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DE8025768U1 - Schrittschaltdrehtisch - Google Patents

Schrittschaltdrehtisch

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Publication number
DE8025768U1
DE8025768U1 DE8025768U DE8025768DU DE8025768U1 DE 8025768 U1 DE8025768 U1 DE 8025768U1 DE 8025768 U DE8025768 U DE 8025768U DE 8025768D U DE8025768D U DE 8025768DU DE 8025768 U1 DE8025768 U1 DE 8025768U1
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DE
Germany
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pawl
locking part
ratchet wheel
table top
stroke
Prior art date
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Expired
Application number
DE8025768U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beltec Pneumatic 6000 Frankfurt GmbH
Original Assignee
Beltec Pneumatic 6000 Frankfurt GmbH
Publication date
Publication of DE8025768U1 publication Critical patent/DE8025768U1/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q16/00Equipment for precise positioning of tool or work into particular locations not otherwise provided for
    • B23Q16/02Indexing equipment
    • B23Q16/04Indexing equipment having intermediate members, e.g. pawls, for locking the relatively movable parts in the indexed position
    • B23Q16/06Rotary indexing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
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    • B23Q16/02Indexing equipment
    • B23Q16/08Indexing equipment having means for clamping the relatively movable parts together in the indexed position
    • B23Q16/10Rotary indexing
    • B23Q16/102Rotary indexing with a continuous drive

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Units (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Schrittschaltdrehtisch mit
- einem Gehäuse,
- einer drehbar im Gehäuse gelagerten Tischplatte,
- einem mit ö.er Tischplatte verbundenen Klinkenrad,
- einem eine in das Klinkenrad einschwenkbaren Schaltklinke aufweisenden Klinkenträger, mit dem die Schaltklinke auf einer zum Klinkonrad konzentrischen Kreisbogenbahn über einen Rückholhub entgegen der Fortschaltrichtung der Tischplatte und über einen durch einen gehäusefesten Schalthubbegrenzungsanschlag begrenzten Fortschalthub in Fortschaltrichtung der Tischplatte bewegbar ist,
- einem über ein Getriebe auf den Klinkenträger wirken- | den, umsteuerbaren pneumatischen Antriebszylinder mit S einem Hauptsteuerventil und einer zur wählbaren Begrenzung des Rückholhubes verstellbaren, selbsttätigen Umsteuereinrichtung,
- einer Sperre zum Verhindern einer Drehbewegung der Tischplatte entgegen der Fortschaltrichtung beim Rückholhub des Klinkenträgers und
- einer Klinkenverriegelung zum Arretieren der Schalt- ' klinke im Klinkenrad während des Fortschalthubes, mit einem im Klinkenträger beweglich geführten Verriegelungsteil, welches während des Fortschalthubes in eine die Schaltklinke am Ausschwenken aus dem Klinkenrad hindernde Sperrstellung überführbar ist»
Schrittschaltdrehtische der bezeichneten Art finden beispielsweise in Werkzeugmaschinen und Montage einrichtungen Anwendung. Sie können dazu dienen, auf der Tischplatte gehaltene Werkstücke taktweise an einer Reihe von Bearbeitun ,s- oder Montagestationen vorbeizubewegen, in denen bestimmte Vorgänge an dem Werkstück ausgeführt werden. Dementsprechend v/eisen die Tischplatten Möglichkeiten zur Befestigung der unterschiedlichsten Einspann- und Haltevorrichtungen für die Werkstücke auf. Schritt-Schaltdrehtische sind jedoch nicht auf die genannten Anvjendungsbereiche beschränkt, sie können als in sich geschlossene, kompakte Baueinheit vielmehr überall dort eingesetzt werden, wo es gilt, Gegenstände oder Arbeitsmittel schrittweise auf einer Kreisbahn weiterzubewegen.
Insbesondere bei der Verwendung in Werkzeugautomaten und dergl. kommt es jedoch darauf an, daß die Tischplatte in jeder weiter ge schalteten Position eine genau reproduzierbare Stellung einnimmt und zwischen den Portschaltvorgängen, beispielsweise während der Bearbeitung eines auf ihr gehaltenen Werkstückes auch unter äußerer Krafteinwirkung auf das Werkstück eine stabile Lage einnimmt, um Bearbeitungsungenauigkeiten durch ein eventuelles Nachgeben der Tischplatte zu vermeiden. Da zur Beschleunigung von Fertigungsabläufen im allgemeinen die Tendenz besteht, die Fortschaltzeiten eines solchen Schrittschaltdrentisches so gering wie möglich
zu halten, wobei die Tischplatte jedoch häufig mit beträchtlichen Massen belastet ist, kommt es weiterhin darauf an, daß die Tischplatte untei* der Wirkung der Massenträgheit am Ende eines Fortschalthubes nicht durch Ausheben der Schaltklinke aus dem Klinkenrad weiterdreht, sondern trotz starker wirkender Kräfte 35 exakt in der Endposition eines Fortschalthubes angehalten und in dieser Lage fest arretiert wird. Die Tischplatte muß ferner so geführt sein, daß sie ohne
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nachzugeben Bearbeitungskräfte an den Werkstücken aus allen Richtungen aufnehmen kann.
Rundschaltdrehtische, die abgesehen von einer hohen Taktzeit die gestellten Forderungen weitgehend erfüllen, sind an der Unterseite der Tischplatte mit einem Zahnkranz versehen, der in eine entsprechende Gegenverzahnung im Gehäuse eingreift. Zum Fortschalten der Tischplatte muß diese aus dem Zahnkranz herausgehoben, um den gewünschten Fortschaltwinkel A^eitergedreht und dann wieder in Eingriff mit dem Zahnkranz abgesenkt werden. Abgesehen von der für manche Vorgänge unerwünschten Axiaxbewegung sind solche Schrittschaltdrehtische im allgemeinen sehr aufwendig in der Konstruktion und teuer in der Herstellung. Derartige Drehtische sind nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
Einfachere und preisgünstiger herzustellende Drehtische arbeiten im allgemeinen ohne Festlegung der einzelnen Schaltpositionen durch eine ineinandergreifende Verzahnung. Sie sind lediglich mit einem Klinkenrad versehen, in das eine mittels eines pneumatischen Zylinders angetriebene Schaltklinke eingreift, mit der sich der Drehtisch bei jedem Zylinderhub um einen bestimmten Drehwinkel weiterdrehen läßt. Hierbei wird der Klinken/träger unter Ausrasten der Klinke aus dem Klinkenrad in einem Rückholhub über einen dem beabsichtigten Fortschaltwinkel entsprechenden Drehwinkel zurückgeholt, um dann in die vorgesehene Kerbe des Klinkenrades einzurasten, das dann zusammen mit dem Drehtisch beim nachfolgenden Fortschalthub des Zylinders um den gewünschten Winkel weitergedreht wird. Währund des Rückholhubes des KliKkenträgers muß der Drehtisch notwendigerweise festgehalten werden, um die Rückholbewegung nichL; mitzumachen. Bekannte Schrittschaltdrehtische der eingangs bezeichneten Art verwenden hierzu beispielsweise eine zweite, gehäusefeste Klinkeneinrichtung, die ständig in Eingriff bleibt
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und in Rückdrehrichtung des Tisches Sperrt, ein Fort« schalten aber Zuläßt, öder die durch eine eigens dafür Vorgesehene pneumatische Betätigungseinrichtung während des RückhölhubeS des Klinkenträgers mit dem Tisch in Eingriff gebracht wird* insbesondere die zuerst genannte Art der Ausführung einer solchen Sperre kann zwar eine Rückdrehüng des Tisches verhindern, nicht aber ein ünge« Wolltes Weiterdrehen des Tisches nach Ende des Fortschalthubes durch Einwirkung von Inassenkräften. Eine durch getrennte Steuermittel betätigbare j zweiseitig wirkende Sperre erfordert dagegen einen erhöhten Schalt-* und Steueraufwand.
Zwar ist es auch schon bei bekannten Schrittschaltdrehtischen üblich, die Schaltklinke nach Eingreifen in das Klinkenrad während des Fortschalthubes durch ein eigens dafür vorgesehenes Verriegelungsteil am Ausschwenken aus dem Klinkenrad zu hindern, um einen unlösbaren Eingriff zwischen Klinkenträger und Tischplatte während des Fortschalthubes zu bewirken, doch machen es die meisten Konstruktionen erforderlich, daß die Schaltklinke am Ende des Fortschalthubes bereits wieder entriegelt wird, um sie für das Ausschwenken beim nächsten Rückholhub bereitzuhalten. Bei einer solchen Anordnung kommt es trotz einer vorgesehenen Dämpfung der Drehbewegung am Ende des Fortschalthubes immer wieder vor, daß die Massenkräfte der Tischplatte die Schaltklinke aus ihrem Eingriff zwingen und der Tisch seine beabsichtigte Endposition verläßt und sich v/eiterdreht.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schrittschaltdrehtisch der eingangs bezeichneten Art derart zu verbessern und welterzubilden, daß einerseits ein ungewolltes Verdrehen der Tischplatte während des Rückholhubes in Jeder Drehrichtung auf einfachste Art und ¥eise mit hoher Sicherheit verhindert und die Tischplatte am Ende des Fortschalthubes mit Sicherheit
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in ihrer vorbestimmten Position angehalten wird, wobei jede Möglichkeit der Weiterdrehung unter Einwirkung der von der Tischplatte Und ihrer Belastung ausgeübten Massenkräfte verhindert wird. Dabei sollen eine genaue t durch äußere Kräfte unbeeinflußte Führung der Tischplatte und ihre stabile und reproduzierbare Lage während der Stillstandszeiten gewährleistet sein.
Diese Aufgabe wird bei einem Schrittschaltdrehtisch der eingangs bezeichneten Art erfindungsgemäß durch folgende Merkmale gelost:
1) Das Verriegelungsteil der Klinkenverriegelung ist derart im Klinkenträger geführt, daß es auch nach Beendigung des Fortschalthubes in seiner die Schaltklinke fest in Eingriff mit dem Klinkenrad haltenden Sperrstellung verbleibt;
2) im Gehäuse ist ortsfest ein ausfahrbarer Entriegelungsstößel angeordnet, mit dem bei am Schalthubbegrenzungsanschlag anliegender Schaltklinke das Verriegelungsteil im Klinkenträger in seine Entriegelungsstellung überführbar ist;
3) die Sperre für die Tischplatte besteht aus einer mit Druck beaufschlagbaren Anordnung, durch welche die Tischplatte gegen eine unmittelbar an ihrer Unterseite vorgesehene, gehäusefeste Unterlagefläche verspannbar ist.
Dadurch, daß das Verriegelungsteil im Klinkenträger auch nach Ende des Fortschalthubes in seiner die Schaltklinke verriegelnden Sperrstellung verbleibt und erst zu ' Beginn des Rückholhubes durch einen eigens im Gehäuse angeordneten Betätigungsstößel gelöst zu werden braucht, ■wird gewährleistet, daß die Klinke nicht ungewollt aus dem Klinkenrad ausschwenken und die Tischplatte sich somit nicht aufgrund von Massenkräften ungewollt in Fortschaltrichtung weiterdrehen kann. Durch das Verspannen der Tischplatte gegen ihre Unterlage wird jeg-
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liehe Drehbewegung der Tischplatte während des Rückholhubes verhindert.
Vorteilhafte Y/eiterbildungen der Erfindung sind in den tJnteransprüchen beansprucht*
Danach ist das im Klinkenträger angeordnete Verriegelungsteil bevorzugt in Umfangsrichtung des Tisches beweglich hinter einer Art Nase der Schaltklinke geführt,
ΙΟ die es bei Verschieben in seine Sperrstellung hinter« greift und somit die Schaltklinke an einem Ausschwenken hindert. Dabei sind zweckmäßigerweise die miteinander in Eingriff fangenden Flächen der Schaltklinke und des Verriegelungsteiles als Schrägflächen ausgeführt, die eine derartige Neigung aufweisen, daß einerseits das in seiner Sperrstellung befindliche Verriegelungsteil auch bei einer radial nach außen gerichteten Kraft auf die Schaltklinke durch Selbsthemmung in seiner Sperrstellung verbleibt, andererseits aber durch Verschieben des Verriegelungsteiles aus seiner Entriegelungsstellung in Richtung auf seine Sperrstellung die ausgeschwenkte Schaltklinke ohne weiteres in eine Kerbe des Klinkenrades hineingedrückt und unmittelbar durch das Verriegelungsteil verriegelt werden kann.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Verrlegelbarkeit der Schaltklinke so ausgeführt, daß das Verriegelungsteil ständig unter Vorspannung einer Feder in seine Sperrstellung gedrückt wird. In diesem Fall ist es erforderlich, daß der ausfahrbare Entriegelungsstößel beim Einsetzen des Rückholhubes das Entriegelungsteil solange gegen den Federdruck aus seiner Sperrstellung zurückdrängt, bis die Schaltklinke genügend weit aus dem Klinkenrad ausgeschwenkt ist, um die Selbsthemmung der Schrägflächaizu überwinden.
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Andererseits ist es aber auch möglich, das Verriegelungsteil ohne PedervorSpannung beweglich zu halten und im Gehäuse einen Anschlag vorzusehen, der am Ende des Rückhoihübes nach Einschwenken der Schaltklinke in das Klinkenrad mit dem Verriegelungsteil in Eingriff gerät und dieses wieder in seine Sperrstellung vorschiebt. Das Entriegeln erfolgt dann erst wieder zu Beginn des nächstfolgenden Rückholhubes durch den Entriegelungsstößel.
Pur die Stabilität der Tischplatte und die Gleichmäßigkeit der auf sie beim Fortschalthub übertragenen Antriebskraft ist es zweckmäßig, den KIi nie en träger als einen im Gehäuse geführten Ring auszuführen}, der von der Kolbenstange des pneumatischen Antriebszylinders über eine Verzahnung angetrieben wird. Hierdurch ergibt sich eine immer in Umfangsrichtung gerichtete Antriebskraft in Form eines gleichbleibenden Drehmomentes. Um beim Antrieb genauigkeitsvermindernde Kippkräfte auf die Tischplatte zu vermeiden, ist diese zweckmäßigerweise mittels eines zentralen Zapfens in zwei Lagern gelagert, zwischen denen sich das Klinkenrad befindet. Die Lager der Tischplatte müssen in axialer Richtung um einen geringen Betrag nachgiebig bzw. verschiebbar sein, um die Tischplatte durch Verspannen gegen ihre Unterlage insbesondere während des Rückholhubes des Klinkenträge' s in einer festen Position arretieren zu können.
Eine besonders bevorzugte und vereinfachte Ausführung ergibt sich dann, wenn der im Gehäuse angeordnete Entriegelungsstößel für die Schaltklinke bzw. das sie sperrende Verriegelungsteil ebenfalls mit einem pneumatischen Antrieb versehen ist, der unmittelbar mit der Druckluftzufuhr für den Rückholhub des ArbeitsZylinders verbunden ist. Hierbei muß lediglich gewährleistet sein, daß der Hub des Entriegelungsstößels bereits ausgeführt ist, bevor der Antriebszylinder mit seinem eigentlichen Rückholhub beginnt. Dies ist jedoch im allgemeinen der
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Fall, wenn das Volumen des Zylinders für den Entriegelungsstößel wesentlich kleiner als das Zylindervolumen des Antx-iebs Zylinders ist und der während der Ruhestellung des Tisches im allgemeinen noch gehaltene Arbeitsdruck für den Fortschalthub des AntriebsZylinders erst abgebaut v/erden muß. Bei einer solchen Anordnung wird durch eine einzige Schaltung des Hauptsteuerventiles erreicht, daß zuerst der Entriegelungsstößel das Verriegelungsteil entriegelt und dann der Antriebszylinder seinen Rückholhub ausführt. Die Anordnung zum Sperren der Tischplatte während des Rückholhubes durch deren Verspannen gegen eine Unterlage wird bei einer bevorzugten Ausführungsform ebenfalls pneumatisch betätigt und zwar auf eine Weise, daß diese Betätigung auch unmittelbar an die Luftzufuhr für den Rückholhub des Antriebszylinders angeschlossen ist. So wird uurch eine einzige Umschaltung des Hauptsteuerventiles unmittelbar die Tischplatte verspannt, fast gleichzeitig der Entriegelungsstößel betätigt und unmittelbar darauf der Arbeitszylinder zurückgefahren. Bei Umschalten des Antriebszylinders auf den Fortschalthub werden alle drei vorgenannten Einrichtungen entlüftet, so daß die Tischplatte wieder beweglich wird und auch der Entriegelungsstößel bei erneuter Annäherung des Klinkenträgers frei zurückbewegt werden kann. Die pneumatisch beaufschlagbare Anordnung zum Verspannen der Tischplatte besteht zweckmäßigerweise aus zwei gegeneinanderliegenden Ringscheibenelementen, die einen ringförmigen, seitlich abgedichteten, mit Druckluft beaufschlagbaren Hohlraum zwischen sich begrenzen und von denen die eine am Gehäuse abgestützt ist und die andere an der Lagerung der Tischplat* te in einer Richtung angreift, in der die Tischplatte gegen ihre Unterlage verspannt wird. Eine sehr einfache Luftführung ergibt sich, wenn der Hohlraum für das Verspannen der Tischplatte durch eins innerhalb der Vorrichtung vorgesehene Bohrung unmittelbar auch mit dem Zylinderraum für den Entriegelungsstößel in Verbindung
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steht. Soll die Tischplatte auch während ihrer Ruhestellung gegen ihre Unterlage verspannbar sein, ist es zweckmäßig, eine zweite derartige pneumatische Anordnung vorzusehen, die dann jedoch durch ein getrenntes Ventil beaufschlagt werden muß. Eine solche zusätzliche Verspamivorrichtung kann auch noch mit einer Nothaltbetätigung versehen v/erden.
Im folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schrittschaltdrehtisches unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen im einzelnen näher erläutert. Darin stellen dar:
Fig. 1 eine vereinfachte perspektivische Darstellung eines Schrittschaltdrehtisches,
Fig. 2 einen Axialschnitt durch den Schrittschaltdreh- | tisch nach Fig. 1, und
Fig. 3 einen Horizontalschnitt durch den Schrittschaltdrehtisch entlang der Linie III-III in Fig. 2, welcher im wesentlichen durch das Klinkenrad und die Klinkeneinrichtung verläuft.
I Der in Fig. 1 im zusammengebauten Zustand perspektivisch in vereinfachter Weise dargestellte Schrittschaltdrehtisch verfügt über eine Tischplatte 1, die mittels eines an ihrer Unterseite befestigten hohlen Wellenzapfens drehbar in einem Gehäuse 2 gelagert ist, in dem der in | Fig. 1 nicht sichtbare Schrittschaltvorschubantrieb für die Tischplatte 1 untergebracht ist. Lediglich der für den Antrieb vorgesehene pneumatische Antriebszylinder 3 ist seitlich an das Gehäuse 2 angeflanscht und daher in der Zusammenbauzeichnung der Fig. 1 sichtbar. Eine durchgehende zentrale Bohrung 4 innerhalb der Tischplatte und ihres Antriebszapfens kann dazu dienen, Energiezufuhr« leitungen für die auf der Tischplatte befestigten Spam-
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1 oder Haltevorrichtungen hindurchzufuhren. Mittel für die Befestigung von Vorrichtungen auf der Tischplatte 1 sind in den Figuren nicht dargestellt.
Die erfindungsvnsentlichen Teile ergeben sich erst aus dem inneren Aufbau des Schrittschaltdrehtisches nach Fig. 1, wie er in den Schnittzeichnungen der Fig. 2 und 3 dargestellt ist. Es seien zuerst die wesentlichen Teile des Schrittschaltdrehtisches anhand des Axialschnittes der Fig. 2 erläutert,
Zu erkennen sind die Tischplatte 1 und das Gehäuse 2. Die Tischplatte 1 ist an ihrer Unterseite mit einem hohlwellenartigen Zapfen 6 versehen, mit dem sie über ein Wälzlager 7 drehbar im Gehäuse 2 der Vorrichtung gelagert ist. Es ist zu erkennen, daß die Unterseite 8 der Tischplatte 1 unmittelbar an eine obere Fläche 9 des Gehäuses 2 angrenzt, gegen die die Tischplatte 1 für ihre Arretierung unter pneumatischem Druck verspannbar ist. Unterhalb des Wälzlagers 7 ist auf den Zapfen 6 der Tischplatte ein Klinkenrad 10 aufgesteckt, welches mittels Schrauben 11 gegen einen Absatz des Zapfens 6 der Tischplatte 1 verschraubt ist. Das Klinkenrad 10 ist somit fest mit der Tischplatte 1 verbunden und mit diesem drehbar. Auf dem unteren Ende des Zapfens 6 befindet sich ein weiteres Wälzlager 12, welches durch eine in das untere Ende des Zapfens 6 eingeschraubte Buchse 13 auf dem Zapfen 6 gehalten isü.
Das Wälzlager 12 ruht mit seinem Außenring in einem zylindrischen Fortsatz 14 einer Kreisringscheibe 15* Da der zylindrische Fortsatz das Wälzlager 12 in bezug auf Fig. 2 an seiner Oberseite hintergreift, wird die Kreisringscheibe 15 in ihrer in Fig. 2 dargestellten Position gehalten. Zum Gehäuseinneren hin sind parallel zu der Kreisringscheibe 15 noch zwei weitere Kreisringscheibon 16 und 17 angeordnet, die sich irusammen bei 18 im Ge-
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häuse 2 abstützen. Die jeweils gegeneinanderliegenden Flächen der Kreisringscheiben 15, 16 und 17 sind mit flachen Ausnehmungen versehen, die zusammen zwei ringförmige Hohlräume 19 bzw. 20 zwischen den Ringscheiben bilden. Diese Hohlräume 19 und 20 sind über Zuführkanäle, die in Fig. 2 im einzelnen nicht angedeutet sind, getrennt mit Druckluft beaufschlagbar. Um das Austreten der Luft aus den Hohlräumen 19 und 20 zu verhindern, sind an den Umfangskanten der Ringscheiben 15, 16 und 17 entsprechende Dichtringe 21 vorgesehen.
Diese mit Druckluft beaufschlagbare Ringscheibenanordnung dient dem Verspannen der Tischplatte 1 gegen ihre Gehäuseunterlage 9. Wird beispielsweise der Ringraum 19 mit Druckluft beaufschlagt, so werden die Ringscheiben 16 und 17 voneinander weggedrückt. Dabei stützt sich die Ringscheibe 17 bei 18 im Gehäuse ab, während die Ringscheibe 16 gegen die Ringscheibe 15 drückt, die ihrerseits über den Bund 22 des zylindrischen Fortsatzes 14 das Wälzlager 12 unter Bezugnahme auf Fig. 2 nach unten zieht. Das Wälzlager 12 seinerseits stützt sich gegen die Buchse 13 ab und zieht damit die Tischpiaete 1 gegen ihre Unterlage 9. Die Wälzlager sind als Schrägrollenlager bzw. Kegelrollenlager ausgebildet, um diese Axialkräfte übertragen zu können. Die Anordnung ist so bemessen, daß bei einem Luftdruck von nur etwa 6 bar eine Klemmkraft der Tischplatte von etwa 2,3 t erreicht wird. Damit ist für alle praktischen Fälle eine ausreichend steife, bewegungsfeste Verspannung der Tischst platte 1 gegen das Gehäuse 2 erreichbar. Die alternative Beaufschlagung des Ringraumes 20 mit Druckluft hat die gleiche Wirkung. Während der Ringraum 19 für das automatische Verspannen der Tischplatte während des Rückholhubes des Klinkenträgers vorgesehen ist, dient der Ringraum 20 für ein wahlweises Verspannen der Tischplatte auch während ihrer Ruhezeit f in der im allgemeinen Kräfte infolge der Bearbeitung der Werkstücke an der
Tischplatte angreifen«
In Fig« 2 ist weiterhin der konzentrisch um das Klinken« rad herum angeordnete und als Zahnsegmentring ausgeführte Klinkenträger 23 zu erkennen, der drehbar im Gehäuse 2 geführt ist* An seinem Innenumfang ist er mit einem Gleitmaterial 24 versehen« Rechts in Fig« 2 ist der verzahnte Teil 25 des Klinkenträ'gers 23 zu erkennen, der mit einer Zahnstange 26 in Eingriff steht, die mit dem Antriebszylinder 3 verbunden ist* Die Zahnstange 26 ist für ihre Hin- und Herbewegung in seitlichen Führungsblöcken 27 geführt. Weitere Einzelheiten über den Klinkenradantrieb werden im folgenden in Verbindung mit Fig* 3 beschrieben.
Im unteren Teil der Fig. 3 ist die mit dem segmentweise verzahnten Klinkenträger 23 in Eingriff stehende Zahnstange 26 zu erkennen, die sich bis in die rechte untere Gehäuseecke erstreckt, an der sie mit dem dort anzuflansehenden pneumatischen Antriebszylinder 3 zu verbinden ist. Auf die Außenseite der Zahnstange 26 ist ein Anschlag 28 aufgeschraubt, der, wie die verschiedenen Bohrungen 30 in der Zahnstange 26 andeuten, in unterschiedlichen Positionen auf die Zahnstange aufgesetzt werden kann. Dieser Anschlag 28 tritt bei einer Bewegung der Zahnstange 26 nach rechts mit einem Umsteuerventil 31 in Berührung, welches die Bewegungsumkehr des Antriebszylinders einleitet und somit den Rückholhub der Zahnstange 26 begrenzt. Die verschiedenen möglichen Positionen für den Anschlag 28 dienen der Änderung des Fortschaltdrehwinkels des Tisches. Um den Anschlag 28 für sein Versetzen von außen zugänglich zu machen, ist das Gehäuse 2 an dieser Stelle mit einer abnehmbaren
Platte 32 versehen.
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In seinem oberen Bereich bezogen auf Fig. 3 ist der ansonsten gleichmäßig ringförmige Klinkenträger 23 radial nach außen verbreitert. In einem Schlitz des Klinken-
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trägers 23 ist hier um einen Bolzen 33 schwenkbar gelagert die Schaltklinke 34 angebracht, die mit ihrem Zahn 35 in entsprechende Kerben 36 des Klinkenrades 10 einschwenkbar ist* Von den Kerben 36 des Klinkenrades sind nur einige andeutungsweise dargestellt« Bei einem Rückhölhub, d.h. bei einer Beilegung der Zahnstange 26 nach rechts Wird die Schaltklinke 34 unter Linksdrehung des Klinkenträgers 23 aus der Kerbe des Klinkenrades ausgeschwenkt, bis sie beispielsweise nach einer 90 -Drehung des Klinkenträgers bei Beendigung des Rückholhubes in die Kerbe 36' einrastet, um bei der dann einsetzenden Linksdrehung des Fortschalthubes das Klinkenrad 10 und somit die Tischplatte in einer Rechtsdrehung mitzunehmen. Begrenzt wird der Fortschalthub durch einen gehäusefesten Anschlag 37.
Um den Fortschalthub entsprechend den Verstellmöglichkeiten des Anschlages 28 in der Zahnstange unterschiedlich wählen zu können, ist das Klinkenrad 10 im allgemeinen mit einer Vielzahl von Kerben 36 versehen, von denen für einen bestimmten Betriebszustand jedoch nur immer eine begrenzte Anzahl benötigt wird. Damit die Schaltklinke 34 bei ihrem Rückholhub nicht in die nicht benötigten Kerben 36 einschwenkt, ist auf das Klinkenrad 10 mittels Schrauben 39 ein auswechselbares Abdeckblech 38 aufgeschraubt, welches für einen bestimmten Betriebszustand immer nur diejenigen Kerben 36 frei läßt, die für den gerade eingestellten Fortschaltwinkel benötigt werden. Die übrigen Kerben 36 sind zumindest einseitig durch dieses Abdeckblech 38 verschlossen, und die Schaltklinke 3k ist so breit ausgeführt, daß sie bei ihrer Rückholbewegung auf der Außenkante des Abdeckbleches 38 abgleitet (siehe Punkt 40 in Fig. 2).
Um die Schaltklinke 34 beim Fortschalten des Tisches und in dessen Ruhezustand, an einem Ausschwenken aus dem Klinkenrad 10 zu hindern, ist im Klinkenträger 23 außerhalb der Schaltklinke 34 ein Verriegelungsteil 41 in Umfangsrichtung verschiebbar geführt. Das Verriegelungsteil 41
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1st an seiner Eingriffskante mit einer Schräge 42 versehen* der eine entsprechende Schrägfläche 43 an der Rückj Seite dör Schaltklinke 34 entspricht. Befindet sich das
Verriegelungsteil 41 in seiner in Fig, 3 gezeigten Sperr* stellung, so hintergreift es mit seiner Schräge 42 die j Schaltklinke 34 an deren Schrägfläche 43> Die Neigung der Flächen ist derart ausgeführt, daß bei einem Versuch, die Schaltklinke 34 nach außen zu verschwenken, eine Selbsthemmung zv/ischen den Flächen 42 und 43 besteht und das Verriegelungsteil 41 durch einen solchen Versuch nicht aus seiner Sperrstellung verdrängt werden kann. Erst wenn das Verriegelungsteil bei einer Bewegung nach links in seine Entriegelungsstellung die Schrägfläche 43 der Schaltklinke 34 verlassen hat, ist es möglieh, durch v?eiteres Ausschwenken der Schaltklinke das Verriegelungsteil noch weiter nach links zu verschieben. Hierfür dient eine zweite Schrägfläche 44 an der Rückseite der Schaltklinke 34, die so steil ausgeführt ist, daß keine Selbsthemmung bei einem Versuch auftritt, das Verriegelungsteil 41 weiter in seine Entriegelungsstellung zu drängen. Wenn jedoch umgekehrt das Verriegelungsteil 41 aus seiner Entriegelungsstellung, d.h. aus einer in Fig. 3 nach links verschobenen Stellung gegen die ausgeschwenkte Schaltklinke 34 gedrückt wird, erlauben es deren rückseitige Schrägflächen, daß die Klinke ,insofern sie in eine Kerbe 36 des Klinkenrades 10 eintreten kann, selbsttätig in diese Kerbe eingeschwenkt wird.
Wie aus Fig. 3 zu erkennen, steht das Verriegelungsteil 41 unter der Vorspannung einer Feder 45, die mittels Schrauben 46 am Klinkenträger 23 befestigt ist. Diese Feder 45 drängt das Verriegelungsteil 41 jeweils in seine Sperrstellung. Wenn die ausgeschwenkte Schaltklinke 34 bei dieser Ausführungsform also über eine Kerbe 36 im Klinkenrad 10 gelangt, wird sie durch die Wirkung der Feder 45 automatisch in die Kerbe eingeschwenkt und in dieser Stellung verriegelt. Da dies bei
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einem Ruckholhub, der mehrere Xei"ben 36 überspringt, nicht eintreten darf, ist es bei dieser Ausführung wichtig, daß dann ein entsprechendes Abdeckblech 38 vorgesehen wird.
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Es ist unter gewissen Bedingungen aber auch möglich, ohne eine Feder 45 zu arbeiten, so daß das Verriegelungsteil 41 zwar mit gewissem Reibungsschluß, aber ansonsten frei in seiner Führung beweglich ist. Für die-
iÖ sen Fall können im Gehäuse Anschläge vorgesehen v/erden, die mit 47 bezeichnet sind, welche am Ende des Rückholhubes des Klinkenträgers das Verriegelungsteil 41 durch unmittelbare Berührung in seine Sperrstellüng zurückführen, wofür natürlich Voraussetzung ist, daß sich die Schaltklinke 34 über derjenigen Kerbe 36 am Ende des Rückholhubes befindet, in die sie einschwenken soll.
Das Ende des Fortschalthubes des Klinkenträgers 23 bzw. der auf ihm angebrachten Schaltklinke 34 wird, wie bereits erwähnt, durch einen gehäusefesten Anschlag 37 begrenzt. Der Anschlag 37 und die Schaltklinke 34 sind in ihrem Berührungsbereich mit schrägen Gleitflächen versehen, die so gerichtet sind, daß der Schaltklinke bei Inberührungtreten mit dem Anschlag 37 eine radial nach innen gerichtete Kraft erteilt wird, die zusätzlich dazu dient, die Schaltklinke fest mit dem Klinkenrad 10 in Eingriff zu halten. Diese schrägen Gleitflächen sind so ausgebildet, daß ein Ausschwenken der Schaltklinke 34 bei einsetzendem Rückholhub gerade möglich ist.
Das den gehäusefesten Anschlag 37 bildende Bauteil ist zum Umfang des Gehäuses hin erweitert und enthält dort einen kleinen pneumatischen Zylinder 48 mit einem darin beweglichen Kolben 49, der an seiner Vorderseite einen Entriegelungsstößel 50 trägt. Mit einer rückseitigen Verlängerung 51 ist der Kolben 49 zusätzlich in einer Bohrung 52 geführt. Dieser pneumatische Kolben 49 ist
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so angeordnet, daß der Entriegelungsstößel 50 mit ©seinem vorderen Ende aus dem den Zylinder enthaltenden, gehäusefesten Bauteil austreten und bei am Anschlag 37 liegender Schaltklinke 34 unmittelbar mit dem Verriegelungsteil 41 in Eingriff treten kann, um dieses unter Beaufschlagung des Kolbens 49 mit Druckluft entgegen dem Druck der Feder 45 aus seiner in der Zeichnung dargestellten Sperrstellung nach links in die Entriegelungsstellung zu drücken. Das Kolben-Stößel-Bauteil 49, 50, 51 v/ird durch ein mit dem gehäusefesten Anschlagbauteil 37 verschraubtcs Begrenzungsstück 53 am Austreten aus der Zylinderbohrung 48 gehindert. Eine Schraube 54 dient dem genauen Festklemmen des gehäusefesten Anschlagbauteiles 37 im Gehäuse. Die Druckluftzufuhr erfolgt durch eine Bohrung 56 und einen Kanal 55 im gehäusefesten Bauteil 37 zu der dem Entriegelungsstößel abgev/andten Rückseite des Kolbens 49 hin« Das gehäusefeste Anschlagbauteil 37 ist in einer Richtung senkrecht zur Zeichenebene mit beidseitigen (nicht dargestellten) Zapfen versehen, mit denen es nach oben hin im Gehäuse 2 und nach unten hin in der Ringscheibe 17 gehalten ist. Die Bohrung 56 erstreckt sich nur durch den unteren Zapfen und steht unmittelbar mit dem mit Preßluft beaufschlagbaren Ringraum 19 (siehe Fig. 2) in Verbindung. Der die Bohrung enthaltende Zapfen ist in seinem Sitz durch O-Ringe abgedichtet. In Fig. 2 links ist durch VTegbrechen eines Teiles der Gehäusewand und der Kreisringscheibe 17 der darunter befindliche Ringraum 19 sichtbar gemacht. Dieser steht über eine Zuführbohrung 57 mit einer Eintrittsöffnung in der Gehäusev/and in Verbindung, über die der Ringraum 19 und gleichzeitig mit ihm der Kolben 49 des Entriegelungsstößels 50 mit Druckluft beaufschlagbar ist. In Fig* 3 links ist ein entsprechender Luftzufuhranschluß 58 für den Ringraum 20 angedeutet. 35
Die Arbeitsweiße des beschriebenen Schrittschaltdrehtisches ist wie folgt«.
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Zuerst ist der Drehtisch auf den gewünschten Portschaltwinkel einzustellen. Hierfür ist der Anschlag 28 in das der angestrebten Teilung entsprechende Loch 30 der Zahnstange 26 einzuschrauben, um den Rückholhub der Zahnstange bzw. des im einzelnen nicht gezeigten Antriebszylinders zu begrenzen, was gleichzeitig eine entsprechende Begrenzung des Fortschalthubes zur Folge hat. Außerdem wäre ein Klinkenrad 10 mit einer entsprechenden Teilung in den Drehtisch einzusetzen. Wird ein Klinkenrad mit einer Vielzahl von Kerben 36 verwendet, erfolgt die Reduzierung auf die gewünschte Kerbenzahl durch Aufsetzen eines entsprechenden Abdeckbleches 38. Falls nicht mit einer Feder 45 für das Verriegelungsteil 41 gearbeitet wird, wäre schließlich auch noch der Begrenzungsanschlag 47 im Umfang des Gehäuses in ein der gewünschten Teilung entsprechendes Loch einzusetzen.
Bei Ruhestellung des Tisches befindet sich der Kolben des Antriebszylinders gewöhnlich auf derjenigen Seit« -unter Luftdruck, die den Fortschalthub bewirkt, so daß der Klinkenträger 23 mit der Schaltklinke 34 während der gesamten Ruhezeit des Tisches und der Luftdruck gegen den gehäusefesten Anschlag 37 gehalten wird. Soll ein Fortschaltschritt des Tisches ausgelöst werden, so wird das (nicht gezeigte) Hauptumsteuerventil des Antriebszylinders durch eine einzige Betätigung derart umgeschaltet, daß der für den Fortschalthub vorgesehene Zylinderraum des Antriebszylinders entlüftet und Druckluft für den Rückholhub der anderen Seite des Zylinderraumes zugeführt wird. Diese Luftzufuhr ist unmittelbar auch mit dem Anschluß 57 verbunden, so daß die Druckluft gleichzeitig in den Ringraum 19 und in den Raum hinter dem Kolben 49 für den Entriegelungsstößel gelangt. Durch die Druckbeaufschlagung des Ringraumes 19 wird unmittelbar die Tischplatte 1 gegen ihre Unterlage 9 verspannt und somit gegen Verdrehen gesichert und der Entriegelungsätößel 50 aus seinem Zylinderraum 48 ausgefahren, wodurch er das Verriegelungsteil 41 gegen den Druck der
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Feder 45 nach links in seine Entriegelungsstellung drückt. Erst nachdem dies erfolgt ist, setzt aus den weiter oben beschriebenen Gründen der Rückholhub, d.h. die nach rechts gerichtete Bewegung der Zahnstange 26 ein. Hierbei w'rd die Schaltklinke 34 aus der Kerbe 36 des Klinkenrades 10, in der sie ruht, ausgeschwenkt, da die Schräge 42 des Verriegelungsteiles 41 die Schrägfläche 43 der Schaltklinke nicht mehr hintergreift. Da-„ bei ist Sorge zu tragen, daß der Enti-ie ge lungs stößel
ßas Verriegelungsteil 41 so lange und so weit nach links drackt, daß das Verriegelungsteil 41 bei einsetzendem Rückholhub nicht wieder in Eingriff mit der Schaltklinke gelangen kann, bevor diese zumindest teilweise aus der
Kerbe 36 ausgeschwenkt ist. Der Rückholhub wird soweit '^ ausgeführt, bis der Anschlag 28 das !^steuerventil 31 „ betätigt, welches dem Hauptsteuer\rentil den Befehl gibt,
wieder in seine Stellung für den Vorschalthub zurückzuschalten. Damit werden der Zylinder 48 des Entriegelungs-
stößels 50, der Ringraum 19 und der Zylinderraum des Antriebsz3>\Linders für den Rückholhub entlüftet. Die Tischplatte wird wieder frei für ein Verdrehen und der Entriegelungsstößel 50 kann ungehindert in den Zylinder 48 zurückgeschoben werden. Gleichzeitig wird beim Ende des Rückholhubes die Schaltklinke 34 durch den Druck der Feder 45 in die vorgesehene Kerbe 36 des Klinkenrades 10 eingeschwenkt und durch das Verriegelungsteil 41 selbsttätig verriegelt, welches unter dem Druck der Feder 45 in seine Sperrt, cellung zurückbewegt wird.
Der Fortschalthub v/ird durch Anschlag der Schaltklinke 34 gegaiden gehäusefesten Anschlag 37 begrenzt. Sollte der Entriegelungsstöße] 50 noch aus seinem Zylinder 48 vorstehen, wird er durch das Verriegelungsteil 41 in den entlüfteten Zylinder hineingedrückt. Die hierfür erforderliche Kraft ist wesentlich geringer als die Vorspannkraft der Feder 45, so daß kein Entsperrtsn des Verriegelungsteiles 41 stattfinden kann. Der Drehtisch ist
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nun mittelbar wieder für den nächsten Portschalthub bereit. Bei auf die Tischplatte während der Stillstandszeit einwirkenden Kräften ist es jedoch erwünscht, die Tischplatte auch während dieses Zeitraumes gegen ihre unterlage zu verspannen. Dies erfolgt, indem über ein weiteres (nicht gezeigte) Luftventil der Ringraum 20 mit Druckluft beaufschlagt wird. Die Schaltung ist so ausgeführt, daß dieser Ringraum für den nächsten Portschalthub wieder entlüftet wird. Der beschriebene Drehtisch ist in der Lage, beispielsweise bei einer 12er—Teilung etwa 120 Fortschalttakte in der Minute auszuführen.
Die Luftzufuhr zu dem Ringraum 20 läßt sich auf einfache Weise auch mit einem Ventil versehen, welches als Not— bandschalter für den Tisch dient. Durch Betätigen dieses Schalters kann die Tischplatte in jeder Augenblicksstellung aus Sicherheitsgründen sofort blockiert werden.
Wie in Fig. 3 dargestellt, ist das Verriegelungsteil 41 an seiner linken unteren Ecke in Abwandlung der Schräge 34 mit einer Doppelschräge 60,6l versehen, die wahlweise nach lösen der Feder 45 durch umdrehen des Verriegelungsteiles 41 im Klinkenträger 23 in Kooperation mit der Schrägfläche 43 der Schaltklinke 34 gebracht werden kann.
Es hat sich herausgestellt, daß selbst bei langsamen Fortschaltgeschwindigkeit die Schaltklinke auch bei fehlendem Abdeckblech 38 beim Rückholhub nicht soweit in die Kerbe 36 des Klinkenrades 10 eindringt, daß eine Blockierung der Schaltklinke 34 durch das Verriegelungs-
■30 teil 41 erfolgt. Die abgestufte Doppelschräge 60, 61 ist derart ausgebildet, daß i'ör erster Abschnitt 60 bei ausgeschwenkter Schaltklinke 34 auf der Schrägflache 43 in einer Weise ausliegt, daß das Vörriegelungsteil 41 ein Überfahren der Kerben 36 des Klinkenrades 10 beim Rückholhub ermöglicht. Schwenkt die Schaltklinke 34 am Ende des Rückholhubes dann endgültig in eine vorgesehene
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Kerbe 36 ein, -wird durch den Druck der feder 45 der zweite Abschnitt 6l der Doppelschräge 60, 61 auf die Schrägfläche 43 der Schaltklinke 34 aufgeschoben, Hierdurch tritt jetzt eine Selbsthemmung mit der Schräg- fläche 43 ein, so daß die Schaltklinke 34 beim Einsetzen Vorwärtshub gegen ein Ausschenken gesperrt ist»
Grundsätzlich ist die Betriebsweise mit einem Abdeckblech 38 auf dem Klinkenrad 10 vorzuziehen. Soll der Schalthub jedoch häufig gewechselt werden, würde das jeweils erforderliche Austauschen des Abdeckbleches 38 zu viel Mühe bereiten. In diesem Fall kann die Betriebsweise des Tisches so gewählt werden, daß man das Abdeckbiech 38 weg läßt und das Verriegelungsteil 41 im Klinkenträger 23 umdreht, so daß es mit einer Doppelschräge 60, 61 in Eingriff mit der rückwärtigen Schrägfläche 43 der Schaltklinke 34 gelangt. Zum ändern des Schalthubes braucht dann lediglich der Anschlagklotz in der Zahnstange 26 umgesetzt zu werden.
Aus Fig. 2 ist noch ersichtlich, daß die Kreisringscheibe 17 mittels seitlicher Schrauben bzw. Stifte 59 fest im Gehäuse 2 verankert ist.
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Claims (1)

  1. <lihrtz.pr.Fueh·, Dr. Hard·» .*" :'*: * i :*··:·:":· i
    Patenianwllt·
    Postfach 700345 SchneckenhofstreBe 27 D-eoOO Frankfurt am Main 70 Ί Telefon (0611)617079 ^ September 1980
    Fu/Ra.
    Beltec Pneumatic GmbH, Burgstraße 39, 6000 Frankfurt/M.
    Schrittschaltdrehtisch 10
    Schutzansprüche
    1. Schrittschaltdrehtisch mit
    a) einem Gehäuse,
    b) einer drehbar im Gehäuse gelagerten Tischplatte,
    c) einem mit der Tischplatte verbundenen Klinkenrad,
    d) einem eine in das Klinkenrad einschvenkbare Schalt „0 klinke aufweisenden Klinkenträger, mit dem die
    Schaltklinke auf einer zum Klinkenrad konzentrischen Kreisbogenbahn über einen Rückholhub entgegen der Portschaltrichtung der Tischplatte und über einen durch einen gehäusefesten Schalthubbegrenzungsanschlag begrenzten Fortschalthub in Fortschaltrichtung der Tischplatte bewegbar ist,
    e) einem über ein Getriebe auf den Klinkenträger wirkenden, umsteuerbare .i pneumatischen Antriebs zylinder mit einem Hauptsteuerventil und einer zur wählbaren Begrenzung des Rückholhubes verstellbaren, selbsttätigen Umsteuereinrichtung,
    f) einer Sperre zum Verhindern einer Drehbewegung der Tischplatte entgegen der Fortschaltrichtung beim Rückholhub des Klinkenträgers und
    g) einer Klinkenverriegelung zum Arretieren der Schaltklinke im Klinkenrad während des Fortschal thubes, mit einem im Klinkenträger beweg-
    lieh geführten Verriegelungsteil, welches während des Fortschalthubes in eine die Schaltklinke am Ausschv/enken aus dem Klinkenrad hindernde Sperrstellung üb er führ "bar ist,
    gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
    1) Das Verriegelungsteil (41) der Klinkenverriegelung ist derart im Klinkenträger (23) geführt, daß auch nach Beendigung des Fortschalthubes die Schaltklinke (34) fest in Sngrifi mit dem Klinkenrad (10) gehalten wird;
    2) im Gehäuse (2) ist ortsfest ein ausfahrbarer Entriegelungsstößel (50) angeordnet, mit dem bei am Schalthubbegrenzungsanschlag (37) anliegender Schaltklinke (34) das Verriegelungsteil (41) im Klinkenträger (23) in seine Entriegelungsstellung überführbar ist;
    3) die Sperre für die Tischplatte (1) besteht aus einer mit Druck beaufschlagbaren Anordnung (16, 17, 19), durch welche die Tischplatte (1) gegen eine unmittelbar an ihrer Unterseite (8) vorgesehene, gehäusefeste Unterlagefläche (9) verspannbar ist.
    2. Schrittschaltdrehtisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsteil (41) im we-
    sentliehen in Umfangsrichtung hinter der Schaltklinke
    (34) verschiebbar im Klinkenträger (23) geführt ist.
    5. Schrittschaltdrehtisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsteil (41) mit einer an seinem Ende vorgesehenen Schräge (42) auf eine entsprechende Schrägfläche (43) an der Rückseite der Schaltklinke (34) aufschiebbar ist, wobei die Schräge (42) und die Schrägfläche (43) derart ausgerichtet sind, daß bei versuchtem Ausschwenken der Schaltklinke (34) aus dem Klinkenrad (10) bei Sperrstellung ein Abgleiten des Verriegelungsteiles (41)
    durch Selbsthemmung der Schrägflachen (42, 43) verhindert ist, bei ausgeschwenkter Schaltklinke (34) ,jedoch ein selbsttätiges Einschwenken der Schaltklinke (34) in eine Kerbe (36) des Klinkenrades (10) bei entsprechender Betätigung des Verriegelungsteiles (41) möglich ist*
    4. Schrittschaltdrehtisch nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägfläche an der Rückseite j
    ^0 der Schaltklinke (34) aus zwei Abschnitten (43, 44) | Unterschiedlicher Neigung besteht, von denen nur der | zuletzt mit der Schräge (42) des Verriegelungsteiles ·* (41) in Eingriff gelangende Abschnitt (43) eine Selbsthemmung erzeugt, so daß zur Entriegelung der Schaltklinke (34) nur ein Entfernen des Verriegelungs« teiles (41) von diesem Abschnitt (43) erforderlich ist, worauf die Schaltklinke (34) bei weiterem Ausschwenken aus dem Klinkenrad (10) das Verriegelungsteil (41) im erforderlichen Ausmaß selbsttätig weiter verschieben kann.
    5. Schrittschaltdrehtisch nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet,daß das Verriegelungsteil (41) im Klinkenträger (23) unter der Vorspannung einer Feder (45) steht, die das Verriegelungsteil (41) in Richtung auf seine Sperrstellung drückt und die Schaltklinke (34) selbsttätig in verriegelten Ein- j. griff mit dem Klinkenrad (10) bringt, wem diese die I I-Iöglichkeit hat, in eine Kerbe (36) des Klirikenrades .., (10) einzuschwenken.
    6. Schrittschaltdrehtisch nach Anspruch 5 oder IS dadurch gekennzeichnet, daß der Entriegelungsstößel (50) auch bei einsetzendem Rückholhub des Klinkenträgers (23) dem Verriegelungsteil (41) solange folgt und es gegen den Druck der Feder (45) in seine Entriegelungsstellung drängt, bis die Schaltklinke (34) zumindest
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    So weit aus dem Klinkenrad (10) ausgeschwenkt ist, daß eine Selbsthemmende Verriegelung aufgehoben ist.
    7* Sohrittschaltdrehtisch nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsteil (41) frei im Klinkenträger (23) verschiebbar ist, und daß im Gehäuse (2) ein Anschlag (47) vorsehbar ist, durch den das Verriegelungsteil (41) am Ende des Rückholhubes in seine Sperrstellung zurückge« führt v.'ird, wenn die Schaltklinke (34) in die vorgesehene Kerbe (36) des Klinkenrades (10) eingeschwenkt ist*
    8. Schrittschaltdrehtisch nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß der Klinkenträger (23) ein für konzentrische Drehung um das Klinkenrad (1O) geführter Zahnsegmentring (23, 25) ist, und das Getriebe aus einer an der Kolbenstange des Antriebszylinders (3) angebrachten Zahnstange (26) besteht, die mit dem Zahnsegment (25) des Klinkenträgers (23) in Eingriff steht.
    9i Schrittschaltdrehtisch nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte (1) an ihrer Unterseite mit einem doppelt gelagerten Drehzapfen (6) versehen ist, und daß das Klinkenrad (10) zwischen den Lagerungen (7, 12) am Drehzapfen (6) angebracht ist.
    10. Schrittschaltdrehtisch nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthubbegrenzungsanschlag (37) und die mit diesem in Eingriff tretende Stirnseite der Schaltklinke (34) mit korrespondierenden schrägen Gleitflächen versehen sind, die derart ausgerichtet sind, daß der Schaltklinke (34) bei Auftreffen auf den Schalthubbegrenzungsanschlag (37) eine radial in das Klinkenrad (1O) gerichtete Querkraft erteilt wird.
    11« Schrittschaltdrehtisch nach einem der Ansprüche 1-1Oj dadurch gekennzeichnet, daß der EntriegelungsStößel (50) für die Entriegelung der Schaltklinke (34) mit einem pneumatischen Betätigungszylinder (48,49/ versehen ist*
    12. Schrittschaltdrehtisch nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der pneumatische Betätigungszylinder (48, 49) unmittelbar mit der Druckluftzu-
    fuhr für den Rü~kholhub des Antriebszylinders (3) verbunden ist und die Luftwege derart ausgebildet sind, daß der Betätigungsstößel (50) ausgefahren ist, bevor der Rückholhub des Antriebszylinders (3)
    einsetzt.
    15
    13. Sclirittschaltdrehtisch nach einem der Ansprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest an einer Seitenfläche des Klinkenrades (10) Abdeckbleche (38) anbringbar sind, mit denen je nach dem gewünschten Fortschalthub eine Anzahl von Kerben (36) des Klinkenrades (10) seitlich verschließbar ist, und die Schaltklinke (34) in den Bereich des Abdeckbleches (38) verbreitert ist, so daß sie durch Gleiten auf der Ümfangskante des Abdeckbleches (38) nicht benötigte Klinkenradkerben (36) überspringt.
    14. Schrittschaltdrehtisch nach einem der Ansprüche 1-13, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Druck beaufschlagbare Anordnung zum Sperren der Tischplatte (1)
    30· pneumatisch beaufschlagbar ist und mit der Druckluftzufuhr für den Rückholhub des AntriebsZylinders (3) in Verbindung steht.
    15. Sehrittsehaltdrehtisch nach Anspruch ±k, dadurch gekennzeichnet, daß die pneumatisch beaufschlagbare Anordnung aus zv/ei gegeneinanderliegenden Ring-
    scheibenelementen (16, i?) besteht, die einen ringförmigen, seitlich abgedichteten mit Druckluft beaufschlagbaren Hohlraum (l9) zwischen sich begrenzen und von denen die eine (i?) am Gehäuse (2) ab- gestützt ist und die andere (16) an der Lagerung (l2) der Tischplatte (i) in einer Richtung angreift^ in der die Tischplatte (l) gegen ihre Unterlage (9) verspannt wird.
    16. Schrittschaltdrehtisch nach Anspruch i4, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite, unabhängig von der Druckluftzufuhr für den Rückholhub des Antriebszylinders mit Druckluft beaufschlagbare Anordnung vorgesehen ist, mit der die Tischplatte (i) im verriegelten Zustand zusätzlich gegen die Unterlage (9) verspannbar ist.
    17. Schrittschaltdrehtisch nach Anspruch 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß diese zusätzliche Anordnung aus einem weiteren mit Druckluft beaufschlagbaren Ringraum (20) besteht.
    18. Schrittschaltdrehtisch nach Anspruch 5, rückbezogen auf Anspruch 3 oder k, dadurch gekennzeichnet, daß die Schräge des Verriegelungsteiles {hl) als eine abgestufte Doppelschräge (60, 6l) derart ausgebildet ist, daß der erste Abschnitt (60) der Doppelschräge (60, 61) bei ausgeschwenkter Schaltklinke (3^) auf der Schrägfläche (43) in einer Weise aufliegt, daß das Verriegelungsteil (^i) ein Überfahren der Kerben (36) des Klinkenrades (iO) beim Rückholhub ermöglicht, und daß nach Einschwenken der Schaltklinke (3^) in eine Kerbe (36) des Klinkenträgers (lO) durch den Druck der Feder (k5) das Verriegelungsteil (hi) mit dem zweiten Abschnitt (6l) der Doppelschräge (60, 6i) auf die Schrägfläche (%3) der Schaltklinke (3^) aufgeschoben wird, wobei
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    1 Selbsthemmung der Schaltklinke (3M gegen Ausschwensien eintritt.
    19. Schrittschaltdrehtisch nach Ansprüchen 3 oder h 5 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsteil (^i) an seinem einen Ende mit einer Schräge (42) und an seinem anderen Ende mit einer Doppelschräge (60, 6l) versehen und je nach gevünschter Betriebsweise umgedreht in den Klinken-10 träger (23) einführhar ist.
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DE8025768U Schrittschaltdrehtisch Expired DE8025768U1 (de)

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