeben Bearbeitungskräfte an den Werkstücken aus allen Richtungen aufnehmen kann.
Rundschaltdrehtische, die abgesehen von einer hohen Taktzeit die gestellten Forderungen weitgehend erfüllen, sind
an der Unterseite der Tischplatte mit einem Zahnkranz versehen, der in eine entsprechende Gegenverzahnung im
Gehäuse eingreift. Zum Fortschalten der Tischplatte muß diese aus dem Zahnkranz herausgehoben, um den gewünschten
Fortschaltwinkel A^eitergedreht und dann wieder in
Eingriff mit dem Zahnkranz abgesenkt werden. Abgesehen von der für manche Vorgänge unerwünschten Axiaxbewegung
sind solche Schrittschaltdrehtische im allgemeinen sehr aufwendig in der Konstruktion und teuer in der Herstellung.
Derartige Drehtische sind nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
Einfachere und preisgünstiger herzustellende Drehtische arbeiten im allgemeinen ohne Festlegung der einzelnen
Schaltpositionen durch eine ineinandergreifende Verzahnung. Sie sind lediglich mit einem Klinkenrad versehen,
in das eine mittels eines pneumatischen Zylinders angetriebene Schaltklinke eingreift, mit der sich der Drehtisch
bei jedem Zylinderhub um einen bestimmten Drehwinkel weiterdrehen läßt. Hierbei wird der Klinken/träger
unter Ausrasten der Klinke aus dem Klinkenrad in einem Rückholhub über einen dem beabsichtigten Fortschaltwinkel
entsprechenden Drehwinkel zurückgeholt, um dann in die vorgesehene Kerbe des Klinkenrades einzurasten, das
dann zusammen mit dem Drehtisch beim nachfolgenden Fortschalthub des Zylinders um den gewünschten Winkel weitergedreht
wird. Währund des Rückholhubes des KliKkenträgers
muß der Drehtisch notwendigerweise festgehalten werden, um die Rückholbewegung nichL; mitzumachen. Bekannte
Schrittschaltdrehtische der eingangs bezeichneten Art verwenden hierzu beispielsweise eine zweite, gehäusefeste
Klinkeneinrichtung, die ständig in Eingriff bleibt
« 10 -
und in Rückdrehrichtung des Tisches Sperrt, ein Fort«
schalten aber Zuläßt, öder die durch eine eigens dafür
Vorgesehene pneumatische Betätigungseinrichtung während
des RückhölhubeS des Klinkenträgers mit dem Tisch in
Eingriff gebracht wird* insbesondere die zuerst genannte
Art der Ausführung einer solchen Sperre kann zwar eine Rückdrehüng des Tisches verhindern, nicht aber ein ünge«
Wolltes Weiterdrehen des Tisches nach Ende des Fortschalthubes durch Einwirkung von Inassenkräften. Eine
durch getrennte Steuermittel betätigbare j zweiseitig wirkende Sperre erfordert dagegen einen erhöhten Schalt-*
und Steueraufwand.
Zwar ist es auch schon bei bekannten Schrittschaltdrehtischen
üblich, die Schaltklinke nach Eingreifen in das Klinkenrad während des Fortschalthubes durch ein eigens
dafür vorgesehenes Verriegelungsteil am Ausschwenken aus dem Klinkenrad zu hindern, um einen unlösbaren Eingriff
zwischen Klinkenträger und Tischplatte während des Fortschalthubes zu bewirken, doch machen es die meisten
Konstruktionen erforderlich, daß die Schaltklinke am
Ende des Fortschalthubes bereits wieder entriegelt wird, um sie für das Ausschwenken beim nächsten Rückholhub
bereitzuhalten. Bei einer solchen Anordnung kommt es trotz einer vorgesehenen Dämpfung der Drehbewegung am
Ende des Fortschalthubes immer wieder vor, daß die Massenkräfte der Tischplatte die Schaltklinke aus ihrem
Eingriff zwingen und der Tisch seine beabsichtigte Endposition verläßt und sich v/eiterdreht.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schrittschaltdrehtisch der eingangs bezeichneten
Art derart zu verbessern und welterzubilden, daß einerseits
ein ungewolltes Verdrehen der Tischplatte während des Rückholhubes in Jeder Drehrichtung auf einfachste
Art und ¥eise mit hoher Sicherheit verhindert und die Tischplatte am Ende des Fortschalthubes mit Sicherheit
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in ihrer vorbestimmten Position angehalten wird, wobei jede Möglichkeit der Weiterdrehung unter Einwirkung der
von der Tischplatte Und ihrer Belastung ausgeübten Massenkräfte verhindert wird. Dabei sollen eine genaue t
durch äußere Kräfte unbeeinflußte Führung der Tischplatte und ihre stabile und reproduzierbare Lage während
der Stillstandszeiten gewährleistet sein.
Diese Aufgabe wird bei einem Schrittschaltdrehtisch der
eingangs bezeichneten Art erfindungsgemäß durch folgende Merkmale gelost:
1) Das Verriegelungsteil der Klinkenverriegelung ist
derart im Klinkenträger geführt, daß es auch nach Beendigung des Fortschalthubes in seiner die Schaltklinke
fest in Eingriff mit dem Klinkenrad haltenden Sperrstellung verbleibt;
2) im Gehäuse ist ortsfest ein ausfahrbarer Entriegelungsstößel angeordnet, mit dem bei am Schalthubbegrenzungsanschlag
anliegender Schaltklinke das Verriegelungsteil im Klinkenträger in seine Entriegelungsstellung
überführbar ist;
3) die Sperre für die Tischplatte besteht aus einer mit Druck beaufschlagbaren Anordnung, durch welche die
Tischplatte gegen eine unmittelbar an ihrer Unterseite vorgesehene, gehäusefeste Unterlagefläche verspannbar
ist.
Dadurch, daß das Verriegelungsteil im Klinkenträger auch nach Ende des Fortschalthubes in seiner die Schaltklinke
verriegelnden Sperrstellung verbleibt und erst zu ' Beginn des Rückholhubes durch einen eigens im Gehäuse
angeordneten Betätigungsstößel gelöst zu werden braucht,
■wird gewährleistet, daß die Klinke nicht ungewollt aus dem Klinkenrad ausschwenken und die Tischplatte sich
somit nicht aufgrund von Massenkräften ungewollt in Fortschaltrichtung weiterdrehen kann. Durch das Verspannen
der Tischplatte gegen ihre Unterlage wird jeg-
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liehe Drehbewegung der Tischplatte während des Rückholhubes
verhindert.
Vorteilhafte Y/eiterbildungen der Erfindung sind in den
tJnteransprüchen beansprucht*
Danach ist das im Klinkenträger angeordnete Verriegelungsteil bevorzugt in Umfangsrichtung des Tisches beweglich
hinter einer Art Nase der Schaltklinke geführt,
ΙΟ die es bei Verschieben in seine Sperrstellung hinter«
greift und somit die Schaltklinke an einem Ausschwenken
hindert. Dabei sind zweckmäßigerweise die miteinander in Eingriff fangenden Flächen der Schaltklinke und des
Verriegelungsteiles als Schrägflächen ausgeführt, die eine derartige Neigung aufweisen, daß einerseits das
in seiner Sperrstellung befindliche Verriegelungsteil auch bei einer radial nach außen gerichteten Kraft auf
die Schaltklinke durch Selbsthemmung in seiner Sperrstellung verbleibt, andererseits aber durch Verschieben
des Verriegelungsteiles aus seiner Entriegelungsstellung in Richtung auf seine Sperrstellung die ausgeschwenkte
Schaltklinke ohne weiteres in eine Kerbe des Klinkenrades hineingedrückt und unmittelbar durch das Verriegelungsteil
verriegelt werden kann.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Verrlegelbarkeit der Schaltklinke so ausgeführt, daß das Verriegelungsteil
ständig unter Vorspannung einer Feder in seine Sperrstellung gedrückt wird. In diesem Fall ist
es erforderlich, daß der ausfahrbare Entriegelungsstößel
beim Einsetzen des Rückholhubes das Entriegelungsteil solange gegen den Federdruck aus seiner Sperrstellung
zurückdrängt, bis die Schaltklinke genügend weit aus dem Klinkenrad ausgeschwenkt ist, um die Selbsthemmung der
Schrägflächaizu überwinden.
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Andererseits ist es aber auch möglich, das Verriegelungsteil ohne PedervorSpannung beweglich zu halten und im
Gehäuse einen Anschlag vorzusehen, der am Ende des Rückhoihübes
nach Einschwenken der Schaltklinke in das Klinkenrad
mit dem Verriegelungsteil in Eingriff gerät und dieses wieder in seine Sperrstellung vorschiebt. Das
Entriegeln erfolgt dann erst wieder zu Beginn des nächstfolgenden Rückholhubes durch den Entriegelungsstößel.
Pur die Stabilität der Tischplatte und die Gleichmäßigkeit der auf sie beim Fortschalthub übertragenen Antriebskraft
ist es zweckmäßig, den KIi nie en träger als
einen im Gehäuse geführten Ring auszuführen}, der von der
Kolbenstange des pneumatischen Antriebszylinders über eine Verzahnung angetrieben wird. Hierdurch ergibt sich
eine immer in Umfangsrichtung gerichtete Antriebskraft
in Form eines gleichbleibenden Drehmomentes. Um beim Antrieb genauigkeitsvermindernde Kippkräfte auf die
Tischplatte zu vermeiden, ist diese zweckmäßigerweise mittels eines zentralen Zapfens in zwei Lagern gelagert,
zwischen denen sich das Klinkenrad befindet. Die Lager der Tischplatte müssen in axialer Richtung um einen geringen
Betrag nachgiebig bzw. verschiebbar sein, um die Tischplatte durch Verspannen gegen ihre Unterlage insbesondere
während des Rückholhubes des Klinkenträge' s in einer festen Position arretieren zu können.
Eine besonders bevorzugte und vereinfachte Ausführung ergibt sich dann, wenn der im Gehäuse angeordnete Entriegelungsstößel
für die Schaltklinke bzw. das sie sperrende Verriegelungsteil ebenfalls mit einem pneumatischen
Antrieb versehen ist, der unmittelbar mit der Druckluftzufuhr für den Rückholhub des ArbeitsZylinders
verbunden ist. Hierbei muß lediglich gewährleistet sein,
daß der Hub des Entriegelungsstößels bereits ausgeführt ist, bevor der Antriebszylinder mit seinem eigentlichen
Rückholhub beginnt. Dies ist jedoch im allgemeinen der
■ 1 I I t ·
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Fall, wenn das Volumen des Zylinders für den Entriegelungsstößel wesentlich kleiner als das Zylindervolumen
des Antx-iebs Zylinders ist und der während der Ruhestellung des Tisches im allgemeinen noch gehaltene Arbeitsdruck
für den Fortschalthub des AntriebsZylinders erst
abgebaut v/erden muß. Bei einer solchen Anordnung wird durch eine einzige Schaltung des Hauptsteuerventiles
erreicht, daß zuerst der Entriegelungsstößel das Verriegelungsteil entriegelt und dann der Antriebszylinder
seinen Rückholhub ausführt. Die Anordnung zum Sperren der Tischplatte während des Rückholhubes durch deren
Verspannen gegen eine Unterlage wird bei einer bevorzugten Ausführungsform ebenfalls pneumatisch betätigt und
zwar auf eine Weise, daß diese Betätigung auch unmittelbar an die Luftzufuhr für den Rückholhub des Antriebszylinders angeschlossen ist. So wird uurch eine einzige
Umschaltung des Hauptsteuerventiles unmittelbar die Tischplatte verspannt, fast gleichzeitig der Entriegelungsstößel
betätigt und unmittelbar darauf der Arbeitszylinder zurückgefahren. Bei Umschalten des Antriebszylinders auf den Fortschalthub werden alle drei vorgenannten
Einrichtungen entlüftet, so daß die Tischplatte wieder beweglich wird und auch der Entriegelungsstößel
bei erneuter Annäherung des Klinkenträgers frei zurückbewegt werden kann. Die pneumatisch beaufschlagbare
Anordnung zum Verspannen der Tischplatte besteht zweckmäßigerweise aus zwei gegeneinanderliegenden Ringscheibenelementen,
die einen ringförmigen, seitlich abgedichteten, mit Druckluft beaufschlagbaren Hohlraum zwischen
sich begrenzen und von denen die eine am Gehäuse abgestützt ist und die andere an der Lagerung der Tischplat*
te in einer Richtung angreift, in der die Tischplatte gegen ihre Unterlage verspannt wird. Eine sehr einfache
Luftführung ergibt sich, wenn der Hohlraum für das Verspannen der Tischplatte durch eins innerhalb der Vorrichtung
vorgesehene Bohrung unmittelbar auch mit dem Zylinderraum für den Entriegelungsstößel in Verbindung
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steht. Soll die Tischplatte auch während ihrer Ruhestellung
gegen ihre Unterlage verspannbar sein, ist es zweckmäßig, eine zweite derartige pneumatische Anordnung vorzusehen,
die dann jedoch durch ein getrenntes Ventil beaufschlagt werden muß. Eine solche zusätzliche Verspamivorrichtung
kann auch noch mit einer Nothaltbetätigung versehen v/erden.
Im folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schrittschaltdrehtisches unter Hinweis
auf die beigefügten Zeichnungen im einzelnen näher erläutert. Darin stellen dar:
Fig. 1 eine vereinfachte perspektivische Darstellung eines Schrittschaltdrehtisches,
Fig. 2 einen Axialschnitt durch den Schrittschaltdreh- |
tisch nach Fig. 1, und
Fig. 3 einen Horizontalschnitt durch den Schrittschaltdrehtisch entlang der Linie III-III in Fig. 2,
welcher im wesentlichen durch das Klinkenrad und die Klinkeneinrichtung verläuft.
I Der in Fig. 1 im zusammengebauten Zustand perspektivisch in vereinfachter Weise dargestellte Schrittschaltdrehtisch
verfügt über eine Tischplatte 1, die mittels eines an ihrer Unterseite befestigten hohlen Wellenzapfens
drehbar in einem Gehäuse 2 gelagert ist, in dem der in | Fig. 1 nicht sichtbare Schrittschaltvorschubantrieb für
die Tischplatte 1 untergebracht ist. Lediglich der für den Antrieb vorgesehene pneumatische Antriebszylinder 3 ist
seitlich an das Gehäuse 2 angeflanscht und daher in der Zusammenbauzeichnung der Fig. 1 sichtbar. Eine durchgehende
zentrale Bohrung 4 innerhalb der Tischplatte und ihres Antriebszapfens kann dazu dienen, Energiezufuhr«
leitungen für die auf der Tischplatte befestigten Spam-
AO «t W P · * · · 4«
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1 oder Haltevorrichtungen hindurchzufuhren. Mittel für die
Befestigung von Vorrichtungen auf der Tischplatte 1 sind in den Figuren nicht dargestellt.
Die erfindungsvnsentlichen Teile ergeben sich erst aus
dem inneren Aufbau des Schrittschaltdrehtisches nach Fig. 1, wie er in den Schnittzeichnungen der Fig. 2 und
3 dargestellt ist. Es seien zuerst die wesentlichen Teile des Schrittschaltdrehtisches anhand des Axialschnittes
der Fig. 2 erläutert,
Zu erkennen sind die Tischplatte 1 und das Gehäuse 2. Die Tischplatte 1 ist an ihrer Unterseite mit einem hohlwellenartigen Zapfen 6 versehen, mit dem sie über ein
Wälzlager 7 drehbar im Gehäuse 2 der Vorrichtung gelagert ist. Es ist zu erkennen, daß die Unterseite 8 der
Tischplatte 1 unmittelbar an eine obere Fläche 9 des Gehäuses 2 angrenzt, gegen die die Tischplatte 1 für
ihre Arretierung unter pneumatischem Druck verspannbar
ist. Unterhalb des Wälzlagers 7 ist auf den Zapfen 6 der Tischplatte ein Klinkenrad 10 aufgesteckt, welches mittels
Schrauben 11 gegen einen Absatz des Zapfens 6 der Tischplatte 1 verschraubt ist. Das Klinkenrad 10 ist
somit fest mit der Tischplatte 1 verbunden und mit diesem
drehbar. Auf dem unteren Ende des Zapfens 6 befindet sich ein weiteres Wälzlager 12, welches durch eine in das
untere Ende des Zapfens 6 eingeschraubte Buchse 13 auf dem Zapfen 6 gehalten isü.
Das Wälzlager 12 ruht mit seinem Außenring in einem zylindrischen Fortsatz 14 einer Kreisringscheibe 15* Da
der zylindrische Fortsatz das Wälzlager 12 in bezug auf Fig. 2 an seiner Oberseite hintergreift, wird die Kreisringscheibe
15 in ihrer in Fig. 2 dargestellten Position gehalten. Zum Gehäuseinneren hin sind parallel zu der
Kreisringscheibe 15 noch zwei weitere Kreisringscheibon 16 und 17 angeordnet, die sich irusammen bei 18 im Ge-
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häuse 2 abstützen. Die jeweils gegeneinanderliegenden
Flächen der Kreisringscheiben 15, 16 und 17 sind mit
flachen Ausnehmungen versehen, die zusammen zwei ringförmige Hohlräume 19 bzw. 20 zwischen den Ringscheiben
bilden. Diese Hohlräume 19 und 20 sind über Zuführkanäle, die in Fig. 2 im einzelnen nicht angedeutet sind,
getrennt mit Druckluft beaufschlagbar. Um das Austreten der Luft aus den Hohlräumen 19 und 20 zu verhindern,
sind an den Umfangskanten der Ringscheiben 15, 16 und
17 entsprechende Dichtringe 21 vorgesehen.
Diese mit Druckluft beaufschlagbare Ringscheibenanordnung
dient dem Verspannen der Tischplatte 1 gegen ihre Gehäuseunterlage 9. Wird beispielsweise der Ringraum 19
mit Druckluft beaufschlagt, so werden die Ringscheiben 16 und 17 voneinander weggedrückt. Dabei stützt sich
die Ringscheibe 17 bei 18 im Gehäuse ab, während die Ringscheibe 16 gegen die Ringscheibe 15 drückt, die
ihrerseits über den Bund 22 des zylindrischen Fortsatzes 14 das Wälzlager 12 unter Bezugnahme auf Fig. 2 nach
unten zieht. Das Wälzlager 12 seinerseits stützt sich gegen die Buchse 13 ab und zieht damit die Tischpiaete
1 gegen ihre Unterlage 9. Die Wälzlager sind als Schrägrollenlager bzw. Kegelrollenlager ausgebildet, um diese
Axialkräfte übertragen zu können. Die Anordnung ist so bemessen, daß bei einem Luftdruck von nur etwa 6 bar
eine Klemmkraft der Tischplatte von etwa 2,3 t erreicht wird. Damit ist für alle praktischen Fälle eine ausreichend
steife, bewegungsfeste Verspannung der Tischst platte 1 gegen das Gehäuse 2 erreichbar. Die alternative
Beaufschlagung des Ringraumes 20 mit Druckluft hat die gleiche Wirkung. Während der Ringraum 19 für das automatische
Verspannen der Tischplatte während des Rückholhubes des Klinkenträgers vorgesehen ist, dient der Ringraum
20 für ein wahlweises Verspannen der Tischplatte auch während ihrer Ruhezeit f in der im allgemeinen
Kräfte infolge der Bearbeitung der Werkstücke an der
Tischplatte angreifen«
In Fig« 2 ist weiterhin der konzentrisch um das Klinken«
rad herum angeordnete und als Zahnsegmentring ausgeführte Klinkenträger 23 zu erkennen, der drehbar im Gehäuse 2
geführt ist* An seinem Innenumfang ist er mit einem Gleitmaterial 24 versehen« Rechts in Fig« 2 ist der
verzahnte Teil 25 des Klinkenträ'gers 23 zu erkennen,
der mit einer Zahnstange 26 in Eingriff steht, die mit dem Antriebszylinder 3 verbunden ist* Die Zahnstange 26
ist für ihre Hin- und Herbewegung in seitlichen Führungsblöcken
27 geführt. Weitere Einzelheiten über den Klinkenradantrieb werden im folgenden in Verbindung mit Fig*
3 beschrieben.
Im unteren Teil der Fig. 3 ist die mit dem segmentweise verzahnten Klinkenträger 23 in Eingriff stehende Zahnstange
26 zu erkennen, die sich bis in die rechte untere Gehäuseecke erstreckt, an der sie mit dem dort anzuflansehenden
pneumatischen Antriebszylinder 3 zu verbinden ist. Auf die Außenseite der Zahnstange 26 ist ein Anschlag
28 aufgeschraubt, der, wie die verschiedenen Bohrungen 30 in der Zahnstange 26 andeuten, in unterschiedlichen
Positionen auf die Zahnstange aufgesetzt werden kann. Dieser Anschlag 28 tritt bei einer Bewegung
der Zahnstange 26 nach rechts mit einem Umsteuerventil 31 in Berührung, welches die Bewegungsumkehr des Antriebszylinders
einleitet und somit den Rückholhub der Zahnstange 26 begrenzt. Die verschiedenen möglichen Positionen
für den Anschlag 28 dienen der Änderung des Fortschaltdrehwinkels des Tisches. Um den Anschlag 28
für sein Versetzen von außen zugänglich zu machen, ist das Gehäuse 2 an dieser Stelle mit einer abnehmbaren
Platte 32 versehen.
35
35
In seinem oberen Bereich bezogen auf Fig. 3 ist der ansonsten gleichmäßig ringförmige Klinkenträger 23 radial
nach außen verbreitert. In einem Schlitz des Klinken-
I 1 · 111· · · I ·
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trägers 23 ist hier um einen Bolzen 33 schwenkbar gelagert
die Schaltklinke 34 angebracht, die mit ihrem Zahn 35 in entsprechende Kerben 36 des Klinkenrades 10 einschwenkbar
ist* Von den Kerben 36 des Klinkenrades sind nur einige andeutungsweise dargestellt« Bei einem Rückhölhub,
d.h. bei einer Beilegung der Zahnstange 26 nach rechts
Wird die Schaltklinke 34 unter Linksdrehung des Klinkenträgers 23 aus der Kerbe des Klinkenrades ausgeschwenkt,
bis sie beispielsweise nach einer 90 -Drehung des Klinkenträgers
bei Beendigung des Rückholhubes in die Kerbe 36'
einrastet, um bei der dann einsetzenden Linksdrehung des Fortschalthubes das Klinkenrad 10 und somit die Tischplatte
in einer Rechtsdrehung mitzunehmen. Begrenzt wird der Fortschalthub durch einen gehäusefesten Anschlag 37.
Um den Fortschalthub entsprechend den Verstellmöglichkeiten des Anschlages 28 in der Zahnstange unterschiedlich
wählen zu können, ist das Klinkenrad 10 im allgemeinen mit einer Vielzahl von Kerben 36 versehen, von denen
für einen bestimmten Betriebszustand jedoch nur immer eine begrenzte Anzahl benötigt wird. Damit die Schaltklinke
34 bei ihrem Rückholhub nicht in die nicht benötigten Kerben 36 einschwenkt, ist auf das Klinkenrad 10
mittels Schrauben 39 ein auswechselbares Abdeckblech 38 aufgeschraubt, welches für einen bestimmten Betriebszustand
immer nur diejenigen Kerben 36 frei läßt, die für den gerade eingestellten Fortschaltwinkel benötigt werden.
Die übrigen Kerben 36 sind zumindest einseitig durch dieses Abdeckblech 38 verschlossen, und die Schaltklinke
3k ist so breit ausgeführt, daß sie bei ihrer Rückholbewegung
auf der Außenkante des Abdeckbleches 38 abgleitet (siehe Punkt 40 in Fig. 2).
Um die Schaltklinke 34 beim Fortschalten des Tisches und in dessen Ruhezustand, an einem Ausschwenken aus dem Klinkenrad
10 zu hindern, ist im Klinkenträger 23 außerhalb der Schaltklinke 34 ein Verriegelungsteil 41 in Umfangsrichtung
verschiebbar geführt. Das Verriegelungsteil 41
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1st an seiner Eingriffskante mit einer Schräge 42 versehen*
der eine entsprechende Schrägfläche 43 an der Rückj Seite dör Schaltklinke 34 entspricht. Befindet sich das
Verriegelungsteil 41 in seiner in Fig, 3 gezeigten Sperr* stellung, so hintergreift es mit seiner Schräge 42 die
j Schaltklinke 34 an deren Schrägfläche 43>
Die Neigung der Flächen ist derart ausgeführt, daß bei einem Versuch, die Schaltklinke 34 nach außen zu verschwenken,
eine Selbsthemmung zv/ischen den Flächen 42 und 43 besteht
und das Verriegelungsteil 41 durch einen solchen Versuch nicht aus seiner Sperrstellung verdrängt werden
kann. Erst wenn das Verriegelungsteil bei einer Bewegung nach links in seine Entriegelungsstellung die Schrägfläche
43 der Schaltklinke 34 verlassen hat, ist es möglieh,
durch v?eiteres Ausschwenken der Schaltklinke das Verriegelungsteil noch weiter nach links zu verschieben.
Hierfür dient eine zweite Schrägfläche 44 an der Rückseite der Schaltklinke 34, die so steil ausgeführt ist,
daß keine Selbsthemmung bei einem Versuch auftritt, das Verriegelungsteil 41 weiter in seine Entriegelungsstellung
zu drängen. Wenn jedoch umgekehrt das Verriegelungsteil 41 aus seiner Entriegelungsstellung, d.h. aus einer
in Fig. 3 nach links verschobenen Stellung gegen die ausgeschwenkte Schaltklinke 34 gedrückt wird, erlauben
es deren rückseitige Schrägflächen, daß die Klinke ,insofern
sie in eine Kerbe 36 des Klinkenrades 10 eintreten kann, selbsttätig in diese Kerbe eingeschwenkt wird.
Wie aus Fig. 3 zu erkennen, steht das Verriegelungsteil
41 unter der Vorspannung einer Feder 45, die mittels Schrauben 46 am Klinkenträger 23 befestigt ist. Diese
Feder 45 drängt das Verriegelungsteil 41 jeweils in seine Sperrstellung. Wenn die ausgeschwenkte Schaltklinke
34 bei dieser Ausführungsform also über eine
Kerbe 36 im Klinkenrad 10 gelangt, wird sie durch die
Wirkung der Feder 45 automatisch in die Kerbe eingeschwenkt und in dieser Stellung verriegelt. Da dies bei
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einem Ruckholhub, der mehrere Xei"ben 36 überspringt,
nicht eintreten darf, ist es bei dieser Ausführung wichtig, daß dann ein entsprechendes Abdeckblech 38 vorgesehen
wird.
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Es ist unter gewissen Bedingungen aber auch möglich, ohne eine Feder 45 zu arbeiten, so daß das Verriegelungsteil
41 zwar mit gewissem Reibungsschluß, aber ansonsten frei in seiner Führung beweglich ist. Für die-
iÖ sen Fall können im Gehäuse Anschläge vorgesehen v/erden,
die mit 47 bezeichnet sind, welche am Ende des Rückholhubes des Klinkenträgers das Verriegelungsteil 41 durch
unmittelbare Berührung in seine Sperrstellüng zurückführen, wofür natürlich Voraussetzung ist, daß sich die
Schaltklinke 34 über derjenigen Kerbe 36 am Ende des
Rückholhubes befindet, in die sie einschwenken soll.
Das Ende des Fortschalthubes des Klinkenträgers 23 bzw. der auf ihm angebrachten Schaltklinke 34 wird, wie bereits
erwähnt, durch einen gehäusefesten Anschlag 37 begrenzt. Der Anschlag 37 und die Schaltklinke 34 sind
in ihrem Berührungsbereich mit schrägen Gleitflächen versehen, die so gerichtet sind, daß der Schaltklinke
bei Inberührungtreten mit dem Anschlag 37 eine radial nach innen gerichtete Kraft erteilt wird, die zusätzlich
dazu dient, die Schaltklinke fest mit dem Klinkenrad 10 in Eingriff zu halten. Diese schrägen Gleitflächen
sind so ausgebildet, daß ein Ausschwenken der Schaltklinke 34 bei einsetzendem Rückholhub gerade
möglich ist.
Das den gehäusefesten Anschlag 37 bildende Bauteil ist zum Umfang des Gehäuses hin erweitert und enthält dort
einen kleinen pneumatischen Zylinder 48 mit einem darin beweglichen Kolben 49, der an seiner Vorderseite einen
Entriegelungsstößel 50 trägt. Mit einer rückseitigen
Verlängerung 51 ist der Kolben 49 zusätzlich in einer
Bohrung 52 geführt. Dieser pneumatische Kolben 49 ist
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so angeordnet, daß der Entriegelungsstößel 50 mit ©seinem
vorderen Ende aus dem den Zylinder enthaltenden, gehäusefesten Bauteil austreten und bei am Anschlag 37 liegender
Schaltklinke 34 unmittelbar mit dem Verriegelungsteil 41 in Eingriff treten kann, um dieses unter Beaufschlagung
des Kolbens 49 mit Druckluft entgegen dem Druck der Feder 45 aus seiner in der Zeichnung dargestellten Sperrstellung
nach links in die Entriegelungsstellung zu drücken. Das Kolben-Stößel-Bauteil 49, 50, 51 v/ird durch
ein mit dem gehäusefesten Anschlagbauteil 37 verschraubtcs Begrenzungsstück 53 am Austreten aus der Zylinderbohrung
48 gehindert. Eine Schraube 54 dient dem genauen Festklemmen des gehäusefesten Anschlagbauteiles 37 im
Gehäuse. Die Druckluftzufuhr erfolgt durch eine Bohrung 56 und einen Kanal 55 im gehäusefesten Bauteil 37 zu der
dem Entriegelungsstößel abgev/andten Rückseite des Kolbens
49 hin« Das gehäusefeste Anschlagbauteil 37 ist in einer
Richtung senkrecht zur Zeichenebene mit beidseitigen (nicht dargestellten) Zapfen versehen, mit denen es nach
oben hin im Gehäuse 2 und nach unten hin in der Ringscheibe 17 gehalten ist. Die Bohrung 56 erstreckt sich
nur durch den unteren Zapfen und steht unmittelbar mit dem mit Preßluft beaufschlagbaren Ringraum 19 (siehe
Fig. 2) in Verbindung. Der die Bohrung enthaltende Zapfen ist in seinem Sitz durch O-Ringe abgedichtet.
In Fig. 2 links ist durch VTegbrechen eines Teiles der Gehäusewand und der Kreisringscheibe 17 der darunter
befindliche Ringraum 19 sichtbar gemacht. Dieser steht über eine Zuführbohrung 57 mit einer Eintrittsöffnung
in der Gehäusev/and in Verbindung, über die der Ringraum 19 und gleichzeitig mit ihm der Kolben 49 des Entriegelungsstößels
50 mit Druckluft beaufschlagbar ist. In Fig* 3 links ist ein entsprechender Luftzufuhranschluß
58 für den Ringraum 20 angedeutet. 35
Die Arbeitsweiße des beschriebenen Schrittschaltdrehtisches
ist wie folgt«.
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- 23 -
Zuerst ist der Drehtisch auf den gewünschten Portschaltwinkel einzustellen. Hierfür ist der Anschlag 28 in das
der angestrebten Teilung entsprechende Loch 30 der Zahnstange 26 einzuschrauben, um den Rückholhub der Zahnstange
bzw. des im einzelnen nicht gezeigten Antriebszylinders zu begrenzen, was gleichzeitig eine entsprechende
Begrenzung des Fortschalthubes zur Folge hat. Außerdem wäre ein Klinkenrad 10 mit einer entsprechenden
Teilung in den Drehtisch einzusetzen. Wird ein Klinkenrad mit einer Vielzahl von Kerben 36 verwendet, erfolgt
die Reduzierung auf die gewünschte Kerbenzahl durch Aufsetzen eines entsprechenden Abdeckbleches 38. Falls nicht
mit einer Feder 45 für das Verriegelungsteil 41 gearbeitet wird, wäre schließlich auch noch der Begrenzungsanschlag
47 im Umfang des Gehäuses in ein der gewünschten Teilung entsprechendes Loch einzusetzen.
Bei Ruhestellung des Tisches befindet sich der Kolben des Antriebszylinders gewöhnlich auf derjenigen Seit«
-unter Luftdruck, die den Fortschalthub bewirkt, so daß der Klinkenträger 23 mit der Schaltklinke 34 während der
gesamten Ruhezeit des Tisches und der Luftdruck gegen den gehäusefesten Anschlag 37 gehalten wird. Soll ein Fortschaltschritt
des Tisches ausgelöst werden, so wird das (nicht gezeigte) Hauptumsteuerventil des Antriebszylinders
durch eine einzige Betätigung derart umgeschaltet, daß der für den Fortschalthub vorgesehene Zylinderraum
des Antriebszylinders entlüftet und Druckluft für den
Rückholhub der anderen Seite des Zylinderraumes zugeführt wird. Diese Luftzufuhr ist unmittelbar auch mit
dem Anschluß 57 verbunden, so daß die Druckluft gleichzeitig in den Ringraum 19 und in den Raum hinter dem
Kolben 49 für den Entriegelungsstößel gelangt. Durch die Druckbeaufschlagung des Ringraumes 19 wird unmittelbar
die Tischplatte 1 gegen ihre Unterlage 9 verspannt und somit gegen Verdrehen gesichert und der Entriegelungsätößel
50 aus seinem Zylinderraum 48 ausgefahren, wodurch er das Verriegelungsteil 41 gegen den Druck der
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Feder 45 nach links in seine Entriegelungsstellung
drückt. Erst nachdem dies erfolgt ist, setzt aus den weiter oben beschriebenen Gründen der Rückholhub, d.h.
die nach rechts gerichtete Bewegung der Zahnstange 26 ein. Hierbei w'rd die Schaltklinke 34 aus der Kerbe 36
des Klinkenrades 10, in der sie ruht, ausgeschwenkt, da die Schräge 42 des Verriegelungsteiles 41 die Schrägfläche
43 der Schaltklinke nicht mehr hintergreift. Da-„
bei ist Sorge zu tragen, daß der Enti-ie ge lungs stößel
ßas Verriegelungsteil 41 so lange und so weit nach links
drackt, daß das Verriegelungsteil 41 bei einsetzendem Rückholhub nicht wieder in Eingriff mit der Schaltklinke
gelangen kann, bevor diese zumindest teilweise aus der
Kerbe 36 ausgeschwenkt ist. Der Rückholhub wird soweit
'^ ausgeführt, bis der Anschlag 28 das !^steuerventil 31
„ betätigt, welches dem Hauptsteuer\rentil den Befehl gibt,
wieder in seine Stellung für den Vorschalthub zurückzuschalten.
Damit werden der Zylinder 48 des Entriegelungs-
stößels 50, der Ringraum 19 und der Zylinderraum des Antriebsz3>\Linders für den Rückholhub entlüftet. Die
Tischplatte wird wieder frei für ein Verdrehen und der Entriegelungsstößel 50 kann ungehindert in den Zylinder
48 zurückgeschoben werden. Gleichzeitig wird beim Ende des Rückholhubes die Schaltklinke 34 durch den Druck der
Feder 45 in die vorgesehene Kerbe 36 des Klinkenrades
10 eingeschwenkt und durch das Verriegelungsteil 41 selbsttätig verriegelt, welches unter dem Druck der
Feder 45 in seine Sperrt, cellung zurückbewegt wird.
Der Fortschalthub v/ird durch Anschlag der Schaltklinke 34 gegaiden gehäusefesten Anschlag 37 begrenzt. Sollte
der Entriegelungsstöße] 50 noch aus seinem Zylinder 48 vorstehen, wird er durch das Verriegelungsteil 41 in den
entlüfteten Zylinder hineingedrückt. Die hierfür erforderliche Kraft ist wesentlich geringer als die Vorspannkraft
der Feder 45, so daß kein Entsperrtsn des Verriegelungsteiles
41 stattfinden kann. Der Drehtisch ist
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nun mittelbar wieder für den nächsten Portschalthub bereit. Bei auf die Tischplatte während der Stillstandszeit
einwirkenden Kräften ist es jedoch erwünscht, die Tischplatte auch während dieses Zeitraumes gegen ihre
unterlage zu verspannen. Dies erfolgt, indem über ein weiteres (nicht gezeigte) Luftventil der Ringraum 20 mit
Druckluft beaufschlagt wird. Die Schaltung ist so ausgeführt, daß dieser Ringraum für den nächsten Portschalthub
wieder entlüftet wird. Der beschriebene Drehtisch ist in der Lage, beispielsweise bei einer 12er—Teilung etwa
120 Fortschalttakte in der Minute auszuführen.
Die Luftzufuhr zu dem Ringraum 20 läßt sich auf einfache
Weise auch mit einem Ventil versehen, welches als Not— bandschalter für den Tisch dient. Durch Betätigen dieses
Schalters kann die Tischplatte in jeder Augenblicksstellung aus Sicherheitsgründen sofort blockiert werden.
Wie in Fig. 3 dargestellt, ist das Verriegelungsteil 41 an seiner linken unteren Ecke in Abwandlung der Schräge
34 mit einer Doppelschräge 60,6l versehen, die wahlweise nach lösen der Feder 45 durch umdrehen des Verriegelungsteiles
41 im Klinkenträger 23 in Kooperation mit der Schrägfläche 43 der Schaltklinke 34 gebracht werden kann.
Es hat sich herausgestellt, daß selbst bei langsamen
Fortschaltgeschwindigkeit die Schaltklinke auch bei fehlendem Abdeckblech 38 beim Rückholhub nicht soweit in
die Kerbe 36 des Klinkenrades 10 eindringt, daß eine
Blockierung der Schaltklinke 34 durch das Verriegelungs-
■30 teil 41 erfolgt. Die abgestufte Doppelschräge 60, 61
ist derart ausgebildet, daß i'ör erster Abschnitt 60 bei ausgeschwenkter Schaltklinke 34 auf der Schrägflache 43
in einer Weise ausliegt, daß das Vörriegelungsteil 41 ein Überfahren der Kerben 36 des Klinkenrades 10 beim
Rückholhub ermöglicht. Schwenkt die Schaltklinke 34 am Ende des Rückholhubes dann endgültig in eine vorgesehene
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Kerbe 36 ein, -wird durch den Druck der feder 45 der
zweite Abschnitt 6l der Doppelschräge 60, 61 auf die
Schrägfläche 43 der Schaltklinke 34 aufgeschoben, Hierdurch tritt jetzt eine Selbsthemmung mit der Schräg-
fläche 43 ein, so daß die Schaltklinke 34 beim Einsetzen Vorwärtshub gegen ein Ausschenken gesperrt ist»
Grundsätzlich ist die Betriebsweise mit einem Abdeckblech 38 auf dem Klinkenrad 10 vorzuziehen. Soll der
Schalthub jedoch häufig gewechselt werden, würde das jeweils erforderliche Austauschen des Abdeckbleches 38
zu viel Mühe bereiten. In diesem Fall kann die Betriebsweise des Tisches so gewählt werden, daß man das
Abdeckbiech 38 weg läßt und das Verriegelungsteil 41 im Klinkenträger 23 umdreht, so daß es mit einer Doppelschräge 60, 61 in Eingriff mit der rückwärtigen Schrägfläche
43 der Schaltklinke 34 gelangt. Zum ändern des Schalthubes braucht dann lediglich der Anschlagklotz
in der Zahnstange 26 umgesetzt zu werden.
Aus Fig. 2 ist noch ersichtlich, daß die Kreisringscheibe 17 mittels seitlicher Schrauben bzw. Stifte 59 fest
im Gehäuse 2 verankert ist.
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Claims (1)
- <lihrtz.pr.Fueh·, Dr. Hard·» .*" :'*: * i :*··:·:":· iPatenianwllt·Postfach 700345 SchneckenhofstreBe 27 D-eoOO Frankfurt am Main 70 Ί Telefon (0611)617079 ^ September 1980Fu/Ra.Beltec Pneumatic GmbH, Burgstraße 39, 6000 Frankfurt/M.Schrittschaltdrehtisch 10Schutzansprüche1. Schrittschaltdrehtisch mita) einem Gehäuse,b) einer drehbar im Gehäuse gelagerten Tischplatte,c) einem mit der Tischplatte verbundenen Klinkenrad,d) einem eine in das Klinkenrad einschvenkbare Schalt „0 klinke aufweisenden Klinkenträger, mit dem dieSchaltklinke auf einer zum Klinkenrad konzentrischen Kreisbogenbahn über einen Rückholhub entgegen der Portschaltrichtung der Tischplatte und über einen durch einen gehäusefesten Schalthubbegrenzungsanschlag begrenzten Fortschalthub in Fortschaltrichtung der Tischplatte bewegbar ist,e) einem über ein Getriebe auf den Klinkenträger wirkenden, umsteuerbare .i pneumatischen Antriebs zylinder mit einem Hauptsteuerventil und einer zur wählbaren Begrenzung des Rückholhubes verstellbaren, selbsttätigen Umsteuereinrichtung,f) einer Sperre zum Verhindern einer Drehbewegung der Tischplatte entgegen der Fortschaltrichtung beim Rückholhub des Klinkenträgers undg) einer Klinkenverriegelung zum Arretieren der Schaltklinke im Klinkenrad während des Fortschal thubes, mit einem im Klinkenträger beweg-lieh geführten Verriegelungsteil, welches während des Fortschalthubes in eine die Schaltklinke am Ausschv/enken aus dem Klinkenrad hindernde Sperrstellung üb er führ "bar ist,gekennzeichnet durch folgende Merkmale:1) Das Verriegelungsteil (41) der Klinkenverriegelung ist derart im Klinkenträger (23) geführt, daß auch nach Beendigung des Fortschalthubes die Schaltklinke (34) fest in Sngrifi mit dem Klinkenrad (10) gehalten wird;2) im Gehäuse (2) ist ortsfest ein ausfahrbarer Entriegelungsstößel (50) angeordnet, mit dem bei am Schalthubbegrenzungsanschlag (37) anliegender Schaltklinke (34) das Verriegelungsteil (41) im Klinkenträger (23) in seine Entriegelungsstellung überführbar ist;3) die Sperre für die Tischplatte (1) besteht aus einer mit Druck beaufschlagbaren Anordnung (16, 17, 19), durch welche die Tischplatte (1) gegen eine unmittelbar an ihrer Unterseite (8) vorgesehene, gehäusefeste Unterlagefläche (9) verspannbar ist.2. Schrittschaltdrehtisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsteil (41) im we-sentliehen in Umfangsrichtung hinter der Schaltklinke(34) verschiebbar im Klinkenträger (23) geführt ist.5. Schrittschaltdrehtisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsteil (41) mit einer an seinem Ende vorgesehenen Schräge (42) auf eine entsprechende Schrägfläche (43) an der Rückseite der Schaltklinke (34) aufschiebbar ist, wobei die Schräge (42) und die Schrägfläche (43) derart ausgerichtet sind, daß bei versuchtem Ausschwenken der Schaltklinke (34) aus dem Klinkenrad (10) bei Sperrstellung ein Abgleiten des Verriegelungsteiles (41)durch Selbsthemmung der Schrägflachen (42, 43) verhindert ist, bei ausgeschwenkter Schaltklinke (34) ,jedoch ein selbsttätiges Einschwenken der Schaltklinke (34) in eine Kerbe (36) des Klinkenrades (10) bei entsprechender Betätigung des Verriegelungsteiles (41) möglich ist*4. Schrittschaltdrehtisch nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägfläche an der Rückseite j^0 der Schaltklinke (34) aus zwei Abschnitten (43, 44) | Unterschiedlicher Neigung besteht, von denen nur der | zuletzt mit der Schräge (42) des Verriegelungsteiles ·* (41) in Eingriff gelangende Abschnitt (43) eine Selbsthemmung erzeugt, so daß zur Entriegelung der Schaltklinke (34) nur ein Entfernen des Verriegelungs« teiles (41) von diesem Abschnitt (43) erforderlich ist, worauf die Schaltklinke (34) bei weiterem Ausschwenken aus dem Klinkenrad (10) das Verriegelungsteil (41) im erforderlichen Ausmaß selbsttätig weiter verschieben kann.5. Schrittschaltdrehtisch nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet,daß das Verriegelungsteil (41) im Klinkenträger (23) unter der Vorspannung einer Feder (45) steht, die das Verriegelungsteil (41) in Richtung auf seine Sperrstellung drückt und die Schaltklinke (34) selbsttätig in verriegelten Ein- j. griff mit dem Klinkenrad (10) bringt, wem diese die I I-Iöglichkeit hat, in eine Kerbe (36) des Klirikenrades .., (10) einzuschwenken.6. Schrittschaltdrehtisch nach Anspruch 5 oder IS dadurch gekennzeichnet, daß der Entriegelungsstößel (50) auch bei einsetzendem Rückholhub des Klinkenträgers (23) dem Verriegelungsteil (41) solange folgt und es gegen den Druck der Feder (45) in seine Entriegelungsstellung drängt, bis die Schaltklinke (34) zumindest<< II ■ ·* · 4 t♦ ♦ « J · · «tit«···«· la « t lt ,,- Zl· -So weit aus dem Klinkenrad (10) ausgeschwenkt ist, daß eine Selbsthemmende Verriegelung aufgehoben ist.7* Sohrittschaltdrehtisch nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsteil (41) frei im Klinkenträger (23) verschiebbar ist, und daß im Gehäuse (2) ein Anschlag (47) vorsehbar ist, durch den das Verriegelungsteil (41) am Ende des Rückholhubes in seine Sperrstellung zurückge« führt v.'ird, wenn die Schaltklinke (34) in die vorgesehene Kerbe (36) des Klinkenrades (10) eingeschwenkt ist*8. Schrittschaltdrehtisch nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß der Klinkenträger (23) ein für konzentrische Drehung um das Klinkenrad (1O) geführter Zahnsegmentring (23, 25) ist, und das Getriebe aus einer an der Kolbenstange des Antriebszylinders (3) angebrachten Zahnstange (26) besteht, die mit dem Zahnsegment (25) des Klinkenträgers (23) in Eingriff steht.9i Schrittschaltdrehtisch nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte (1) an ihrer Unterseite mit einem doppelt gelagerten Drehzapfen (6) versehen ist, und daß das Klinkenrad (10) zwischen den Lagerungen (7, 12) am Drehzapfen (6) angebracht ist.10. Schrittschaltdrehtisch nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthubbegrenzungsanschlag (37) und die mit diesem in Eingriff tretende Stirnseite der Schaltklinke (34) mit korrespondierenden schrägen Gleitflächen versehen sind, die derart ausgerichtet sind, daß der Schaltklinke (34) bei Auftreffen auf den Schalthubbegrenzungsanschlag (37) eine radial in das Klinkenrad (1O) gerichtete Querkraft erteilt wird.11« Schrittschaltdrehtisch nach einem der Ansprüche 1-1Oj dadurch gekennzeichnet, daß der EntriegelungsStößel (50) für die Entriegelung der Schaltklinke (34) mit einem pneumatischen Betätigungszylinder (48,49/ versehen ist*12. Schrittschaltdrehtisch nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der pneumatische Betätigungszylinder (48, 49) unmittelbar mit der Druckluftzu-fuhr für den Rü~kholhub des Antriebszylinders (3) verbunden ist und die Luftwege derart ausgebildet sind, daß der Betätigungsstößel (50) ausgefahren ist, bevor der Rückholhub des Antriebszylinders (3)einsetzt.
1513. Sclirittschaltdrehtisch nach einem der Ansprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest an einer Seitenfläche des Klinkenrades (10) Abdeckbleche (38) anbringbar sind, mit denen je nach dem gewünschten Fortschalthub eine Anzahl von Kerben (36) des Klinkenrades (10) seitlich verschließbar ist, und die Schaltklinke (34) in den Bereich des Abdeckbleches (38) verbreitert ist, so daß sie durch Gleiten auf der Ümfangskante des Abdeckbleches (38) nicht benötigte Klinkenradkerben (36) überspringt.14. Schrittschaltdrehtisch nach einem der Ansprüche 1-13, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Druck beaufschlagbare Anordnung zum Sperren der Tischplatte (1)30· pneumatisch beaufschlagbar ist und mit der Druckluftzufuhr für den Rückholhub des AntriebsZylinders (3) in Verbindung steht.15. Sehrittsehaltdrehtisch nach Anspruch ±k, dadurch gekennzeichnet, daß die pneumatisch beaufschlagbare Anordnung aus zv/ei gegeneinanderliegenden Ring-scheibenelementen (16, i?) besteht, die einen ringförmigen, seitlich abgedichteten mit Druckluft beaufschlagbaren Hohlraum (l9) zwischen sich begrenzen und von denen die eine (i?) am Gehäuse (2) ab- gestützt ist und die andere (16) an der Lagerung (l2) der Tischplatte (i) in einer Richtung angreift^ in der die Tischplatte (l) gegen ihre Unterlage (9) verspannt wird.16. Schrittschaltdrehtisch nach Anspruch i4, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite, unabhängig von der Druckluftzufuhr für den Rückholhub des Antriebszylinders mit Druckluft beaufschlagbare Anordnung vorgesehen ist, mit der die Tischplatte (i) im verriegelten Zustand zusätzlich gegen die Unterlage (9) verspannbar ist.17. Schrittschaltdrehtisch nach Anspruch 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß diese zusätzliche Anordnung aus einem weiteren mit Druckluft beaufschlagbaren Ringraum (20) besteht.18. Schrittschaltdrehtisch nach Anspruch 5, rückbezogen auf Anspruch 3 oder k, dadurch gekennzeichnet, daß die Schräge des Verriegelungsteiles {hl) als eine abgestufte Doppelschräge (60, 6l) derart ausgebildet ist, daß der erste Abschnitt (60) der Doppelschräge (60, 61) bei ausgeschwenkter Schaltklinke (3^) auf der Schrägfläche (43) in einer Weise aufliegt, daß das Verriegelungsteil (^i) ein Überfahren der Kerben (36) des Klinkenrades (iO) beim Rückholhub ermöglicht, und daß nach Einschwenken der Schaltklinke (3^) in eine Kerbe (36) des Klinkenträgers (lO) durch den Druck der Feder (k5) das Verriegelungsteil (hi) mit dem zweiten Abschnitt (6l) der Doppelschräge (60, 6i) auf die Schrägfläche (%3) der Schaltklinke (3^) aufgeschoben wird, wobei• · r · t · ■ » ι ·S S SSt * · · * ϊ 2 el -- 6a -1 Selbsthemmung der Schaltklinke (3M gegen Ausschwensien eintritt.19. Schrittschaltdrehtisch nach Ansprüchen 3 oder h 5 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsteil (^i) an seinem einen Ende mit einer Schräge (42) und an seinem anderen Ende mit einer Doppelschräge (60, 6l) versehen und je nach gevünschter Betriebsweise umgedreht in den Klinken-10 träger (23) einführhar ist.I Il MM (HlI I I I * (
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8025768U1 true DE8025768U1 (de) | 1981-01-15 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8025768U Expired DE8025768U1 (de) | Schrittschaltdrehtisch |
Country Status (1)
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|---|---|
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0
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