DE8019249U1 - Sicherheitsaschenbecher sowie sicherheits-nachruesteinsatz fuer einen aschenbecher, insbesondere zur verwendung in kraftfahrzeugen - Google Patents
Sicherheitsaschenbecher sowie sicherheits-nachruesteinsatz fuer einen aschenbecher, insbesondere zur verwendung in kraftfahrzeugenInfo
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Description
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Ing. Hartwig Siepmann oSoOMÜncLn80
Remscheid Te., 089/98208*87
1 7. Juli tS80
Sicherheitsaschenbecher sowie Sicherheits-Nachrüsteinsatz
für einen Aschenbecher, insbesondere zur Verwendung in Kraftfahrzeugen
Die Neuerung betrifft einen Sicherheitsaschenbecher sowie Sicherheits-Nachrüsteinsatz für einen Aschenbecher, insbesondere
zur Verwendung in Kraftfahrzeugen.
Der Qualm nicht vollständig gelöschter Zigaretten oder Zigarren ist besonders in engen Räumen, wie vor allem einem Pkw-Innenraum,
nicht nur äußerst unangenehm, sondern kann sogar beispielsweise
dadurch zu Unfällen führen, daß der Fahrer einerseits mit einer Hand versucht, deren glimmenden Teil besonders gut auszudrücken
oder andererseits den - oft vergeblichen - Versuch macht, die im Aschenbecher nachglimmende Zigarettenglut nachträglich endgültig
zu löschen.
Aufgabe der Neuerung ist es, einen Sicherheitsaschenbecher sowia SicLerheitb-Nachrüsteinsatz für einen Aschenbecher, insbesondere
zur Verwendung in Kraftfahrzeugen zu schaffen, der diese Nachteile auf konstruktiv einfache Weise zuverlässig vermeidet.
Überraschenderweise verlöscht die Glut einer Zigarette (oder analog auch einer Zigarre) innerhalb weniger Sekunden von
selbst - d.h. ohne Zerdrücken oder dgl. - wenn die Zigarette mit ihrer glühenden Spitze voran in ein enges, am Ende geschlossenes
Röhrchen gesteckt wird, und zwar wohl wegen der Selbsterstickung der Glut. Dabei braucht sich der freie Querschnitt des Röhrchens
noch nicht einmal kontakteng um die Zigarette zu schließen, sondern kann vergleichsweise um einiges größer sein, so daß sich
z.B. die Zigarette völlig lose im Röhrchen befindet.
Um eine sicherheitsmäßige Anwendung dieses Grundprinzips zu gewährleisten,
ist es notwendig, daß ein solches Röhrchen in lotrechter oder mindestens schräg nach oben gerichteter Lage
einerseits gegen Eigenbewegungen (z.B. unkontrolliertes Herumrollen) gerichtet ist, andererseits aber auch leicht zu entleeren
ist, und zwar vorzugsweise gleich in einen dazugeordneten Aschenbecher.
Demgemäß ist die Neuerung gekennzeichnet durch mindestens ein mit lotrechter Lage komponente von der Oberseite des Aschenbechers
in seinen Innenraum ragendes enges und unten geschlossenes Röhrchen, welches gesondert vom übrigen Aschenbecher'In dessen Innenraum
entleerbar ist, wobei der freie Innen-Querschnitt des Röhrchens an das leichte Hineinstecken des einen Endabschnittes einer
Zigarette (oder einer Zigarre) in Längsrichtung angepasst ist.
Dabei ist die Länge des Röhrchens vorzugsweise etwa so bemessen, daß ein normaler Zigarettenstummel nicht oder nur wenig aus
ihm hervorsteht.
Das Röhrchen ist mit entweder senkrecht nach oben oder schräg nach oben gerichteter Öffnung form- oder reibschlüssig in einer
Öffnung durch eine nach oben gerichtete Wandung des Aschenbechers herausnehmbar befestigt. Es kann also mit nur einer
Hand aus seiner Halterungsöffnung herausgezogen und in den
- 5 Aschenbecher durch Umdrehen geleert werden.
Das Röhrchen kann aber auch mit besonders vorteilhafter Bedienungsvereinfachung
eine Auswurfeinrichtung zum direkten Entleeren in den Aschenbecher-Innenraum aufweisen.
Von der Neuerung ist auch eine Nachrüsteinrichtung bzw. Zusatzeinrichtung
zum nachträglichen Umrüsten auf einen neuerungsgemäßen Sicherheitsaschenbecher erfasst, und zwar in Form einer
mit mindestens einem Röhrchen versehenen und in einem Abschnitt der Ascheröffnung anbringbaren gesonderten Halterungseinrichtung.
Bei der Benutzung des neuerungsgemäßen Aschenbechers braucht der glühende Zigarettenstummel lediglich in das Röhrchen eingesteckt
zu werden,um zuverlässig innerhalb von Sekunden ohne jede Qualmentwicklung zu erlöschen. Auch das Ausleeren des
Röhrchens bzw. die Bedienung der Auswurfeinrichtung ist ohne weiteres mit nur einer Hand möglich.
Die Neuerung ist nachstehend anhand von Zeichnungen in mehreren Ausführungsbeispielen näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Querschnittsdarstellung - etwa gemäß Schnitt I-I Fig. 2 - eines üblichen, herausklappbaren
Pkw-Aschenbechers, welcher in
Fig. 2 von seiner Oberseite gezeigt istt
Fig. 3 bis 6 vergrößerte schematische Schnittdarstellungen (etwa gemäß Fig. 1) verschiedener Ausführungsformen
der Neuerung.
In einer Öffnung 5 einer nach oben zeigenden Wandung eines
Aschenbechers 1 ist ein Röhrchen 3 entweder reibschlüssig (Fig. 1) oder formschlüssig mittels Nocken oder Ringen 6
gesichert herausnehmbar angebracht. Dabei kann das Röhrchen 3 entweder aus einem massiven Metall (Messing, Edelstahl
etc.) oder auch einem unbrennbaren bzw. schwer brennbaren Kunststoff bestehen. Das Röhrchen 3 ist an seinem
einen Ende 7 geschlossen und entweder lotrecht (Fig. 3 u. 5) oder schrägliegend angeordnet, jedoch derart, daß ein Zigarettenstummel
2 auch bei stärkerer Bewegung des Aschenbechers nicht aus seiner Öffnung 4 herausfallen kann.
Der Innendurchmesser 7b - 7b des Röhrchens 3 braucht die Zigarette 2 (und analog ebenso eine Zigarre) nicht eng zu
umschließen, sondern braucht - und sollte - die Zigarette nur lediglich lose zu umgeben. Durch eine besondere verengende
Formgebung 7a (Fig. 4) am geschlossenen Ende 7 des Röhrchens schließt die Zigarette 2 den Glut-Erstickungsraum selbsttätig
zusätzlich ab.
Das Röhrchen 3 besitzt um seine .obere Öffnung einen Greifrand
mit dem es gehandhabt werden kann, also entweder herausgezogen und durch Auskippen in die Ascheröffnung 13 geleert oder auch
zur Bedienung einer Auswurfeinrichtung angefasst werden kann.
Die Auswurfeinrichtung kann aus einem in Form von zwei Längsschalen
3a und 3b aufgebauten Röhrchen 3 bestehen, welche über ein scharnier 8 und einen in zwei Schwenkteile 4a und 4b
aufgeteilten Rand der Öffnung 4 in dem in Fig. 5 gestrichelt angedeutetem Sinne mit einer Hand in den Aschenbecher 1 entleert
werden. Die sich berührenden Ränder der Längsschalen müssen im geschlossenen Zustand dicht aneinander liegen, wofür
eine - nicht gesondert dargestellte - Feder sorgen kann.
In anderer Form der Auswurfeinrichtung (Fig. 6) ist ein
Innen-Röhrchen"10 mit einer Öffnung 11 zum Durchfallenlassen
eines Zigarettenstummels versehen und von einer koaxialen Hülse 9 umgeben, welche eine gleichgroße Öffnung
besitzt, welche nach unten angeordnet ist. Beim Drehen des Innen-Röhrchens 10 am Rand der Öffnung 4 gelangt die Öffnung
11 von der Stellung bei D in Deckung mit der Öffnung 12 in der unteren Stellung D, so daß der Zigarettenstummel 2 frei
herausfällt. Das Innen-Röhrchen 10 kann durch eine - nicht dargestellte - Rückstellfeder wieder in die Aufnahmestellung,
d.h. mit der Öffnung 11 bei D,zurückgedreht werden. In senkrechter
Stellung des Röhrchens 3 kann der Auswurf auch durch das bodenseitige Ende 7 vorgesehen sein.
In der einfachsten Ausführungsform gemäß Fig. 1 kann der Aschenbecher 1 auch mit einem im Röhrchen 3 befindlichen
Zigarettenstummel 2 in die Verkleidungswand des Pkw's
zurückgeklappt werden (und erst zu einem späteren Zeitpunkt
entleert werden).
Zur Anpassung bzw. Verwendung des neuerungsgemäßen Systems ist eine Halterungseinrichtung 14, z.B in Form einer Platte
vorgesehen, welche mindestens eines der beschriebenen Röhrchen 3 trägt und in einem Teil-Bereich der normalen Ascheröffnung
13 befestigt werden kann, beispielsweise durch Einklemmen mittels Randrillen oder Laschen, Klemmschaltern oder dgl.
In funktionell ähnlicher Form wie bei den Ausführungsformen gemäß Figuren 5 und 6, "nämlich zur Bedienung mit nur einer
Hand, kann in weiterer Ausführungsform der Neuerung auch der geschlossene Boden des Röhrchens 3 bzw. sein Ende 7 entweder
seitwärts oder nach unten wegschwenkbar ausgeführt sein, wobei das Zigarettenende durch den Boden fällt und dann eine
automatische Rückstellung durch eine Feder bewirkt wird.
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1 Aschenbecher
2 Zigarettenstummel
3 Röhrchen
3a und 3b Längsschalen
4 Öffnung
4a und 4b Schwenkteile
5 Öffnung
6 Nocken und Ringe
7 Ende des Röhrchens 7a Formgebung 7b Innen-Querschnitt
8 Scharnier
9 koaxiale Hülse
Innen-Röhrchen Öffnung Öffnung Ascheröffnung Halterungseinrichtung
Claims (4)
1. Sicherheitsaschenbecher, gekennzeichnet durch mindestens ein mit lotrechter Lage komponente von der Oberseite des Aschenbechers
(1) in seinen Innenraum ragendes enges und unten geschlossenes Röhrchen ( 3) , welches gesondert vcxn übrigen Aschenbecher
in dessen Innenraum entleerbar ist, wobei der freie Innen-Querschnitt
(7b) des Röhrchens an das leichte Hineinstecken des einen Endabschnittes einer Zigarette (2) (oder einer
Zigarre) in Längsrichtung angepasst ist.
2. Aschenbecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Röhrchen (3) form- oder reibschlüssig in einer Öffnung (5) durch eine nach oben gerichtete Wandung des Aschenbechers
(1) herausnehmbar befestigt ist.
3. Aschenbecher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Röhrchen (3) eine Auswurfeinrichtung (4a, 4b, 3a, 3b,
8; bzw. 9, 10, 11, 12) zum Aschenbecherinnenraum aufweist.
4. Nachrüsteinrichtung bzw. Zusatzeinrichtung für einen
Aschenbecher zum nachträglichen Umrüsten auf einen Sicherheitsaschenbecher nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
eine mit mindestens einem Röhrchen (3) versehene und in einem Abschnitt der Ascheröffnung (13) anbringbare gesonderte
Halterungseinrichtung (14).
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19808019249 DE8019249U1 (de) | 1980-07-17 | 1980-07-17 | Sicherheitsaschenbecher sowie sicherheits-nachruesteinsatz fuer einen aschenbecher, insbesondere zur verwendung in kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE8019249U1 true DE8019249U1 (de) | 1982-01-21 |
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ID=6717299
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19808019249 Expired DE8019249U1 (de) | 1980-07-17 | 1980-07-17 | Sicherheitsaschenbecher sowie sicherheits-nachruesteinsatz fuer einen aschenbecher, insbesondere zur verwendung in kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE8019249U1 (de) |
-
1980
- 1980-07-17 DE DE19808019249 patent/DE8019249U1/de not_active Expired
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