DE802278C - Schalungslose Hohlziegeldecke - Google Patents
Schalungslose HohlziegeldeckeInfo
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- DE802278C DE802278C DEP10285A DEP0010285A DE802278C DE 802278 C DE802278 C DE 802278C DE P10285 A DEP10285 A DE P10285A DE P0010285 A DEP0010285 A DE P0010285A DE 802278 C DE802278 C DE 802278C
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B5/00—Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
- E04B5/44—Floors composed of stones, mortar, and reinforcing elements
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Description
- Schalungslose Hohlziegeldecke Die schalungslose Hohlziegeldecke besteht aus in Abständen verlegten, aus Hohlziegeln hergestellten eisenarnliertenZiegelbalken,zwischen denen plattenartige Hohlziegel in Zementmörtel verlegt sind. Sie ist, da alle sie bildenden Hohlziegel untereinander mit Zementmörtel verbunden sind, als Stein-Eisen-Decke anzusprechen. Ihre Herstellung erfolgt ohne Schalung, da sie unter Zuhilfenahme fertiger Ziegelbalken erfolgt.
- Die bisher für den Wohnungsbau vorwiegend angewendeten Eisenbetondecken sind Eisenbetonrippendecken, zwischen deren Rippen als Füllkörper dienende Hohlziegel eingebaut sind, um der Decke eine ebene Untersicht zu geben. Zur Herstellung dieser Decke wird ein Bretterboden (Schalung) errichtet, auf welchem die Hohlziegel so aneinandergereilit werden, daß sie in ihrer Gesamtheit die Form der Betonrippen ergeben. Nach Einbringeil der Eisenarmierung wird der Beton eingestampft. Die Hohlziegel sind nur lose aneinandergereilit, so daß sie in der fertigen Decke nur als Füllkörper dienen und zur Kräfteaufnahme nicht herangezogen werden. Vereinzelte Ziegelsysteme gestatten eine teilweise Druckaufnahme.
- Zweck der Erfindung ist die Ausbildung einer Hohlziegeldecke, zu deren Herstellung keine Schalung nötig ist und die infolge ihrer hervorragenden Wärme- und Schalldämmung für diesen Zweck besonders geeignete Hohlziegel durch Verbindung derselben mit Zementmörtel in vollem Maße zur Kräfteaufnahme heranzuziehen.
- Der wesentlichste Bestandteil der Decke nach der Erfindung sind die Ziegelbalken, wie sie in Fig. i und a dargestellt sind. Die einzelnen Hohlziegel, deren Querschnitt und Seitenansicht in diesen Figuren ersichtlich sind, sind im Ziegelbalken in der Lochrichtung aneinandergereiht und durch Zementmörtel miteinander verbunden. Der so gebildete Balken hat auf der Ober- und Unterseite je eine Nut zur Aufnahme der in Zementmörtel zu verlegenden Bandeisen. Die Enden derselben werden dadurch fest verankert, daß sie in die Hohlräume des Balkens gebogen werden und diese Hohlräume durch in Zementmörtel verlegte Ziegelpfropfen verschlossen werden. Die Ziegelbalken besitzen an beiden Seiten Leisten, deren Zweck an den einzelnen Beispielen erläutert wird.
- Die einfachste Verwendung des Ziegelbalkens ist die zur Überbrückung von Fenster- und Türöffnungen. je nach der Stärke der Mauer werden ein oder mehrere Ziegelbalken auf die Mauerenden gelegt. Die Fußleisten schließen die zwischen den Balken befindlichen Fugen nach unten und verhindern das .l#.usfli.eßen des Mörtels beim Ausgießen derselben. Hierbei würden die oberen Leisten hindern, weshalb sie schon bei der Ziegelerzeugung durch einen am Zlundstück angebrachtenDraht entfernt werden.
- In Fällen außergewöhnlicher Belastung wird in die Fuge ein Verstärkungseisen eingelegt.
- Decken mit kleinen Spannweiten werden nach Fig. 3, 4 und 5 ausgeführt. Zwischen den einzeln verlegten Ziegelbalken sind die plattenartigen Hohlziegel allseitig mit Zementmörtel vermauert angeordnet. Die oberen Hohlziegel verbinden die Balken und bilden mit diesen eine Platte, die die in ihr auftretenden Kräfte aufzunehmen vermag. Die unteren Hohlziegel dienen hauptsächlich zur Bildung der ebenen Untersicht der Decke. Beide Plattenreihen zusammen geben der Decke in Verbindung mit den ebenfalls mit Hohlräumen versehenen Ziegelbalken eine sehr gute Wärme- und Schalldämmung.
- Bei den Decken mit mittleren Spannweiten sind gemäß Fig. 6, der geforderten größeren Tragfähigkeit Rechnung tragend, je zwei Ziegelbalken in Abständen verlegt. Die Ausführung ist im übrigen wie vorher beschrieben. Im Bedarfsfall können wieder Verstärkungseisen zwischen die Balken gelegt werden.
- Bei den Decken mit sehr großen Spannweiten wird zwischen zwei Balken ein besonderer Verstärkungsbalken aus Beton mit unteren Hohlziegeln gebildet. Durch Einlegen von schmalen, dünnen Hohlziegelstreifen zwischen zwei Balken gemäß Fig. 7 kann dessen Ausführung nach Einlegen der Eisenarmierung ohne weiteres erfolgen. Die übrige Ausführung ist wieder gleich der schon beschriebenen. Zur weiteren Verstärkung kann auf die Deckenoberseite eine dünne Betonschicht aufgetragen werden.
- Für Decken, die gleichzeitig das Dach bilden, genügt eine Neigung von 3 bis 4%, die in Arbeitsräumen keine Rolle spielt. Ihre Ausführung erfolgt nach Fig.3. Für kleinere Spannweiten werden größere Balkenentfernungen und längere plattenartige Hohlziegel verwendet. Dort, wo kein Wert auf ebene Untersicht gelegt wird und eine Verringerung der Wärmedämnüüig keine gojle spielt, können die unteren plattenartigen IlohlziegeVQhne weiteres weggelassen werden, wodurch eine VerÜ'rgig'trng der Decke erreicht wird. Als Schutz näeh@-auBen erhält eine solche Decke z. B. einen auf eirieü. dännen Zementaufstrich aufgeklebten Dachpappebelag.@ Die Decken nach der Erfindung sind, da sie mit Ausnahme der Armierung und des verbindenden Mörtels nur aus Hohlziegeln bestehen und infolgedessen eine besonders große Wärme- und Schalldämmung besitzen, in erster Linie für den Wohnhausbau von Bedeutung.
- Der wesentliche technische Fortschritt besteht in der Herstellung der Decke ohne Schalung, dann in der sehr gesteigerten Wärme- und Schalldämmung durch ausschließliche Verwendung von Hohlziegeln bei den gebräuchlichen Spannweiten und schließlich darin, daß die die Decke bildenden Hohlziegel zur Aufnahme der Druck- und Schubspannungen voll und ganz herangezogen werden, was sich in Form von Material- und folglich Kostenersparnis auswirkt.
Claims (3)
- PATENTANSPRCCHE: i. Hohlziegeldecke, dadurch gekennzeichnet, daß die Decke aus in Abständen verlegten, aus Hohlziegeln vorher gefertigten, bewehrten Hohlziegelbalken und plattenartigen Hohlziegeln mit einem beide Teile verbindenden Betonausguß besteht.
- 2. Hohlziegeldecke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Hohlziegelbalken bildenden Hohlziegel zur Aufnahme der Eisenbewehrung auf der Ober- und Unterseite mit schwalbenschwanzförmigen Nuten und beiderseitigen Fußleisten zur Auflagerung der Platten versehen sind.
- 3. Hohlziegeldecke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Doppelziegelbalken zwischen den Balken eine bewehrte Rippe von Ortsbeton vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP10285A DE802278C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Schalungslose Hohlziegeldecke |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEP10285A DE802278C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Schalungslose Hohlziegeldecke |
Publications (1)
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| DE802278C true DE802278C (de) | 1951-02-08 |
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ID=7362802
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP10285A Expired DE802278C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Schalungslose Hohlziegeldecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE802278C (de) |
-
1948
- 1948-10-02 DE DEP10285A patent/DE802278C/de not_active Expired
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