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DE802187C - Verfahren zur Herstellung von an tragenden Decken schwebend angehaengten Unterdecken und Vorrichtung zu dessen Durchfuehrung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von an tragenden Decken schwebend angehaengten Unterdecken und Vorrichtung zu dessen Durchfuehrung

Info

Publication number
DE802187C
DE802187C DEP35102A DEP0035102A DE802187C DE 802187 C DE802187 C DE 802187C DE P35102 A DEP35102 A DE P35102A DE P0035102 A DEP0035102 A DE P0035102A DE 802187 C DE802187 C DE 802187C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
attached
iron
suspended
wire mesh
ceilings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP35102A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Martens
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP35102A priority Critical patent/DE802187C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE802187C publication Critical patent/DE802187C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B9/00Ceilings; Construction of ceilings, e.g. false ceilings; Ceiling construction with regard to insulation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von an tragenden Decken schwebend angehängten Unterdecken und Vorrichtung zu dessen Durchführung Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von aus Drahtge-%vebe bestehenden, an tragenden Decken schwebend aufgehängten Unterdecken und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
  • Bisher erfolgte die Herstellung von Zimmer-(lecken in der Weise, daß für die in beliebiger Höhe anzubringende Decke zuerst die an sich bekannten Hängeeisen in bestimmten Abständen voneinander befestigt wurden. Durch eine in der Waage angebrachte Schnur wurden die Hängeeisen gleichmäßig umgebogen. In die so hergestellte schlaufenartige Umbiegung wurden alsdann Rundeisenstangen eingelegt und befestigt und die Enden der Eisenstangen in das :Mauerwerk eingelassen. Quer zu diesen parallel liegenden Stangen wurden außerdem weitere Eisenstangen gelegt und befestigt, so daß (,in annäherend quadratisches Stangennetzwei-I,: entstand. Unter diesem Stangennetzwerk wurde zunächst das Drahtgewebe lose befestigt und die Enden an den beiden Querstangen, die unmittelbar vor dem Mauerwerk an den Längsstangen befestigt sind, mittels einer Zange durch Drahtverdrillung straffgezogen. Nach diesen Vorarbeiten wurde das Gewebe, welches als Putztträger dienen soll, an die Längs- und Querstangen mittels Binde-<Iralit in etwa 6 bis 8 cm Abständen angenäht. Ein Nachteil dieses Verfahrens besteht darin, daß die Anbringung des Drahtgewebes sowie die dazu notwendigen Vorabeiten sehr viel Zeit und Kosten verursachen und daß trotzdem das Drahtgewebe noch durchhängt. Um nun eine einwandfreie gerade Decke zii erhalten, muß mit erheblichem Mörtelaufwand die wellenartige Dralitgewebedtii-clilüegung ausgefüllt und verputzt werden.
  • \ach dein vorliegenden Verfahren werden die oben angeführten Nachteile beseitigt. Dies geschieht nun so, daß zuerst die bekannten Gehänge in einem Abstand von der geplanten Deckenhöhe angebracht werden und die frei hängenden Enden zu einer Schlaufe umgebogen werden, ohne Rücksicht darauf, wie der Abstand der einzelnen gebogenen Schlaufen von der Decke ist. Alsdann werden in den gegenüberstehenden Mauerwänden in vorgeschriebener Höhe Befestigungsmittel, z. B. Haken, in beliebigen Abständen, und zwar in gleicher Höhe unverrückbar befestigt. Auf diese Haken werden nun je zwei Rundeisenstangen in Mauerlänge gelegt, wovon die eine fest mit dem Haken, die andere am Haken verschiebbar befestigt ist. Anschließend werden Bretter oder Latten in der gewünschten Deckenhöhe aufgestellt, auf welchen das Drahtgewebe des hohen Gewichtes wegen provisorisch aufgelegt wird, um die Drahtgewebeenden leichter an den lose auf den Haken befestigten Eisenstangen, z. B. mit Bindedraht, zu befestigen. Ist dies geschehen, dann wird mit Hilfe einer Spannvorrichtung, wie z. B. Abb. 3 und 4 zeigen, das Drahtgewebe ohne jegliche Durchbiegung stramm gespannt. Lotrecht unter den Hängeeisen, und zwar vom Fußboden aus gesehen unter dem Drahtgewebe, werden Eisenstangen befestigt. Um nun eine Verbindung mit den bereits befestigten Hängeeisen und mit den unter dem Drahtgewebe befestigten Eisenstangen zu erreichen, werden weitere Hängeeisen verwendet, von denen das eine, umgebogene Ende in die bereits festsitzenden Hängeeisen kettenartig eingreift, während das andere Ende des Hängeeisens um die an dem Drahtgewebe befestigten Eisenstangen gebogen wird. Hierbei entsteht der Vorteil, daß das Drahtgewebe, das als Putzträger dient, von den unterhalb desselben liegenden Eisenstangen getragen wird, wogegen es nach dem bekannten Verfahren durch den genähten Bindedraht an den Eisenstangen gehalten wurde.
  • Ein weiterer Vorteil nach dem Verfahren besteht darin, daß bei Belastung und Durchbiegung des Fußbodens die Decke durch die lose ineinandergreifenden Hängeeisen nicht darunter beeinflußt wird und daß durch die vollkommen waagerechte Lage des Drahtgewebes der Mörtelverbrauch sehr gering ist. Ein wirtschaftlicher Vorteil nach diesem Verfahren besteht darin, daß die Eisenstangen für das Stangennetzwerk sowie der für diese Stangen zu befestigende Bindedraht fortfällt. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel nach dem Verfahren nebst Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens dargestellt, und es zeigt Abb. i eine Ansicht der Decke nach Ausführung des Verfahrens, Abb. 2 eine Aufsicht von Abb. i, Abb.3 eine Ansicht der Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens, Abb. 4 eine Aufsicht von Abb. 3.
  • Nach dem Verfahren werden an den Balken 18 Hängeeisen i9 befestigt, in deren Ösen weitere Hängeeisen 2o lose eingreifen, deren Enden vorerst gerade auslaufen. In den gegenüberliegenden Mauerwänden 21, 22 sind Befestigungsmittel, z. B. Haken 23, eingelassen. Auf diese Haken 23 werden Rundeisenstangen 24, 25 aufgelegt, wovon die eine Stange 24 fest, d. h. unverrückbar mit dem Haken 23 verbunden ist, während die andere Stange 25 auf dem Haken 23 verschiebbar ist. Um das schwere Drahtgewebe 27, das als Putzträger dienen soll, leichter in die unmittelbare gewünschte Deckenhöhe bringen zu können, wird dieses auf bereitliegende Latten 28 o. dgl. aufgelegt und beide Enden des Gewebes 27 an den Eisenstangen 25 befestigt, wodurch nach Befestigung desselben die Latten 28 weggelegt werden können. Nun wird zur Ausübung des Verfahrens eine Spannvorrichtung verwendet, wovon die eine Spannklaue i zwischen Mauerwerkwand 21 bzw. 22 und dem fest angeordneten Eisen 24 und die andere Spannklaue 2 in die dargestellte Lage gebracht wird.
  • Beim Spannen der Vorrichtung nähern sich die beiden Spannklauen 1, 2, der Abstand der beiden Rundeisenstangen :24,25 wird verkleinert und dadurch das Drahtgewebe 27 vollkommen straffgespannt. Nachdem werden unterhalb des Drahtgewebes 27 und der Hängeeisen i9 Eisenstangen 26 am Drahtgewebe 27 befestigt und so nach Umbiegen der Hängeeisenenden 2o die Stangen 26 tragend gehalten.
  • Die Vorrichtung zum Spannen des Drahtgewebes 27 besteht aus den beiden Spannklauen 1, 2. Die eine Spannklaue 2 besitzt Führungen 4, zwischen denen die Klaue i geführt wird. Durch einen Stift 18 wird die Spannklaue 2 stets in Führung gehalten. Weiter läuft die Spannklaue 2 in eine Zahnstange aus, in die ein kleines Getriebe eingreift. Zwischen den an dem Klauenschaft i befestigten Blechen 5, 6 ist ein Zahnradgetriebe 7, 8 vorgesehen. Außerhalb des Bleches6 sitzt auf der gleichen Achse des Zahnrades 7 ein Handrad 9 nebst Sperrrad io. Zwischen Handrad 9 und Sperrad io ist eine Handhabe 14 schwenkbar gelagert, und besitzt diese einen schwenkbaren Sperrzahn 12. Sollen sich die beiden Spannklauen 1, 2 nähern, dann wird beim Bedienen der Handhabe 14 und durch den Schnepper 12 das Getriebe in Drehung versetzt und dabei die lose auf den Haken 23 liegende Eisenstange 25 durch die Spannklaue 2 in Pfeilrichtung verschoben und dabei das Drahtgewebe 27 strammgespannt. Gegen selbsttätiges Zurückgleiten der gespannten Spannklaue 2 wird diese durch Einschnappen eines Sperrzahnes i i in das Sperrad i o gesichert. Vor dem Lösen der Spannklauen 1, 2 werden die Eisenstangen 25 mit den daran befestigten Drahtgewebeenden an den Eisenstangen 24 z. B. mittels Bindedraht befestigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von an tragenden Decken schwebend angehängten Unterdekken, dadurch gekennzeichnet, daß in den gegenüberliegenden Mauerwänden (21, 22) in Höhe der Decke Haken (23) eingeschlagen werden, worauf auf den in den Raum ragenden Hakenenden Stabeisenstangen (24,25) aufgelegt wer- (1e», deren eine (?4) iin geringen Abstand von den beiden Mauerwänden (21, 22) fest und un- verrückbar auf den Hakenenden angebracht werden, während die Stangen (2j) vorerst lose vorzugsweise mittels Bindedraht befestigt und an denen die beiden Enden eines inmitten des Deckenfeldes auf dein festen Deckenbalken (18) durch Drahtschlaufen (ig) und Haken (20) ge- lialtenen DrahtgeNvebes (27), welches als Putz- träger dient, unter vorheriger zeitweiliger Unterstützung durch Latten oder Bretter (28) befestigt «-erden, worauf mittels der Spann- vorrichtung die Stabeisen (25) durch Spannen des Drahtgewebes (27) an das Stabeisen (24) angezogen und mit ihm fest verbunden Werden. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch ge- kenn7eiclinet, daß nach Spannen des Gewebe-
    <lralites (27) unterhalb desselben in beliebigen Abständen Eisenstangen (26) befestigt werden, die von einem dartun umgreifenden Ende eines Hakens (20) getragen werden, während das ent- gegengesetzte Hakenende kettenartig in die Drahtschlaufen (i9) eingreift. 3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung Spannklaueil (1, 2) besitzt, auf deren Klatienschenkel die als Zahnstange (3) :..usgelüldete Spantiklatie (2) durch einen Be- tatigungshebel (1d) und Getrieberäder (7, 8) zwangsweise führbar ist, daß bei Benutzung der Vorrichtung von den zwischen den Spann- klauen (1, 2) liegenden Stabeisecistangeti'(2-4, 25) die Stange (25) in Pfeilrichtung verschiebbar ist und dabei das Drahtgewebe (27) stramm spannt.
DEP35102A 1949-02-25 1949-02-25 Verfahren zur Herstellung von an tragenden Decken schwebend angehaengten Unterdecken und Vorrichtung zu dessen Durchfuehrung Expired DE802187C (de)

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